EOS - Verteidigungs- und Raumfahrttechnik WKN: 580850 ISIN: AU000000EOS8 Forum: Aktien User: rasdi

6,546 EUR
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24. September 2026, 23:00 Uhr, Lang & Schwarz
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Kommentare 2.377
b
beskl, 24. Aug 20:05 Uhr
1
Eine exakte Uhrzeit für die Veröffentlichung der Zahlen nennt EOS nicht. Ich würde deshalb in Österreich ungefähr zwischen 00:00 und 02:00 Uhr mit der Veröffentlichung rechnen. Um 2:00 Investor-Webinar
Roberto85
Roberto85, 24. Aug 19:24 Uhr
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Zu welcher Zeit in D werden die HJ Ergebnisse veröffentlicht?
rasdi
rasdi, 24. Aug 10:59 Uhr
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https://hermes-cdn.investorhub.com/announcement-pdfs/asx/7698268.pdf?v=63954775801 Sagt aus, dass EOS morgen, am 25. August 2026, die Halbjahreszahlen für Januar bis Juni 2026 veröffentlicht und anschließend CEO Andreas Schwer und CFO Clive Cuthell die Ergebnisse und den weiteren Ausblick in einem Investor Call vorstellen https://ccmediaframe.com/?id=5kqxJyZ3
b
beskl, 24. Aug 10:46 Uhr
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Danke 🙏
rasdi
rasdi, 24. Aug 10:45 Uhr
2

Danke Rasdi, Aber warum shorten sie einen Tag vor den Zahlen? Wenn EOS morgen nicht nur gute Zahlen liefert, sondern beispielsweise Ausblick/Guidance positiv überrascht oder zusätzliche Aufträge bzw. starke Aussagen zum weiteren Wachstum bringt, müssen sie sich ja sofort eindecken, falls genug kaufdruck vorhanden ist

Shorter, die einen Tag vor einem wichtigen Termin verkaufen, gehen nicht automatisch davon aus, dass schlechte Nachrichten kommen. Ich denke eher, dass sie die Unsicherheit vor so einem Termin nutzen und darauf setzen, dass der Kurs kurzfristig nachgibt. Wenn dann andere Anleger nervös werden und ebenfalls verkaufen, kann das den Kurs zusätzlich drücken. Für mich ist das eher eine kurzfristige Wette und keine Aussage darüber, was sie langfristig von EOS halten. Du hast es richtig erkannt. Wenn morgen der Bericht stark ausfällt, neue Aufträge bekannt gegeben werden oder EOS positiv überrascht, können die Shortseller schnell unter Druck geraten. Dann müssen oder wollen sie ihre leerverkauften Aktien zurückkaufen. Dadurch kommt zusätzlicher Kaufdruck in den Markt, ein Short Squeeze eben.
b
beskl, 24. Aug 9:10 Uhr
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Danke Rasdi, Aber warum shorten sie einen Tag vor den Zahlen? Wenn EOS morgen nicht nur gute Zahlen liefert, sondern beispielsweise Ausblick/Guidance positiv überrascht oder zusätzliche Aufträge bzw. starke Aussagen zum weiteren Wachstum bringt, müssen sie sich ja sofort eindecken, falls genug kaufdruck vorhanden ist
rasdi
rasdi, 24. Aug 8:45 Uhr
1
Der steile Abverkauf auf AUD 8,59 kurz vor Handelsschluss, nach einem stabilen Tag bis AUD 9,26, sieht nach gezieltem Short Druck vor dem morgigen Halbjahresbericht aus. Meine persönliche Einschätzung, kein Beweis.
rasdi
rasdi, 24. Aug 8:36 Uhr
1
EOS schloss den heutigen Handelstag bei 8,60 AUD (ca. 5,28 EUR), ein Minus von 0,30 AUD bzw. 3,37 % gegenüber dem Vortagesschluss von 8,90 AUD, bei einem Handelsvolumen von 2,92 Mio. Aktien, nahe dem Ø Vol (90T) von 2,96 Mio. Auffällig ist tatsächlich der rasante Kurssturz kurz vor Handelsschluss. Der Chart zeigt, dass die Aktie den ganzen Tag über zwischen 8,80 und 9,26 AUD pendelte, teils sogar deutlich im Plus lag, bevor ab etwa 15:30 Uhr ein steiler, fast senkrechter Abverkauf einsetzte, der den Kurs innerhalb weniger Minuten bis auf das Tagestief von 8,59 AUD drückte. Ein solches Muster kurz vor Schluss deutet häufig auf gezielte, großvolumige Verkäufe hin, möglicherweise institutioneller Natur, kurz bevor morgen der Halbjahresbericht ansteht. Der Kurs blickt in die Zukunft, und genau deshalb erwarte ich vom Halbjahresbericht keinen unmittelbaren Kurssprung, sondern den Startschuss für einen stetigen Kursanstieg bis in den Herbst. Die wesentlichen Fakten sind bekannt, der Rekordauftragsbestand, die angehobene Jahresprognose für das Basisgeschäft und der erste positive EBITDA seit Unternehmensbestehen. Was der Markt noch nicht kennt und was den Kurs langfristig treiben wird, sind die Updates, über die ich euch in den vergangenen Tagen ausreichend informiert habe. Der Halbjahresbericht ist für mich also nicht das Ziel, sondern der Startschuss. Was danach kommt, also Schwers Auftritt in Hamburg am Tag darauf vor 350 institutionellen Investoren und die sukzessiven Updates in den folgenden Wochen und Monaten, das ist es, was den wahren Wert von EOS sichtbar machen und den Kurs nachhaltig nach oben tragen wird.
A
Alexxxander, 24. Aug 7:48 Uhr
0
👍
wuinix
wuinix, 23. Aug 8:55 Uhr
2
Mega Rasdi. Danke Dir
b
beskl, 23. Aug 6:33 Uhr
1
Danke Rasdi 🙏
rasdi
rasdi, 23. Aug 6:21 Uhr
3
Teil V Der Auftragsbestand von EOS belief sich zum 30. Juni 2026 auf rekordhohe AUD 846 Mio., 84 Prozent über dem Jahresendstand 2025, inklusive MARSS mit AUD 225 Mio. Seit dem Bilanzstichtag kamen drei weitere Neuaufträge mit rund AUD 43,7 Mio. hinzu, womit ich auf einen aktuellen Auftragsbestand von rund AUD 890 Mio. komme. Entscheidend ist letztlich, wie viel davon bereits in Umsatz umgesetzt werden konnte, und genau darüber wird der Halbjahresbericht Aufschluss geben. Auf Basis der verfügbaren Fakten erwarte ich für das erste Halbjahr 2026 überzeugende Umsatzzahlen. EOS hat im Appendix 4C vom 27. Juli 2026 bereits einen vorläufigen, ungeprüften Halbjahresumsatz von rund AUD 169 Mio. aus dem Basisgeschäft kommuniziert, der endgültige, testierte Wert folgt erst im offiziellen Halbjahresbericht am 25. August. Hinzu kommt ein noch unbekannter, aber potenziell bedeutender MARSS Beitrag, der das Gesamtergebnis deutlich über die bisherige Guidance heben könnte. MARSS Umsatzbeitrag 2026, das ist der wichtigste offene Punkt schlechthin. EOS hat bereits in der offiziellen Meldung vom 15. Juni 2026 bestätigt, dass eine detaillierte Prüfung der MARSS Verträge nach AIFRS und den Konzern Bilanzierungsrichtlinien läuft, und im Appendix 4C vom 27. Juli 2026 noch einmal ausdrücklich bekräftigt, dass diese Bewertung im August abgeschlossen sein werde. Die Komplexität liegt in der Natur der MARSS Verträge selbst, nämlich Langzeitverträgen mit mehreren Liefermeilensteinen und gestaffelten Zahlungsstrukturen, was die buchhalterische Zuordnung der Umsätze technisch anspruchsvoll macht. Zusätzlich hängt die tatsächliche Lieferung der MARSS Systeme an Kunden auch von der Verfügbarkeit von Radarkomponenten und Counter Drone Effektoren ab, die global stark nachgefragt sind. Die aktuelle Jahresprognose von AUD 280 bis 300 Mio. gilt ausdrücklich nur für das Basisgeschäft ohne MARSS. Wie viel MARSS Umsatz tatsächlich im ersten Halbjahr verbucht werden konnte, entscheidet darüber, ob das Gesamtergebnis die Guidance deutlich übertrifft oder nicht. Positives EBITDA, EOS hat erstmals ein positives bereinigtes EBITDA für das erste Halbjahr 2026 in Aussicht gestellt, der Beweis der operativen Profitabilität wäre ein Wendepunkt in der Unternehmensgeschichte. Besonders bedeutsam dabei, sollte der MARSS Umsatzbeitrag tatsächlich bilanziell erfasst werden können, würde das das bereinigte EBITDA zusätzlich nach oben drücken und die ohnehin schon positive Erwartung noch deutlich übertreffen. Umgekehrt gilt, selbst ohne MARSS Umsatz sollte das Basisgeschäft mit AUD 169 Mio und der angehobenen Guidance von AUD 280 bis 300 Mio bereits ausreichen, um das positive EBITDA Ziel zu erreichen, was zeigen würde, dass EOS auch ohne MARSS auf eigenen Beinen profitabel steht. MARSS Earnout Tranche 1, die erste Earnout Zahlung in Höhe von EUR 5 Mio war laut Investor Presentation vom 18. Mai 2026 für rund den 19. August 2026 fällig, also unmittelbar vor dem Halbjahresbericht. Ob diese erste Tranche planmäßig geflossen ist, wäre ein konkreter, bezifferbarer Beweis dafür, dass die MARSS Integration operativ und finanziell auf Kurs liegt.
rasdi
rasdi, 23. Aug 6:17 Uhr
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Teil IV EOS Space Systems, am 11. August 2026 erfasste das EOS Tracking Netzwerk live die Trennung des australischen Kommunikationssatelliten Optus D3 von einem Northrop Grumman Serviceraumfahrzeug in 36.000 Kilometern Höhe, ein handfester Beweis operativer Einsatzfähigkeit für kommerzielle Kunden. Hat dieser Einsatz bereits zu einem bezahlten Vertrag geführt? Der Integrationsprozess des Lasersystems am Mount Stromlo, finanziert durch zwei bestätigte Commonwealth Verträge über insgesamt AUD 14 Mio., ist die Integration planmäßig abgeschlossen und hat dieser Meilenstein weitere Aufträge ausgelöst? Die Absichtserklärung zur Weltraumkooperation zwischen Deutschland und Australien vom 26. März 2026 wartet auf konkrete Inhalte, angesichts der deutschen Investitionsplanung von mehr als EUR 35 Mrd in Weltraumsysteme. Gibt es inzwischen erste Aufträge daraus? Neues Hochenergielasersystem in Canberra, ein LinkedIn Beitrag des EOS Project and Delivery Lead vom 19. August 2026 deutet darauf hin, dass EOS in Canberra ein neues Hochenergielasersystem aufbaut und neun Directed Energy Spezialisten einstellt, die das System selbst entwickeln, bauen, installieren und beim Kunden testen. EOS produziert ausschließlich auf Basis bestätigter Kundenaufträge, und lokale Produktion in Australien macht nur dann Sinn, wenn ein australischer Kunde dahintersteht, denn für internationale Aufträge existiert bereits die Produktionsstätte in Singapur. Ob es sich um ein LAND 156 Programm, Mission Syracuse oder das aus einer Randstad Ausschreibung bekannte, streng geheime NV2 beziehungsweise TSPV klassifizierte Weltraumprogramm für eine next generation advanced Space Capability for the warfighter handelt, bleibt offen. Sollte ein Vertrag bereits bestehen, wäre EOS nach den ASX Continuous Disclosure Regeln zur Offenlegung verpflichtet, was darauf hindeutet, dass der Abschluss entweder unmittelbar bevorsteht oder noch nicht die Wesentlichkeitsschwelle erreicht hat. EOS Cashbestand und Verwendung der Kapitalerlöse, die AUD 150 Mio institutionelle Platzierung sowie die AUD 40 Mio strategische Platzierung vom Mai 2026, aufgeteilt in AUD 30 Mio von Calidus über Generation 5 Holding und AUD 10 Mio von einem bisher unbekannten strategischen Investor, haben EOS insgesamt AUD 190 Mio frisches Kapital gebracht. Wer steckt hinter dem noch immer anonymen zweiten strategischen Investor, wie hoch ist der aktuelle Kassenstand, wie weit sind die Mittel für MARSS, Huntsville und die Laserproduktion abgeflossen, und reicht das Kapital für den geplanten Wachstumspfad? 
rasdi
rasdi, 23. Aug 6:14 Uhr
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Teil III Apollo Niederlande, der EUR 71,4 Mio Vertrag läuft laut Schwer beim Eurosatory vor dem Zeitplan, erste Auslieferung bereits Mitte 2027 möglich statt 2028. Seit Mai 2026 laufen bestätigte Gespräche über eine Scope Erweiterung, untermauert durch Schwers persönlichen Besuch beim niederländischen Staatssekretär Boswijk und die Defensienota vom 29. Juni 2026, die zusätzliche Hochenergielaser Mittel vorsieht. Gibt es inzwischen einen konkreten Folgeauftrag oder eine bezifferte Erweiterung des bestehenden Vertrags? Kuwait Al Dorra Programm, Janes bestätigte am 5. Februar 2026 anhand eines von der Edge Group selbst veröffentlichten Videos, dass die AL NOUKHITHA, das erste der acht Al Dorra Schiffe für Kuwait, bereits mit zwei EOS R400 M Waffenstationen ausgerüstet ist, neben einem Leonardo 76 mm Hauptgeschütz, vier Exocet MM40 Block 3 Raketen und acht VL MICA Zellen. Der Naval R400 Auftrag vom 2. Juli 2026 über rund AUD 23 Mio passt exakt zum Profil von Abu Dhabi Ship Building, der ADSB Tochter der Edge Group, die im Rahmen eines AED 9 Mrd Gesamtauftrags alle acht Al Dorra Schiffe baut, laut Edge Group das größte Marineexportprogramm der Region. Sollte EOS am Dienstag den Kunden erstmals namentlich bestätigen, wäre das der Beweis, dass EOS als Serienlieferant für alle acht Schiffe gilt, mit weiteren Naval R400 Aufträgen als logischem nächstem Schritt bei fortschreitendem Baufortschritt der übrigen sieben Einheiten. Interceptor MR, seit September 2025 evaluiert ein noch ungenanntes NATO Mitgliedsland das System mit dem Ziel konkreter Beschaffung ab 2026, und die Serienproduktion sollte ebenfalls noch 2026 anlaufen. Entwickelt und gefertigt wird in Bristol über die britische EOS Tochtergesellschaft Electro Optic Systems Limited UK. Dass der externe Personalvermittler Kaizen Resourcing aktuell im Auftrag von MARSS gezielt sechs Ingenieursstellen für das Interceptor Team in Bristol besetzt, bestätigt den Wachstumsdruck und deutet auf einen bevorstehenden Produktionsanlauf hin. Welches NATO Land steckt dahinter, und ist die Serienproduktion wie angekündigt angelaufen? BATS Live Fire Tests, BAE Systems kündigte für August 2026 erstmals gemeinsame Tests kinetischer und nicht kinetischer Gegenmaßnahmen an, nachdem die Norfolk Integrationsphase im Juli 2026 erfolgreich abgeschlossen wurde. Die Kooperationsvereinbarung zwischen MARSS, EOS und BAE Systems Digital Intelligence vom 17. Juni 2026 sieht NiDAR ausdrücklich als intelligentes Nervenzentrum vor, das alle Sensoren und Effektoren innerhalb von BATS steuert. Laut AeroTime ist die BATS Architektur zudem bewusst so konzipiert, additional capabilities from Electro Optic Systems as well as third-party hardware zu integrieren. War NiDAR bei den August Tests tatsächlich als Steuerungssystem eingebunden, und wurden dabei bereits erste EOS Effektoren wie Slinger oder Interceptor erprobt, oder steht die Hardware Integration noch aus?
rasdi
rasdi, 23. Aug 6:08 Uhr
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Teil II Ein Blick auf den vergangenen Halbjahresbericht zeigt, dass EOS den 22. August 2025 nicht nur mit Zahlen gefüllt hat. Die Investoren bekamen damals mit dem EUR 71,4 Mio. schweren Laservertrag eine komplett neue Vertragsankündigung. Dazu kamen konkrete Updates zum Hanwha Projekt, zum Offset Programm und zum weiter wachsenden Auftragsbestand, jeweils mit klarer zeitlicher Perspektive. Welche Updates sollten wir am Dienstag erwarten? EOS Defense Systems USA und Titomic, welches konkrete US Army Programm steckt hinter dem within a week Lieferdruck, M1E3, XM30 oder VAMPIRE, das könnte ein echter game changer sein. Was steckt hinter dem Ende Juli 2026 geposteten Something's coming Video aus Huntsville? Titomic meldete am 10. August 2026, innerhalb einer Woche eine kritische Produktionskomponente für ein US Government defense production program von EOS Defense Systems USA gefertigt zu haben, der genaue Verwendungszweck wurde bewusst offengelassen. Der Breaking Defense Artikel vom 13. August 2026 bestätigt gleichzeitig, dass GDLS noch bis Jahresende 2026 M1E3 Prototypen an die Army liefert, mit Testbeginn Herbst 2026, was zeitlich exakt zum Titomic Lieferdruck passt. Besonders bemerkenswert, CEO Schwer ist laut EOS Jahresbericht 2025 selbst als Director bei Titomic gelistet, er verbindet damit beide Unternehmen strukturell an der Spitze, die Verbindung ist also keine zufällige. Ob M1E3, XM30 oder L3Harris VAMPIRE, alle drei Programme laufen in Huntsville, und am Dienstag könnte sich endlich zeigen, welches konkrete Programm dahintersteckt.  300 kW Laser, laut Aviation Week vom 16. Juni 2026 befanden sich die Vertragsverhandlungen beim Eurosatory in der finalen Phase, Schwer nannte das selbst einen Game Changer und stellte die Unterzeichnung noch für 2026 in Aussicht. Der ungenannte Nahost Kunde will ausdrücklich volle Counter Rocket, Artillery and Missile Fähigkeit, also weit mehr als nur Drohnenabwehr. Ein bestätigter Abschluss wäre die blockbusterartige Neuankündigung des Jahres, vergleichbar dem niederländischen Laservertrag vom Vorjahr, und würde ein rund dreijähriges, vollständig kundenfinanziertes Entwicklungsprogramm auslösen, bei dem EOS die IP behält und damit die Technologiebasis für künftige Exportmärkte sichert. Gen5 Joint Venture Frist, die bedingte Vereinbarung vom 19. Juni 2026 sieht vor, dass EOS und Generation 5 Holding innerhalb von neun Monaten einen Vertrag über mehrere 100 kW Systeme mit mindestens USD 290 Mio sichern, und innerhalb von zwölf Monaten einen USD 250 Mio Entwicklungsauftrag für die 200 bis 300 kW Familie. Die Uhr läuft also bereits seit Juni 2026, ein erster Statusbericht wäre fällig. Sollten diese Zielmarken nicht erreicht werden, gibt es laut Vereinbarung ausdrücklich keine Garantie auf den Earnout, was die Bedeutung dieses Updates noch unterstreicht. Roketsan Partnerschaft, das MoU vom 10. Februar 2026 in Riad, unterzeichnet in Anwesenheit saudischer Verteidigungsinvestitionsvertreter und GAMI, ist bisher ohne bestätigten Folgeauftrag geblieben. Ob aus der angekündigten gemeinsamen Entwicklung laserbasierter Waffentechnologien inzwischen ein konkreter, bezifferter Vertrag entstanden ist, bleibt offen. Hanwha Projekt, 129 Redback Fahrzeuge sind vorgesehen, erste Auslieferungen an die australische Armee 2027, volle Flotte bis 2028. Der EOS Anteil am Hanwha LAND 400 Phase 3 Vertrag beläuft sich laut bisherigen Unternehmensangaben auf rund AUD 100 Mio, mit dem Großteil der Umsatzwirksamkeit in 2026 und 2027. Laut dem Halbjahresbericht 2025 vom 22. August 2025 waren die Produktanforderungen der ADF zu diesem Zeitpunkt bereits weitgehend fertig verhandelt und die Vertragsunterzeichnung für das zweite Halbjahr 2025 angepeilt, was bedeutet, dass der Vertrag inzwischen unterschrieben sein und Umsatz fließen sollte. Wie viel ist 2026 bereits als Umsatz realisiert, und wie viel folgt noch bis Jahresende?
rasdi
rasdi, 23. Aug 5:57 Uhr
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Teil I „Vielleicht unser Shootingstar 2027“, schrieb Roberto letzten Montag. Doch EOS könnte schneller sein als gedacht und bereits im Herbst 2026 zum Shootingstar werden. Die Zahlen sprechen jedenfalls dafür. Auftragsbestand, Umsatz und operative Entwicklung deuten auf einen starken Halbjahresbericht hin. Doch vielleicht sind es diesmal nicht einmal die Zahlen selbst, die für die größte Überraschung sorgen. Denn welche zusätzlichen Nachrichten könnte EOS am Dienstag liefern? CerbAir Partnerschaft, MARSS Commercial Director Fabien Palmieri besuchte laut LinkedIn Beitrag das Hub Drones Testzentrum bei Paris und zeigte sich von CerbAirs RF Erkennung, Direction Finding und Jamming Fähigkeiten beeindruckt, eine baldige Zusammenarbeit wurde ausdrücklich angekündigt. Sollte diese Partnerschaft offiziell bestätigt werden, würde EOS über NiDAR nicht nur Hard Kill und Soft Kill aus einer Hand anbieten, sondern zusätzlich die präziseste RF Erkennungs und Peilungsebene am Markt integrieren. EOS Firmensitzverlegung nach Europa, Schwer bestätigte beim Eurosatory im Juni 2026 persönlich, die Verlegung des europäischen Firmensitzes sei innerhalb der nächsten zwölf Monate geplant, mit Deutschland oder den Niederlanden als heißen Kandidaten. Das bedeutet, die Entscheidung müsste bis spätestens Juni 2027 fallen. Welches Land wird es, und gibt es dazu am Dienstag bereits eine konkrete Ankündigung? Offset Programm, das Joint Venture mit Shielders Advanced Industries in den VAE zur lokalen Produktion des R150 läuft seit dem 1. Juli 2026 offiziell. Die Gründung der JV Gesellschaft sowie die Lizenzverträge befanden sich laut Appendix 4C vom 27. Juli 2026 in der Unterzeichnungsphase. Ist die Firmengründung inzwischen abgeschlossen und wann beginnt die erste lokale Produktion? Leichte Waffenstation BAAINBw, drei Finalisten seit Februar 2026, Diehl Defence in Kooperation mit EOS mit dem R150, Kongsberg mit der RS2 sowie Rheinmetall. Sechs Monate ohne öffentliche Meldung, ein fertiges Vergabeergebnis ist unwahrscheinlich, ein operatives Update von EOS wäre aber denkbar. Goldrone Vertrag, laut Appendix 4C vom 27. Juli 2026 erst 2027 zum Abschluss kommend, mit einer noch ausstehenden Anzahlung von USD 18 Mio. und laufendem ASIC Verfahren. Offen bleibt zudem, ob der Vertriebskanal über Calidus als Brücke zwischen den VAE und Südkorea zu konkreten Fortschritten geführt hat. Calidus Korea und DAMITA, am 1. Juli 2026 präsentierte ein ehemaliger Senior Vice President von Calidus DAMITA im südkoreanischen Parlamentsgebäude als konkretes Beispiel für künftige koreanisch emiratische Rüstungskooperation. Da DAMITA ausdrücklich EOS Hochenergielasertechnologie und MARSS NiDAR als Kernkomponenten enthält, wäre jeder Fortschritt in Richtung eines koreanischen DAMITA Programms automatisch auch ein EOS und MARSS Auftrag. Nigeria MARSS Vertrag, über USD 190 Mio, unterzeichnet am 19. März 2026 als MoU mit dem Ziel einer nationalen KI gestützten C4I Architektur. Ob daraus inzwischen ein bindender Vertrag oder erste Umsätze entstanden sind, wäre interessant.  MARSS Korvetten Vertrag, die Systemübergabe an die Royal Malaysian Navy war laut eigener MARSS Meldung für August 2026 geplant, Vertragsrahmen EUR 20 Mio. Ob die Übergabe planmäßig erfolgt ist und die Abschlusszahlung geflossen ist, wäre ein konkretes Update. Thailand, die Royal Thai Army besuchte am 18. August 2026 die EOS Produktionsstätte in Canberra, mit ausdrücklichem Fokus auf Drohnenabwehr und kampferprobte Systeme. EOS ist in Thailand bereits seit 2022 mit dem D-Iron RCV operativ verankert. Ein Evaluierungsauftrag oder eine Absichtserklärung speziell für den Slinger wäre der logische nächste Schritt, ist aber bisher nicht bestätigt.
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