ATOS WKN: A411MH ISIN: FR001400X2S4 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

38,27 EUR
-0,10 % -0,04
19. April 2026, 18:54 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 120.800
Pinkfloyd75
Pinkfloyd75, 01.06.2025 18:01 Uhr
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Da wohl niemand 10% oder mehr hält, sind die Einflussmöglichkeiten also eher gering. Strategische Einflussmöglichkeiten müssten dann ja auch gebündelt werden, damit es Auswirkungen auf die Ausrichtung des Unternehmens hätte. Und die Gläubiger hätten der Sanierung bestimmt nicht zugestimmt, wenn sie den Plan von Salle als unbrauchbar eingestuft hätten. Dazu kommt Salles eigenes Engagement von 9 Millionen Euro Privatgeld. Ich bleibe entspannt. Habe mit meinem Vater drüber gesprochen (der ist inzwischen 92). Und er hat sich jetzt auch 1.000 Stück gekauft.

Nicht das der Zeitplan da was enger werden kann. 😉
G
Gast-770041400, 01.06.2025 17:56 Uhr
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- 5 %: Erste strategische Einflussmöglichkeiten, teils mit erweiterten Informationsrechten. - 10 %: Recht auf Sonderprüfungen; relevante Schwelle für Einfluss auf Unternehmensführung. - 25 % + 1 Stimme: Sperrminorität – wichtige Beschlüsse (z. B. Satzungsänderungen) können blockiert werden. - 50 %: Einfache Mehrheit – Kontrolle über Hauptversammlungsbeschlüsse. - 75 %: Volle Durchsetzungskraft bei satzungsändernden Maßnahmen. - 95 %: Squeeze-out möglich – vollständige Kontrolle über das Unternehmen.

Da wohl niemand 10% oder mehr hält, sind die Einflussmöglichkeiten also eher gering. Strategische Einflussmöglichkeiten müssten dann ja auch gebündelt werden, damit es Auswirkungen auf die Ausrichtung des Unternehmens hätte. Und die Gläubiger hätten der Sanierung bestimmt nicht zugestimmt, wenn sie den Plan von Salle als unbrauchbar eingestuft hätten. Dazu kommt Salles eigenes Engagement von 9 Millionen Euro Privatgeld. Ich bleibe entspannt. Habe mit meinem Vater drüber gesprochen (der ist inzwischen 92). Und er hat sich jetzt auch 1.000 Stück gekauft.
Finanzfrei
Finanzfrei, 01.06.2025 17:17 Uhr
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- 5 %: Erste strategische Einflussmöglichkeiten, teils mit erweiterten Informationsrechten. - 10 %: Recht auf Sonderprüfungen; relevante Schwelle für Einfluss auf Unternehmensführung. - 25 % + 1 Stimme: Sperrminorität – wichtige Beschlüsse (z. B. Satzungsänderungen) können blockiert werden. - 50 %: Einfache Mehrheit – Kontrolle über Hauptversammlungsbeschlüsse. - 75 %: Volle Durchsetzungskraft bei satzungsändernden Maßnahmen. - 95 %: Squeeze-out möglich – vollständige Kontrolle über das Unternehmen.
Finanzfrei
Finanzfrei, 01.06.2025 16:36 Uhr
1

Das ist eben meine Frage. Wenn Atos gar nicht Atos gehört: ist Atos dann noch Herr im "eigenen" Haus? Ich will hier gar nicht unken. Ich halte Atos für einen potentiellen Tenbagger. Aber die Frage stelle ich mir trotzdem.

Dazu müsstest du in erster Linie schauen, ab welcher prozentualen Beteiligung welche Einflüsse, Mitbestimmungsrechte etc. bestehen. Ich habe die größten Anteilseigner von Atos ja bereits aufgeführt. Klar ist: Je mehr Anteile, desto mehr Einfluss können diese Firmen nehmen. Aber die Frage ist momentan eher, ob sie so viel Interesse daran haben, Zeit und Ressourcen dafür aufzuwenden, das denke ich eher weniger zum aktuellen Zeitpunkt. Die Restrukturierung benötigt einfach gesagt Zeit, und auch gewisse Fragen sind noch offen. Daher wird sich momentan keine Firma so groß hier einkaufen. Ich denke, das braucht es auch nicht. Der Freefloat ist so gering und mit der Aktienanzahl ist der Kurs auch leicht beeinflussbar. Wenn man sich den Monatschart anschaut, sind wir langsam, aber stetig in einem Aufwärtstrend. Es braucht einfach Zeit. Lieber so als einen starken Anstieg mit einem genauso schnellen Abverkauf (siehe Metaplanet), weil der Kurs nicht mehr zur fundamentalen Lage des Unternehmens passt. Von daher: Entspannt bleiben und uns überraschen lassen, welche weiteren Neuigkeiten die kommende Handelswoche für uns bereithält.
G
Gast-754907601, 01.06.2025 16:16 Uhr
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Für Atos habe ich schon gearbeitet. ☕ War aber nicht so cool, die hatten keine Kantine an dem Standort. 😀
G
Gast-770041400, 01.06.2025 16:12 Uhr
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Hauptanteilseigner nach der Restrukturierung: D.E. Shaw: ca. 9,08 % Tresidor: ca. 6,35 %. Deutsche Bank AG: ca. 5,00 %. ING Bank: ca. 5,09 %. Viele Teile werden auch von Kleinaktionären wie uns gehalten. Atos selbst hält meine ich gar keine Anteile mehr. Vor der Restrukturierungen waren es noch rund 0,07%, also nichts.

Das ist eben meine Frage. Wenn Atos gar nicht Atos gehört: ist Atos dann noch Herr im "eigenen" Haus? Ich will hier gar nicht unken. Ich halte Atos für einen potentiellen Tenbagger. Aber die Frage stelle ich mir trotzdem.
Finanzfrei
Finanzfrei, 01.06.2025 15:42 Uhr
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Man stelle sich vor, man verwaltet 1.000€ in seinem Depot und investiert davon 1€ (0,1%) in Atos. Ob das Unternehmen scheitert oder nicht, würde euch vermutlich auch nicht groß beschäftigen. Und wenn’s wider Erwarten doch gut läuft, freut man sich eben über ein paar Euro Gewinn.
Finanzfrei
Finanzfrei, 01.06.2025 15:28 Uhr
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Die genannten Firmen sind milliardenschwere Konzerne, die enorme Vermögen verwalten. Ein Anteil von rund 0,1% (ihres Vermögens) an Atos ist für sie wirtschaftlich kaum relevant. Es ist daher sehr unwahrscheinlich, dass sie nennenswert Zeit oder Ressourcen auf Atos verwenden. Wenn’s gut läuft, nehmen Sie einige Millionen an Gewinnen mit, wenn nicht, ist es auch kein Beinbruch für diese Firmen. Daher ist aus meiner Sicht entscheidend, dass das Management die Firma operativ wieder auf Kurs bringt und es auch eine Unterstützung oder Einbindung des Staates gibt.
Finanzfrei
Finanzfrei, 01.06.2025 14:54 Uhr
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Hauptanteilseigner nach der Restrukturierung: D.E. Shaw: ca. 9,08 % Tresidor: ca. 6,35 %. Deutsche Bank AG: ca. 5,00 %. ING Bank: ca. 5,09 %. Viele Teile werden auch von Kleinaktionären wie uns gehalten. Atos selbst hält meine ich gar keine Anteile mehr. Vor der Restrukturierungen waren es noch rund 0,07%, also nichts.
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Gast-770041400, 01.06.2025 13:28 Uhr
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Wer die Zeit bzgl. dem Tschechen 'Kri...sky' mitverfolgt hat, der sich schon die Metro und den franz. Casino-Einzelhandel geschnappt hatte und ALLE Hyper-Casinos 'vermarktete' (im Mai/Juni 2024), der weiss nun, wo die Gegenwehr damals herkam. Der 2nd Bieter 'der mit nur einem Punkt' konnte das Geld nicht auftreiben, fand keine Kreditgeber in der kurzen Zeit. Daher platzten diese beiden Kandidaten .... Jetzt hat es (auch mit der finanziellen Unterstützung von uns privaten Geldgebern) einen Turnaround gegeben. :-)

Sorry. Aber wir privaten Kleinanleger haben Atos gar kein Geld gegeben. Die KE wurde über die Gläubiger abgewickelt. Und die Altaktionäre wurden enteignet. Meine Anteile habe ich nicht von Atos gekauft, sondern von einem frustrierten französischen Sparer. Für mich ist das größte strukturelle Problem bei Atos darin zu sehen, dass "Atos" selbst kein relevantes Aktienpaket hält. Das birgt ja immer das Risiko, dass jemand den ganzen Laden kauft. Aktuell gibt es Atos für ein Taschengeld von 700 Euro. Leider erfährt man auch so gar nicht, wem Atos gehört und was für Ziele diese Leute (die Altgläubiger) verfolgen. Da Frankreich aber die Genehmigung für den beschleunigten Schutzplan erteilt hat, bin ich zuversichtlich, dass da im Hintergrund mit den Gläubigern geredet wurde.
edv_brain
edv_brain, 01.06.2025 10:56 Uhr
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Wer die Zeit bzgl. dem Tschechen 'Kri...sky' mitverfolgt hat, der sich schon die Metro und den franz. Casino-Einzelhandel geschnappt hatte und ALLE Hyper-Casinos 'vermarktete' (im Mai/Juni 2024), der weiss nun, wo die Gegenwehr damals herkam. Der 2nd Bieter 'der mit nur einem Punkt' konnte das Geld nicht auftreiben, fand keine Kreditgeber in der kurzen Zeit. Daher platzten diese beiden Kandidaten .... Jetzt hat es (auch mit der finanziellen Unterstützung von uns privaten Geldgebern) einen Turnaround gegeben. :-)
Pinkfloyd75
Pinkfloyd75, 01.06.2025 9:39 Uhr
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Bei sichern geht es um die systemrelevanten Sparten. Es geht darum das es in Französischer Hand bleibt und nicht irgendwann einem Ami oder Russen gehört. Das ist Staatspolitisch relativ wichtig. Deshalb tippe ich das der Staat da auf jeden Fall irgendwie rein und für sich sichern will, wie auch immer das aussieht am Ende. Das hat nix damit zu tun das Atos oder Salle jetzt nicht mehr verkaufen muss/ will weil die Liquidität wieder besser ist.
Bullbite
Bullbite, 31.05.2025 23:30 Uhr
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Mal ehrlich, die Firma wär fast den Bach runtergeschwommen. . . Natürlich wollte der Franz. Staat sichern. . . Dank der Geldgeber aber irrelevant . . . Hoffe Saale hat das nicht einfach (mangels jetzt vorhandener Liquidität) abgelehnt und in einer hochnäsigen als nicht notwendig kleingespielt....eine Kooperation wäre hier der klügsze Schachzug wenn man nicht verkaufen will. . . Oder eben eine mögliche Teilbeteiligung
Pinkfloyd75
Pinkfloyd75, 31.05.2025 19:42 Uhr
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Sehr gut geschrieben. Ich denke schon das der Staat gerade bei den Systemrelevanten Sparten sicher gehen möchte das die nicht in "fremde Hände" geraten. Wie das auch nachher dann umgesetzt wird. Bin gespannt. Aber nur weil man bis jetzt nix gehört hat heisst es nicht das darüber nicht verhandelt wird im Hintergrund. Mich wundert ja eh warum die Aktie seit Tagen in einem bestimmten Kurs "gehalten" wird. Da wird es Gründe für geben. Bin gespannt was wir irgendwann zu hören bekomnen.
G
GoldenhandTimo, 31.05.2025 18:06 Uhr
2

Meine "Fantasien zu den Ereignissen mit der Regierung" : Es wird nichts verkauft, es gibt keine Kooperation, ist für mich persönlich aufgrund der nuklearen essentiellität Für Frankreich Bzw. Europa ausgeschlossen (Meiner persönlichen Meinung!) 1. Basis-Modell: Asset-Deal, 625 Mio. € fließen an Atos Was passiert? Der Staat übernimmt die Sparte vollständig Atos erhält Cash zur Schuldentilgung Keine weitere Beteiligung des Staats an Atos selbst Marktreaktion: Atos reduziert Netto-Schulden dramatisch Sanierungsspielraum, Vertrauen steigt Analysten korrigieren Kursziele nach oben Kursziel realistisch: → 50–60 € innerhalb weniger Wochen, → bis zu 70 € auf mittlere Sicht (6–12 Monate), wenn Restrukturierung greift. --- 2. Premium-Modell: Asset-Deal + langfristiger Staatsvertrag Was passiert? Staat kauft die Sparte (625 Mio. €) UND schließt Wartungsvertrag / Partnerschaft über z. B. 10 Jahre Atos wird dauerhafter Technologiepartner Marktreaktion: Wiederkehrende Umsätze = Cashflow-Sicherheit Fantasie für strategisches Comeback Investoren sehen "neues Atos" Kursziel realistisch: → kurzfristig 60–75 €, → Potenzial über 80 €, wenn 2026 operativ positiv wird. --- 3. Bonus-Modell: Staat kauft Sparte + steigt als Investor ein Was passiert? Asset-Kauf wie oben Zusätzlich zeichnet der Staat neue Aktien (z. B. Kapitalerhöhung) Symbolischer Staatseinfluss auf die strategische Ausrichtung Marktreaktion: Signal: Der Staat "rettet" Atos → starke Kursrally möglich Vertrauen institutioneller Anleger kehrt zurück Fantasie für Fusionen, Ausgliederungen oder Zerschlagung Kursziel realistisch: → schneller Anstieg auf 70–90 €, → längerfristig (12–24 Monate) sogar dreistellig möglich, wenn das operative Geschäft auf Profitabilität gedreht wird.

Bzw + Atos verkauft die Sparte nicht, sondern Frankreich "investiert" nur in Atos, wenn auch nur mit neuen Aufträgen, bzw. es gibt nur eine Kooperation, man sollte immer die Wichtigkeit bzw. Essentiallität der nuklearsicherheit bzw. Militärisch wichtigen Lage Atos. Das Salle die anderen Abteilungen nicht verkauft, finde ich persönlich gut und sehr gut argumentiert, schließlich hat er Recht das europäische, militärische Unternehmen vorallem im Bezug auf Cybersicherheit aktuell und in Zukunft "gefragt" sind, bzw damit dort mehr in der Zukunft investiert wird, vorallem wenn Geopolitisch wie es aktuell darauf ausläuft, jedes Land aufgrund z. B Zöllen, mehr für sich selbst wirtschaftet. Eine Bitte: ich will mich da nicht einmischen, aber kleine "Streitereien" bzgl. U. A Anderen Invests usw, bitte lasst das sein, diskutiert WENN sachlich über pro und contrast der Aktie. Jeder hat seine Meinung und seine eigene Einschätzung, und muss selber wissen, ob er investiert. Ich würde gerne in so einem forum nur sachliche Gedanken aufgrund der Lage usw. Lesen.
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