BYD WKN: A0M4W9 ISIN: CNE100000296 Kürzel: BY6 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Das "nervige Gebashe" bezog sich im übrigen keinesfalls auf die Fragen zur Besteuerung der Broker, in diesem Falle Flatex. Es bezog sich einzig und allein auf die Kommentare einzelner, weniger User hier, die die Schuld bei BYD gesucht haben. Auch hier habe ich mehrfach geschrieben, dass die Schuld nur bei den Brokern liegen kann, weil BYD den Split mehr als eindeutig definiert und frühzeitig erklärt hat. Hier wären wir dann wieder bei der "Holschuld" jedes Users hier sich rechtzeitig und umfassend zu informieren und hier nicht seitenweise immer und immer wieder die gleiche Frage in den Raum zu werfen.
Hallo GunniPay, ich verstehe deinen Frust über die vielen Nachfragen, aber die Aussage, man könne die Besteuerung hier nicht beantworten, ist nicht korrekt. In einer geschlossenen Community haben wir uns in den letzten Tagen extrem tief und faktenbasiert mit genau diesem Thema auseinandergesetzt und sind zu einem klaren, juristisch fundierten Ergebnis gekommen. Es handelt sich hier nicht um "Gebashe" oder mangelnde Information, sondern um die Aufarbeitung eines nachweisbaren, systemischen Fehlers. Um das zu verdeutlichen, hier eine Zusammenfassung unserer Analyse: Die Behauptung, Anleger hätten sich nicht informiert, ist falsch. Viele von uns haben die offiziellen BYD-Dokumente genau studiert. Das Problem ist, dass niemand "im Vorfeld" wissen konnte, wie ein spezifischer Broker wie Flatex die Klassifizierung seines anonymen Datenproviders interpretieren und ob er dabei gegen geltendes österreichisches Steuerrecht verstoßen würde. Erschwerend kam hinzu, dass Flatex selbst in seiner ersten Mitteilung vom 10.06. die Maßnahme korrekt als "wertneutral" mit einer rein "optischen Senkung" des Kurses beschrieb, was jeden informierten Anleger von einer steuerfreien Abwicklung ausgehen ließ. Die spätere Besteuerung stand also im direkten Widerspruch zur eigenen Ankündigung. Die Frage nach der Besteuerung ist auch nicht unbeantwortbar. Unsere Analyse, unterstützt durch KI-Modelle wie Gemini 2.5, die mit den offiziellen Dokumenten gefüttert wurden, hat ergeben: Die gesamte Kapitalmaßnahme der BYD erfüllt nach österreichischem Recht den Tatbestand einer "einheitlichen Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln". Dies wurde im BYD-Hauptversammlungsbeschluss vom 06.06.2025 als "Profit Distribution Plan and Capital Reserve Capitalization Plan" bestätigt. Gemäß § 3 Abs. 1 Z 29 EStG ist der Erwerb von Anteilsrechten aus einer solchen Kapitalerhöhung vollständig von der Einkommensteuer befreit. Das Gesetz differenziert dabei nicht nach der Herkunft der verwendeten Rücklagen. Die Klassifizierung durch Flatex als steuerpflichtige Stockdividende war somit fundamental falsch. Wir haben sogar einen konkreten Vergleichsfall aus dem Frühjahr 2024 (Strabag SE) analysiert, bei dem Flatex einen fast identischen Fehler machte und nach sechs Wochen selbstständig korrigierte, was beweist, dass ihre Prozesse fehleranfällig, aber korrigierbar sind. Das Problem ist also kein "penetrant nerviges Gebashe", sondern ein realer, finanzieller Schaden für viele Anleger, der auf einem nachweisbaren Fehler des Brokers beruht.
Ich glaube eher, dass wir kleinen Fische von den Beschwerden der Großen mit guten Anwälten profitiert haben. 80% der User hatten sich ja mit der Steuer auf "Stockdividenden" bzw. "Bonusaktien" abgefunden. Der Großteil der Masse sind halt Duckmäuser oder Knierer, wie wir in Ö sagen, aber zum Glück wehren sich bei diesen Investments auch Leute mit größerem Pouvoir, sonst hätte man sich mit diesem Vorgehen wohl oder übel abfinden müssen.
Hallo GunniPay, ich verstehe deinen Frust über die vielen Nachfragen, aber die Aussage, man könne die Besteuerung hier nicht beantworten, ist nicht korrekt. In einer geschlossenen Community haben wir uns in den letzten Tagen extrem tief und faktenbasiert mit genau diesem Thema auseinandergesetzt und sind zu einem klaren, juristisch fundierten Ergebnis gekommen. Es handelt sich hier nicht um "Gebashe" oder mangelnde Information, sondern um die Aufarbeitung eines nachweisbaren, systemischen Fehlers. Um das zu verdeutlichen, hier eine Zusammenfassung unserer Analyse: Die Behauptung, Anleger hätten sich nicht informiert, ist falsch. Viele von uns haben die offiziellen BYD-Dokumente genau studiert. Das Problem ist, dass niemand "im Vorfeld" wissen konnte, wie ein spezifischer Broker wie Flatex die Klassifizierung seines anonymen Datenproviders interpretieren und ob er dabei gegen geltendes österreichisches Steuerrecht verstoßen würde. Erschwerend kam hinzu, dass Flatex selbst in seiner ersten Mitteilung vom 10.06. die Maßnahme korrekt als "wertneutral" mit einer rein "optischen Senkung" des Kurses beschrieb, was jeden informierten Anleger von einer steuerfreien Abwicklung ausgehen ließ. Die spätere Besteuerung stand also im direkten Widerspruch zur eigenen Ankündigung. Die Frage nach der Besteuerung ist auch nicht unbeantwortbar. Unsere Analyse, unterstützt durch KI-Modelle wie Gemini 2.5, die mit den offiziellen Dokumenten gefüttert wurden, hat ergeben: Die gesamte Kapitalmaßnahme der BYD erfüllt nach österreichischem Recht den Tatbestand einer "einheitlichen Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln". Dies wurde im BYD-Hauptversammlungsbeschluss vom 06.06.2025 als "Profit Distribution Plan and Capital Reserve Capitalization Plan" bestätigt. Gemäß § 3 Abs. 1 Z 29 EStG ist der Erwerb von Anteilsrechten aus einer solchen Kapitalerhöhung vollständig von der Einkommensteuer befreit. Das Gesetz differenziert dabei nicht nach der Herkunft der verwendeten Rücklagen. Die Klassifizierung durch Flatex als steuerpflichtige Stockdividende war somit fundamental falsch. Wir haben sogar einen konkreten Vergleichsfall aus dem Frühjahr 2024 (Strabag SE) analysiert, bei dem Flatex einen fast identischen Fehler machte und nach sechs Wochen selbstständig korrigierte, was beweist, dass ihre Prozesse fehleranfällig, aber korrigierbar sind. Das Problem ist also kein "penetrant nerviges Gebashe", sondern ein realer, finanzieller Schaden für viele Anleger, der auf einem nachweisbaren Fehler des Brokers beruht.
Wem sagst du das. Dieses BYD Gebashe wegen dem Split, dass einzig auf die Inkompetenz vieler Broker zurückzuführen ist, nervt so penetrant. Dazu die Tatsache, dass sich gefühlt keiner mal im Vorfeld informiert hat, was so ein Split bedeutet. Speziell, was es FÜR EINEN PERSÖNLICH BEDEUTET. Dann die x-drölfzigsten Nachfragen zur Besteuerung, die hier sowieso niemand beantworten kann. Oder die 1000ste Nachfrage zum 1:6 Split. Einfach zur dämlich. Und zum Kopf schütteln.
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