ATOS WKN: A411MH ISIN: FR001400X2S4 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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11:41:47 Uhr, Tradegate
Kommentare 121.120
T
TrufflePicker, 01.08.2025 12:22 Uhr
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Atos hat den Deal mit dem französischen Staat unterzeichnet. 410 Mio Euro für die HPC-Sparte. Klingt erstmal nach Rettung. Aber ehrlich? Das ist kein Befreiungsschlag, sondern ein klassischer Fall von „Verkauf unter Wert“. Und wer genauer hinschaut, merkt schnell: Das war vermutlich nur die halbe Wahrheit. Denn was hier passiert ist, riecht stark nach Hinterzimmerdeal. Verkauft wurden die Supercomputing, Quantum-Projekte und klassische KI-Plattformen mit ihren industriellen und sicherheitsnahen Kundenbeziehungen. Nicht verkauft wurde Ipsotek, also Vision-AI, und auch nicht die Beteiligung an SiPearl (Rhea1&2). Genau das ist der entscheidende Punkt. Atos verliert damit etwa 800 Mio.€ Umsatz p.a., also rund 9%. Gleichzeitig war dieser Bereich zuletzt ein klarer Verlustbringer und hat im 1.HJ 25 die Bilanz von Eviden deutlich belastet. Unterm Strich wird das Ergebnis durch den Verkauf sogar verbessert. Ja, es geht Umsatz verloren, aber nicht Qualität. Die eigentliche Frage ist: Warum verkauft man den technologischen Kern zu diesem Preis? Und warum gibt es bis heute keine saubere Prognose für Q3 und Q4? Meine Vermutung: Der Verkauf war Teil eines politischen Gesamtpakets. Atos liefert Technologie, Frankreich sichert Liquidität, und im Gegenzug wird Atos als verlässlicher Partner für künftige Großaufträge im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich positioniert. Kein Hype, keine Presse, aber viel Einfluss im Hintergrund. Wenn SiPearl ab 2026 durchstartet, wenn Europa seine eigenen Chips einsetzt, wenn NATO, Bundeswehr und Kommission auf zuverlässige Partner setzen, dann steht Atos/Eviden längst bereit. Nicht als Hardwarebauer, sondern als Betreiber, Softwarepartner, Sicherheitsexperte. Der Deal war also weniger ein Notverkauf als vielmehr ein Platztausch mit Ansage. Was heute wie ein Verlust wirkt, kann morgen ein strategischer Vorteil sein. Was denkt ihr? Clever taktiert oder still abserviert?

Ich habe über alles gesehen inzwischen eine positive meinung über den Verkauf. Klar klingt es gut diese HPC Sparte zu haben, um alles aus einer Hand für das Super Computing anzubieten. Ich glaube aber eher, dass man den verlustbringenden Teil verkauft hat, aber die gewinnbringenden Teile behalten hat, und Frankreich mit der frisch gekauften Sparte immer noch am Nabel von Atos hängt. Atos wird vermutlich auf Jahre hinaus teure Dienstleistungen an Frankreich erbringen, damit sie überhaupt mit ihrem neuen Baby HPC klar kommen. Und außerdem für den Verkauf von ca. 1/20 des Gesamtunternehmens 400 M zu bekommen, würde ja im Umkehrschluss bedeuten, dass Atos insgesamt 8 Mrd wert ist. Ach wenn das sich doch nur in der Marktkapitalisierung widerspiegeln würde.
C
CrashGuru, 01.08.2025 12:22 Uhr
2
Und zum Kurs… Ganz ehrlich, da hilft auch kein Rechnen, kein Analysieren, kein Bauchgefühl. Es ist egal, was hier richtig wäre oder wie solide die Strategie dahinter ist. Der Kurs macht gerade, was er will, und das liegt nicht an uns. Da sind größere Mächte am Werk. Kurzfristig bleibt das hier ein Casino, gesteuert von Algorithmen, Interessen und vielleicht sogar Absicht. Aber wer den Lärm ausblendet, erkennt vielleicht eines der spannendsten Techinvestments in Europa. Kein Hype, keine Luftnummer, sondern ein Fundament, das gerade erst wieder freigelegt wurde. Wer heute drinbleibt, könnte sich in ein paar Jahren fragen, wie dieses Kursniveau jemals möglich war. 😉
r4rules
r4rules, 01.08.2025 12:21 Uhr
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Atos hat den Deal mit dem französischen Staat unterzeichnet. 410 Mio Euro für die HPC-Sparte. Klingt erstmal nach Rettung. Aber ehrlich? Das ist kein Befreiungsschlag, sondern ein klassischer Fall von „Verkauf unter Wert“. Und wer genauer hinschaut, merkt schnell: Das war vermutlich nur die halbe Wahrheit. Denn was hier passiert ist, riecht stark nach Hinterzimmerdeal. Verkauft wurden die Supercomputing, Quantum-Projekte und klassische KI-Plattformen mit ihren industriellen und sicherheitsnahen Kundenbeziehungen. Nicht verkauft wurde Ipsotek, also Vision-AI, und auch nicht die Beteiligung an SiPearl (Rhea1&2). Genau das ist der entscheidende Punkt. Atos verliert damit etwa 800 Mio.€ Umsatz p.a., also rund 9%. Gleichzeitig war dieser Bereich zuletzt ein klarer Verlustbringer und hat im 1.HJ 25 die Bilanz von Eviden deutlich belastet. Unterm Strich wird das Ergebnis durch den Verkauf sogar verbessert. Ja, es geht Umsatz verloren, aber nicht Qualität. Die eigentliche Frage ist: Warum verkauft man den technologischen Kern zu diesem Preis? Und warum gibt es bis heute keine saubere Prognose für Q3 und Q4? Meine Vermutung: Der Verkauf war Teil eines politischen Gesamtpakets. Atos liefert Technologie, Frankreich sichert Liquidität, und im Gegenzug wird Atos als verlässlicher Partner für künftige Großaufträge im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich positioniert. Kein Hype, keine Presse, aber viel Einfluss im Hintergrund. Wenn SiPearl ab 2026 durchstartet, wenn Europa seine eigenen Chips einsetzt, wenn NATO, Bundeswehr und Kommission auf zuverlässige Partner setzen, dann steht Atos/Eviden längst bereit. Nicht als Hardwarebauer, sondern als Betreiber, Softwarepartner, Sicherheitsexperte. Der Deal war also weniger ein Notverkauf als vielmehr ein Platztausch mit Ansage. Was heute wie ein Verlust wirkt, kann morgen ein strategischer Vorteil sein. Was denkt ihr? Clever taktiert oder still abserviert?

klingt interessant, aber kann man das noch mit ein paar Fakten stützen? Für mich sieht es so aus, als ob Atos manches dafür tut, auf dem Markt "unlukrativer" auszusehen, damit kein DK kommt und das Ding kauft!
C
CrashGuru, 01.08.2025 12:14 Uhr
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Atos hat den Deal mit dem französischen Staat unterzeichnet. 410 Mio Euro für die HPC-Sparte. Klingt erstmal nach Rettung. Aber ehrlich? Das ist kein Befreiungsschlag, sondern ein klassischer Fall von „Verkauf unter Wert“. Und wer genauer hinschaut, merkt schnell: Das war vermutlich nur die halbe Wahrheit. Denn was hier passiert ist, riecht stark nach Hinterzimmerdeal. Verkauft wurden die Supercomputing, Quantum-Projekte und klassische KI-Plattformen mit ihren industriellen und sicherheitsnahen Kundenbeziehungen. Nicht verkauft wurde Ipsotek, also Vision-AI, und auch nicht die Beteiligung an SiPearl (Rhea1&2). Genau das ist der entscheidende Punkt. Atos verliert damit etwa 800 Mio.€ Umsatz p.a., also rund 9%. Gleichzeitig war dieser Bereich zuletzt ein klarer Verlustbringer und hat im 1.HJ 25 die Bilanz von Eviden deutlich belastet. Unterm Strich wird das Ergebnis durch den Verkauf sogar verbessert. Ja, es geht Umsatz verloren, aber nicht Qualität. Die eigentliche Frage ist: Warum verkauft man den technologischen Kern zu diesem Preis? Und warum gibt es bis heute keine saubere Prognose für Q3 und Q4? Meine Vermutung: Der Verkauf war Teil eines politischen Gesamtpakets. Atos liefert Technologie, Frankreich sichert Liquidität, und im Gegenzug wird Atos als verlässlicher Partner für künftige Großaufträge im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich positioniert. Kein Hype, keine Presse, aber viel Einfluss im Hintergrund. Wenn SiPearl ab 2026 durchstartet, wenn Europa seine eigenen Chips einsetzt, wenn NATO, Bundeswehr und Kommission auf zuverlässige Partner setzen, dann steht Atos/Eviden längst bereit. Nicht als Hardwarebauer, sondern als Betreiber, Softwarepartner, Sicherheitsexperte. Der Deal war also weniger ein Notverkauf als vielmehr ein Platztausch mit Ansage. Was heute wie ein Verlust wirkt, kann morgen ein strategischer Vorteil sein. Was denkt ihr? Clever taktiert oder still abserviert?
K
Kardesh, 01.08.2025 12:03 Uhr
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ne ne, 110 Mille sind Earnouts, d.h. zukünftige Gewinne der zu verkaufenden Sparte eingerechnet. - nix wird hier verwässert (außer du machst dir zuhause ein gutes "Schorle")

Bin jetzt verunsichert wegen verwässerung, bist du dir denn sicher?
C
Chiron, 01.08.2025 12:00 Uhr
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Atos: Umsatzrückgang um 17,4% im ersten Halbjahr, Jahresziele bestätigt | MarketScreener Deutschland https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/atos-umsatzrueckgang-um-17-4-im-ersten-halbjahr-jahresziele-bestaetigt-ce7c5fd2df80f621
r4rules
r4rules, 01.08.2025 11:58 Uhr
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Wurde nicht auf der Hauptversammlung gesagt Frankreich zahlt 300 million Bar und 110 in aktien? Quasi als verwässerung. ?! Wurde dem nicht auch noch zugestimmt?

ne ne, 110 Mille sind Earnouts, d.h. zukünftige Gewinne der zu verkaufenden Sparte eingerechnet. - nix wird hier verwässert (außer du machst dir zuhause ein gutes "Schorle")
C
Chiron, 01.08.2025 11:57 Uhr
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Börse Express - Atos Aktie: Neutrales Branchenupdate https://www.boerse-express.com/news/articles/atos-aktie-neutrales-branchenupdate-814058
K
Kardesh, 01.08.2025 11:56 Uhr
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Wurde nicht auf der Hauptversammlung gesagt Frankreich zahlt 300 million Bar und 110 in aktien? Quasi als verwässerung. ?! Wurde dem nicht auch noch zugestimmt?
Pinkfloyd75
Pinkfloyd75, 01.08.2025 11:54 Uhr
1

Bei 25,0 Euro verkaufe ich😅 Heute ist ja 0,50% runtergegangen 😅

Drück ich dir die Daumen. Wenn die auf 25 dipt dann kaufe ich nochmal 1000 Aktien dazu. 😃
r4rules
r4rules, 01.08.2025 11:53 Uhr
0

Bei 25,0 Euro verkaufe ich😅 Heute ist ja 0,50% runtergegangen 😅

also gestern war Ladenschluss bei 27,22€ - ergo sind wir aktuell hochgegangen.
d
dx07, 01.08.2025 11:51 Uhr
0
Bei 25,0 Euro verkaufe ich😅 Heute ist ja 0,50% runtergegangen 😅
r4rules
r4rules, 01.08.2025 11:49 Uhr
0

Was macht dein Short Hebel Großaktionär? 😉

:D:D:D:D
Pinkfloyd75
Pinkfloyd75, 01.08.2025 11:48 Uhr
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ChatGPT: Der französische Staat kauft keine Aktien von Atos SE am offenen Markt, sondern übernimmt gezielt eine Atos-Tochtergesellschaft – die „Advanced Computing, Mission-Critical Systems and Cybersecurity“-Sparte. ⸻ 🇫🇷 Der Staat kauft nicht Atos-Aktien, sondern: • die Aktien einer Atos-Tochtergesellschaft (nicht börsennotiert), • über einen Share Purchase Agreement (SPA), • um sich strategisch kritische Infrastruktur (Supercomputer, Defense, Cyber) zu sichern. ⸻ 📌 Was genau passiert? • Atos verkauft die komplette Sparte „Advanced Computing, Big Data, Cybersecurity“ an den französischen Staat. • Der Staat kauft alle Aktien dieser Sparte (nicht die der Muttergesellschaft Atos SE). • Dadurch erhält Atos SE frisches Geld (mehrere hundert Mio. Euro) – zur Schuldentilgung und Umstrukturierung (Genesis-Plan). 📎 Quelle: Pressemitteilung vom 24.07.2025 – Atos.net ⸻ ❌ Der Staat kauft NICHT: • keine Aktien von Atos SE (also nicht an der Börse), • keine Anteile direkt von Aktionären, • keine Beteiligung am gesamten Konzern. ⸻ ✅ Der Staat kauft stattdessen: • eine definierte Sparte mit sicherheitsrelevanter Technologie, • im Rahmen eines strategischen Industrie-Deals, • zur Sicherung nationaler Interessen (Verteidigung, KI-Infrastruktur, Supercomputing etc.).

Was macht dein Short Hebel Großaktionär? 😉
Benne65
Benne65, 01.08.2025 11:38 Uhr
0
Vielen Dank 🙏
d
dx07, 01.08.2025 11:36 Uhr
1
ChatGPT: Der französische Staat kauft keine Aktien von Atos SE am offenen Markt, sondern übernimmt gezielt eine Atos-Tochtergesellschaft – die „Advanced Computing, Mission-Critical Systems and Cybersecurity“-Sparte. ⸻ 🇫🇷 Der Staat kauft nicht Atos-Aktien, sondern: • die Aktien einer Atos-Tochtergesellschaft (nicht börsennotiert), • über einen Share Purchase Agreement (SPA), • um sich strategisch kritische Infrastruktur (Supercomputer, Defense, Cyber) zu sichern. ⸻ 📌 Was genau passiert? • Atos verkauft die komplette Sparte „Advanced Computing, Big Data, Cybersecurity“ an den französischen Staat. • Der Staat kauft alle Aktien dieser Sparte (nicht die der Muttergesellschaft Atos SE). • Dadurch erhält Atos SE frisches Geld (mehrere hundert Mio. Euro) – zur Schuldentilgung und Umstrukturierung (Genesis-Plan). 📎 Quelle: Pressemitteilung vom 24.07.2025 – Atos.net ⸻ ❌ Der Staat kauft NICHT: • keine Aktien von Atos SE (also nicht an der Börse), • keine Anteile direkt von Aktionären, • keine Beteiligung am gesamten Konzern. ⸻ ✅ Der Staat kauft stattdessen: • eine definierte Sparte mit sicherheitsrelevanter Technologie, • im Rahmen eines strategischen Industrie-Deals, • zur Sicherung nationaler Interessen (Verteidigung, KI-Infrastruktur, Supercomputing etc.).
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