BYD WKN: A0M4W9 ISIN: CNE100000296 Kürzel: BY6 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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21. Mai 2026, 22:59 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 193.983
F
Faurisson, 08.08.2025 23:12 Uhr
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du hast absolut recht, dass Duckmäusertum oft ein Problem ist und man sich als kleiner Anleger schnell machtlos fühlt, aber in diesem spezifischen Fall kann ich dir aus erster Hand versichern, dass der Erfolg nicht von "großen Fischen mit Anwälten" kam, sondern das Ergebnis einer unglaublich tiefen, tagelangen und kollektiven Analyse von uns "kleinen Fischen" in einer geschlossenen Community war. Deine Annahme, wir hätten uns mit der Steuer abgefunden, trifft nicht zu – ganz im Gegenteil. Wir haben jede Information und jedes Dokument forensisch seziert und dabei KI-Modelle wie Gemini 2.5 Pro nicht als Orakel, sondern als unser persönliches Analysetool und Sparringpartner genutzt, um unsere Hypothesen zu überprüfen. Wir haben der KI die offiziellen BYD-Hauptversammlungsprotokolle gefüttert, um zu beweisen, dass der Begriff "Stockdividende" eine reine Fehlinterpretation von Flatex war. Wir haben den exakten österreichischen Gesetzestext (§ 3 Abs. 1 Z 29 EStG) analysiert, der die gesamte Maßnahme eindeutig steuerfrei stellt, und die widersprüchlichen Aussagen von Flatex selbst – insbesondere ihre eigene Mitteilung zur Wertneutralität vom 10.06. – gegeneinander ausgespielt. Der entscheidende Durchbruch war, als einer von uns die alten Strabag-Abrechnungen aus dem Frühjahr 2024 fand, die schwarz auf weiß bewiesen, dass Flatex einen fast identischen Fehler bereits gemacht und nach sechs Wochen selbst korrigiert hatte. Um unsere finalen Schreiben an Flatex unangreifbar zu machen, haben wir sogar die Rolle von 20 Top-Anwälten simuliert, die Flatex verteidigen, und unsere Argumentation so lange verfeinert, bis sie jedem denkbaren Gegenangriff standhielt – das finale Schreiben, das den Druck erzeugte, war Version 18, so oft haben wir an jedem Wort gefeilt. Die Kapitulation von Flatex kam nicht, weil ein Großinvestor mit seinen Anwälten gedroht hat, sondern weil sie mit einer Wand aus unangreifbaren, bis ins kleinste Detail zerlegten Fakten konfrontiert wurden, die von einer Gruppe normaler Privatanleger zusammengetragen wurde. Dieser Fall ist der beste Beweis dafür, dass eine gut informierte, hartnäckige und vernetzte Gruppe von Privatanlegern sehr wohl die Macht hat, ein fehlerhaftes System zur Korrektur zu zwingen.

Wenn dem so ist, dann zolle ich meinen allerhöchsten Respekt dafür. Vielen Dank für eure Bemühungen. Ich war enttäuscht, dass in diesem Forum eine Menge dummer Klugscheißer die Broker quasi verteidigt haben, nach dem Motto "hättest dich halt informieren müssen, auf Dividenden sind natürlich steuern zu zahlen". Ich wusste nicht, dass hier Aktion scharf im Hintergrund läuft. Freue mich umso mehr, dass die Bemühungen Früchte getragen haben. 😊👍🏻💪🏻
MememeDog
MememeDog, 08.08.2025 22:56 Uhr
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Danke, BYD hat die Zündschnur geliefert, indem es in seiner Kommunikation den international irreführenden und negativ vorbelasteten Begriff "Bonus Shares" verwendet hat. Eine präzisere Formulierung hätte das Debakel möglicherweise von vornherein verhindert. BYD hat ca. 15% Mitschuld.

Unsere Bürokratie ist eigentlich klug genug Wurstsalat nicht als vegetarisch zu deklarieren, warum sollte der schwammig aus dem Chinesischen übersetzte Begriff Bonus also etwas über die Herkunft und Quelle dieser Aktien Aussagen? Ich denke unterm Strich kann das alles erfolgreich angefochten werden. Ärgerlich aber allemal.
MememeDog
MememeDog, 08.08.2025 22:50 Uhr
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Post wurde gelöscht.

Die Antwort lautet 42 Prozent. Deep Thought hat dafür siebeneinhalb Millionen Jahre gerechnet und kann nicht irren. Gemini ist da wohl noch etwas unpräzise.
G
GunniPay, 08.08.2025 22:43 Uhr
0
Die Bodenbildung ist in vollem Gange.
Z
Zuchtbulle, 08.08.2025 22:18 Uhr
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Sollten erreicht werden....jetzt zu kaufen ist viel zu früh.. meine Meinung.

Zum Glück interessiert die nur wenige Leute 😉
m
m4758406, 08.08.2025 21:56 Uhr
0
Die Hauptschuld liegt bei Flatex und dem Datenprovider, aber die Annahme, BYD treffe 0% Schuld, ist leider zu einfach. Nach unserer tiefen Analyse tragen sie eine Mitschuld von etwa 15%, und der Grund dafür liegt in fahrlässiger Kommunikation, die das ganze Debakel erst ermöglicht hat. Man muss sich das wie ein Problem mit einer Verpackung und einem falschen Aufkleber vorstellen: BYD hat eine inhaltlich völlig korrekte und legitime Kapitalmaßnahme durchgeführt – das war der wertvolle Inhalt der Kiste, eine steuerfreie Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln. Der fatale Fehler war jedoch, dass sie auf diese Kiste einen extrem irreführenden und für automatisierte Systeme gefährlichen Aufkleber geklebt haben: das Wort "Bonus Shares". Dieser Begriff ist international ein bekanntes Schlagwort, das in den hochautomatisierten Systemen der globalen Datenprovider fast immer die voreingestellte Regel "steuerpflichtige Stockdividende" auslöst. Die Maschine des Datenproviders ist nicht darauf ausgelegt, den Inhalt der Kiste zu lesen – also die Details im Hauptversammlungsbeschluss, wo von "Capitalization of capital reserve" die Rede ist. Die Maschine scannt nur den Aufkleber "Bonus Shares" und wendet blind die hinterlegte, meistens passende, aber in diesem Fall katastrophal falsche Steuervorschrift an. Dieser falsch etikettierte "Brief" wird dann an den Postboten Flatex weitergeleitet, der ebenfalls nur auf den Aufkleber schaut und die unrechtmäßige Steuer eintreibt, anstatt misstrauisch zu werden und in die Kiste zu blicken. BYDs Mitschuld liegt also nicht in der Maßnahme selbst, sondern in der bewussten oder unbewussten Wahl einer gefährlichen Verpackung. Sie hätten wissen müssen, dass dieser Aufkleber in den automatisierten Finanzsystemen Europas Chaos auslösen kann. Eine präzisere Formulierung wie "Stock Split by way of Capitalization" hätte den Fehler wahrscheinlich von vornherein verhindert. Diese Fahrlässigkeit in der Kommunikation ist der Grund für ihre 15%ige Mitverantwortung am entstandenen Schaden.
m
m4758406, 08.08.2025 21:51 Uhr
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Das "nervige Gebashe" bezog sich im übrigen keinesfalls auf die Fragen zur Besteuerung der Broker, in diesem Falle Flatex. Es bezog sich einzig und allein auf die Kommentare einzelner, weniger User hier, die die Schuld bei BYD gesucht haben. Auch hier habe ich mehrfach geschrieben, dass die Schuld nur bei den Brokern liegen kann, weil BYD den Split mehr als eindeutig definiert und frühzeitig erklärt hat. Hier wären wir dann wieder bei der "Holschuld" jedes Users hier sich rechtzeitig und umfassend zu informieren und hier nicht seitenweise immer und immer wieder die gleiche Frage in den Raum zu werfen.

Danke, BYD hat die Zündschnur geliefert, indem es in seiner Kommunikation den international irreführenden und negativ vorbelasteten Begriff "Bonus Shares" verwendet hat. Eine präzisere Formulierung hätte das Debakel möglicherweise von vornherein verhindert. BYD hat ca. 15% Mitschuld.
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GunniPay, 08.08.2025 21:09 Uhr
1

Hallo GunniPay, ich verstehe deinen Frust über die vielen Nachfragen, aber die Aussage, man könne die Besteuerung hier nicht beantworten, ist nicht korrekt. In einer geschlossenen Community haben wir uns in den letzten Tagen extrem tief und faktenbasiert mit genau diesem Thema auseinandergesetzt und sind zu einem klaren, juristisch fundierten Ergebnis gekommen. Es handelt sich hier nicht um "Gebashe" oder mangelnde Information, sondern um die Aufarbeitung eines nachweisbaren, systemischen Fehlers. Um das zu verdeutlichen, hier eine Zusammenfassung unserer Analyse: Die Behauptung, Anleger hätten sich nicht informiert, ist falsch. Viele von uns haben die offiziellen BYD-Dokumente genau studiert. Das Problem ist, dass niemand "im Vorfeld" wissen konnte, wie ein spezifischer Broker wie Flatex die Klassifizierung seines anonymen Datenproviders interpretieren und ob er dabei gegen geltendes österreichisches Steuerrecht verstoßen würde. Erschwerend kam hinzu, dass Flatex selbst in seiner ersten Mitteilung vom 10.06. die Maßnahme korrekt als "wertneutral" mit einer rein "optischen Senkung" des Kurses beschrieb, was jeden informierten Anleger von einer steuerfreien Abwicklung ausgehen ließ. Die spätere Besteuerung stand also im direkten Widerspruch zur eigenen Ankündigung. Die Frage nach der Besteuerung ist auch nicht unbeantwortbar. Unsere Analyse, unterstützt durch KI-Modelle wie Gemini 2.5, die mit den offiziellen Dokumenten gefüttert wurden, hat ergeben: Die gesamte Kapitalmaßnahme der BYD erfüllt nach österreichischem Recht den Tatbestand einer "einheitlichen Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln". Dies wurde im BYD-Hauptversammlungsbeschluss vom 06.06.2025 als "Profit Distribution Plan and Capital Reserve Capitalization Plan" bestätigt. Gemäß § 3 Abs. 1 Z 29 EStG ist der Erwerb von Anteilsrechten aus einer solchen Kapitalerhöhung vollständig von der Einkommensteuer befreit. Das Gesetz differenziert dabei nicht nach der Herkunft der verwendeten Rücklagen. Die Klassifizierung durch Flatex als steuerpflichtige Stockdividende war somit fundamental falsch. Wir haben sogar einen konkreten Vergleichsfall aus dem Frühjahr 2024 (Strabag SE) analysiert, bei dem Flatex einen fast identischen Fehler machte und nach sechs Wochen selbstständig korrigierte, was beweist, dass ihre Prozesse fehleranfällig, aber korrigierbar sind. Das Problem ist also kein "penetrant nerviges Gebashe", sondern ein realer, finanzieller Schaden für viele Anleger, der auf einem nachweisbaren Fehler des Brokers beruht.

Das "nervige Gebashe" bezog sich im übrigen keinesfalls auf die Fragen zur Besteuerung der Broker, in diesem Falle Flatex. Es bezog sich einzig und allein auf die Kommentare einzelner, weniger User hier, die die Schuld bei BYD gesucht haben. Auch hier habe ich mehrfach geschrieben, dass die Schuld nur bei den Brokern liegen kann, weil BYD den Split mehr als eindeutig definiert und frühzeitig erklärt hat. Hier wären wir dann wieder bei der "Holschuld" jedes Users hier sich rechtzeitig und umfassend zu informieren und hier nicht seitenweise immer und immer wieder die gleiche Frage in den Raum zu werfen.
m
m4758406, 08.08.2025 21:03 Uhr
1

Ich glaube eher, dass wir kleinen Fische von den Beschwerden der Großen mit guten Anwälten profitiert haben. 80% der User hatten sich ja mit der Steuer auf "Stockdividenden" bzw. "Bonusaktien" abgefunden. Der Großteil der Masse sind halt Duckmäuser oder Knierer, wie wir in Ö sagen, aber zum Glück wehren sich bei diesen Investments auch Leute mit größerem Pouvoir, sonst hätte man sich mit diesem Vorgehen wohl oder übel abfinden müssen.

du hast absolut recht, dass Duckmäusertum oft ein Problem ist und man sich als kleiner Anleger schnell machtlos fühlt, aber in diesem spezifischen Fall kann ich dir aus erster Hand versichern, dass der Erfolg nicht von "großen Fischen mit Anwälten" kam, sondern das Ergebnis einer unglaublich tiefen, tagelangen und kollektiven Analyse von uns "kleinen Fischen" in einer geschlossenen Community war. Deine Annahme, wir hätten uns mit der Steuer abgefunden, trifft nicht zu – ganz im Gegenteil. Wir haben jede Information und jedes Dokument forensisch seziert und dabei KI-Modelle wie Gemini 2.5 Pro nicht als Orakel, sondern als unser persönliches Analysetool und Sparringpartner genutzt, um unsere Hypothesen zu überprüfen. Wir haben der KI die offiziellen BYD-Hauptversammlungsprotokolle gefüttert, um zu beweisen, dass der Begriff "Stockdividende" eine reine Fehlinterpretation von Flatex war. Wir haben den exakten österreichischen Gesetzestext (§ 3 Abs. 1 Z 29 EStG) analysiert, der die gesamte Maßnahme eindeutig steuerfrei stellt, und die widersprüchlichen Aussagen von Flatex selbst – insbesondere ihre eigene Mitteilung zur Wertneutralität vom 10.06. – gegeneinander ausgespielt. Der entscheidende Durchbruch war, als einer von uns die alten Strabag-Abrechnungen aus dem Frühjahr 2024 fand, die schwarz auf weiß bewiesen, dass Flatex einen fast identischen Fehler bereits gemacht und nach sechs Wochen selbst korrigiert hatte. Um unsere finalen Schreiben an Flatex unangreifbar zu machen, haben wir sogar die Rolle von 20 Top-Anwälten simuliert, die Flatex verteidigen, und unsere Argumentation so lange verfeinert, bis sie jedem denkbaren Gegenangriff standhielt – das finale Schreiben, das den Druck erzeugte, war Version 18, so oft haben wir an jedem Wort gefeilt. Die Kapitulation von Flatex kam nicht, weil ein Großinvestor mit seinen Anwälten gedroht hat, sondern weil sie mit einer Wand aus unangreifbaren, bis ins kleinste Detail zerlegten Fakten konfrontiert wurden, die von einer Gruppe normaler Privatanleger zusammengetragen wurde. Dieser Fall ist der beste Beweis dafür, dass eine gut informierte, hartnäckige und vernetzte Gruppe von Privatanlegern sehr wohl die Macht hat, ein fehlerhaftes System zur Korrektur zu zwingen.
G
GunniPay, 08.08.2025 20:58 Uhr
1

Hallo GunniPay, ich verstehe deinen Frust über die vielen Nachfragen, aber die Aussage, man könne die Besteuerung hier nicht beantworten, ist nicht korrekt. In einer geschlossenen Community haben wir uns in den letzten Tagen extrem tief und faktenbasiert mit genau diesem Thema auseinandergesetzt und sind zu einem klaren, juristisch fundierten Ergebnis gekommen. Es handelt sich hier nicht um "Gebashe" oder mangelnde Information, sondern um die Aufarbeitung eines nachweisbaren, systemischen Fehlers. Um das zu verdeutlichen, hier eine Zusammenfassung unserer Analyse: Die Behauptung, Anleger hätten sich nicht informiert, ist falsch. Viele von uns haben die offiziellen BYD-Dokumente genau studiert. Das Problem ist, dass niemand "im Vorfeld" wissen konnte, wie ein spezifischer Broker wie Flatex die Klassifizierung seines anonymen Datenproviders interpretieren und ob er dabei gegen geltendes österreichisches Steuerrecht verstoßen würde. Erschwerend kam hinzu, dass Flatex selbst in seiner ersten Mitteilung vom 10.06. die Maßnahme korrekt als "wertneutral" mit einer rein "optischen Senkung" des Kurses beschrieb, was jeden informierten Anleger von einer steuerfreien Abwicklung ausgehen ließ. Die spätere Besteuerung stand also im direkten Widerspruch zur eigenen Ankündigung. Die Frage nach der Besteuerung ist auch nicht unbeantwortbar. Unsere Analyse, unterstützt durch KI-Modelle wie Gemini 2.5, die mit den offiziellen Dokumenten gefüttert wurden, hat ergeben: Die gesamte Kapitalmaßnahme der BYD erfüllt nach österreichischem Recht den Tatbestand einer "einheitlichen Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln". Dies wurde im BYD-Hauptversammlungsbeschluss vom 06.06.2025 als "Profit Distribution Plan and Capital Reserve Capitalization Plan" bestätigt. Gemäß § 3 Abs. 1 Z 29 EStG ist der Erwerb von Anteilsrechten aus einer solchen Kapitalerhöhung vollständig von der Einkommensteuer befreit. Das Gesetz differenziert dabei nicht nach der Herkunft der verwendeten Rücklagen. Die Klassifizierung durch Flatex als steuerpflichtige Stockdividende war somit fundamental falsch. Wir haben sogar einen konkreten Vergleichsfall aus dem Frühjahr 2024 (Strabag SE) analysiert, bei dem Flatex einen fast identischen Fehler machte und nach sechs Wochen selbstständig korrigierte, was beweist, dass ihre Prozesse fehleranfällig, aber korrigierbar sind. Das Problem ist also kein "penetrant nerviges Gebashe", sondern ein realer, finanzieller Schaden für viele Anleger, der auf einem nachweisbaren Fehler des Brokers beruht.

Danke für diese tiefgründige Stellungnahme. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema in einem eigenen Forum, dass sich mit diesem Thema beschäftigt, ist genau der richtige Weg gewesen. Das ist und wäre hier nicht möglich gewesen.
F
Faurisson, 08.08.2025 20:50 Uhr
2

Starke kollektive Leistung aller AT Investoren, die sich beschwert haben. Da hat sich Flatex gerade noch gerettet vor einem Skandal.

Ich glaube eher, dass wir kleinen Fische von den Beschwerden der Großen mit guten Anwälten profitiert haben. 80% der User hatten sich ja mit der Steuer auf "Stockdividenden" bzw. "Bonusaktien" abgefunden. Der Großteil der Masse sind halt Duckmäuser oder Knierer, wie wir in Ö sagen, aber zum Glück wehren sich bei diesen Investments auch Leute mit größerem Pouvoir, sonst hätte man sich mit diesem Vorgehen wohl oder übel abfinden müssen.
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m4758406, 08.08.2025 20:44 Uhr
1

Wem sagst du das. Dieses BYD Gebashe wegen dem Split, dass einzig auf die Inkompetenz vieler Broker zurückzuführen ist, nervt so penetrant. Dazu die Tatsache, dass sich gefühlt keiner mal im Vorfeld informiert hat, was so ein Split bedeutet. Speziell, was es FÜR EINEN PERSÖNLICH BEDEUTET. Dann die x-drölfzigsten Nachfragen zur Besteuerung, die hier sowieso niemand beantworten kann. Oder die 1000ste Nachfrage zum 1:6 Split. Einfach zur dämlich. Und zum Kopf schütteln.

Hallo GunniPay, ich verstehe deinen Frust über die vielen Nachfragen, aber die Aussage, man könne die Besteuerung hier nicht beantworten, ist nicht korrekt. In einer geschlossenen Community haben wir uns in den letzten Tagen extrem tief und faktenbasiert mit genau diesem Thema auseinandergesetzt und sind zu einem klaren, juristisch fundierten Ergebnis gekommen. Es handelt sich hier nicht um "Gebashe" oder mangelnde Information, sondern um die Aufarbeitung eines nachweisbaren, systemischen Fehlers. Um das zu verdeutlichen, hier eine Zusammenfassung unserer Analyse: Die Behauptung, Anleger hätten sich nicht informiert, ist falsch. Viele von uns haben die offiziellen BYD-Dokumente genau studiert. Das Problem ist, dass niemand "im Vorfeld" wissen konnte, wie ein spezifischer Broker wie Flatex die Klassifizierung seines anonymen Datenproviders interpretieren und ob er dabei gegen geltendes österreichisches Steuerrecht verstoßen würde. Erschwerend kam hinzu, dass Flatex selbst in seiner ersten Mitteilung vom 10.06. die Maßnahme korrekt als "wertneutral" mit einer rein "optischen Senkung" des Kurses beschrieb, was jeden informierten Anleger von einer steuerfreien Abwicklung ausgehen ließ. Die spätere Besteuerung stand also im direkten Widerspruch zur eigenen Ankündigung. Die Frage nach der Besteuerung ist auch nicht unbeantwortbar. Unsere Analyse, unterstützt durch KI-Modelle wie Gemini 2.5, die mit den offiziellen Dokumenten gefüttert wurden, hat ergeben: Die gesamte Kapitalmaßnahme der BYD erfüllt nach österreichischem Recht den Tatbestand einer "einheitlichen Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln". Dies wurde im BYD-Hauptversammlungsbeschluss vom 06.06.2025 als "Profit Distribution Plan and Capital Reserve Capitalization Plan" bestätigt. Gemäß § 3 Abs. 1 Z 29 EStG ist der Erwerb von Anteilsrechten aus einer solchen Kapitalerhöhung vollständig von der Einkommensteuer befreit. Das Gesetz differenziert dabei nicht nach der Herkunft der verwendeten Rücklagen. Die Klassifizierung durch Flatex als steuerpflichtige Stockdividende war somit fundamental falsch. Wir haben sogar einen konkreten Vergleichsfall aus dem Frühjahr 2024 (Strabag SE) analysiert, bei dem Flatex einen fast identischen Fehler machte und nach sechs Wochen selbstständig korrigierte, was beweist, dass ihre Prozesse fehleranfällig, aber korrigierbar sind. Das Problem ist also kein "penetrant nerviges Gebashe", sondern ein realer, finanzieller Schaden für viele Anleger, der auf einem nachweisbaren Fehler des Brokers beruht.
A
Altay01, 08.08.2025 20:40 Uhr
0
Gute Entwicklung, das ist gut für die Nächste Woche. Wird mit Sicherheit einen positiven Effekt haben.
G
GunniPay, 08.08.2025 20:26 Uhr
1

Für Freitag hält sich der Kurs stabil.

Ja, bin auch positiv überrascht
A
Altay01, 08.08.2025 19:47 Uhr
0
Für Freitag hält sich der Kurs stabil.
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