ATOS WKN: A411MH ISIN: FR001400X2S4 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Moin zusammen, ich lese hier ständig die Durchhalteparolen, dass die bösen Shorter mit ihren Leerverkäufen an allem schuld sind und ununterbrochen Stücke auf den Markt werfen. Macht euch das Leben doch nicht zu einfach – wer die modernen Marktmechanismen versteht, sieht, dass hier im Hintergrund ein ganz anderes, institutionelles Spiel läuft. Überlegt mal logisch: Atos hat eine massive Restrukturierung begonnen. Die ganzen Altgläubiger (Banken, Hedgefonds, Anleihe-Investoren) sitzen durch die Schulden-Umwandlung auf riesigen Aktienpaketen, die sie gar nicht halten wollen. Die wollen nur eins: raus, und zwar so schnell wie möglich. Das läuft aber nicht plump über das normale Orderbuch der Euronext ab, sondern über eine klassische 3-Schritte-Kette im Hintergrund über einen Darkpool-Deal: 1. Ein Altgläubiger verkauft anonym ein großes Paket in einem Darkpool (einer privaten, für uns unsichtbaren Handelsplattform). Vorteil für ihn: Der Kurs bricht an der Börse in dem Moment erst mal nicht ein. 2. Die Gegenseite in diesem Darkpool ist meistens ein großer Market Maker oder eine Investmentbank. Die kaufen das Paket mit einem kleinen Abschlag auf. Jetzt sitzen diese Institute aber auf dem vollen Kursrisiko einer hochvolatilen Aktie. 3. Die Absicherung (Hedging) an der Euronext: Was macht ein Market Maker, um sein Risiko sofort zu neutralisieren? Er sichert sich ab (Hedging). Er wirft genau diese Anteile nun scheibchenweise, aber mit permanentem Druck auf den regulären Markt der Euronext – also genau da, wo wir es sehen können. Fazit: Was viele hier im Forum als „Short-Attacken“ interpretieren, ist in Wahrheit das ganz normale, unaufhaltsame Hintergrund-Rauschen von Altgläubigern, die sich mithilfe von Market Makern klammheimlich und koordiniert aus dem Staub machen. Die Shorter sind hier oft nur die Sündenböcke für eine ganz logische institutionelle Umschichtung. Wer das ignoriert, jagt am Ende nur Gespenster.
Moin zusammen, ich lese hier ständig die Durchhalteparolen, dass die bösen Shorter mit ihren Leerverkäufen an allem schuld sind und ununterbrochen Stücke auf den Markt werfen. Macht euch das Leben doch nicht zu einfach – wer die modernen Marktmechanismen versteht, sieht, dass hier im Hintergrund ein ganz anderes, institutionelles Spiel läuft. Überlegt mal logisch: Atos hat eine massive Restrukturierung begonnen. Die ganzen Altgläubiger (Banken, Hedgefonds, Anleihe-Investoren) sitzen durch die Schulden-Umwandlung auf riesigen Aktienpaketen, die sie gar nicht halten wollen. Die wollen nur eins: raus, und zwar so schnell wie möglich. Das läuft aber nicht plump über das normale Orderbuch der Euronext ab, sondern über eine klassische 3-Schritte-Kette im Hintergrund über einen Darkpool-Deal: 1. Ein Altgläubiger verkauft anonym ein großes Paket in einem Darkpool (einer privaten, für uns unsichtbaren Handelsplattform). Vorteil für ihn: Der Kurs bricht an der Börse in dem Moment erst mal nicht ein. 2. Die Gegenseite in diesem Darkpool ist meistens ein großer Market Maker oder eine Investmentbank. Die kaufen das Paket mit einem kleinen Abschlag auf. Jetzt sitzen diese Institute aber auf dem vollen Kursrisiko einer hochvolatilen Aktie. 3. Die Absicherung (Hedging) an der Euronext: Was macht ein Market Maker, um sein Risiko sofort zu neutralisieren? Er sichert sich ab (Hedging). Er wirft genau diese Anteile nun scheibchenweise, aber mit permanentem Druck auf den regulären Markt der Euronext – also genau da, wo wir es sehen können. Fazit: Was viele hier im Forum als „Short-Attacken“ interpretieren, ist in Wahrheit das ganz normale, unaufhaltsame Hintergrund-Rauschen von Altgläubigern, die sich mithilfe von Market Makern klammheimlich und koordiniert aus dem Staub machen. Die Shorter sind hier oft nur die Sündenböcke für eine ganz logische institutionelle Umschichtung. Wer das ignoriert, jagt am Ende nur Gespenster.
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