COVESTRO AG O.N. WKN: 606214 ISIN: DE0006062144 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 29.446
Asheel
Asheel, 21.09.2023 19:00 Uhr
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was besonderes mit BASF heute los? Aber unsere Cov. steigt auch nicht.

Dafür das alles zusammenbricht, halten wir uns aber noch gut 🫣
s
schreiber, 21.09.2023 17:20 Uhr
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was besonderes mit BASF heute los? Aber unsere Cov. steigt auch nicht.
s
schreiber, 21.09.2023 9:13 Uhr
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enbenso danke - guter Artikel, er sagt ja seine Plichten als Ceo ist die Prüfung des Angebots, hoffen wir mal er macht das ausgiebig, aber unabhängig vom Endergebnis, sollten dann im Rahmen dieser rüfung auch mal Zahlen auf den Tisch kommen, also formelles ein Angebot mit Offenlegungspflicht als Adhoc. Was denkt ihr?
l
luck21, 21.09.2023 8:50 Uhr
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Danke für den Artikel Hatte den vor paar Stunden auch gefunden aber war bezahlschranke... Der beste Satz im Artikel: "Er hängt an seiner covestro " Bleibe dabei , das Ding verkauft er nicht..

Nein das Ding wird verkauft und bitte auch dran denken…Steilemann würde sich ebenso dumm und dämlich verdienen. Unabhängig davon, wer Adnoc sowohl einen guten Preis bezahlt und richtig gut ins Unternehmen investieren möchte, damit man für die nächsten Jahre weiterhin top aufgestellt ist, wird es dazu kommen. Und Widerstand aus der Politik gibt es nicht, weil die ganz genau wissen, dass Deutschland als Standort gefestigt wird.
M
Muhlan, 21.09.2023 7:49 Uhr
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An dem Artikel fand ich negativ: 1. Die Aussage von Steilemann, dass er nicht nur den Aktionären, sondern dem Unternehmen und den Stakeholdern verpflichtet ist - meines Erachtens totaler Bullshit, denn wenn das Angebot von Adnoc vom Preis her passt entscheiden alleine die Eigentümer, ob sie verkaufen wollen oder nicht 2. Die Verweise auf K+S, deren Vorstand den Übernahmeversuch solange verschleppt hat, bis er abgeblasen wurde, um dann entspannt bis zur Rente Vorstand zu bleiben 3. Der Grundtenor des Artikels, der so klingt, als ob Covestro Privateigentum von Steilemann wäre Nachdem auch die Großaktionäre den Artikel lesen werden, dürften sie dem guten Steilemann aber hoffentlich klar machen, wie er sich zu verhalten hat An dem Artikel fand ich positiv: Der Verweis auf die neue Geschäftsgebiete und vor allem die Beschleunigung der Forschung mittels KI und Quantencomputer. Das zeigt einmal mehr, dass Covestro kein verschnarchter Chemiekocher mehr ist, sondern auf dem Weg zu einem agilen und innovativen Unternehmen ist. Daher rührt meines Erachtens ja auch das Interesse von Adnoc
P
Pech32, 20.09.2023 21:27 Uhr
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Danke für den Artikel Hatte den vor paar Stunden auch gefunden aber war bezahlschranke... Der beste Satz im Artikel: "Er hängt an seiner covestro " Bleibe dabei , das Ding verkauft er nicht..
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Muhlan, 20.09.2023 21:05 Uhr
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Al Jaber sei unterwegs, um einen neuen, modernen Chemiegiganten zu schmieden, "eine bessere BASF", sagt ein Insider, der das Investitionsgebaren der Araber aus der Nähe beobachtet hat. Das Interesse an Covestro sei Teil des großen Plans. Der Börsenwert der Leverkusener liegt bei rund zehn Milliarden Euro – für das Budget Al Jabers wäre der Kauf nahezu ein Klacks. ________________________________________ Welche Signale erhalten Sie im Zuge der Gespräche mit Adnoc: Soll Covestro eine Konzernsparte werden? Oder bliebe Ihr Unternehmen selbstständig unter neuen Eigentümern? Ob und in welcher Form eine Vereinbarung mit Adnoc zustande kommt, ist offen und wird vom Verlauf der Gespräche abhängen. Ein wesentlicher Punkt wird für uns dabei die Absicherung sein, unsere Unternehmensstrategie "Sustainable Future" weiter umzusetzen – im besten Interesse von Covestro, unseren Mitarbeitenden und Aktionären sowie anderen Stakeholdern. ________________________________________ Auf Widerstand aus dem politischen Berlin muss Steilemann nicht hoffen. Deutschland braucht die Emirate als Partner: Flüssiggas vom Golf soll in großem Stil russisches Erdgas ersetzen, bei grünem Wasserstoff kooperiert Adnoc schon mit RWE. Der größte RWE-Aktionär mit einem Anteil von gut 9 Prozent ist seit März: Katar. Und Kunststoffe lassen sich nicht zur kritischen Infrastruktur hochjazzen, die Deutschland über das Außenwirtschaftsrecht vor allem gegen China stärker schützen will. Adnoc-Chef Al Jaber baut derweil an seinem Image als Good Guy. Er ist im Nebenjob auch Industrie- und Technologieminister der Vereinigten Arabischen Emirate sowie Sondergesandter für Klimafragen und wird die nächste Weltklimakonferenz im November in Dubai leiten, die COP28. Dass sein Land zeitgleich die Erdölförderung weiter forciert und beim Ausbau seiner geopolitischen Einflusssphäre mit dem von autokratischen Staaten wie Russland, China (und im Zuge der geplanten Erweiterung möglicherweise bald auch dem Iran) dominierten BRICS-Bund flirtet, gerät da schon mal zur Fußnote. Blaupause K+S Bei mindestens 70 Euro pro Aktie sehen Marktbeobachter Covestro fair bewertet. "Wäre der Vorstand so selbstbewusst, wie er sich gibt, könnte er es doch drauf ankommen lassen", kommentiert ein Banker, der mit der Sache vertraut ist: "Wenn die Shareholder von der Strategie überzeugt sind, werden sie bleiben." CEO Steilemann muss die Offensive Adnocs unter erschwerten Bedingungen parieren. Ende August verabschiedete sich der langjährige Finanzvorstand Thomas Toepfer (51) zu Airbus. Bereits im Februar machte das Unternehmen Toepfers Wechselwunsch öffentlich, erst kürzlich konnte der Covestro-Aufsichtsrat den Nachfolger benennen: Christian Baier (46) sortierte als CFO die zunehmend angegrauten Zahlen des Großhändlers Metro, davor richtete er bei der Private-Equity-Gesellschaft Permira den ungarischen Chemiehersteller Borsodchem wieder auf, heute ein Teil des chinesischen Covestro-Wettbewerbers Wanhua. Baier startet allerdings erst im Oktober. So lang muss Steilemann den Finanzjob mit erledigen – eine Aufgabe, die ihm offensichtlich liegt. Steilemann offenbart im Gespräch intensivste Detailkenntnis, vorgetragen in zitterfreier Rhetorik. Was immer mit durchschimmert: Er hängt an seiner Covestro. Von Adnoc beauftragte Berater versichern derweil treuherzig, eine feindliche Attacke sei nicht geplant. So kann es sein, dass der Deal am Ende noch im Wüstensand verläuft. Das zeigt der Fall K+S. Dem Kasseler Kalikonzern hatte sich 2015 der kanadische Konkurrent Potash genähert, die in den Covestro-Case eingebundenen Goldman-Banker Droege und Mayer werden sich erinnern: Sie standen damals aufseiten der Niedersachsen. K+S spielte auf Zeit, bis sich Potash 2018 mit dem ebenfalls kanadischen Unternehmen Der Kurs von K+S bewegte sich seither nur alibimäßig. Dessen CEO aber, Norbert Steiner (68), blieb bis zum Ruhestand weiter im Amt. Quelle: Manager Magazin
M
Muhlan, 20.09.2023 21:05 Uhr
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Was spricht dafür, dass Sie Ihr Spezialitätengeschäft schnell zu einer soliden Ergebnissäule ausbauen – und damit ihren Börsenwert steigern? Wir haben uns mit unserer Strategie "Sustainable Future" sehr gut aufgestellt und erst vor zwei Jahren eine umfassende Reorganisation unserer Strukturen und Prozesse erfolgreich abgeschlossen. Damit ermöglichen wir beiden Segmenten, ihre jeweiligen Führungspositionen auszubauen und nachhaltig zu wachsen, denn sie sind ideal auf die Anforderungen der jeweiligen Märkte und die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten. Und warum können Sie das allein besser als mit einem finanzkräftigen Partner? Wir arbeiten seit Jahren eng mit unseren Kunden sowie verschiedensten Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um innovative Technologien und Anwendungen zu entwickeln und die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Partnerschaften sind also zentraler Kern unserer DNA. Wenn Sie auf Adnoc anspielen: Wir werden ergebnisoffene Gespräche aufnehmen – alles Weitere hängt vom Verlauf dieser Gespräche ab. ________________________________________ Eine Milliarde Euro an Investitionen veranschlagt der Konzern bis 2030, um voll in die Kreislaufwirtschaft einzusteigen. Aktuell sitzt das Geld knapp: Pläne für eine neue Großanlage im Wert von 1,5 Milliarden Euro für das Kunststoffprodukt MDI, die Covestro bereits 2018 ins Auge gefasst hatte, musste Steilemann Ende 2022 zum zweiten Mal auf Eis legen. M&A-Elite am Start Adnoc-Chef Al Jaber gebietet mit Adnoc über den strategischen Arm des Emirats Abu Dhabi und kann im Auftrag von dessen Herrscher Muhammad bin Zayid Al Nahyan (62) rund 150 Milliarden Dollar nutzen, um sein Geschäft mit Erdgas, Chemikalien und sauberer Energie rund um die Welt zu erweitern. Covestro ist ohne Ankeraktionär ein vergleichsweise einfaches Das erneute arabische Interesse lässt seit Monaten die Spitzenvertreter der deutschen M&A-Beraterszene vibrieren. Das hausinterne Defense-Team aus Juristen und Kapitalmarktexperten prüft den Vorstoß rückgekoppelt an Covestros Hauskanzlei Linklaters unter Leitung der Partnerin Kristina Klaaßen-Kaiser (46) und Altmeister Ralph Wollburg (67). Als Investmentbank mandatiert ist Goldman Sachs, das Mandat hat Deutschland-Chef Wolfgang Fink (57) zusammen mit Managing Director Christopher Droege (45) und Alexander Mayer (53), dem Chef des deutschen Investmentbankings; die Crew hat sich zudem die Dienste von Dietrich Becker (60) gesichert, Mastermind der amerikanischen Investmentboutique Perella Weinberg. Auf Adnoc-Seite zieht die Kanzlei Freshfields die Fäden, vertreten durch den Transaktionsspezialisten Rick van Aerssen (52) und an der Seite der Investmentbanker von Morgan Stanley um Moritz Zschoche (41). In die Sondierung für Al Jaber eng eingebunden ist ein Deutscher: Klaus Froehlich (49), einst Kapitalmarktchef von Morgan Stanley in Deutschland, seit 2020 Chief Investment Officer bei Adnoc. Er leitet ein Team von 50 Dealmakern. Die Truppe arbeitet unter Hochdruck an mehreren Fronten: Im vergangenen Jahr kaufte der Konzern bereits Anteile an der österreichischen OMV im Wert von rund 3,9 Milliarden Euro. Adnoc besitzt auch 25 Prozent an Borealis, einem österreichischen Chemie- und Kunststoffhersteller mit grünen Ambitionen, der mehrheitlich von der OMV gehalten wird. Mit Borealis arbeitet Covestro sogar schon zusammen: Seit 2020 bezieht man zertifiziert erneuerbares Phenol aus Wien, einen Baustein für den Hochleistungskunststoff Polycarbonat, der in Autoscheinwerfern oder LED- Die Beteiligungen an OMV und Borealis ordnet Adnoc in Verhandlungen mit dem österreichischen Staat gerade neu. Eine Chemie- und Kunststofffirma mit einem Unternehmenswert von rund 30 Milliarden Euro könnte entstehen. Parallel zeigen die Araber Interesse an dem brasilianischen Kunststoffunternehmen Braskem, das an der Börse derzeit vier Milliarden Dollar wert ist.
M
Muhlan, 20.09.2023 21:04 Uhr
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Der Covestro-Chef navigiert durch zwei Welten: Er muss ein extrem volatiles Massengeschäft steuern (vor allem Schaum- und Dämmstoffe für den Bau, Möbel, für Autositze oder Kühlschranktüren), in dem es auf Kostenführerschaft ankommt. Und er muss eine deutlich kleinere Spezialitätensparte entwickeln und groß machen, in der Erfolg an enger Kundenbindung und kluger Innovation hängt. Zu den Produkten zählen Verbundharze für Rotorblätter von Windkraftanlagen, Vorprodukte von Lacken und Klebstoffen, Gehäuse für Laptops, Scheinwerfer oder hochwertige Spezialfolien. Die Adnoc-Offerte ist die dritte Annäherung finanzkräftiger Interessenten an den Kunststoffhersteller. Schon 2009 steckten die Emiratis ihre Fühler nach der damaligen Bayer-Sparte aus. Neun Monate sprach man miteinander – letztlich ohne Ergebnis. 2020 machten zum zweiten Mal Übernahmegerüchte die Runde, die Leverkusener befanden sich gerade wieder im Zyklustief. Bei einem Unternehmenswert von rund neun Milliarden Euro wollte der einflussreiche Wall-Street-Investor Leon Black (72) zugreifen, Mitgründer der US-Private-Equity-Gesellschaft Apollo. Zu einem offiziellen Angebot kam es nicht. Covestros extreme Abhängigkeit von der Konjunktur produziert regelmäßig Achterbahnfahrten. 2021 war ein Spitzenjahr: Mit dem Abebben der Corona-Pandemie lechzte der Weltmarkt nach Kunststoffen für Elektroautos und Dämmstoffen für Gebäude, die Leverkusener waren teilweise ausverkauft und fuhren 1,6 Milliarden Euro Gewinn ein. 2022 folgte der Absturz: Die Verwerfungen des Ukraine-Krieges, die rigide chinesische Covid-Politik, Lieferengpässe und Energiepreisschock summierten sich zu einem Verlust von 272 Millionen Euro. Die Dividende und sämtliche kurzfristigen Bonuszahlungen an Vorstand und Belegschaft wurden auf null gesetzt. Auf Reisen steigt Steilemann schon mal im "Holiday Inn Express" ab. Die Zyklusabhängigkeit verlangt den Aktionären viel Geduld ab. Steilemann versucht seine Shareholder mit einer ehrgeizigen Erzählung bei Laune zu halten. Covestro soll ein Ökoschatzkästchen werden: nachhaltige Produkte, Kreislaufwirtschaft, klimaneutrale Produktion. Bis 2035 sollen die Emissionen aus den eigenen Werken und den bezogenen Energiequellen auf null sinken; heute sollen bereits 18 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden. Der Covestro-Chef hat ein Lieblingsbeispiel, bei dem er tief in den Details steckt: Covestro soll in großem Stil gebrauchte Matratzen in ihre chemischen Bausteine zerlegen und diese wieder als Rohstoffe nutzen. Insgesamt will der ehemalige Innovationsvorstand den Laden schneller machen, einen "Kulturwandel" initiieren, mutiger denken, schneller scheitern, aber auch schneller Neues entwickeln. "Forschung auf Steroiden", so nennt er das Ziel. Covestro kooperiert weltweit mit den Rechnerfarmen von Amazon Web Services und Google und besitzt Zugang zu Quantencomputertechnologien, um die Entwicklungs- und Optimierungsphasen für seine rund 20.000 Produkte stetig zu verkürzen. Eines von vielen Problemen dabei: Das Kundeninteresse an nachhaltigen – und teureren – Produkten ist noch homöopathisch gering.
M
Muhlan, 20.09.2023 21:03 Uhr
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Wie der Covestro-Chef mit dem drohenden Verkauf des Konzerns umgeht Die Ölmilliardäre aus Abu Dhabi wollen Covestro kaufen. Deren Chef versucht mühsam, die Reihen zu schließen. Markus Steilemann hat viel zu verlieren. Von Eva Buchhorn 20.09.2023, 07.02 Uhr Ins Schwimmbad schafft Markus Steilemann (53) es in diesen Tagen nur noch selten, doch eine ordentliche Portion Sportlichkeit umweht den Chef des Leverkusener Kunststoffkonzerns Covestro noch immer: Über 1,90 Meter groß, breitschultrig, schlank und selbstverständlich krawattenlos federt der frühere Leistungsschwimmer energetisch in den Konferenzraum wie der Trainer eines Sportvereins. Seit 2018 steht Steilemann an der Spitze des Dax-Werts und ist zugleich ein König im Verborgenen. Covestro , ehemals Teil von Bayer und seit 2015 an der Börse, gehört weltweit zwar in allen seinen Kerngeschäften zu den Marktführern, liefert unter aber unter seiner Marke praktisch nicht an Endkunden. Die breite Öffentlichkeit nahm Covestro daher bislang kaum wahr. Das ändert sich gerade schlagartig. Ein Emissär der Vereinigten Arabischen Emirate, Sultan Ahmed Al Jaber (50), Chef des staatlichen Öl- und Gaskonzerns Abu Dhabi National Oil Company (Adnoc), will Steilemanns Covestro kaufen. Die Offerte erinnert an historische Großereignisse im Dax: den Mannesmann/Vodafone-Deal im Jahr 2000 oder die Linde/Praxair-Fusion 2018. Manche befürchten dann verlässlich den Ausverkauf der deutschen Börsenelite, andere zucken die Schultern: Übernahmen aus dem Ausland? In offenen Marktwirtschaften "no big deal." Es gibt schließlich auch Gegenbeispiele: 2018 übernahm Bayer den US-Konzern Monsanto. Andererseits trifft die Adnoc-Offerte die deutsche Chemiebranche gerade in einer höchst sensiblen Phase. Die Industriegrößen plagen sich mit Untergangsszenarien, delikaterweise verbreitet auch von Steilemann selbst, in seinem Zweitjob als Präsident des Verbands der Chemischen Industrie (VCI). Seit Freitag, dem 8. September, verhandelt er als Covestro-Chef offiziell mit Adnoc. Hochstress-Zeiten also, für das manager magazin nahm er sich dennoch Zeit für ein Gespräch. Steilemann, das zeigt sich im Laufe der Diskussion rasch, ist ein Meister der Selbstkontrolle. Wenn es kontrovers wird, drückt er den Rücken durch und heftet seine Augen konzentriert auf sein Gegenüber. manager magazin: Herr Steilemann, als VCI-Präsident haben Sie erst Ende August wieder öffentlich in Zweifel gezogen, "ob wir als erfolgreicher Industriestandort eine Zukunft haben". Das klingt wie eine Einladung an Interessenten wie Adnoc, Ihnen und Ihrem Unternehmen eine Zukunft außerhalb Deutschlands anzubieten. Markus Steilemann: Da täuschen Sie sich. Covestro produziert global, nur rund 20 Prozent unserer Kapazitäten stehen in Deutschland. Das gibt uns in der aktuellen Krise eine Flexibilität, die der typische deutsche Chemiemittelständler nicht hat. Ihr Aktienkurs hat sich seit 2021 nicht erholt – bis das Adnoc-Angebot kam. Da drückt sich ein klarer Auftrag Ihrer Aktionäre aus, oder? In meiner Rolle als CEO muss ich die Adnoc-Offerte nicht nur im Interesse der Anteilseigner, sondern im Interesse des Unternehmens und aller Stakeholder prüfen. Der Aktienkurs ist nur ein Aspekt. Covestro hat sich in der Friedrich-Ebert-Straße in Leverkusen ein kleines Konzernzentralenparadies geschaffen. Mitten in der Corona-Pandemie bezog die Truppe ein neues Hauptquartier; viel Glas, viel Luft, in der Lobby wandelt man auf Chemie-Terrazzo aus eigener Herstellung, Sitzgruppen in Knallfarben wirken wie hingetüpfelt. Ein eigenes Büro hat hier keiner mehr, auch Steilemann sitzt "mal hier, mal dort". 2022 hat er vorzeitig einen neuen Vertrag erhalten, bis 2028. Er wäre dann 58 Jahre alt und hätte eine Ära geprägt.
l
luck21, 20.09.2023 20:09 Uhr
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Warum soll es hochgehen ? Am Ende des Tages ist alles quasi beim alten. Ich bin investiert und super entspreche, Widerstand wird es nicht geben, da dies positiv für die deutsche Chemie Branche wäre. Schließlich wollen die einige in das Unternehmen investieren. Entweder einsteigen und/oder halten. Unter 70€ wird das Ding nicht verkauft, auch da mache ich mir keine Sorgen! Die haben so viel Geld und das weiß Covestro und dementsprechend werden die auch sehr gut nach oben verhandeln ;)
s
schreiber, 20.09.2023 19:57 Uhr
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gute News, aber trotzdem geht es zäh rauf, hätte auch springen können auf 55
P
Pech32, 20.09.2023 18:46 Uhr
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Covestro gewinnt aufgrund von Berichten über Adnoc-Übernahmegespräche (Update) 20. September 2023, 11:48 Uhr ET Covestro AG (CVVTF) , COVTY Von: Joshua Fineman , SA News Editor  ClaudineVM/iStock Editorial über Getty Images Update 11:47 Uhr : Fügt weitere Details aus dem CTFN-Bericht hinzu. Covestro ( OTCPK:CVVTF ) stieg im deutschen Handel um 2 % aufgrund von Berichten über Übernahmegespräche mit der Abu Dhabi National Oil Company ((Adnoc)). Laut einem Handelsblatt-Bericht hat Adnoc bei Politikern und Gewerkschaften in Deutschland für die versuchte Übernahme von Covestro ( OTCPK:CVVTF ) im Wert von 12,4 Milliarden US-Dollar geworben und ist bislang auf wenig Widerstand gestoßen. Handelsblatt zufolge sollen die Verhandlungen zwischen Adnoc und Covestro ( OTCPK:CVVTF ) in Kürze beginnen. Unabhängig davon berichtete CTFN, dass die Vertragsverhandlungen voraussichtlich nächste Woche beginnen werden. Die beiden Parteien schließen Geheimhaltungsvereinbarungen ab, bevor sie nächste Woche mit den Gesprächen beginnen. Die NDAs werden voraussichtlich bis Donnerstag fertiggestellt. Covestro ( OTCPK:CVVTF ) stieg am 8. September um 8 %, nachdem das Chemieunternehmen bestätigte, dass sein Vorstand beschlossen habe, formelle Gespräche mit Adnoc aufzunehmen. Das staatliche Unternehmen Adnoc ist bereit, nach Abschluss des Deals etwa 8 Milliarden US-Dollar an Investitionen bei Covestro ( OTCPK:CVVTF ) zu finanzieren, ein Angebot, das dazu beitragen könnte, die Unterstützung von Führungskräften und Arbeitsvertretern zu gewinnen, berichtete Bloomberg Anfang des Monats. Berichten zufolge hat Adnoc im Juni ein informelles Angebot von ca. 55 €/Aktie für Covestro ( OTCPK:CVVTF ) abgegeben, das als zu niedrig abgelehnt wurde.
M
Muhlan, 20.09.2023 17:38 Uhr
1

Hoffentlich interessieren sich die Araber nicht für solche Analysen und die Kursziele. Haha 🙈

Können Sie gerne, dann aber bitte das Kursziel von Goldman Sachs oder von der Deutschen Bank
Blindes_Huhn
Blindes_Huhn, 20.09.2023 17:13 Uhr
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interessant ! Danke
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