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BLOOM ENERGY A WKN: A2JQTG ISIN: US0937121079 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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EUR
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18:55:36 Uhr,
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Kommentare 26.940
alternate,
06.10.2020 16:48 Uhr
0
Ein Träumchen heute. 🤗😉
B
Bart2055,
06.10.2020 16:36 Uhr
0
Hui, Raketenstart heute
alternate,
06.10.2020 10:30 Uhr
0
Hoffe mal auf positive News, gerade was den maritimen Sektor angeht. 🙄
B
Bart2055,
06.10.2020 10:27 Uhr
0
Was erwartet ihr von Donnerstag? Ich bin sehr gespannt..
Kasi77,
06.10.2020 0:36 Uhr
0
https://www.hzwei.info/blog/2020/10/05/bloom-energy-auffallend-feste-kurse/
Moon_Shiner,
05.10.2020 22:43 Uhr
0
Servus Chef😂😂🍻
Chefkoch82,
05.10.2020 22:15 Uhr
0
Mensch immer die gleichen Verdächtigen 😂✌️
Chefkoch82,
05.10.2020 22:14 Uhr
0
🥳
Moon_Shiner,
05.10.2020 22:14 Uhr
0
Ja das ohnehin😉
alternate,
05.10.2020 22:06 Uhr
0
Sie geht ihren Weg, und der wird gut sein. 😉
Moon_Shiner,
05.10.2020 22:00 Uhr
0
Guter Tag heute😎
Bald bricht sie aus.
Waddehaddedudeda,
05.10.2020 21:02 Uhr
0
Alternate 2021 wird sehr viel passieren.
van_haze78,
05.10.2020 16:49 Uhr
0
😁👍
B
Bart2055,
05.10.2020 16:42 Uhr
0
https://de.reuters.com/article/deutschland-energie-wasserstoff-idDEKBN26Q237
B
Bart2055,
05.10.2020 16:42 Uhr
0
https://de.reuters.com/article/deutschland-energie-wasserstoff-idDEKBN26Q237
alternate,
05.10.2020 16:41 Uhr
0
Vom Einstieg in die Wasserstoffstoffwirtschaft hängt auch der Erfolg ab
Die EU-Energieminister bereiten den Start ins Wasserstoffzeitalter vor. Sie sollten klare Anreize setzen, damit das Stromsystem nicht unnötig belastet wird.
Wenn sich Anfang der Woche die EU-Energieminister in Berlin treffen, wird Wasserstoff eines ihrer wichtigsten Themen sein. Ein gut organisierter Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft kann helfen, die CO2-Emissionen zu günstigen Kosten zu reduzieren und Europas Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Paradoxerweise kann der Einstieg in Wasserstoff auch zum genauen Gegenteil führen: zu höheren Kosten, höheren CO2-Emissionen und weniger Wettbewerbsfähigkeit.
Für einige Industrien ist Wasserstoff angesichts steigender Emissionsreduktionsziele eine Überlebensfrage. Deshalb ist es verführerisch, so zu tun, als wäre Wasserstoff eine einfache Lösung für alle Probleme.
Mit Blick auf das gesamte Energie- und Stromsystem wird es entscheidend sein, wo und wann wir „grünen Wasserstoff“ aus erneuerbarem Strom produzieren werden. Wir brauchen die richtigen örtlichen und zeitlichen Signale für Elektrolyseure, damit sie das Stromsystem unterstützen und nicht für eine zusätzliche Überlastung der Stromnetze sorgen.
Elektrolyseure zur Herstellung von Wasserstoff aus Elektrizität sind große Stromverbraucher: Die niederländische Regierung will bis 2030 Elektrolyseure mit einer Stromaufnahme von 3000 bis 4000 Megawatt bauen, die deutsche Regierung bis 2030 Elektrolyseure mit einer Kapazität von 5000 Megawatt.
Allein für diese beiden Länder sprechen wir also in der Summe über zusätzliche 8000 bis 9000 Megawatt. Das entspricht in Ungefähr siebenmal der Spitzenlast von München. Wir werden also in den nächsten Jahren darüber entscheiden, wo wir neuen Stromverbrauch in der Größenordnung von sieben neuen Millionenstädten ansiedeln.
Herausforderung Elektrolyse
Wenn wir die Elektrolyseure mit Blick auf das ganze Stromsystem sinnvoll positionieren und betreiben, können sie das Stromsystem entlasten. Wenn nicht, können sie die Herausforderungen im Stromsystem verschärfen. Denn: Wie jede Stromleitung in einem Haus oder in einer Firma haben auch die großen Übertragungsnetze begrenzte Übertragungskapazitäten.
Deshalb ist es ein großer Unterschied, ob wir große neue elektrische Lasten nahe bei der erneuerbaren Erzeugung, also vor allem in windreichen meeresnahen Gebieten bauen, wo in Zukunft der Großteil des Stroms erzeugt werden wird, oder weit entfernt von diesen. In diesem Fall müssten zusätzliche Stromautobahnen gebaut werden, um den Strom zu den erzeugungsfernen Elektrolyseuren zu transportieren.
Wenn wir die Elektrolyseure weit entfernt von den Erneuerbaren-Schwerpunkten errichten, werden sie sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland einen hohen zusätzlichen Stromtransportbedarf hauptsächlich in Nord-Süd-Richtung schaffen.
Schon heute sehen wir Netzengpässe vor allem in Nord-Süd-Richtung. Schon heute müssen wir oft die elektrische Erzeugung im Norden herunter- und im Süden herauffahren, um solche Engpässe zu bewältigen.
Die Experten nennen dies „Redispatch“. Das heißt, wir müssen oft fossile Kraftwerke im Süden anwerfen und erneuerbare Stromproduktion im Norden herunterregeln, um die Stromnetze stabil zu halten. Unter dem Strich bedeutet das: weniger erneuerbarer Strom, mehr Strom aus Kohle- oder Gaskraftwerken, was insgesamt zu höheren Kohlendioxidemissionen führen würde. Statt zu sinken, würden die Emissionen eher steigen, weil wir erneuerbare Stromproduktion häufiger durch fossile Kraftwerke „redispatchen“ und dafür auch noch die entstehenden Kosten bezahlen müssten.
Wir arbeiten mit Hochdruck und Milliardeninvestitionen daran, die Engpässe im Netz zu beseitigen. Wenn wir jetzt neuen zusätzlichen Stromverbrauch in der Größenordnung von Millionenstädten weit entfernt von der erneuerbaren Erzeugung aufbauen, schaffen wir neuen Stromtransportbedarf, zulasten der Emissionen und zulasten einer sauberen Industrie.
Es gibt Alternativen: Sowohl die Niederlande als auch Deutschland haben die Möglichkeit, Teile des Erdgasnetzes für Wasserstoff zu nutzen und dieses mit einem neuen Wasserstoffnetz zu verstärken. Mit den zusätzlichen Redispatch-Kosten, die eine falsche Verortung der Elektrolyseure Mitte der 2030er-Jahre in Deutschland und den Niederlanden in nur einem Jahr verursachen würde, könnte man fast das gesamte von den Betreibern der Gasnetze vorgeschlagene Wasserstoff-Startnetz von 1200 Kilometern realisieren.
Wir haben die Verantwortung, uns für ein System einzusetzen, das nicht nur für Einzelne, sondern für die gesamte Wirtschaft effizient ist. Wenn die Energieminister in Berlin damit beginnen, die Anreize für Wasserstoff richtig zu setzen, können sie von Beginn an dafür sorgen, dass Wasserstoff und das Stromsystem sich gegenseitig ergänzen, die Emissionen sinken und die Wettbewerbsfähigkeit erhalten bleibt.
https://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-vom-einstieg-in-die-wasserstoffstoffwirtschaft-haengt-auch-der-erfolg-ab/26241850.html?ticket=ST-2563686-XOcppdKemnx5xibExjqk-ap2
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