ATOS WKN: A411MH ISIN: FR001400X2S4 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Ich sehe das hier mittlerweile als mein neues Sparbuch. Kein Zocken, kein All-in, sondern Stück für Stück reinlegen, was übrig bleibt. Als armer, hart arbeitender Normalo ;) ... freue ich mich eigentlich sogar über diese Spielchen. Denn solange die Großen hier drücken, kann ich weiter billig einkaufen. Jeden Monat, wenn mein Taschengeld wieder drauf ist, kommt die nächste Tranche. Ganz einfach.
Atos hat den Deal mit dem französischen Staat unterzeichnet. 410 Mio Euro für die HPC-Sparte. Klingt erstmal nach Rettung. Aber ehrlich? Das ist kein Befreiungsschlag, sondern ein klassischer Fall von „Verkauf unter Wert“. Und wer genauer hinschaut, merkt schnell: Das war vermutlich nur die halbe Wahrheit. Denn was hier passiert ist, riecht stark nach Hinterzimmerdeal. Verkauft wurden die Supercomputing, Quantum-Projekte und klassische KI-Plattformen mit ihren industriellen und sicherheitsnahen Kundenbeziehungen. Nicht verkauft wurde Ipsotek, also Vision-AI, und auch nicht die Beteiligung an SiPearl (Rhea1&2). Genau das ist der entscheidende Punkt. Atos verliert damit etwa 800 Mio.€ Umsatz p.a., also rund 9%. Gleichzeitig war dieser Bereich zuletzt ein klarer Verlustbringer und hat im 1.HJ 25 die Bilanz von Eviden deutlich belastet. Unterm Strich wird das Ergebnis durch den Verkauf sogar verbessert. Ja, es geht Umsatz verloren, aber nicht Qualität. Die eigentliche Frage ist: Warum verkauft man den technologischen Kern zu diesem Preis? Und warum gibt es bis heute keine saubere Prognose für Q3 und Q4? Meine Vermutung: Der Verkauf war Teil eines politischen Gesamtpakets. Atos liefert Technologie, Frankreich sichert Liquidität, und im Gegenzug wird Atos als verlässlicher Partner für künftige Großaufträge im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich positioniert. Kein Hype, keine Presse, aber viel Einfluss im Hintergrund. Wenn SiPearl ab 2026 durchstartet, wenn Europa seine eigenen Chips einsetzt, wenn NATO, Bundeswehr und Kommission auf zuverlässige Partner setzen, dann steht Atos/Eviden längst bereit. Nicht als Hardwarebauer, sondern als Betreiber, Softwarepartner, Sicherheitsexperte. Der Deal war also weniger ein Notverkauf als vielmehr ein Platztausch mit Ansage. Was heute wie ein Verlust wirkt, kann morgen ein strategischer Vorteil sein. Was denkt ihr? Clever taktiert oder still abserviert?
Atos hat den Deal mit dem französischen Staat unterzeichnet. 410 Mio Euro für die HPC-Sparte. Klingt erstmal nach Rettung. Aber ehrlich? Das ist kein Befreiungsschlag, sondern ein klassischer Fall von „Verkauf unter Wert“. Und wer genauer hinschaut, merkt schnell: Das war vermutlich nur die halbe Wahrheit. Denn was hier passiert ist, riecht stark nach Hinterzimmerdeal. Verkauft wurden die Supercomputing, Quantum-Projekte und klassische KI-Plattformen mit ihren industriellen und sicherheitsnahen Kundenbeziehungen. Nicht verkauft wurde Ipsotek, also Vision-AI, und auch nicht die Beteiligung an SiPearl (Rhea1&2). Genau das ist der entscheidende Punkt. Atos verliert damit etwa 800 Mio.€ Umsatz p.a., also rund 9%. Gleichzeitig war dieser Bereich zuletzt ein klarer Verlustbringer und hat im 1.HJ 25 die Bilanz von Eviden deutlich belastet. Unterm Strich wird das Ergebnis durch den Verkauf sogar verbessert. Ja, es geht Umsatz verloren, aber nicht Qualität. Die eigentliche Frage ist: Warum verkauft man den technologischen Kern zu diesem Preis? Und warum gibt es bis heute keine saubere Prognose für Q3 und Q4? Meine Vermutung: Der Verkauf war Teil eines politischen Gesamtpakets. Atos liefert Technologie, Frankreich sichert Liquidität, und im Gegenzug wird Atos als verlässlicher Partner für künftige Großaufträge im Verteidigungs- und Sicherheitsbereich positioniert. Kein Hype, keine Presse, aber viel Einfluss im Hintergrund. Wenn SiPearl ab 2026 durchstartet, wenn Europa seine eigenen Chips einsetzt, wenn NATO, Bundeswehr und Kommission auf zuverlässige Partner setzen, dann steht Atos/Eviden längst bereit. Nicht als Hardwarebauer, sondern als Betreiber, Softwarepartner, Sicherheitsexperte. Der Deal war also weniger ein Notverkauf als vielmehr ein Platztausch mit Ansage. Was heute wie ein Verlust wirkt, kann morgen ein strategischer Vorteil sein. Was denkt ihr? Clever taktiert oder still abserviert?
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