ATOS WKN: A411MH ISIN: FR001400X2S4 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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20. April 2026, 22:59 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 120.883
Chyrli
Chyrli, 16.01.2025 14:01 Uhr
0

Eure Argumente sind alle schlüssig, aber Atos wurde gerade erst - und zwar knapp kalkuliert - vor der Insolvenz gerettet. Da darf im Moment überhaupt kein Geld für ein Aktienrückkauf vorhanden sein. Sonst hätten sie sich ja offensichtlich zu viel Kapital gesichert. Dass sie sich das Recht sichern, schön und gut, aber einen Rückkauf tatsächlich durchführen? Wie gesagt nur, wenn sie dafür einen sofortigen Abnehmer hätten, der einen satten Aufschlag zahlt.

Zu viel Kapital gesichert... Hatte ich nicht bedacht. Danke für den Denkanstoß
E
Eisbergorder, 16.01.2025 14:08 Uhr
0
Es wurde mehrfach sehr sehr explizit darauf hingewiesen, dass alles was im Schutzplan beim Gericht eingereicht wurde und im Lock-up Agreement mit den Gläubigern vereinbart wurde, explizit nicht den Worldgrid Verkauf und auch nicht den eventuell noch kommenden Advanced Computing Verkauf umfasst. Die 270 Mio € + 625 Mio € hat man also zur "freien" Verfügung. Um die 22 Milliarden Aktien für die Mitarbeitervergütung von den nicht-teilnehmenden Gläubigern wieder abzukaufen, braucht man aktuell gerade mal knapp 44 Mio. €. Das sollte ja wohl drinnen sein?
E
Eisbergorder, 16.01.2025 14:10 Uhr
1
Aber lohnt jetzt auch nicht zuviel über völlig ungelegte Eier zu diskutieren. Wenn es kommt. Gut. Wenn nicht. Davon geht die Welt bei Atos auch nicht mehr unter.
r4rules
r4rules, 16.01.2025 14:13 Uhr
0
https://www.marketbeat.com/instant-alerts/boussard-gavaudan-investment-management-llp-boosts-stake-in-nvidia-co-nasdaqnvda-2025-01-13/
r4rules
r4rules, 16.01.2025 14:16 Uhr
0
Die haben sich nvidia gegönnt
r4rules
r4rules, 16.01.2025 14:00 Uhr
0
Wie weit sind wir von den 0,0023 weg?
r4rules
r4rules, 16.01.2025 13:51 Uhr
0
Mhm....Also egal was, Hauptsache das Ding zündet ne 🚀 und es geht ordentlich nach ↗️. Das wäre Win-Win für alle sogar für unseren deutschen Staat ---> Vermögenssteuer. Arbeitsplätze würden gesichert , wir hätten bissle mehr Kleingeld um unsere Wirtschaft anzukurbeln. Und dann kann Atos meine Aktien gerne haben für 50 € nach dem RS
T
TrufflePicker, 16.01.2025 13:50 Uhr
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Und wenn die ungläubigen Gläubiger raus sind ändert sich doch auch das Stimmrecht bei Atos... Wäre mehr Handlungsfreiheit nicht wichtig genug sich einen Aktienrückkaufsrecht zu sichern?

Eure Argumente sind alle schlüssig, aber Atos wurde gerade erst - und zwar knapp kalkuliert - vor der Insolvenz gerettet. Da darf im Moment überhaupt kein Geld für ein Aktienrückkauf vorhanden sein. Sonst hätten sie sich ja offensichtlich zu viel Kapital gesichert. Dass sie sich das Recht sichern, schön und gut, aber einen Rückkauf tatsächlich durchführen? Wie gesagt nur, wenn sie dafür einen sofortigen Abnehmer hätten, der einen satten Aufschlag zahlt.
W
Wasa1987, 16.01.2025 13:46 Uhr
0
Nichts ist unmöglich.... vllt kaufen die ja für ein paar Millionen euro Aktien zurück wegen... Vertrauen der aktionäre Mitarbeiter Programme... 🤷‍♂️ Heutzutage ist alles möglich 😅
Chyrli
Chyrli, 16.01.2025 13:38 Uhr
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Deswegen sehe ich das Aktienrückkaufprogramm ja auch nur im Zusammenhang mit der Aktienvergütung. Diese Kosten der Aktienvergütung fallen sowieso an und es ist ein gutes Geschäft, die für 0,0663€ ausgegebenen Aktien der nicht teilnehmenden Gläubiger wieder über den Rückkauf zu wesentlich günstigeren Kursen einzusammeln. Das ist für alle Beteiligten sinnvoll. Atos kann, wie in der Mitarbeitervergütung vorgesehen die Mitarbeiter mit Aktien vergüten, die dadurch im Wert weiter steigen. Die nicht-teilnehmenden Gläubiger sind endlich raus, wie sie es ja wollten und wir neuen Eigentümer sind sie los und die an Mitarbeiter ausgegebenen Aktien sind in festen Händen. Win-Win für alle.

Und wenn die ungläubigen Gläubiger raus sind ändert sich doch auch das Stimmrecht bei Atos... Wäre mehr Handlungsfreiheit nicht wichtig genug sich einen Aktienrückkaufsrecht zu sichern?
E
Eisbergorder, 16.01.2025 13:30 Uhr
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Deswegen sehe ich das Aktienrückkaufprogramm ja auch nur im Zusammenhang mit der Aktienvergütung. Diese Kosten der Aktienvergütung fallen sowieso an und es ist ein gutes Geschäft, die für 0,0663€ ausgegebenen Aktien der nicht teilnehmenden Gläubiger wieder über den Rückkauf zu wesentlich günstigeren Kursen einzusammeln. Das ist für alle Beteiligten sinnvoll. Atos kann, wie in der Mitarbeitervergütung vorgesehen die Mitarbeiter mit Aktien vergüten, die dadurch im Wert weiter steigen. Die nicht-teilnehmenden Gläubiger sind endlich raus, wie sie es ja wollten und wir neuen Eigentümer sind sie los und die an Mitarbeiter ausgegebenen Aktien sind in festen Händen. Win-Win für alle.
T
TrufflePicker, 16.01.2025 13:30 Uhr
0

Wenn du siehst, dass dein Unternehmen nur noch 1/10 oder 1/30 des aktuellen Marktwertes auf die Waage bringt, du grad freies Geld hast und du fest daran glaubst, der Marktwert wird sich erholen, warum würdest du Schulden bezahlen welche dich vielleicht 1-5% Zinsen kosten (bei 32 Mio Schulden ca 320.000€ -1.6 Mio € pro Jahr Zinsersparnis) oder du kaufst 8% deines Marktwertes zurück? Der Kurs wird sich schätzungsweise WENN alles klappt 10-30 Fach steigern . . .

Genau, und beim Verkauf der Aktien dann wieder auf den Ursprungswert zurückfallen. Unternehmen spekulieren nicht mit eigenen Aktien und schon garnicht mit der eigenen. Das ist schlichtweg nicht zu rechtfertigen, vorallem wenn man immer noch nicht im sicheren Hafen ist. Da könnten sie ja gleich die zur Rettung gedachten 1,6 Mrd frisches Kapital zur Pferdewette bringen oder beim Roulette auf eine Zahl setzen. Erklär das bitte mal der kreditgebenden Bank. Btw, ohne die 1,6 Mrd zur Sanierung kämen sie niemals zurück auf den 10 - 30 fachen Marktwert.
Bullbite
Bullbite, 16.01.2025 13:24 Uhr
0

Ist aber wirklich unwahrscheinlich, so etwas nur wenig Kurskosmetik machen zu wollen. Ein Unternehmen, dass gerade saniert wird, nutzt doch nicht freies Kapital für Aktienrückkäufe. Das kommt in der Priorität nun wirklich an letzter Stelle. Aktienrückkauf machen ausschließlich Firmen, die nicht wissen wohin mit der Kohle. Bei Atos kommen da Kredittilgung, Abfindungen bei Mitarbeiterentlassungen, Kosten der Konsolidierung (z.B. Vorzeitige Abkündigung von Standorten), Investitionen in Wachstumssparten und vieles mehr weit vor der Idee, Aktien zurückzukaufen. Auch wenn wir das als Aktionäre sicher gut finden, hat es in der Umsetzung einer Sanierung keinerlei Mehrwert.

Wenn du siehst, dass dein Unternehmen nur noch 1/10 oder 1/30 des aktuellen Marktwertes auf die Waage bringt, du grad freies Geld hast und du fest daran glaubst, der Marktwert wird sich erholen, warum würdest du Schulden bezahlen welche dich vielleicht 1-5% Zinsen kosten (bei 32 Mio Schulden ca 320.000€ -1.6 Mio € pro Jahr Zinsersparnis) oder du kaufst 8% deines Marktwertes zurück? Der Kurs wird sich schätzungsweise WENN alles klappt 10-30 Fach steigern . . .
T
TrufflePicker, 16.01.2025 13:24 Uhr
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Es sei denn, Atos erwartet in kürzester Zeit einen nennenswerten Kursanstieg... Dann könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass die sich dadurch selber kurzzeitig schnelles Geld verdienen...oder eben ein kleines depot aufbauen um Mitarbeiterboni aufzubauen oder ähnliches. Akrienrückkauf nicht um den Kurs zu pushen, sondern evtl weil die wissen der neue bringt top Nachrichten raus und der Kurs wird durch die guten Nachrichten steigen. Ich glaube wenn die Aktienrückkauf starten, wissen die mehr wie wir

Ich glaube, dass man Investoren und Gläubigern wirklich nur schwer begreiflich machen kann, dass man den scharf kalkulierten Finanzbedarf ausgerechnet für ein Aktienrückkaufprogramm einsetzt. Und zum Aktienspekulanten zu werden sollte auch nicht Teil des Plans zu sein. Es hätte auch ein Geschmäckle, wenn man im großen Stil Aktien zurückkauft und dann mit psoitiven Nachrichten um die Ecke kommt, so von wegen Marktmanipulation. Für mich ist das Aktienrückkaufprogramm daher nur als (Ersatz-)Instrument gedacht für eine mögliche Beteiligung von Frankreich, wenn - wie ich erwarte - die KE abgelehnt wird.
Chyrli
Chyrli, 16.01.2025 13:17 Uhr
1

Sturm in Hamburg, Regen in London und Sonne in New York, die Frisur äh der Kurs sitzt, 3-Wetter-Atos. (für die älteren unter uns)

🙈👍
T
Token0815, 16.01.2025 13:17 Uhr
0

Ist aber wirklich unwahrscheinlich, so etwas nur wenig Kurskosmetik machen zu wollen. Ein Unternehmen, dass gerade saniert wird, nutzt doch nicht freies Kapital für Aktienrückkäufe. Das kommt in der Priorität nun wirklich an letzter Stelle. Aktienrückkauf machen ausschließlich Firmen, die nicht wissen wohin mit der Kohle. Bei Atos kommen da Kredittilgung, Abfindungen bei Mitarbeiterentlassungen, Kosten der Konsolidierung (z.B. Vorzeitige Abkündigung von Standorten), Investitionen in Wachstumssparten und vieles mehr weit vor der Idee, Aktien zurückzukaufen. Auch wenn wir das als Aktionäre sicher gut finden, hat es in der Umsetzung einer Sanierung keinerlei Mehrwert.

Genau mein Argument. 👍 Eisbergorder lebt in seiner Blast. Ein Aktien Rückkaufprogramm wird es vor den Abbau der restlichen Schulden nicht geben.
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