Beyond Meat WKN: A2N7XQ ISIN: US08862E1091 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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19:54:43 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 58.169
D
Dreimalhoch, 28.11.2025 13:09 Uhr
0

Vollkommen richtig: Wenn viele Calls am 1-Dollar-Strike ins Geld laufen, müssen Market Maker ihre Short-Call-Positionen hedgen, und das geschieht durch Aktienkäufe. Das erzeugt Kaufdruck, nicht Verkaufsdruck. Hedges werden außerdem dynamisch aufgebaut und nicht vor 22 Uhr verkauft, solange die Calls im Geld bleiben. Das Put/Call-Ratio sagt darüber ebenfalls nichts aus.

das Ganze war in der Vergangheit geschehen und die Reichen reicher und die anderen sind halt aufgesprungen, haben aber dann meist verloren und hoffen auf ein weiteres Hoch, das Ding ist durch
Erdfrauchen
Erdfrauchen, 28.11.2025 12:50 Uhr
1
Auf 20 wäre ich Millionärin. Wär gut.
PabloEskibar
PabloEskibar, 28.11.2025 12:37 Uhr
0
Ich verstehe nur das es hoch gehen muss und nicht fallen kann. Warum auch immer. Hoffe ihr habt recht und das ding fetzt wie letztes mal Richtung 10$. Das wäre fürs erste ok 🤑
Max_Pain
Max_Pain, 28.11.2025 12:28 Uhr
0

Ich verstehe etwa 0,0.

Ich auch.
Erdfrauchen
Erdfrauchen, 28.11.2025 12:22 Uhr
0
Ich verstehe etwa 0,0.
Max_Pain
Max_Pain, 28.11.2025 11:49 Uhr
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Aus meiner Sicht hast du da ein paar Denkfehler drin, denn so funktioniert das mit den Calls und den Stillhaltern in der Praxis nicht. Die meisten dieser Calls auf 1 Dollar wurden nicht gestern verkauft, sondern teilweise vor Tagen oder Wochen – als BYND noch bei 0,65–0,75 lag. Damals war das für Stillhalter einfach eine ganz normale Prämienstrategie, weil die Calls weit aus dem Geld waren. Jetzt, wo BYND über 1 Dollar geschlossen hat, hat sich die Situation aber komplett verändert: Diese Calls sind plötzlich im Geld, und genau deshalb müssen Market Maker hedgen – also echte Aktien kaufen, um ihr Risiko abzusichern. Das ist kein „wenn sie wollen“, sondern ein ganz normaler Pflichtprozess im Risikomanagement. Der größte Irrtum ist für mich die Annahme, dass Market Maker jetzt einfach ihre Hedges verkaufen würden, um den Kurs zu drücken. Solange Calls im Geld sind, lösen sie diese Hedges nicht auf – im Gegenteil, sie müssen sie halten oder sogar weiter ausbauen, weil das Risiko ja bestehen bleibt. Und dazu kommt: Rund 90 % aller Call-Käufer üben intraday gar nicht aus. Die Calls werden eher verkauft oder gerollt, was bedeutet, dass die Market Maker das Delta-Risiko weiterhin tragen. Dadurch bleibt der Hedgebedarf auch bestehen. Das Argument mit dem niedrigen Put/Call-Ratio von 0,16 ist zwar interessant, aber aus meiner Sicht wird es falsch interpretiert. Ein niedriges PCR heißt lediglich, dass mehr Calls als Puts gehandelt wurden – mehr nicht. Das sagt isoliert betrachtet weder aus, dass „bullish“ garantiert ist, noch dass Stillhalter „alles daran setzen, die Prämie zu behalten“. Wichtig ist nicht die Zahl selbst, sondern die Positionierung im Orderbuch: Und die ist diesmal eindeutig. Die größten offenen Positionen liegen nun mal genau am 1-Dollar-Strike, den wir überlaufen haben. Darüber folgen laut Open Interest weitere massive Cluster bei 1,5 und 3 Dollar. Das bedeutet: Wenn BYND weiter steigt, kommen ganz automatisch neue Delta-Hedging-Effekte dazu. Zum Punkt „niemand verkauft naked Calls, die Hedges sind schon vorher gekauft“: Teilweise stimmt das, aber es ändert nichts am Kernthema. Hedges werden nicht einmalig gesetzt, sondern dynamisch. Wenn BYND steigt, steigt das Delta der Calls – und damit müssen Market Maker zusätzlich hedgen. Es geht also nicht darum, ob die ursprünglichen Hedges existieren, sondern dass jede Kursbewegung nach oben neuen Hedgebedarf erzeugt. Genau dieser Mechanismus sorgt für die Kauforder, die im Markt landet. Wenn wir also über 1 Dollar bleiben oder weiter steigen, entsteht dadurch strukturell Kaufdruck, nicht Verkaufsdruck. Die Calls bleiben im Geld, die Hedges bleiben bestehen, die Put-Seite ist praktisch tot, und Shorts verlieren ihre billigste Absicherung. Gleichzeitig nähern wir uns weiteren Triggerpunkten, an denen wieder größere Call-Blöcke liegen, die bei weiterem Kursanstieg ebenfalls abgesichert werden müssen. Kurz gesagt: Wenn wir über 1 Dollar schließen oder uns stabil darüber halten, sehe ich das eher bullish als bearish. Die Optionsstruktur erzeugt dann systembedingt Kaufdruck – und genau das zeigt sich bereits im Gesamtbild.

Vollkommen richtig: Wenn viele Calls am 1-Dollar-Strike ins Geld laufen, müssen Market Maker ihre Short-Call-Positionen hedgen, und das geschieht durch Aktienkäufe. Das erzeugt Kaufdruck, nicht Verkaufsdruck. Hedges werden außerdem dynamisch aufgebaut und nicht vor 22 Uhr verkauft, solange die Calls im Geld bleiben. Das Put/Call-Ratio sagt darüber ebenfalls nichts aus.
Erdfrauchen
Erdfrauchen, 28.11.2025 11:39 Uhr
0
Handel in Amerika nur bis 19.00 Uhr.
Erdfrauchen
Erdfrauchen, 28.11.2025 11:37 Uhr
0
Hauptsache sie steigt.
T
Taki82, 28.11.2025 11:08 Uhr
1

Nein, 700.000 Aktien entsprechend hat JP Morgan 7.000 Calls

Stimmt, sorry – ich hab’s mir nochmal genauer angeschaut. Du hast Recht. Die 700.000 beziehen sich auf die „underlying shares“, also das Aktien-Exposure. Das entspricht dann 7.000 Call-Kontrakten. Danke für den Hinweis!
Max_Pain
Max_Pain, 28.11.2025 10:59 Uhr
0

700.000 Calls entsprechen 700.000 Kontrakte. Pro Kontrakt = 100 Aktien. 700.000x100 sind 70 Millionen Aktien Exposure.

Nein, 700.000 Aktien entsprechend hat JP Morgan 7.000 Calls
T
Taki82, 28.11.2025 10:55 Uhr
0

Das sind Calls entsprechend 700k Aktien, der Bestand ist 32.203 Aktien

700.000 Calls entsprechen 700.000 Kontrakte. Pro Kontrakt = 100 Aktien. 700.000x100 sind 70 Millionen Aktien Exposure.
Slk12345
Slk12345, 28.11.2025 10:49 Uhr
1
1,5 dafür bin ich nicht hier
Max_Pain
Max_Pain, 28.11.2025 10:42 Uhr
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Mir ist gerade noch etwas aufgefallen: Im dem 13F-Filing von JP Morgan tauchen tatsächlich fast 700.000 BYND-Call-Kontrakte auf. Ein wichtiger Punkt: Das Filing wurde laut Fintel am 26.11. eingereicht. Das heißt, die Position war zu diesem Zeitpunkt noch im Bestand und wurde nicht vorher verkauft, sonst wäre sie nicht mehr im Report aufgetaucht. Ein 13F zeigt immer die Bestände zum Quartalsende – in diesem Fall also zum 30. September – aber die Meldung selbst bestätigt, dass JP die Calls mindestens bis zum 26.11. noch im Portfolio hatte. Wir sehen zwar nicht den Strike oder das Kaufdatum, aber die reine Größe dieser Position ist bemerkenswert. Solche Summen landen nicht zufällig in einem Portfolio. Das zeigt, dass BYND für Big Money im letzten Quartal und offenbar bis vor wenigen Tagen definitiv relevant war. Quelle: https://fintel.io/so/us/bynd

Das sind Calls entsprechend 700k Aktien, der Bestand ist 32.203 Aktien
A
AbwarteN1987, 28.11.2025 10:38 Uhr
0
Ja bis max .1.50
B
Börsenkenner, 28.11.2025 10:36 Uhr
0
Ohrwurm, hey was geht ab wir feiern die ganze Nacht 😉 😎 🚀 🚀 🚀
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