EOS - Verteidigungs- und Raumfahrttechnik WKN: 580850 ISIN: AU000000EOS8 Forum: Aktien User: rasdi

5,251 EUR
-4,49 % -0,247
07:27:16 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 796
rasdi
rasdi, Gestern 16:39 Uhr
1
Bei einem echten Dual Listing an der Frankfurter Börse oder Euronext würde EOS einen formellen Zulassungsantrag stellen, europäische Börsenprospekte einreichen, regelmäßige Meldepflichten erfüllen und aktiv in den europäischen Kapitalmarkt kommunizieren. Das ist der entscheidende Unterschied zum aktuellen Zustand, denn heute ist EOS zwar auf deutschen Handelsplattformen wie Tradegate handelbar, aber ohne offizielles Listing, also nur im sogenannten Graumarkt. Das bedeutet konkret, dass viele europäische institutionelle Investoren wie Versicherungen, Pensionsfonds und Vermögensverwalter die EOS Aktie heute gar nicht kaufen dürfen, weil ihre internen Anlagerichtlinien nur offiziell gelistete Wertpapiere zulassen. Ein echtes Dual Listing würde diese Investorengruppe erstmals zugänglich machen und die Nachfrage nach EOS Aktien erheblich verbreitern. Meiner Meinung nach wird EOS bei einem Dual Listing in Frankfurt gleichzeitig neue Aktien ausgeben, weil ein neues Listing die ideale Gelegenheit bietet frisches Kapital von europäischen Investoren einzusammeln. Das ist jedoch meine persönliche Einschätzung und keine bestätigte Unternehmensaussage von EOS.
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Avalon33, Gestern 18:02 Uhr
0
Ich hoffe sehr, das es zu 100 Prozent genau so passiert. Wichtig wäre die Ausgabe neuer Aktien um Großinvestoren einen Einstieg zu ermöglichen. Und vor allem einen großen Betrag in die Kasse von EOS zu bekommen weil damit EOS weiteres Kapital für dringende Investitionen in Kapazitäten erhält. Avalon33
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RainerZufall!, Gestern 18:58 Uhr
0

Der Vergleich mit Swarmer hinkt allerdings deutlich. Swarmer ist ein winziges Startup das 11 Millionen Aktien zu USD 5,00 ausgegeben hat, also rund USD 55 Mio. Marktkapitalisierung beim Debüt. EOS ist ein AUD 1,7 Mrd. Unternehmen mit komplexer Konzernstruktur, Verteidigungsklassifizierungen und staatlichen Kundenbeziehungen in dutzenden Ländern. Das sind völlig unterschiedliche Ausgangssituationen. Die wesentlichen Hürden für eine US Primärnotierung bei EOS sind die SEC Anforderungen, also vollständige US GAAP Rechnungslegung, Sarbanes Oxley Compliance und erhebliche laufende Kosten. Außerdem sind Verteidigungsunternehmen mit CFIUS Überprüfungsrisiko konfrontiert, also der Kommission die ausländische Investitionen in US Sicherheitsbereiche prüft. Eine US Notierung könnte EOS zudem zu ITAR nahen Rahmenbedingungen zwingen, was genau den ITAR-freien Wettbewerbsvorteil untergraben würde. CEO Schwer hat in Interviews über eine mögliche Primärnotierung an einer europäischen Börse gesprochen. Mit dem APOLLO Vertrag in den Niederlanden, dem MoU zur Weltraumkooperation mit Deutschland und der wachsenden europäischen Kundenbasis wäre eine europäische Zweitnotierung, zum Beispiel in Frankfurt wo EOS bereits handelbar ist und Montega aktiv Coverage betreibt, der realistischere und kostengünstigere nächste Schritt um den Bewertungsabschlag aufzulösen, ohne den strategischen ITAR-freien Status zu gefährden. Das würde bedeuten, dass EOS weiterhin an der ASX gelistet bleibt, aber europäische Investoren EOS Aktien direkt in Euro kaufen können.

Aber genau das ist ja was ich meine. Wie schafft es so eine kleine Klitsche an der US Börse gehandelt zu werden? Hatten ob der Größe des Marktes am ersten Tag über 500% Gewinn. Von 5 Dollar auf 31 Dollar hochgeschossen. Bin weit davon weg Werbung für dieses Unternehmen zu machen, ein rasanter Start war es aber nun mal!
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RainerZufall!, Gestern 19:00 Uhr
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Im Vergleich dazu, wo würde EOS landen?
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RainerZufall!, Gestern 19:06 Uhr
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Wäre mit Europa aber auch zufrieden. Ja, ist alles nicht so einfach und will gut überlegt sein.
rasdi
rasdi, Gestern 16:30 Uhr
1
Der Vergleich mit Swarmer hinkt allerdings deutlich. Swarmer ist ein winziges Startup das 11 Millionen Aktien zu USD 5,00 ausgegeben hat, also rund USD 55 Mio. Marktkapitalisierung beim Debüt. EOS ist ein AUD 1,7 Mrd. Unternehmen mit komplexer Konzernstruktur, Verteidigungsklassifizierungen und staatlichen Kundenbeziehungen in dutzenden Ländern. Das sind völlig unterschiedliche Ausgangssituationen. Die wesentlichen Hürden für eine US Primärnotierung bei EOS sind die SEC Anforderungen, also vollständige US GAAP Rechnungslegung, Sarbanes Oxley Compliance und erhebliche laufende Kosten. Außerdem sind Verteidigungsunternehmen mit CFIUS Überprüfungsrisiko konfrontiert, also der Kommission die ausländische Investitionen in US Sicherheitsbereiche prüft. Eine US Notierung könnte EOS zudem zu ITAR nahen Rahmenbedingungen zwingen, was genau den ITAR-freien Wettbewerbsvorteil untergraben würde. CEO Schwer hat in Interviews über eine mögliche Primärnotierung an einer europäischen Börse gesprochen. Mit dem APOLLO Vertrag in den Niederlanden, dem MoU zur Weltraumkooperation mit Deutschland und der wachsenden europäischen Kundenbasis wäre eine europäische Zweitnotierung, zum Beispiel in Frankfurt wo EOS bereits handelbar ist und Montega aktiv Coverage betreibt, der realistischere und kostengünstigere nächste Schritt um den Bewertungsabschlag aufzulösen, ohne den strategischen ITAR-freien Status zu gefährden. Das würde bedeuten, dass EOS weiterhin an der ASX gelistet bleibt, aber europäische Investoren EOS Aktien direkt in Euro kaufen können.
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RainerZufall!, Gestern 15:51 Uhr
1
Hatte ich am 23.04 schon mal angemerkt, leider gab's kein Feedback. Warum zieht EOS keine Börsennotierung in den USA in Betracht? Eine solche Maßnahme würde das Vertrauen der Anleger gewinnen wegen der hohen Transparenz dort, zudem ist es ein riesiger Markt. Die hohen Regularien dort sind kostenintensiv, ja, aber ich frage mich, wie SWARMER das gemacht hat, ein Unternehmen, dass bei seinem Börsendebüt 11 Mio. Shares rausgehauen hat, zu einem anfänglichen Ausgabepreis von 5$ ?
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RainerZufall!, Gestern 14:33 Uhr
1
Wenn man diesen Schritt wagen würde, würde doch auch Vertrauen aufgebaut werden!
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RainerZufall!, Gestern 14:31 Uhr
1

Meiner Meinung nach schläft der Markt bei EOS noch immer. Dass DroneShield mit einem erheblichen Aufschlag gegenüber EOS bewertet wird, sagt viel über die Wahrnehmung an der ASX aus. Das internationale Interesse an EOS wächst erkennbar, was dem globalen Fußabdruck des Unternehmens entspricht. Es ist nachvollziehbar, warum das Management eine Primärnotierung an einer europäischen Börse erwägt, um den Bewertungsabschlag der ASX aufzulösen. Internationale Investoren würden einen solchen Schritt als mögliches Wertsteigerungsereignis sehen. Dabei gilt es zu bedenken, dass der aktuelle MARSS Auftragsbestand ausschließlich bestehende Verträge abbildet. Das Potenzial künftiger Aufträge, die EOS als Komplettanbieter eines integrierten Befehls- und Effektorsystems aus einer Hand erschließen kann, ist darin noch gar nicht enthalten. Dieses Potenzial wird durch EOS globale Beziehungen zu Regierungen und großen Rüstungsunternehmen erst freigesetzt. Das MARSS Management hat dieses Potenzial erkannt, als es das EOS Angebot annahm, und ist durch einen bedeutenden Anteil an EOS Aktien auch künftig an einem steigenden Kurs beteiligt.

Genau das habe ich mir auch gedacht. Der Tisch ist schon mal hergerichtet, jetzt fehlt nur noch der Gaumenschmaus, dann wird es wohl schnell abgehen, bin gespannt! Warum versucht man nicht direkt primär an der US Börse Fuß zu fassen? Sind die Regularien dort zu scharf, zu kostenintensiv??
rasdi
rasdi, Gestern 11:29 Uhr
3
Meiner Meinung nach schläft der Markt bei EOS noch immer. Dass DroneShield mit einem erheblichen Aufschlag gegenüber EOS bewertet wird, sagt viel über die Wahrnehmung an der ASX aus. Das internationale Interesse an EOS wächst erkennbar, was dem globalen Fußabdruck des Unternehmens entspricht. Es ist nachvollziehbar, warum das Management eine Primärnotierung an einer europäischen Börse erwägt, um den Bewertungsabschlag der ASX aufzulösen. Internationale Investoren würden einen solchen Schritt als mögliches Wertsteigerungsereignis sehen. Dabei gilt es zu bedenken, dass der aktuelle MARSS Auftragsbestand ausschließlich bestehende Verträge abbildet. Das Potenzial künftiger Aufträge, die EOS als Komplettanbieter eines integrierten Befehls- und Effektorsystems aus einer Hand erschließen kann, ist darin noch gar nicht enthalten. Dieses Potenzial wird durch EOS globale Beziehungen zu Regierungen und großen Rüstungsunternehmen erst freigesetzt. Das MARSS Management hat dieses Potenzial erkannt, als es das EOS Angebot annahm, und ist durch einen bedeutenden Anteil an EOS Aktien auch künftig an einem steigenden Kurs beteiligt.
rasdi
rasdi, Gestern 8:48 Uhr
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Rob Balloch erklärt in dem Video https://www.youtube.com/watch?v=7Yzo0Yy2A2s zur NiDAR Technologie einen wichtigen Trend im Drohnenkrieg. Glasfaserdrohnen senden keine Funksignale, weshalb GPS Störung als Abwehrmaßnahme nicht mehr funktioniert. Die Reichweite dieser Drohnen ist inzwischen auf bis zu 50 km Kabelspule angewachsen. Weil elektronische Störung damit wirkungslos wird. Meiner Meinung nach sind kinetische Systeme wie der EOS Slinger, Hochenergielaser und Abfangdrohnen eine logische Antwort. Ein großer Vorteil von NiDAR ist laut Balloch, dass es sich mit Systemen verschiedener Hersteller verbinden kann, also keine exklusive Bindung an EOS Produkte voraussetzt. EOS unterzeichnete im dritten Quartal 2025 einen APOLLO Vertrag über AUD 125 Mio. für ein 100 kW Lasersystem mit den Niederlanden. MARSS wurde erst im Januar 2026 angekündigt. Der niederländische Vertrag lief also bereits, bevor NiDAR überhaupt Teil von EOS war. Dass die Niederlande zusätzlich einen C-UAS Vertrag mit Anduril und dessen C2 System Lattice abgeschlossen haben, ist daher kein Widerspruch sondern eine logische Folge dieser Reihenfolge. EOS bestätigt laufende Gespräche über weitere APOLLO Einheiten in den Niederlanden. Einen Punkt auf der To-do Liste könnten sie jetzt abhaken, denn bei einem neuen Auftrag wäre NiDAR als integriertes C2 System eine reale Option, da es sich mit Systemen verschiedener Hersteller verbinden kann und nicht auf EOS Produkte allein beschränkt ist.
rasdi
rasdi, Freitag 13:38 Uhr
2
EOS schloss heute an der ASX bei 8,82 AUD und liegt damit um 0,35 AUD bzw. 4,13 % im Plus. Umgerechnet entspricht das etwa 5,46 EUR. Am Vortag schloss die Aktie bei 8,47 AUD (ca. 5,24 EUR). Die Tagesspanne reichte von 8,67 bis 9,36 AUD, bei einem Handelsvolumen von 3,14 Mio. Stück. Bei einem Ø Vol (90T) von 3,63 Mio. war der heutige Handel der stärkste seit Wochen und annähernd auf dem langfristigen Durchschnitt, was auf echtes Kaufinteresse hindeutet und nicht auf die dünnen Abwärtssitzungen der letzten Tage. Auf Tradegate notierte EOS zuletzt bei 5,50 EUR (+3,30 %), leicht über dem ASX-Äquivalent von 5,46 EUR, was auf eine moderate europäische Prämie hindeutet. Der Katalysator hinter dem heutigen Anstieg ist bedeutsam. EOS hat bekanntgegeben, dass die MARSS-Übernahme faktisch abgeschlossen ist. Die Vorauszahlung von USD 36 Mio. wurde an die Verkäufer überwiesen, finanziert durch AUD 70 Mio. aus der WHSP-Kreditlinie. MARSS bringt einen eigenen Auftragsbestand von AUD 217 Mio. mit, darunter einen neuen Vertrag über £85 Mio. (rund AUD 160 Mio.) mit einem Kunden im Nahen Osten für ein landesweites Drohnenabwehrsystem auf Basis von NiDAR, wodurch der kombinierte Auftragsbestand von EOS und MARSS illustrativ AUD 726 Mio. erreicht. NiDAR ist kampferprobt und hat im Nahen Osten bereits erfolgreich Shahed-Drohnen und Raketen abgewehrt, wobei die Kunden laut EOS tiefe Zufriedenheit ausgedrückt haben. Parallel dazu nahm Dr. James Bennett, Executive Vice President von EOS Space Systems, an der hochrangigen Veranstaltung „Budget 2026: National Defence Outlook" an einer Podiumsdiskussion zu Cyber und Weltraum teil, gemeinsam mit dem stellvertretenden Staatssekretär des Verteidigungsministeriums Hugh Jeffrey und dem Schatten-Verteidigungsminister James Paterson. EOS war dort neben Anduril Australia, Leidos und NIOA einer von nur wenigen eingeladenen Industrievertretern, was seine Stellung als Australian Prime im AUD 425 Mrd. Integrated Investment Program unterstreicht. State Street ist am 12. Mai zum sechsten Mal unter die 5%-Schwelle gefallen und hält jetzt noch rund 9,32 Mio. Aktien (4,83 %), wobei der Rückgang durch Lending-Rückgaben getrieben wurde, während die Fondsseite (SSGA Australia) gleichzeitig 25.966 Aktien zu AUD 8,60 zugekauft hat. Für Investoren ist das ein positives Signal, denn die Nachfrage nach leihbaren EOS-Aktien für Leerverkäufe schrumpft weiter, während institutionelle Fondsmanager ihre Positionen sogar aufstocken.
rasdi
rasdi, Freitag 12:43 Uhr
2
Die Veranstaltung ist beendet, aber für EOS war sie aus meiner Sicht sehr bedeutend. EOS war neben nur wenigen Industrievertretern wie Anduril Australia, Leidos und NIOA eingeladen, was bereits für sich spricht. Dr. James Bennett, Executive Vice President von EOS Space Systems, saß auf dem Panel zu Cyber und Weltraum als umstrittener neuer Domäne, gemeinsam mit führenden Analysten von Strategic Analysis Australia und unter Moderation von Political Editor David Speers. Zu den weiteren Teilnehmern der Gesamtveranstaltung zählten Hugh Jeffrey als Deputy Secretary for Policy and Industry im Department of Defence sowie Schatten Verteidigungsminister James Paterson. Bennett konnte EOS Space Systems damit als unverzichtbaren Teil der australischen Weltraumverteidigung positionieren, und das genau zum Zeitpunkt als das australische Verteidigungsbudget 2026 mit AUD 425 Mrd. Gesamtinvestitionen und AUD 27 bis 38 Mrd. für Space and Cyber verabschiedet wurde.
rasdi
rasdi, Freitag 11:59 Uhr
1
https://www.defenceconnectbudgetsummit.com.au/ Die Veranstaltung „Budget 2026: National Defence Outlook" wird heute am 15. Mai 2026 von Defence Connect in Australien organisiert und bringt Vertreter aus Regierung, Militär und Industrie zusammen um die Implikationen des AUD 425 Mrd. Verteidigungsbudgets und des Integrated Investment Program zu analysieren. EOS ist als einer von wenigen Industrievertretern neben Anduril Australia, Leidos und NIOA eingeladen, was seine Stellung als Australian Prime Lieferant im IIP unterstreicht. Entschieden wird hier nichts direkt, aber der Einfluss auf künftige Capability Entscheidungen im Bereich Space Control und Counter-UAS ist erheblich, und Bennett kann EOS Space Systems als unverzichtbaren Teil der australischen Weltraumverteidigung positionieren. Für EOS ist die Veranstaltung aus einem konkreten Grund besonders bedeutsam. Dr. James Bennett, Executive Vice President von EOS Space Systems, nimmt heute um 15 Uhr australischer Zeit an einer Podiumsdiskussion zum Thema Cyber und Weltraum als umstrittene neue Domäne teil, gemeinsam mit dem stellvertretenden Staatssekretär des Verteidigungsministeriums Hugh Jeffrey, dem Schatten Verteidigungsminister James Paterson und führenden Analysten. Das ist keine Marketingveranstaltung sondern ein hochrangiges Strategieforum bei dem konkrete Capability Prioritäten und Budgetzuweisungen aus dem IIP diskutiert werden.
rasdi
rasdi, Freitag 6:58 Uhr
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Die MARSS Übernahme ist heute am 15. Mai 2026 faktisch unter Dach und Fach. Das ist eine der bedeutendsten Neuigkeiten für EOS seit langem und verdient eine sorgfältige Einordnung. EOS hat heute die Upfront Zahlung von USD 36 Mio. an die MARSS Verkäufer überwiesen und dafür AUD 70 Mio. aus der WHSP Kreditlinie gezogen. Der Empfang der Zahlung durch die Verkäufer und die formelle Fertigstellung der Übernahme wird in den nächsten Tagen erwartet. Die Übernahme ist damit so gut wie abgeschlossen. MARSS bringt einen eigenen Auftragsbestand von AUD 217 Mio. mit, sodass der kombinierte EOS und MARSS Auftragsbestand illustrativ AUD 726 Mio. erreicht, also fast das Doppelte des EOS Bestands von AUD 509 Mio. per 15. Mai 2026. Der wichtigste Einzelpunkt ist ein neuer MARSS Vertrag über £85 Mio. rund AUD 160 Mio. mit einem bestehenden Kunden im Nahen Osten für eine landesweite Drohnenabwehr mit NiDAR als Kernkomponente. Rund 70% des Umsatzes und Cashflows werden in 2026 und 2027 erwartet. Das NiDAR System ist zudem battle proven, da es im Nahen Osten bereits erfolgreich Shahed Drohnen und Raketen abgewehrt hat und die Kunden laut EOS tiefe Zufriedenheit ausgedrückt haben. Der maximale Earnout wurde von EUR 100 Mio. auf EUR 140 Mio. erhöht, was zeigt, dass MARSS deutlich wertvoller geworden ist als bei der ursprünglichen Ankündigung im Januar 2026. https://hotcopper.com.au/threads/ann-marss-business-and-transaction-update.9156505/
rasdi
rasdi, Donnerstag 18:15 Uhr
2
Da stimme ich dir zu. Das Weltall wird strategisch immer wichtiger. Man sieht ja bereits am Ukrainekrieg, welchen enormen Vorteil Starlink bei Kommunikation und Drohnenoperationen gebracht hat. Im Bereich Drohnenabwehr entsteht aktuell gefühlt täglich ein neues Startup. Konkurrenz gibt es also definitiv, aber aus meiner Sicht ist das für EOS vor allem im Weltraum- und High-End-Militärbereich noch keine echte Bedrohung. Ein aktuelles Beispiel ist INLEAP Photonics aus Hannover. Das Startup entwickelt ein laserbasiertes Drohnenabwehrsystem mit einer Reichweite von bis zu drei Kilometern. Das System ist für urbane und sicherheitskritische Umgebungen gedacht und kann im EU-Palettenformat mit normalen Fahrzeugen transportiert werden. Technologisch interessant ist vor allem die extrem schnelle Strahlsteuerung. Laut Unternehmen bis zu 2.500 mal schneller als bei konventionellen Systemen. Auf der Hannover Messe 2026 hat INLEAP zudem eine Partnerschaft mit Stark angekündigt. Laut VDI Nachrichten soll das System theoretisch bis zu 300 Angreifer pro Minute abfangen können und wird bereits für einen möglichen Einsatz in der Ukraine vorbereitet. Trotzdem sehe ich INLEAP aktuell nicht als direkten Konkurrenten zu EOS und dem APOLLO System. APOLLO spielt mit in der 100kW Klasse militärischen Großsystemen und deutlich größeren Einsatzszenarien noch einmal in einer anderen Liga. INLEAP ist eher vergleichbar mit AIM Defence Fractl also kompakte taktische Nahbereichssysteme gegen kleinere Drohnen. Interessant könnte INLEAP allerdings bei Bundeswehr Beschaffungen wie in Erding werden, weil es sich um ein rein deutsches Unternehmen handelt. Man darf aber nicht vergessen INLEAP befindet sich noch in der Pre-Seed-Phase, während EOS bereits in Serie produziert und einen Auftragsbestand von rund AUD 518 Mio. aufgebaut hat. Jetzt fehlen aus unserer Investorensicht vor allem die großen Folgeaufträge, die wir warten.
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