ATOS WKN: A411MH ISIN: FR001400X2S4 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

29,92 EUR
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07:30:25 Uhr, Gettex
Kommentare 127.514
r4rules
r4rules, Dienstag 22:41 Uhr
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When Lambo? --> frag fürn Freund🤣🤣🤣🤣🤣
C
CWS, Dienstag 22:31 Uhr
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Genesis hatte erstmal das Ziel, den Turnaround zu schaffen, dass das Verbrennen von Geld aufhört und man ein schwarzes Quartal hinkriegt. Das ist geschafft - ich gebe dir aber Recht, dass es für alles weitere (und damit das auch nachhaltig ist) danach wieder Umsatzwachstum braucht. Das sieht Atos ja auch lt. Plan. Und genau hier ist der Knackpunkt zu sehen, warum der Kurs momentan wieder fast auf 52W Tief ist, aber viele User hier im Forum trotzdem euphorisch sind. Genesis läuft, das ist wichtig und hervorragend. Aber damit das nachhaltig bleibt, muss danach wieder Wachstum her und daran zweifelt der Markt weiterhin. Die Verweise auf „xxx000 Umsatz pro Mitarbeiter sind top“ reichen da nicht aus, die Kosten innerhalb des Unternehmens sind halt sehr hoch.

Exakt auf den Punkt gebracht, besser kann man den aktuellen Knackpunkt bei Atos nicht zusammenfassen. Der Stopp des Cash-Burns durch Genesis war der notwendige erste Schritt, aber die unbarmherzige Börse bewertet eben die nachhaltige Zukunft – und da bleibt die Kombination aus schrumpfendem Umsatz und hoher Kostenbasis die Kernaufgabe für das Management. Danke für diesen differenzierten und kaufmännisch fundierten Austausch hier in der Runde. Ich wünsche allen Investoren weiterhin viel Erfolg und ein glückliches Händchen!
C
CWS, Dienstag 22:24 Uhr
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Deswegen gibt es ja den Genesis Plan und Atos ist längst auch in neuen Märkten unterwegs, in denen sich auch ganz andere Margen erzielen lassen. Wir werden also sehen wohin uns der Kapitän Salle mit diesem Kurs führt. Am Ende fahren wir vielleicht der Konkurrenz noch davon. Florin Rotar, Atos Group CTO: "Unser vernetzter Wachstumsmotor aus KI, Cybersicherheit und technologischer Souveränität treibt die Wende voran...Eine Technologiestrategie ist eine Geschäftsstrategie mit Kompass. Und man braucht jemanden, der diesen Kompass zu deuten weiß: mit der nötigen Reife, um inmitten des „Rauschens“ die entscheidenden Signale zu erkennen, und mit der Agilität, auch im Nebel die richtige Richtung vorzugeben. Wir haben schon genug Stürme erlebt, um genau das sehr gut zu beherrschen." https://www.linkedin.com/posts/florinrotar_3-pillars-of-growth-realized-activity-7488680947786371072-mnep

Das ist ein absolut berechtigter Punkt und ein sehr interessantes LinkedIn-Zitat von Florin Rotar. Es ist der Atos Group und allen Investoren natürlich absolut zu wünschen, dass Kapitän Philippe Salle den Kompass richtig deutet und der Turnaround über margenstärkere Zukunftsmärkte wie KI und Cybersicherheit gelingt. Wenn der Genesis-Plan diese Basis erfolgreich legt, wäre das ein starkes Signal für die Zukunft. Am Ende entscheidet an der Börse eben immer das persönliche Chance-Risiko-Verhältnis – und während die einen schon auf die Wende setzen, warten die anderen eben noch auf die Bestätigung in den kommenden Quartalszahlen. In diesem Sinne: Auf einen erfolgreichen Kurs für das Unternehmen und allen hier weiterhin gute Geschäfte!
E
Eisbergorder, Dienstag 22:15 Uhr
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Salle: "Sehr geehrte Aktionärin, sehr geehrter Aktionär, vor einem Jahr stand die Sanierung des Unternehmens im Mittelpunkt; heute liegt unser Schwerpunkt auf der Rückkehr zu Wachstum. Wir haben das Unternehmen stabilisiert, die Bilanz gestärkt, die operative Leistungsfähigkeit gesteigert und die geschäftliche Dynamik neu belebt. Vor allem aber haben wir die Gruppe im Zentrum jener drei technologischen Säulen positioniert, die die kommenden Jahre prägen werden: „Agentic AI“ (autonom agierende Künstliche Intelligenz), Cybersicherheit und digitale Souveränität..."
B
Bierboerse09, Dienstag 22:13 Uhr
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Genesis hatte erstmal das Ziel, den Turnaround zu schaffen, dass das Verbrennen von Geld aufhört und man ein schwarzes Quartal hinkriegt. Das ist geschafft - ich gebe dir aber Recht, dass es für alles weitere (und damit das auch nachhaltig ist) danach wieder Umsatzwachstum braucht. Das sieht Atos ja auch lt. Plan. Und genau hier ist der Knackpunkt zu sehen, warum der Kurs momentan wieder fast auf 52W Tief ist, aber viele User hier im Forum trotzdem euphorisch sind. Genesis läuft, das ist wichtig und hervorragend. Aber damit das nachhaltig bleibt, muss danach wieder Wachstum her und daran zweifelt der Markt weiterhin. Die Verweise auf „xxx000 Umsatz pro Mitarbeiter sind top“ reichen da nicht aus, die Kosten innerhalb des Unternehmens sind halt sehr hoch.
E
Eisbergorder, Dienstag 22:12 Uhr
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Deswegen gibt es ja den Genesis Plan und Atos ist längst auch in neuen Märkten unterwegs, in denen sich auch ganz andere Margen erzielen lassen. Wir werden also sehen wohin uns der Kapitän Salle mit diesem Kurs führt. Am Ende fahren wir vielleicht der Konkurrenz noch davon. Florin Rotar, Atos Group CTO: "Unser vernetzter Wachstumsmotor aus KI, Cybersicherheit und technologischer Souveränität treibt die Wende voran...Eine Technologiestrategie ist eine Geschäftsstrategie mit Kompass. Und man braucht jemanden, der diesen Kompass zu deuten weiß: mit der nötigen Reife, um inmitten des „Rauschens“ die entscheidenden Signale zu erkennen, und mit der Agilität, auch im Nebel die richtige Richtung vorzugeben. Wir haben schon genug Stürme erlebt, um genau das sehr gut zu beherrschen." https://www.linkedin.com/posts/florinrotar_3-pillars-of-growth-realized-activity-7488680947786371072-mnep
C
CWS, Dienstag 22:12 Uhr
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Eisberg ist das deine neuer Account für Selbstgespräche?

Was sagt Eisbergorder dazu ??
C
CWS, Dienstag 22:09 Uhr
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"Ist-Zustand" - wir sprechen hier von TTM, d.h. der Vergangenheit der Atos Restrukturieung mit dem laufenden Genesis Plan.

Du verstehst es scheinbar immer noch nicht: Die einmaligen Restrukturierungskosten des Genesis-Plans sind in der Bruttomarge (Gross Margin) von 4,2 % überhaupt nicht enthalten! Nach IFRS-Rechnungslegung stehen Abfindungen und Sanierungskosten weit unterhalb des Bruttogewinns in separaten Aufwandspositionen. TTM zeigt uns somit die ungeschminkte, rein operative Gegenwart des Kerngeschäfts der letzten 12 Monate – und die ist deshalb so mies, weil die starren Fixkosten bei schrumpfendem Umsatz (-8,9 %) die Marge auffressen. Wer die nackten Zahlen der Bilanz als ‚Vergangenheit‘ abtut und stattdessen blind auf die PR-Versprechungen eines Sanierungsfalls wettet, betreibt reines Wunschdenken. Schöne Ferien weiterhin – die Zahlen lügen nicht.
C
CWS, Dienstag 22:02 Uhr
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Also Accenture als Vergleich ist schon unfair. Das Hauptgeschäft von denen ist ja einfach, Horden von Beratern rauszujagen. Das ist (noch!) natürlich sehr profitabel, Atos setzt Produkte ein, ist dann auch auf umkämpften Märkten (Managed Services) unterwegs und muss dafür auch viel zukaufen und ganz anders kalkulieren. Capgemini taugt da vermutlich mehr, die haben auch eine wesentlich höhere Gross Margin als Atos, aber wir sind ja schließlich im Turnaround und können in den nächsten Jahren auch sicherlich wieder an die 12-15% kommen. Aber korrekt ist, dass der Ist-Zustand noch nicht gut ist, deswegen stehen wir ja nun da, wo wir stehen.

Das ist eine sachliche Differenzierung, danke dafür. Der Vergleich mit Capgemini ist in der Tat passender als Accenture. Aber genau dieser Vergleich mit Capgeminis Bruttomarge von über 26 % zeigt doch das ganze Dilemma: Atos operiert bei 4,2 %. Die Hoffnung auf einen Turnaround in Richtung 12–15 % in den nächsten Jahren stößt auf ein hartes mathematisches Problem: Atos ist ein schrumpfendes Unternehmen (-8,9 % organischer Umsatzrückgang). Bei sinkendem Umsatz drücken die immensen, starren Fixkosten der Managed-Services-Infrastruktur die Marge unbarmherzig nach unten. Um diese 12–15 % jemals wieder zu erreichen, reicht das Beenden der ‚Black Accounts‘ nicht aus – da steht dem Konzern noch eine jahrelange, extrem schmerzhafte Schrumpfkur bevor. Der Ist-Zustand ist eingepreist, aber der Weg nach oben ist mathematisch ein brutaler Bergaufstieg.
E
Eisbergorder, Dienstag 21:55 Uhr
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"Ist-Zustand" - wir sprechen hier von TTM, d.h. der Vergangenheit der Atos Restrukturieung mit dem laufenden Genesis Plan.
C
CWS, Dienstag 21:54 Uhr
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Also sprichst du vom Gross Profit Margin und unterschlägst dabei den gesamten Genesis Plan mit seinen einmaligen Kosten und stellst so da, als müsste man diese Kosten dann auch in die Zukunft fortschreiben. Der Vergleich auf dieser Basis mit der Peer Group hinkt somit völlig.

Wer behauptet, dass der Genesis-Plan mit seinen Einmalkosten die Bruttomarge (Gross Profit Margin) verfälscht, offenbart eklatante Schwächen bei den Basics der Bilanzanalyse. Nach IFRS-Rechnungslegung werden Restrukturierungs- und Abfindungskosten weit unterhalb des Bruttogewinns in separaten Aufwandspositionen erfasst. Sie berühren die Herstellungskosten (Cost of Revenue) und somit die Bruttomarge von 4,2 % mit keinem einzigen Cent. Diese miese Marge ist das ungeschminkte Zeugnis dafür, dass das operative Kerngeschäft an sich – unabhängig von Sondereffekten – derzeit kaum profitabel arbeitet. Der Vergleich mit der Peer Group hinkt nicht, er tut den Longies hier nur extrem weh.“
B
Bierboerse09, Dienstag 21:53 Uhr
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Also Accenture als Vergleich ist schon unfair. Das Hauptgeschäft von denen ist ja einfach, Horden von Beratern rauszujagen. Das ist (noch!) natürlich sehr profitabel, Atos setzt Produkte ein, ist dann auch auf umkämpften Märkten (Managed Services) unterwegs und muss dafür auch viel zukaufen und ganz anders kalkulieren. Capgemini taugt da vermutlich mehr, die haben auch eine wesentlich höhere Gross Margin als Atos, aber wir sind ja schließlich im Turnaround und können in den nächsten Jahren auch sicherlich wieder an die 12-15% kommen. Aber korrekt ist, dass der Ist-Zustand noch nicht gut ist, deswegen stehen wir ja nun da, wo wir stehen.
E
Eisbergorder, Dienstag 21:48 Uhr
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Also sprichst du vom Gross Profit Margin und unterschlägst dabei den gesamten Genesis Plan mit seinen einmaligen Kosten und stellst so da, als müsste man diese Kosten dann auch in die Zukunft fortschreiben. Der Vergleich auf dieser Basis mit der Peer Group hinkt somit völlig.
B
Blindflug54, Dienstag 21:44 Uhr
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Die Zahl von 4,23 % ist kein Gerücht, sondern die offizielle, rollierende Bruttomarge (Gross Margin) der Atos Group auf Basis der letzten 12 Monate (TTM), berechnet direkt aus den offiziell testierten Umsätzen und Herstellungskosten (Cost of Revenue), nachzulesen auf jedem professionellen Finanzportal wie Finbox. Wer das mit internen Projekt-Kalkulationsmargen verwechselt, versteht das Prinzip einer Konzern-GuV nicht. Schön, dass Salle neue Verträge mit 25 % rechnet – in der unbarmherzigen Realität der gesamten Konzernbilanz fressen die immensen Fixkosten, die Unterauslastung und die Restrukturierungskosten die Ertragskraft auf genau diese 4,2 % herunter, noch bevor ein einziger Cent für Verwaltung oder die erdrückende Zinslast bezahlt wurde. Fakten schlagen Foren-Hoffnung.

Eisberg ist das deine neuer Account für Selbstgespräche?
r
rhsw, Dienstag 21:39 Uhr
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Pinkfloyd75 was bring dich denn zur wirren am Annahme man müsste investiert sein? Dass ich heute wohlhabend statt arm bin liegt nicht daran wo ich investiert war sondern wovon ich die Finger gelassen habe
C
CWS, Dienstag 21:32 Uhr
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Woher kommt den diese Zahl von 4,2%, die hier einfach in den Raum geworfen wird? Und von welche Margen sprechen wir bei 4,2%? project margin, gross margin, EBIT margin, operating margin? Die Black Accounts unter 5% Margen hat Salle doch schon längst beendet. Bei 25%-26% Margen lagen wir bereits schon letztes Jahr (ohne den schlechten Bull Vertrag).

Die Zahl von 4,23 % ist kein Gerücht, sondern die offizielle, rollierende Bruttomarge (Gross Margin) der Atos Group auf Basis der letzten 12 Monate (TTM), berechnet direkt aus den offiziell testierten Umsätzen und Herstellungskosten (Cost of Revenue), nachzulesen auf jedem professionellen Finanzportal wie Finbox. Wer das mit internen Projekt-Kalkulationsmargen verwechselt, versteht das Prinzip einer Konzern-GuV nicht. Schön, dass Salle neue Verträge mit 25 % rechnet – in der unbarmherzigen Realität der gesamten Konzernbilanz fressen die immensen Fixkosten, die Unterauslastung und die Restrukturierungskosten die Ertragskraft auf genau diese 4,2 % herunter, noch bevor ein einziger Cent für Verwaltung oder die erdrückende Zinslast bezahlt wurde. Fakten schlagen Foren-Hoffnung.
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