EHang Holdings (A) (A) WKN: A2PWWB ISIN: US26853E1029 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
OK, einen geb ich euch noch mit bevor ich wieder die Kurve kratze: Die Projektionen (=Dot Plot) der Fed gehen für dieses Jahr nur noch von einer weiteren Zinssteigerung um 0,25% aus. Bei einem unverändertem Leitzinsgipfel von etwa 5,1 Prozent ist das Zinsziel daher fast erreicht. Dies wäre dann bei der nächsten FED-Sitzung am 3. Mai der Fall. Für 2024 geht sie dann von drei Zinssenkungen von jeweils 0,25% aus. Die von ihr ermittelte Wahrscheinlichkeit für eine harte Landung der Wirtschaft innerhalb der nächsten 12 Monate ist inzwischen auf gut 50 Prozent gestiegen. Auf ein derartiges Niveau folgten 2001/2002 und 2008/2009 die letzten beiden Rezessionen. Das unerwartete von den USA aktuell ausgehende Bankenbeben, hat inzwischen auch die EU in Mitleidenschaft gezogen und könnte mit einer eigenständigen, nicht vorhergesehenen Dynamik die Wirtschaft und damit die Inflation bremsen, womit sogar der oben beschriebene, Zinskurs verkürzt werden müsste. Dies würde den Kursen aller eingebrochenen und teils existentiell bedrohten StartUps, einen massiven Schub geben. Ich gehe, nach wie vor davon aus, daß sich gegen Pfingsten das Blatt wendet.
Trotz Inflation Verlust nur gering gestiegen durch vermehrte Werbekosten und Optimierung der Infrastruktur sowie strategische Kooperationsbeteiligungen. Einnahmen auch gestiegen. Rücklagen für über 1 Jahr und Bestellungen im Wert von fast 40Mill.USD in der Pipe für 100 Eh216 sicher bei TC. Tutto, diese Zahlen und die Prognosen hätten vor 2 Jahren das ATH gesprengt. Denke wir beide sind uns da einig.
OK, einen geb ich euch noch mit bevor ich wieder die Kurve kratze: Die Projektionen (=Dot Plot) der Fed gehen für dieses Jahr nur noch von einer weiteren Zinssteigerung um 0,25% aus. Bei einem unverändertem Leitzinsgipfel von etwa 5,1 Prozent ist das Zinsziel daher fast erreicht. Dies wäre dann bei der nächsten FED-Sitzung am 3. Mai der Fall. Für 2024 geht sie dann von drei Zinssenkungen von jeweils 0,25% aus. Die von ihr ermittelte Wahrscheinlichkeit für eine harte Landung der Wirtschaft innerhalb der nächsten 12 Monate ist inzwischen auf gut 50 Prozent gestiegen. Auf ein derartiges Niveau folgten 2001/2002 und 2008/2009 die letzten beiden Rezessionen. Das unerwartete von den USA aktuell ausgehende Bankenbeben, hat inzwischen auch die EU in Mitleidenschaft gezogen und könnte mit einer eigenständigen, nicht vorhergesehenen Dynamik die Wirtschaft und damit die Inflation bremsen, womit sogar der oben beschriebene, Zinskurs verkürzt werden müsste. Dies würde den Kursen aller eingebrochenen und teils existentiell bedrohten StartUps, einen massiven Schub geben. Ich gehe, nach wie vor davon aus, daß sich gegen Pfingsten das Blatt wendet.
Held, deine Beobachtungen kann ich nur bestätigen. Aber das ist lediglich trivialste Marktwirtschaft. Die 15-jährige Nullzinzphase befeuerte Startups und Innovationen durch billige Finanzierung. Die KGV's und KUV's liefen aus dem Ruder und eine Tech Blase blähte sich auf. 2020 begann die Inflation durch die Lieferkettenstörungen und billigen Baukrediten zu klettern worauf im Dezember die Fed als erste Zentralbank mit Tapering und Zinssteigerungen reagierte. Damit wurden die Geldströme aus den techlastigen Indizes NASDAQ und S&P zum Dow und aus den Aktienmärkten in die Anleihemärkten verschoben. Innerhalb der Anleihemärkte dann auch noch von den Lang- zu den Kurzläufern mit Ausbildung einer inversen Renditenkurve. Das war bereits das erste Zeichen für eine drohende Rezession. Trotzdem wurde das Kapital aufgrund der steigenden Verzinsung aus dem sicheren Hafen Gold abgezogen. Jetzt fließt es wieder dorthin zurück. Großanleger und Staatsbanken erhöhen gerade ihre Goldteserven. Das ist das nächste Indiz dafür, daß sich die Thematik weg von der Zins- hin zur Rezessionsproblematik verlagert. Jedes weitere Zeichen einer Bankeninstabilität wird jetzt einen Tsunami lostreten. Jede Bank wird jetzt bei Kreditvergabe das Risiko gerade bei Startups meiden oder entsprechend hoch einpreisen. Das rückt solchen Unternehmen die Prifitabilitätsgrenze zu erreichen in immer fernere Zukunft. Hierdurch fallen zwangsläufig deren Börsenbewertungen, was sich in den Kursen widerspiegelt. (Beispiele sind Canoo, Lucid, Nikola, PlugPower,...) Umgekehrt steigen diese bei DOW-gelisteten Old-Economywerten infolge der Umschichtungen. (Beispiele sind Coca-Cola, Pepsi, LVMH, McDonald's, ConocoPhilipps, Exxon...). Der Markt wird Opfer erleiden und leider gerade dort wo sie wegen der Umweltlproblematik am meisten scherzen werden, während in Alaska in Naturschutzgebiete neue US-Erdölfelder erschlossen werden.
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