EUROBATTERY MINERALS WKN: A2PG12 ISIN: SE0012481570 Forum: Aktien User: Bay5anto

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09:13:37 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 1.244
Jakob1992
Jakob1992, 17. Mär 12:42 Uhr
2
Bei Eurobattery Minerals verdichten sich aktuell mehrere Signale, die auf eine mögliche Finanzierungslösung für das San-Juan-Projekt hindeuten könnten – und zwar potenziell ohne klassische Kapitalerhöhung auf Holding-Ebene. In den vergangenen Wochen wurden mehrere Maßnahmen umgesetzt, die in ihrer Gesamtheit auffällig konsistent wirken: Ein kleines Private Placement wurde durchgeführt, allerdings bewusst in begrenztem Umfang. Gleichzeitig wurde ein wesentlicher Teil der bestehenden Wandelverbindlichkeiten in Aktien umgewandelt, sodass nur noch eine vergleichsweise geringe Restposition an entsprechenden Verbindlichkeiten verbleibt. Ergänzend dazu soll nun auch der CEO seine ausstehenden Forderungen gegenüber dem Unternehmen in Eigenkapital umwandeln, was die Bilanz weiter bereinigt und die Verschuldung deutlich reduziert. Parallel dazu hat das Management selbst klar kommuniziert, dass klassische Kapitalerhöhungen zu aktuellen Kursniveaus keine sinnvolle Option darstellen, da diese in der Vergangenheit nur schwach aufgenommen wurden und zu erheblicher Verwässerung geführt haben. Auch traditionelle Finanzierungen auf Holding-Ebene, etwa über Bankkredite, werden als schwierig eingeschätzt – insbesondere aufgrund des frühen Projektstadiums und fehlender laufender Cashflows. Vor diesem Hintergrund stellt sich die zentrale Frage, wie die anstehende Zahlungstranche für das San-Juan-Wolframprojekt finanziert werden soll. Aus meiner Sicht spricht die aktuelle Entwicklung dafür, dass Eurobattery bewusst einen anderen Weg vorbereitet. Naheliegend erscheint eine Finanzierung auf Projektebene, konkret über die Gesellschaft hinter dem San-Juan-Projekt selbst. In diesem Zusammenhang gewinnt die bereits bestehende Beziehung zu Wolfram Bergbau und Hütten AG zusätzlich an Bedeutung. Gerade im aktuellen Marktumfeld, geprägt von steigenden Wolframpreisen und wachsender geopolitischer Bedeutung kritischer Rohstoffe, sind sogenannte Offtake-basierte Finanzierungen ein etabliertes Instrument. Dabei leisten Abnehmer Vorauszahlungen oder beteiligen sich indirekt an der Projektfinanzierung, um sich im Gegenzug langfristig Zugang zu Rohstoffen zu sichern. Solche Modelle haben den Vorteil, dass sie nicht zu einer direkten Verwässerung der Aktionäre auf Holding-Ebene führen und gleichzeitig die Umsetzung des Projekts ermöglichen. Die jüngsten Maßnahmen – Bilanzbereinigung, begrenzte Kapitalaufnahme und klare Abgrenzung gegenüber klassischen Finanzierungsformen – könnten daher als Vorbereitung auf genau eine solche Struktur interpretiert werden. Sollte sich diese Annahme bestätigen und eine Finanzierung über ein Offtake- oder projektbezogenes Modell erfolgen, würde dies einen wesentlichen Unsicherheitsfaktor aus der Investment-Story herausnehmen. Der Markt scheint aktuell noch von der Notwendigkeit weiterer Kapitalmaßnahmen auszugehen. Eine alternative, nicht verwässernde Finanzierungslösung könnte daher zu einer Neubewertung führen.
Jakob1992
Jakob1992, 17. Mär 12:42 Uhr
0
Hier mal meine Prognose was hoffentlich bald kommt wenn es morgen gut läuft:
Monarchsfalter
Monarchsfalter, 17. Mär 12:19 Uhr
0
Wenn San Juan den ersten Wolfram liefert, dann geht's hier ab. Denke auch schon davor.
P
Postler, 17. Mär 11:23 Uhr
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Ja, gefühlt wirds jeden Tag wirds auf LinkedIn einer mehr, der eurobattery folgt 😂
Monarchsfalter
Monarchsfalter, 17. Mär 11:13 Uhr
1
Die Aktie hält sich sehr gut, trotz der letzten Verwässerung. Und trotz tiefroter Börse. Es scheinen immer mehr Leute auf den Trichter zu kommen, dass dies ein gutes Invest ist 👍.
Jakob1992
Jakob1992, 13. Mär 12:34 Uhr
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Mir ist ein interessanter Artikel zum San-Juan-Wolframprojekt von Eurobattery Minerals aufgefallen, der ein paar Punkte bestätigt, über die hier schon öfter diskutiert wurde. Das Projekt hat aktuell eine bestätigte Ressource von etwa 60.000 Tonnen Erz mit rund 1,3 % WO₃. Für europäische Wolframprojekte ist das ein relativ hoher Gehalt. Die Mine soll als Tagebau betrieben werden und die Aufbereitung über Gravity Separation laufen, also eine relativ einfache und kostengünstige Methode ohne viel Chemie. Eurobattery hat sich über eine gestufte Investition von etwa 1,5 Mio. € eine Beteiligung von 51 % an der Projektgesellschaft gesichert. Gleichzeitig gibt es eine Letter of Intent für ein Offtake mit Wolfram Bergbau und Hütten (Sandvik-Gruppe), was für Finanzierung und Absatz wichtig sein kann. Interessant ist auch die 30-jährige Lizenzverlängerung bis 2055, wodurch das regulatorische Risiko deutlich geringer wirkt. Der Artikel spricht von möglichen ersten Lieferungen in H2 2026, während Eurobattery selbst zuletzt eher Q1 2027 für Produktionsstart genannt hat. Das muss kein Widerspruch sein: H2 2026 könnte eher erste Testproduktion oder erste Lieferungen meinen, während Q1 2027 wahrscheinlich stabile kommerzielle Produktion nach Hochlauf ist. Wenn man die geplante 10 t/h-Anlage und aktuelle Wolframpreise grob überschlägt, käme man theoretisch auf eine jährliche Produktion von rund 500-550 t WO₃. Bei heutigen Preisen würde das ein ziemlich ordentliches Umsatzpotenzial bedeuten – wobei natürlich Finanzierung, Bau und Hochlauf erst noch kommen müssen. Insgesamt wirkt San Juan damit deutlich weiter als viele typische Explorer-Projekte. Entscheidend werden jetzt vermutlich die nächsten Schritte sein: Engineering, Finanzierung und Bau der Anlage.
Jakob1992
Jakob1992, 13. Mär 12:26 Uhr
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https://www.miningsee.eu/eurobattery-minerals-advances-spains-san-juan-tungsten-project-toward-production/
Schroeder66
Schroeder66, 11. Mär 18:29 Uhr
1
Wenn man die anderen Projekte mit einbezieht sind wir bei einem Anlagehorizont von 5-10 Jahren. Das ist ein mögliches realistisches Szenario bei optimalem Verlauf. Bei Almonty bin ich 4 Jahre und lege noch 1-2 Jahre drauf. Dann sind die Aussichten sehr gut das ich bis zur Rente auf Privatier machen kann. Aber diese Zeit musste man da schon mitbringen, und das obwohl das Projekt 2022 schon sehr weit fortgeschritten war. EBM wäre dann mein aufgemotztes Rentnerleben in Saus und Braus.
P
Postler, 11. Mär 15:29 Uhr
1
Spanien hat mit der Verabschiedung des Aktionsplans für mineralische Rohstoffe (2026–2030) einen wichtigen Schritt getan. Der Plan umfasst öffentliche Investitionen in Höhe von 414 Millionen Euro und das erste nationale Mineralexplorationsprogramm seit über 50 Jahren. Ziel ist es, Spaniens Rolle in der Versorgung mit kritischen Rohstoffen zu stärken. Wir bei Eurobattery Minerals AB begrüßen Initiativen, die die verantwortungsvolle heimische Produktion strategischer Mineralien fördern. Diese Ausrichtung steht im Einklang mit unserer Arbeit am Wolframprojekt San Juan in Galicien und trägt zu einer sicheren und verantwortungsvollen Rohstoffversorgung bei. Linkedin
P
Postler, 11. Mär 14:56 Uhr
1
Bin am start!
Jakob1992
Jakob1992, 11. Mär 14:55 Uhr
2
PS: dann lade ich den harten Kern hier auf ne Reise nach San Juan ein 🤣🤣🤣🤣 wenn das blue sky so kommt
Jakob1992
Jakob1992, 11. Mär 14:26 Uhr
1
Okay, jetzt einmal ein reines Blue-Sky-Gedankenspiel – bitte mit Humor nehmen 😄 Also wirklich das Szenario, bei dem einfach alles perfekt läuft. Stellt euch vor, das Wolframprojekt San Juan bestätigt tatsächlich das größere Vorkommen von etwa einer Million Tonnen Erz. Die Anlage läuft stabil, wird später erweitert und der Wolframpreis bleibt hoch. Dann könnte allein das Projekt San Juan Tungsten Project irgendwann vielleicht Größenordnungen von etwa 200–300 Mio SEK Gewinn pro Jahr erreichen. Bei einem typischen Bewertungsniveau für kleine Produzenten (z. B. KGV ~10) würde das allein schon eine Bewertung von ungefähr 2–3 Mrd SEK rechtfertigen. Parallel dazu bekommt auch das Nickel-Kupfer-Kobalt-Projekt Hautalampi eine CRMA-Zertifizierung, die Finanzierung wird dadurch einfacher und das Projekt kommt schneller Richtung Produktion. Wenn die Metallpreise passen und das Projekt sauber entwickelt wird, könnte der Markt dafür irgendwann vielleicht 3–5 Mrd SEK ansetzen. Und dann gibt es ja noch das Projekt Corcel, das viele fast vergessen. Angenommen, dort bestätigen neue Bohrungen tatsächlich das größere Nickelpotenzial und das Projekt geht irgendwann ebenfalls in Richtung Entwicklung – dann könnte der Markt auch dafür noch einmal grob 1–2 Mrd SEK bewerten. Wenn man in diesem komplett übertriebenen „alles läuft perfekt“-Szenario die drei Projekte zusammenrechnet, käme man theoretisch vielleicht irgendwo in einer Größenordnung von etwa 6–10 Mrd SEK Gesamtbewertung heraus. Bei ungefähr einer Milliarde Aktien würde das rein rechnerisch einen Kursbereich von etwa 6–10 SEK pro Aktie bedeuten. Natürlich ist das nur ein Gedankenspiel und kein realistisches Kursziel. Aber es zeigt ganz gut, warum viele Investoren bei solchen Rohstofffirmen nicht nur auf ein Projekt schauen, sondern auf mehrere Hebel gleichzeitig: steigende Rohstoffpreise, größere Ressourcen, Produktionsstart, politische Unterstützung durch CRMA und zusätzliche Projekte im Portfolio. Wenn alles schiefgeht, bleibt man Explorer. Wenn alles klappt, steht plötzlich ein Produzent mit einer ganzen Projektpipeline da.
Schroeder66
Schroeder66, 11. Mär 11:37 Uhr
0
Sorry! 1,36SEK = 0,13€ !!🤑
Schroeder66
Schroeder66, 11. Mär 11:34 Uhr
2
Ist ein sehr gute Rechnung für die "Grundlast" Danke Jakob👍 , das wäre ca. 1.36SEK = ca. 1,2ct, also eine ver-8-fachung, alles andere kommt obendrauf. Wenn viele gute Faktoren zusammenkommen wird kann das auf Sicht 1-5 Jahre ein "zig"Bagger werden. Aber verabschiedet euch trotzdem vom Produktionstart Q1. Das ist Marketing-Wunschdenken. Mit Verzögerungen meinte ich nicht von Q4 25 auf Q1 26, das wäre belangloser Pipifax. Ich war jetzt schon in ca. 30 Minenprojekten drin, ca.15 habe ich noch. Aus einer ist was geworden(Almonty, und die Produzieren noch nicht mal richtig) . Die anderen krebsen seit Jahren auf der Stelle. Ich habe die aussichtsreichsten eben im Portfolio behalten.(von denen auch schon einige gut im Plus sind, aber alle sind noch im Entwicklunsprozess oder laufen so laaaangsam hoch) Da werden sicher noch ein paar dabei sein die es schaffen. Der Großteil aber geht unter oder tritt jahrelang auf der Stelle. Ich hoffe ich werde bei EBM mal andersrum überrascht. Meinetwegen gehts dann erst Q2,Q3 los, das wäre für mich nicht mal eine nennenswerte Verzögerung. ABER - das wäre das erste mal! Ich will kein Miesmacher sein! Ich berichte euch nur von meinen bisherigen Erfahrungen mit Bergauprojekten. Was hier der große Vorteil ist: Wolfram wird dermaßen DRINGEND benötigt und die Aussicht hier auf eine schnelle Gewinnung/Abbau des Materials lässt vielleicht die Unterstützung/Förderung des Projekts so richtig hochschießen. Der einzig andere Kandidat der auf absehbare Zeit vielleicht noch liefern könnte ist Tungsten West(meiner Einschätzung nach frühestens 2028, auch da bin ich dabei) Noch ein Pluspunkt: selbst Almonty, EBM und TW würden bei Volllast nicht den derzeitigen Bdarf an Wolfram decken können. Die Preise werden also hoch bleiben. Das alles hilft uns.
P
Postler, 11. Mär 11:12 Uhr
0
Ziel also 4 ct?
Jakob1992
Jakob1992, 11. Mär 10:46 Uhr
0
Ich habe einmal versucht, San Juan rein rechnerisch herunterzubrechen, um ein Gefühl für die Größenordnung zu bekommen. Wichtig: Das sind keine Prognosen, sondern einfache Szenarien mit verschiedenen Annahmen. Grundlage ist nur das aktuell bekannte Startervorkommen von etwa 60.000 t Erz mit ~1,3 % WO₃, der geplante 10-t/h-Durchsatz der Anlage und der 51-%-Anteil von Eurobattery. Konservatives Szenario Sehr vorsichtig gerechnet: wenige Betriebsstunden, niedriger Wolframpreis und moderate Recovery. → Gewinnanteil Eurobattery etwa ~8 Mio SEK pro Jahr → mögliche Bewertung nur für San Juan als Produzent etwa ~80 Mio SEK → theoretischer Kurs bei ~1 Mrd Aktien etwa ~0,08 SEK Mittleres Szenario Mehr Betriebsstunden, aktueller Wolframpreis (~1.100 $/mtu) und solide Recovery. → Gewinnanteil Eurobattery etwa ~40 Mio SEK pro Jahr → mögliche Bewertung etwa ~400 Mio SEK → theoretischer Kurs etwa ~0,40 SEK Optimistisches Szenario Hohe Betriebsstunden, starke Recovery (~75 %) und ein Wolframpreis, der noch einmal ~25 % steigt. → Gewinnanteil Eurobattery etwa ~136 Mio SEK pro Jahr → mögliche Bewertung etwa ~1,36 Mrd SEK → theoretischer Kurs etwa ~1,36 SEK Der interessante Punkt dabei ist: In dieser Rechnung gibt es mehrere Hebel, die den Wert stark beeinflussen können: • Wolframpreis – aktuell stark steigend • Betriebsstunden der Anlage – je mehr Laufzeit, desto höher der Durchsatz • Recovery-Rate – wie viel Metall tatsächlich gewonnen wird • Größe der Ressource – aktuell nur das Startervorkommen berücksichtigt Und ganz wichtig: Diese Rechnung betrachtet nur San Juan als Produzent. Nicht enthalten sind: • das Projekt Hautalampi • das Explorationsprojekt Corcel • mögliche CRMA-Zertifizierung • eine mögliche Erweiterung der Ressource über die aktuellen 60.000 t hinaus Mit anderen Worten: Das ist lediglich ein vereinfachtes Modell dafür, wie der Markt San Juan allein bewerten könnte, wenn die Produktion läuft. Alles andere wäre zusätzlicher Upside.
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