BAYER Insiderboard WKN: BAY001 ISIN: DE000BAY0017 Forum: Aktien User: Bay5anto
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Lang & Schwarz
Knock-Outs auf Bayer
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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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Kommentare 5.872
Petersen_Heinz,
27.11.2020 0:05 Uhr
0
Es gibt einen Dicamba Vergleich in Höhe von 11 Mrd.? Huch. Ich glaube da verwechselst du was Rollosen
Bay5anto,
26.11.2020 8:15 Uhr
0
Ähm....
Bay5anto,
26.11.2020 7:37 Uhr
0
Gutes Zeichen!
Der zuständige Richter in Missouri S. Limbaugh hat gestern die Schadenersatzzahlungen aus der Dicamba Klage eines Pfirsich-Bauern gegen BASF und Monsanto deutlich von 265 Mio.$ auf 75 Mio. $ reduziert.
https://www.law360.com/articles/1332647
Bay5anto,
25.11.2020 18:13 Uhr
0
Brasilien genehmigt Bayers Insekten-resistentes Maissaatgut
Mais konkurriert mit Weizen um den Titel des weltweit meist produzierten Getreides.
Mit einer Anbauflächen von knapp 15 Mio. ha und 53 Mio. Tonnen ist Brasilien nach den USA und China drittgrößter Produzent. Die Flächen dürften in den nächsten Jahren um gut 33% auf 20 Mio. ha ansteigen.
Bayer ist mit einem Marktanteil von 23% Marktführer.
Dies dürfte die Umsätze für 2021 deutlich beflügeln.
https://geneticliteracyproject.org/2020/11/25/brazil-approves-bayers-insect-resistant-gm-bt-corn-finding-it-poses-no-risk-to-humans-animals-or-the-environment/
Bay5anto,
25.11.2020 14:53 Uhr
0
Kritische Stimmen zur im September veröffentlichten Pestizid-Studie
Sehr kritisch zu Wort gemeldet hatte sich nach Veröffentlichung der Studie zur Pestizid-Belastung in der Luft im September der Industrieverband Agrar (IVA): Die Studie sei alarmistisch und wissenschaftlich nicht valide. Die nachgewiesenen Mengen seien so minimal, dass sie für Mensch und Umwelt unbedenklich seien. „Hier wird ein Thema künstlich aufgebauscht“, so IVA-Hauptgeschäftsführer Frank Gemmer. Heute lasse sich jeder beliebige Stoff im Spurenbereich nachweisen.
Auch Peter Müller, Deutschland-Chef von Bayer Crop Science, hatte kritisiert, dass die Studie kaum Werte nenne – und wenn, dann sei deren Höhe minimal. Zudem besage der Nachweis allein gar nichts, „schließlich können moderne Analysemethoden heutzutage Konzentrationen nachweisen, die einem halben Zuckerwürfel im Bodensee oder einem einzelnen Roggenkorn in einem 20.000 Kilometer langen Güterzug voller Getreide entsprechen. Auf diese Weise finden Wissenschaftler heute selbst in der Arktis und Antarktis Spuren von Pflanzenschutzmitteln, Reifenabrieb, Mikroplastik und vielen anderen Substanzen“, so Müller in einem offenen Brief an das Umweltinstitut München.
https://taspo.de/pflanzenschutz/mehrheit-der-verbraucher-lehnt-einsatz-von-pestiziden-ab/
Bay5anto,
25.11.2020 8:40 Uhr
0
Ich fasse Mal zusammen:
In der Bundesregierung ist ein heftiger Streit um Insektenschutz und das umstrittene Herbizid Glyphosat entbrannt, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Ausgangspunkt ist ein Schreiben von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner an Kanzleramtschef Helge Braun (beide CDU). In dem Schreiben von voriger Woche beklagt Klöckner Vorstöße des Umweltministeriums beim Insektenschutz. Einwände des Agrarressorts würden übergangen. "Eine angemessene Berücksichtigung der berechtigten Belange der Landwirtschaft ist bei dieser Vorgehensweise nicht gewährleistet", beklagt die Ministerin. Dies sei nicht im Interesse ihres Ressorts, der Union und könne auch nicht "im Interesse der Bundeskanzlerin sein." Hinter dem Streit steht vor allem das geplante Glyphosat-Aus. Bereits im Sommer 2019 hatte das Kabinett ein Verbot des Pflanzenschutzmittels bis Ende 2023 beschlossen, zusammen mit einer Reihe weiterer Vorgaben zum Schutz von Insekten. Schon von diesem Jahr an sollte der Einsatz dieses und ähnlicher Herbizide "deutlich" eingeschränkt werden. Die Einigung präsentierte Klöckner seinerzeit zusammen mit Umweltministerin Svenja Schulze (SPD). (SZ)
In der "aktuell kritischen Lage" in der Landwirtschaft "sehr genau abwägen, welche weiteren Belastungen (...) den Betroffenen in dieser Phase noch zugemutet werden können".
Damit ist fraglich, ob aus dem Insektenschutz-Programm überhaupt noch etwas wird. Im Bundestagswahlkampf habe das Glyphosat-Verbot keine Chance mehr.
Noch schärfer wird das Umweltministerium. Zur rechtlichen Umsetzung der Abmachungen, so heißt es in dem Vermerk, habe Klöckners Ministerium "bislang folgendes geliefert: nichts".
Da wird also wohl so schnell nichts passieren. Damit könne die steigenden Glyphosat-Umsätze weiter genutzt werden die Kaufkosten gegen zu finanzieren.
Bay5anto,
24.11.2020 21:18 Uhr
0
Hi Matrix, schön dich zu lesen 🙂
Mal eine Abwechslung einen optimistischen Kommentar zu lesen.
In der Tat wird der Kauf immer zu sehr auf Glyphosat reduziert, obwohl das für Bayer eigentlich nur Beiwerk war. Eine ertragreiche Möglichkeit die Kosten zu kompensieren.
Bayer war klar, dass der Lebenszyklus von Glyphosat nach über 40 Jahren irgendwann beendet sein und ein Nachfolger kommen wird. Aber den Zenit dieses Blockbusters mit prognostizierten Jahresumsätzen von bis zu 12 Milliarden Dollar bis 2025 nimmt eben Bayer mit.
Dir echten Kronjuwelen sind jedoch z. b. das branchenführende Digital Farming Know-How, ClimateCorp., Biotech und GenomEditing Know-How.
Die perfekte Ergänzung zu Bayers klassischem Portfolio und etwas, dass in der Kombination praktisch kein Mitbewerber aufbieten kann.
Bayer hat die Chance genutzt sich optimal für die Herausforderung der Zukunft aufzustellen. Die wirklichen Früchte wird man erst noch ernten.
M
Matrix1,
24.11.2020 19:34 Uhr
0
Bayer ist mehr als Monsanto und Monsanto besteht nicht nur aus Glyphosat sondern hier liegen noch andere Schätze begraben. Solange Bayer eine chance sieht günstig aus der Glyphosatproblematik herraus zu kommen ,wird sie dies Wahrnehmen und das kann halt Dauern. Denke jedoch mit der neuen Regierung (Präsident) in der USA wird sich das Problem schnelleren , günstiger in 2021 lösen. Es wird bis zur nächsten HV sehr Wahrscheinlich erledigt sein. Wer bis dahin nicht drin ist verpasst auch die Gewinne oder den Anstiege Aktie. Etwas Geduld als Anleger sollte man da schon mitbringen.
SansiBarkeeper,
23.11.2020 23:52 Uhr
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Ich finde das auch alles sehr ärgerlich zu und wenn ich mein Bayer-Depot sehe 😩
Aber vermutlich muss man es wirklich aussitzen. Wer als erster zuckt verliert vermutlich den Rechtsstreit.
Trotzdem bin ich als Europäer froh, dass Bayer Monsanto übernommen hat und nicht umgekehrt.
Bay5anto,
23.11.2020 23:26 Uhr
0
Na von den aktuellen Summen sprechen wir doch auch schon ein Dreiviertel Jahr. Die großen Explosionen sieht man da jetzt nicht mehr.
Gut Ding braucht halt Weile. Ist ja jetzt nicht so als sei Bayer hier der Jenige der nur Däumchen dreht und das Spiel anhält.
Da sind Kläger, Klägeranwälte, Richter wie Chhabria, Gerichte, der Supreme Court. Alle verfolgen unterschiedliche Interessen und nicht für alle ist Zeit der entscheidende Faktor.
Wir Aktionäre wollen das Thema schnell vom Tisch haben, aber das interessiert eben nicht alle Mitspieler und uns fragt auch keiner.
Und wie du schon sagst, welch Herausforderung das hier ist zeigt, dass auch Vollprofi Feinberg den Knoten nicht in 3 Wochen löst.
Von den News sind ja reichlich da, nur leider können die unter den aktuellen Rahmenbedingungen ihre Wirkung nicht entfalten. Uninteressant sind sie trotzdem nicht, denn sie zeigen dem klugen Anleger welches Potenzial in der Zukunft steckt.
Wenn die aktuellen Streitigkeiten noch mit Monsanto verbunden werden ist das gut und vermutlich gewollt. So kann mit Abschluss der rechtlichen Geschichten alles zusammen beerdigt werden.
In den Regalen ist der Name ausgelöscht und viel wichtiger auch die nicht immer unstrittige Unternehmensphilosophie.
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xChewyx,
23.11.2020 21:25 Uhr
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Man muss nur einfach zurückschauen mit welchen Zahlen und Zeiträumen gespielt wurde und wie es ein Dreiviertel Jahr später aussieht. Selbst ein Mediator wie Feinberg mit seiner Expertise hat das wohl deutlich unterschätzt.
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xChewyx,
23.11.2020 21:23 Uhr
0
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/kenneth-feinberg-es-ist-ein-grosses-puzzle-so-geht-star-anwalt-ken-feinberg-im-glyphosat-streit-vor/25444314.html.
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xChewyx,
23.11.2020 20:50 Uhr
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Was Bayer braucht ist ein langfristiger GameChanger. Die Klärung von Altlasten wird den Kurs stabilisieren. Um aber nachhaltig zu steigen und zukunftsfähig zu sein braucht es schon mehr als die netten News aus dem Bayerfeedkanal 😉
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xChewyx,
23.11.2020 20:46 Uhr
0
Natürlich ist Monsanto nicht von Markt verschwunden, sondern wird immer noch als Unternehmen wahrgenommen. Und von der Strategie von der du spricht ist irgendwie nichts zu erkennen. Die Vergleichssummen und Rückstellungen werden immer höher und die Kläger immer mehr. Die bereits bezahlte Summe wird auch immer höher. Soll das die Strategie sein .... ja okay dann ist das so. Die Fehler der Vergangenheit belasten das operative Geschäft von heute und hemmen die Investitionen in die Zukunft. Das jetzt einfach beiseite zu wischen ist einfach. Und Future Cases tragen ja ihren Namen nicht umsonst 🤷🏽♂️
Bay5anto,
23.11.2020 20:29 Uhr
0
Ich glaube so einfach ist es eben nicht im Vergleich wie wie Amateure uns das hier denken. Mit Feinberg ist der Experte schlechthin an Bord. Wenn Teilabschlüsse gemacht werden, dann sicher nicht ohne Abstimmung mit Feinberg und dann wird das sicher ins Gesamtkonzept passen.
Wir sollte auch nicht alle die da unterwegs sind für dumm halten.
Monsanto ist vom Markt verschwunden, da braucht man nichts mehr polieren.
Es wird auch wieder aufwärts gehen. Und dann sind andere Themen wichtig. Auf diese Zukunftsthemen sollten wir uns konzentrieren. Den Rest muss man einfach abwarten. Sicher ist, das Thema ist irgendwann durch.
Bay5anto,
23.11.2020 20:24 Uhr
0
Von welchen Produkten sprichst du bei mehr als Roundup?
Und absehbar ist ja relativ, wir ja zwischenzeitlich gelernt, dass die Klagen keine wissenschaftliche Grundlage haben. Sie sind also eher einem kruden amerikanischen Rechtssystem als einem unsicheren Produkt geschuldet. Kann also theoretisch bei jedem Kauf passieren.
Aber ja man hat wohl unterschätzt wie sich die Kanzleien auf Roundup einschießen.
Die Zinslast ist allerdings das geringste Problem da sehr gering.
Abschließend Bewerten werden wir diesen Kauf trotzdem erst in den nächsten Jahren können. Denn erst dann sehen wir welche Geschäftr sich wie entwickelt haben. Was hat man mit Glyphosat seit dem Kauf erwirtschaftet, was mit Digital Farming etc.. Aus der jetzigen Sicht mag das eine miese Bilanz sein, ist aber trotzdem nur eine Momentaufnahme.
Die Kommunikation bei Bayer hat in der Tat Luft nach oben, das habe auch ich bereits oft gesagt. Mit den Unwahrheiten bin ich allerdings nicht so ganz bei dir. Die Verkündigung des Vergleichs die man zurück ziehen musste ist Chhabria geschuldet. Da hat man sich wohl zu sehr auf Signale in den Gesprächen verlassen.
Aber der Vertrauensverlust ist bitter und das weiß man auch in der Bayer-Chefetage.
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