EOS - Verteidigungs- und Raumfahrttechnik WKN: 580850 ISIN: AU000000EOS8 Forum: Aktien User: rasdi
BREAKING: Iran declares NVIDIA, Microsoft, Google, IBM, Oracle, and Palantir offices and data centers legitimate military targets >their technology has been used for military applications https://x.com/ns123abc/status/2032264435650138609?s=46 Macht grad in meinen US Gruppen die Runde, seitdem dort der EOS Auftrag geteilt wurde. 👌🏽
BREAKING: Iran declares NVIDIA, Microsoft, Google, IBM, Oracle, and Palantir offices and data centers legitimate military targets >their technology has been used for military applications https://x.com/ns123abc/status/2032264435650138609?s=46 Macht grad in meinen US Gruppen die Runde, seitdem dort der EOS Auftrag geteilt wurde. 👌🏽
11.74 A$ / 7,21€ / 18,35% Mega, mir ist auch direkt der letzte Satz aufgefallen. Befinden uns in einer Top Position, cashcow muss nur gemolken werden. UAE haben jetzt einfach einen immensen Image Schaden, weil sich jeder dort sicher gefühlt hat, die werden m.M. alle ordentlich bei Air Defense aufrüsten, wir müssen nur schnell liefern. Frag mich aktuell die Produktionskapazitäten für Slinger und RWS aussehen und was das Bottleneck bei weiteren Bestellungen wäre.
Es gibt einen gesicherten Laservertrag (Niederlande), einen ungelösten konditionalen Vertrag (Korea/Goldrone), einen konkreten parlamentarischen Prüfprozess in Deutschland, aktive Nahost-Gespräche im März 2026 sowie eine breite, aber noch unreife Pipeline über zehn weitere Länder - „Continued discussions (in late 2025 & 2026) regarding future HELW sales opportunities, including for Germany, France, Italy, Turkey, Saudi Arabia, UAE, India, Korea, Australia and the United States." - Das ist alles belegt durch offizielle ASX-Dokumente und die Investor Präsentation vom 23. Februar 2026. Angesichts laufender Gespräche in mehreren Ländern stellt sich für mich die Frage, welches Land die zweite Bestellung für ein 100kW Lasersystem platzieren wird und ob ein Vertragsabschluss noch vor Ende des ersten Quartals 2026 realistisch ist. Außerdem interessiert, wie viele Lasersysteme pro Jahr in der Fabrik in Singapur produziert werden können. Schwer bestätigt nicht nur die 20 Systeme pro Jahr in Singapur, sondern fügt hinzu, dass durch lokalisierte Produktion in europäischen Ländern eine Gesamtkapazität von über 100 Systemen pro Jahr erreichbar wäre, was bei einem Systempreis von ca. EUR 70 Mio. pro Einheit ein theoretisches Umsatzpotenzial von mehreren Milliarden Euro darstellt. Damit können wir jedenfalls entspannt in ein sonniges Wochenende starten 😊
Der Auftrag über US$42 Mio. für das Slinger Remote Weapon System im Nahen Osten ist der bislang größte einzelne Slinger Auftrag, den EOS je bekannt gegeben hat. Der Käufer ist ein etablierter Rüstungsprime mit Regierungs und Exportverträgen, also kein Kleinkunde. Die Lieferung noch in 2026 bedeutet unmittelbaren Umsatzbeitrag, und EOS erwähnt explizit, dass die Produktionsplanung für 2026 und 2027 angepasst werden muss. Das ist ein Kapazitätsproblem aus Stärke, nicht aus Schwäche. Der zweite Auftrag über US$3 Mio. aus den USA ist kleiner, aber strategisch bedeutsam: EOS Defense Systems USA liefert Komponenten in ein Counter Drone Waffensystem eines großen US Rüstungskonzerns. Das ist genau der Marktzugang, den EOS in Nordamerika aufbauen will. Die eigentliche Botschaft steht jedoch im letzten Absatz des ASX Release: EOS führt im März 2026 aktive Gespräche mit mehreren Nahostregierungen über Slinger, den APOLLO Laser und Infrastrukturschutz und sieht den laufenden regionalen Konflikt als potenziellen Beschleuniger weiterer Aufträge. https://cdn-api.markitdigital.com/apiman-gateway/ASX/asx-research/1.0/file/2924-03067915-2A1660045&v=undefined
In dem heute veröffentlichten Dokument ‚GOLDRONE CONTRACT AND ASX DIRECTION TO REVIEW CONTINUOUS DISCLOSURE POLICY‘ ist die Fußnote das Interessanteste. „The Goldrone contract is in addition to the opportunity referred to in the announcement by EOS on 2 March 2026 relating to ongoing discussions between EOS and an established local manufacturing partner in the UAE to develop proposals to support counter-drone requirements in the UAE and the Republic of Korea in connection with their US$35 billion defence industry co-operation agreement“ EOS signalisiert damit uns Investoren, dass Korea als Markt nicht an Goldrone gebunden ist. Der Zugang bleibt bestehen, nur über einen anderen, strukturell robusteren Kanal. Der sieht so aus: Am 26. Februar unterzeichneten Südkorea und die Vereinigten Arabischen Emirate laut Reuters eine Absichtserklärung über eine Verteidigungskooperation im Wert von mehr als USD 35 Mrd., wie ein Präsidentschaftsvertreter in Seoul bestätigte. Eine zentrale Rolle könnte dabei Calidus spielen. Das Unternehmen unterhält eine bestätigte Partnerschaft mit EOS und führt Gespräche über Hochenergielaser-Projekte im Nahen Osten, einschließlich Saudi-Arabien. Laut Grizzly Research verfügt das in den VAE ansässige Rüstungsunternehmen bereits über Geschäftsbeziehungen nach Südkorea, unter anderem zum Konzern LigNex1. Zudem soll Calidus den ersten Kontakt zwischen EOS und dem koreanischen Markt hergestellt haben. Als Fertigungspartner könnte Calidus EOS außerdem helfen, die Lokalisierungsanforderungen der VAE zu erfüllen. Technologisch bringt EOS mehrere Schlüsselkompetenzen ein. Dazu gehören die ITAR-freie 100-kW-Laserwaffentechnologie APOLLO sowie Remote Weapon Systems mit mehr als 2.500 verkauften Einheiten weltweit. Ergänzend kommt mit MARSS — dessen Übernahme noch nicht abgeschlossen ist — das KI-gestützte C2-System NiDAR hinzu. Ein ASX-Release vom 2. März 2026 bestätigt zudem, dass EOS seit 2025 Gespräche mit einem lokalen Fertigungspartner in den VAE führt. Der Name des Partners wurde nicht genannt, doch eine Verbindung zu Calidus erscheint plausibel. Der Goldrone-Vertrag, der im Dezember 2025 unterzeichnet wurde, war der erste Versuch, den koreanischen Markt für Lasertechnologie zu erschließen. Das spätere VAE-Korea-MOU eröffnet nun einen zusätzlichen und strukturell robusteren Zugang, der unabhängig von diesem Vertrag besteht. Parallel dazu baut EOS in den VAE eine dreistufige regionale Verankerung auf. Dazu gehören das 49-Prozent-Joint-Venture mit Shielders Advanced Industries für die R150-Produktion, ein strategisches Kooperationsabkommen mit Calidus für R400-, R500- und R800-Systeme sowie das seit 2019 bestehende Technologiezentrum in Abu Dhabi als regionalen Hub. Damit entsteht ein Bild, in dem EOS in den VAE nicht nur verkauft, sondern auch produziert, lokalisiert und regulatorisch verankert ist. Das kann für Beschaffungsentscheidungen im gesamten Nahen Osten ein klarer struktureller Vorteil sein. Vor diesem Hintergrund könnte die Verteidigungskooperation zwischen Südkorea und den Vereinigten Arabischen Emiraten im Umfang von mehr als USD 35 Mrd. auch für EOS neue strategische Möglichkeiten eröffnen.
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