ATOS WKN: A411MH ISIN: FR001400X2S4 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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21:13:39 Uhr, Baader Bank
Kommentare 121.305
T
TrufflePicker, 9. Mär 16:37 Uhr
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das kann nicht sein - wäre zu einfach und vor allem hätten das doch andere längst gesehen bzw. Atos hätte im Call darauf hinweisen können/müssen! Der CFO hätte doch dann sagen können! "Leute, passt mal auf, durch die Verkäufe werden 458 M€ Schulden verkauft und 739 M€ Cash generiert" Ist es nicht vielleicht so, dass die Verkäufe einen Buchwert von 739 haben, aber mit 458 Schulden beladen sind?

Du meinst also in den 739 M €sind die Verbindlichkeiten von 458 M €enthalten, so dass sie aus den Verkäufen "nur" 281 M € überwiesen bekommen? Keine Ahnung, aber wir werden es erfahren. immerhin lägen aber auch die 739 M € deutlich über unserer Schätzung von 600 M €. Fazit: locker mindestens 1 Mrd. € weniger Schulden, wenn sie nicht im VK enthalten sind, oder wenn doch, man ein bissl Cash oben drauf legt.
T
TrufflePicker, 9. Mär 16:38 Uhr
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das lese ich gerade noch: "Kepler Cheuvreux senkt sein Kursziel von 50 Euro auf 35 Euro".

Nur noch Verrückte unterwegs ...
r4rules
r4rules, 9. Mär 16:40 Uhr
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Du meinst also in den 739 M €sind die Verbindlichkeiten von 458 M €enthalten, so dass sie aus den Verkäufen "nur" 281 M € überwiesen bekommen? Keine Ahnung, aber wir werden es erfahren. immerhin lägen aber auch die 739 M € deutlich über unserer Schätzung von 600 M €. Fazit: locker mindestens 1 Mrd. € weniger Schulden, wenn sie nicht im VK enthalten sind, oder wenn doch, man ein bissl Cash oben drauf legt.

ne ich hatte gelesen, dass die 739 der Istwert (Buchwert) sind, was nicht zwingend der Verkaufswert meint - der kann deutlich darüber oder wenn es dumm läuft darunter liegen. Nehmen wir einen Hausverkauf - das Haus kann geschätzt werden auf 350K€, der Markt gibt aber 500K€ her.
E
Eisbergorder, 9. Mär 16:43 Uhr
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Diese Liabilities sind ja nicht die Konzernschulden. Die haben damit erstmal nichts zu tun. Es sind ausgewiesenen Verbindlichkeiten die im Rahmen der Veräußerungsgruppe mit den Assets dann übertragen werden. Die Konzernschulden werden hier nicht mitverkauft. Das Stand auch irgendwo mal explizit im Zusammenhang mit dem Avanced Computing Verkauf. Der tatsächliche Verkaufserlös kann dann aber natürlich für die Rückzahlung von Konzernschulden genutzt werden, wie es Salle ja auch angekündigt hat.
r4rules
r4rules, 9. Mär 16:45 Uhr
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Diese Liabilities sind ja nicht die Konzernschulden. Die haben damit erstmal nichts zu tun. Es sind ausgewiesenen Verbindlichkeiten die im Rahmen der Veräußerungsgruppe mit den Assets dann übertragen werden. Die Konzernschulden werden hier nicht mitverkauft. Das Stand auch irgendwo mal explizit im Zusammenhang mit dem Avanced Computing Verkauf. Der tatsächliche Verkaufserlös kann dann aber natürlich für die Rückzahlung von Konzernschulden genutzt werden, wie es Salle ja auch angekündigt hat.

ok - dann stehen also 739M€ zu Buche? Und das würde beinhalten HPC, Südamerika und Norwegen? Oder haben wir noch was übersehen?
r4rules
r4rules, 9. Mär 16:33 Uhr
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das lese ich gerade noch: "Kepler Cheuvreux senkt sein Kursziel von 50 Euro auf 35 Euro".
r4rules
r4rules, 9. Mär 16:32 Uhr
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Ich schließe daraus, dass Du auch glaubst, dass diese Verbindlichkeiten dann aus den Büchern von Atos verschwinden? Dann würde die Nettoverschuldung - aktuell bei 1,8 Mrd € - ja auf ca. 600 M € runtergehen, wenn man den kompletten Erlös zur Tilgung/Umschuldung nutzen würde. Äh, damit wäre man eindeutig Branchenprimus und auch im Vergleich zu fast allen Unternehmen dieser Welt eines mit der geringsten Verschuldung. Nee, wat wär dat schön ... 🎉🎉🎉

das kann nicht sein - wäre zu einfach und vor allem hätten das doch andere längst gesehen bzw. Atos hätte im Call darauf hinweisen können/müssen! Der CFO hätte doch dann sagen können! "Leute, passt mal auf, durch die Verkäufe werden 458 M€ Schulden verkauft und 739 M€ Cash generiert" Ist es nicht vielleicht so, dass die Verkäufe einen Buchwert von 739 haben, aber mit 458 Schulden beladen sind?
T
TrufflePicker, 9. Mär 16:27 Uhr
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Insgesamt sprechen wir von 1,197 Milliarden Euro (Assets + Liabilities) aus den angegebenen Verkäufen. Welche Assets und Verbindlichkeiten hier genau verkauft werden, wird nicht näher aufgeschlüsselt. Allerdings wissen wir ja dank der guten Forenbeiträge hier, um welche Asset-Verkäufe es sich handelt. Bei den Verbindlichkeiten wird es schwieriger, da man dafür schon sehr tief in den Büchern graben muss. Einige Hinweise darauf hatte ich aber schon in früheren Posts gegeben. Größere Steuerforderungen liegen z.B. in Brasilien vor. Rückstellung für Steuerforderungen, wie im Konzernabschluss ausgewiesen, betrug 35,1 Millionen Euro. etc. Lateinamerika war z.B. auch eine Region mit einer signifikanten Anzahl von arbeitsrechtliche Ansprüchen und es gab dafür größere Rückstellungen. Ich nehme an, die sind dem Käufer in der Due Dilligence Prüfung auch aufgefallen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen sind sicherlich auch einige aus dem verkauften Supercomputern vorhanden. Advanced Computing ist ja auch in Brasilien (und Indien) groß im Geschäft. Da kommt schon was zusammen, so dass man auf die 458 Millionen Euro kommt.

Ich schließe daraus, dass Du auch glaubst, dass diese Verbindlichkeiten dann aus den Büchern von Atos verschwinden? Dann würde die Nettoverschuldung - aktuell bei 1,8 Mrd € - ja auf ca. 600 M € runtergehen, wenn man den kompletten Erlös zur Tilgung/Umschuldung nutzen würde. Äh, damit wäre man eindeutig Branchenprimus und auch im Vergleich zu fast allen Unternehmen dieser Welt eines mit der geringsten Verschuldung. Nee, wat wär dat schön ... 🎉🎉🎉
r4rules
r4rules, 9. Mär 16:25 Uhr
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Insgesamt sprechen wir von 1,197 Milliarden Euro (Assets + Liabilities) aus den angegebenen Verkäufen. Welche Assets und Verbindlichkeiten hier genau verkauft werden, wird nicht näher aufgeschlüsselt. Allerdings wissen wir ja dank der guten Forenbeiträge hier, um welche Asset-Verkäufe es sich handelt. Bei den Verbindlichkeiten wird es schwieriger, da man dafür schon sehr tief in den Büchern graben muss. Einige Hinweise darauf hatte ich aber schon in früheren Posts gegeben. Größere Steuerforderungen liegen z.B. in Brasilien vor. Rückstellung für Steuerforderungen, wie im Konzernabschluss ausgewiesen, betrug 35,1 Millionen Euro. etc. Lateinamerika war z.B. auch eine Region mit einer signifikanten Anzahl von arbeitsrechtliche Ansprüchen und es gab dafür größere Rückstellungen. Ich nehme an, die sind dem Käufer in der Due Dilligence Prüfung auch aufgefallen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen sind sicherlich auch einige aus dem verkauften Supercomputern vorhanden. Advanced Computing ist ja auch in Brasilien (und Indien) groß im Geschäft. Da kommt schon was zusammen, so dass man auf die 458 Millionen Euro kommt.

jetzt sehe ich erst die beiden Summen im Cashbericht - die stehen da so unscheinbar da.....
E
Eisbergorder, 9. Mär 16:18 Uhr
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Insgesamt sprechen wir von 1,197 Milliarden Euro (Assets + Liabilities) aus den angegebenen Verkäufen. Welche Assets und Verbindlichkeiten hier genau verkauft werden, wird nicht näher aufgeschlüsselt. Allerdings wissen wir ja dank der guten Forenbeiträge hier, um welche Asset-Verkäufe es sich handelt. Bei den Verbindlichkeiten wird es schwieriger, da man dafür schon sehr tief in den Büchern graben muss. Einige Hinweise darauf hatte ich aber schon in früheren Posts gegeben. Größere Steuerforderungen liegen z.B. in Brasilien vor. Rückstellung für Steuerforderungen, wie im Konzernabschluss ausgewiesen, betrug 35,1 Millionen Euro. etc. Lateinamerika war z.B. auch eine Region mit einer signifikanten Anzahl von arbeitsrechtliche Ansprüchen und es gab dafür größere Rückstellungen. Ich nehme an, die sind dem Käufer in der Due Dilligence Prüfung auch aufgefallen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen sind sicherlich auch einige aus dem verkauften Supercomputern vorhanden. Advanced Computing ist ja auch in Brasilien (und Indien) groß im Geschäft. Da kommt schon was zusammen, so dass man auf die 458 Millionen Euro kommt.
S
Stratosphere, 9. Mär 16:11 Uhr
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Damals im Studium haben wir es auch so gelernt, dass die Verbindlichkeiten mit gekauft werden. Stell ich mir bei Teilverkäufen etwas schwieriger vor. Aber das würde die Ebo Thematik plausibel machen
r4rules
r4rules, 9. Mär 15:53 Uhr
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Hmm, wenn dem so wäre, dass die Verkäufe auch inklusive der zugeordneten Schulden wären, dann gäbe es doppelten Grund zu feiern. Ich bin nicht sicher, aber es könnte erklären, warum man z.B. für HPC nur so wenig bekommt. Wenn sie deren Schulden aber mitnehmen, dann kommt ja doch ein sehr ansehnlicher Batzen zusammen. Es ist natürlich von Vertrag zu Vertrag verschieden, wie mit den Schulden umgegangen wird. Da gibt es ja auch schonmal die Verkäufe zu 1 €, dem symbolischen Euro. Dabei werden dann alle Verbindlichkeiten mitverkauft. Wenn man die Aussage "Liabilities held for sale" so interpretieren darf, dann gäbe das ja doch einen erheblich Uplift in der Bilanz.

danke Trüffel - ich spreche das an, weil ich das tatsächlich nicht verstehe und der gute EBO es leider nicht erklärt oder auch nur COPY/PASTE macht ;)
T
TrufflePicker, 9. Mär 15:44 Uhr
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"Assest for sale werden mit 739 Millionen Euro angegeben und Liabilities held for sale mit 458 Millionen Euro." Wäre super, wenn die Vermögenswerte tatsächlich im Bereich von ca. 600M€ verkauft werden, dann wäre das in Summe knapp ne gute MRD richtig? Cash 600 Millionen und dabei Schulden im Wert von 458 Millionen auch gleich "mit verkauft" Oder verstehe ich das falsch?

Hmm, wenn dem so wäre, dass die Verkäufe auch inklusive der zugeordneten Schulden wären, dann gäbe es doppelten Grund zu feiern. Ich bin nicht sicher, aber es könnte erklären, warum man z.B. für HPC nur so wenig bekommt. Wenn sie deren Schulden aber mitnehmen, dann kommt ja doch ein sehr ansehnlicher Batzen zusammen. Es ist natürlich von Vertrag zu Vertrag verschieden, wie mit den Schulden umgegangen wird. Da gibt es ja auch schonmal die Verkäufe zu 1 €, dem symbolischen Euro. Dabei werden dann alle Verbindlichkeiten mitverkauft. Wenn man die Aussage "Liabilities held for sale" so interpretieren darf, dann gäbe das ja doch einen erheblich Uplift in der Bilanz.
r4rules
r4rules, 9. Mär 15:31 Uhr
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"Assest for sale werden mit 739 Millionen Euro angegeben und Liabilities held for sale mit 458 Millionen Euro." Wäre super, wenn die Vermögenswerte tatsächlich im Bereich von ca. 600M€ verkauft werden, dann wäre das in Summe knapp ne gute MRD richtig? Cash 600 Millionen und dabei Schulden im Wert von 458 Millionen auch gleich "mit verkauft" Oder verstehe ich das falsch?
edv_brain
edv_brain, 9. Mär 15:23 Uhr
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Tust du gerade alles im Keller verRAMschen??

Nee, nur diese 25er Plastikkisten zum guten Preis von 50 Atos 👍 Div /0 = ♾️
A
Atosssatherapeutics, 9. Mär 15:23 Uhr
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Wir benötigen weitere neue Aufträge. Dann sollte es trotz der geopolitischen Krise wieder aufwärtsgehen. Jeder zusätzliche Auftrag wird sich positiv auf den shrinking Turnaround auswirken. Sobald sich die Entwicklung wieder in Richtung Wachstum dreht, werden wir auch mehr Stabilität erreichen.
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