EVOTEC WKN: 566480 ISIN: DE0005664809 Kürzel: EVT Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 114.042
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Neueinsteiger94, 18. Mai 9:07 Uhr
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Es hängt auch stark von den Prompts ab, was die LLMs als Output liefern. Wenn man einfach den letzten Earnings-Bericht hochladen würde, zusammen mit der genauen Meldung zur Wandelanleihe, dann würde irgendeine taktische Emission wegen einer Übernahme eher nicht weit oben in der Liste stehen. Denn im Grunde gibt es für ein unprofitables Unternehmen wenige Möglichkeiten, über eine klassische Anleihe gute Konditionen zu bekommen (man sollte auch nicht vergessen, dass letztes Jahr eine 250 Mio Kreditlinie gestrichen wurde, weil man die Vertragsbedingungen verletzt hatte)... Aber dass das jetzt irgendeine geniale Finanzierungs-Magie sein soll, dass man Geld aus der Emission einer Wandelanleihe bekommt, es anlegt und damit die gesamten Zinsen einfach bezahlt, ohne Opportunitätskosten und die potenzielle Verwässerung ist auch egal…da fragt man sich, warum dann nicht alle Unternehmen nur noch Wandelanleihen emittieren.

Meiner Meinung nach hat die GF auch aufgrund der aktuellen Auftragslage einfach keine Option mehr gehabt die kommenden Monate/Jahre durchfinanziert zu sein da diese Kreditlinie ja wie bekannt gestrichen wurde. Projekt Horizon hätten sie anscheinend nicht stemmen können… Mir stellt sich nur eine Frage: Es ist eine Erholung zu beobachten bereits in 2025 was Biotech-Aufträge betrifft aber bei Evo sehen wir nichts bis jetzt… Sind ihre Plattformen nicht mehr gefragt bzw. Ruf geschädigt? Wo bleiben die Aufträge/Erholung Nachfrage?
n
nufan, 18. Mai 8:48 Uhr
2

die Idee mit "herumliegen lassen von Geld" stand im Raum... wollte weder etwas bewerten noch absolut negieren... und Gedanken mit Übernahmepreis, da hat jeder seine gedanklichen Ambitionen.... da braucht man nicht gleich die Verbalkeule rausholen

Es hängt auch stark von den Prompts ab, was die LLMs als Output liefern. Wenn man einfach den letzten Earnings-Bericht hochladen würde, zusammen mit der genauen Meldung zur Wandelanleihe, dann würde irgendeine taktische Emission wegen einer Übernahme eher nicht weit oben in der Liste stehen. Denn im Grunde gibt es für ein unprofitables Unternehmen wenige Möglichkeiten, über eine klassische Anleihe gute Konditionen zu bekommen (man sollte auch nicht vergessen, dass letztes Jahr eine 250 Mio Kreditlinie gestrichen wurde, weil man die Vertragsbedingungen verletzt hatte)... Aber dass das jetzt irgendeine geniale Finanzierungs-Magie sein soll, dass man Geld aus der Emission einer Wandelanleihe bekommt, es anlegt und damit die gesamten Zinsen einfach bezahlt, ohne Opportunitätskosten und die potenzielle Verwässerung ist auch egal…da fragt man sich, warum dann nicht alle Unternehmen nur noch Wandelanleihen emittieren.
A
Andysell100, 17. Mai 18:54 Uhr
0

Was für ein Bull.s*it!

Proletenmeinung des Monats. Danke für diese aufmerksame Erkenntnis. Kannst ja Deine Einschätzung mal schreiben, vielleicht nimmt man Dich dann ernst.
N
Neueinsteiger94, 17. Mai 17:11 Uhr
1

Was für ein Bull.s*it!

Kannst du nicht mal anständig kommunizieren! Jeder teilt hier seine Gedanken nicht mehr nicht weniger! Letztendlich weiß keiner was hinter verschlossenen Türen besprochen wird… Wir können hier uns austauschen dafür gibt es ja dieses Forum!
B
BörsenNutzerDD, 17. Mai 17:00 Uhr
1

Was für ein Bull.s*it!

die Idee mit "herumliegen lassen von Geld" stand im Raum... wollte weder etwas bewerten noch absolut negieren... und Gedanken mit Übernahmepreis, da hat jeder seine gedanklichen Ambitionen.... da braucht man nicht gleich die Verbalkeule rausholen
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TraLi, 17. Mai 16:43 Uhr
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@teyef: Lieben Dank für Deine Überlegungen: habe dazu ein paar Gedanken: die 116Mio werden doch genutzt, denke nicht, dass diese jahrelang herumliegen und am Geldmarkt partizipieren... so einfach wird das nicht gedacht sein: ChatGPt meint dazu Folgendes, würde das ähnlich sehen,: " Evotec nimmt 116 Mio. € auf. Evotec zahlt auf die Wandelanleihe 2,625 % Zinsen. Wenn kurzfristige Geldmarktanlagen ähnlich verzinst werden, könnte Evotec das Geld vorübergehend parken und Zinserträge erhalten. Wenn Zinserträge ≈ Zinsaufwand, dann wäre der Netto-Cashaufwand für die Finanzierung klein. Beispiel mit einfachen Zahlen: Anleihe: 116 Mio. × 2,625 % → ca. 3,0 Mio. € Zinskosten/Jahr Wenn Evotec gleichzeitig: 116 Mio. auf Geldmarkt zu z. B. 2,5 % bekäme: ca. 2,9 Mio. € Zinserträge/Jahr Dann sagen manche: „Fast kostenlos finanziert.“ Aber hier kommt der Haken: Der Gedanke funktioniert nur solange das Geld tatsächlich herumliegt. Wenn Evotec davon bezahlt: Restrukturierungskosten, Umbauten, Abfindungen, Investitionen, operative Cash-Abflüsse, dann passiert Folgendes: Jahr 1: 116 Mio. Cash → Zinserträge fast vollständig Jahr 2: vielleicht nur noch 80 Mio. Jahr 3: vielleicht 50 Mio. Jahr 4: vielleicht 20 Mio. Die Zinserträge schrumpfen mit. Dann bricht die „nahezu kostenlos“-Logik auseinander. Dazu kommen weitere Punkte: Transaktionskosten mögliche Verwässerung Kursdruck durch Wandelanleihe-Hedging •Opportunitätskostenereitstellen " Zur Frage Übernahme: Kursbesserung wünscht sich hier jeder, aber ob Triton Evo derzeit übernehmen will, fraglich, keiner weiß etwas und man durch die Wandelanleihe wirklich den Preis so hochsetzt, wie jetzt in den Raum gefragt, für mich fraglich... Die Wandelanleihe erzeugt m.E. nicht automatisch: einen gesetzlichen Mindestpreis, eine neue Preisuntergrenze, oder einen Übernahmeschutzschild. Ein Käufer müsste bei einer Übernahme möglicherweise berücksichtigen: zusätzliche Verwässerung durch spätere Wandlung, Rechte der Anleihegläubiger, mögliche Sonderkündigungsrechte, Finanzierungseffekte. Das kann einen Deal wirtschaftlich komplexer oder teurer machen. Eine Wandelanleihe kann die Übernahmestruktur komplizierter machen. Aber ein Übernahmepreis bzw. ein freies Angebot ist halt immer noch Grundlagenbasiert nach den Regeln des WpÜG. Von daher alles eher m.E. spekulativ, was eine Übernahme anbetrifft... würde daher eher skeptischer herangehen und das vielleicht eher jetzt erst. Aber klar, vielleicht war es eher das Ziel eine Übernahme zu verkomplizieren als den Preis hochzusetzen. Wir Außenstehende haben hier wenig Wissen und Chancen hinter die Kulissen zu blicken, was gerade abgeht.... denke, nach wie vor die HV wird hoffentlich mehr Aussagekraft haben

Was für ein Bull.s*it!
t
teyef, 16. Mai 22:26 Uhr
1

https://www.ad-hoc-news.de/boerse/news/ueberblick/evotec-se-aktie-de0005664809-nach-kurssprung-und-uebernahmeangebot-im/69340286

Fake news
W
Windimgesicht, 16. Mai 22:25 Uhr
1
https://www.ad-hoc-news.de/boerse/news/ueberblick/evotec-se-aktie-de0005664809-nach-kurssprung-und-uebernahmeangebot-im/69340286
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teyef, 16. Mai 22:20 Uhr
0

Moin. Mir wurde ein Artikel vorgeschlagen wo es um ein Milliardenschweres Übernahmeangebot ging. Hab ich was verpasst?

Gib uns dann den Artikel.
W
Windimgesicht, 16. Mai 22:17 Uhr
0
Moin. Mir wurde ein Artikel vorgeschlagen wo es um ein Milliardenschweres Übernahmeangebot ging. Hab ich was verpasst?
B
BörsenNutzerDD, 16. Mai 16:11 Uhr
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@teyef: Lieben Dank für Deine Überlegungen: habe dazu ein paar Gedanken: die 116Mio werden doch genutzt, denke nicht, dass diese jahrelang herumliegen und am Geldmarkt partizipieren... so einfach wird das nicht gedacht sein: ChatGPt meint dazu Folgendes, würde das ähnlich sehen,: " Evotec nimmt 116 Mio. € auf. Evotec zahlt auf die Wandelanleihe 2,625 % Zinsen. Wenn kurzfristige Geldmarktanlagen ähnlich verzinst werden, könnte Evotec das Geld vorübergehend parken und Zinserträge erhalten. Wenn Zinserträge ≈ Zinsaufwand, dann wäre der Netto-Cashaufwand für die Finanzierung klein. Beispiel mit einfachen Zahlen: Anleihe: 116 Mio. × 2,625 % → ca. 3,0 Mio. € Zinskosten/Jahr Wenn Evotec gleichzeitig: 116 Mio. auf Geldmarkt zu z. B. 2,5 % bekäme: ca. 2,9 Mio. € Zinserträge/Jahr Dann sagen manche: „Fast kostenlos finanziert.“ Aber hier kommt der Haken: Der Gedanke funktioniert nur solange das Geld tatsächlich herumliegt. Wenn Evotec davon bezahlt: Restrukturierungskosten, Umbauten, Abfindungen, Investitionen, operative Cash-Abflüsse, dann passiert Folgendes: Jahr 1: 116 Mio. Cash → Zinserträge fast vollständig Jahr 2: vielleicht nur noch 80 Mio. Jahr 3: vielleicht 50 Mio. Jahr 4: vielleicht 20 Mio. Die Zinserträge schrumpfen mit. Dann bricht die „nahezu kostenlos“-Logik auseinander. Dazu kommen weitere Punkte: Transaktionskosten mögliche Verwässerung Kursdruck durch Wandelanleihe-Hedging •Opportunitätskostenereitstellen " Zur Frage Übernahme: Kursbesserung wünscht sich hier jeder, aber ob Triton Evo derzeit übernehmen will, fraglich, keiner weiß etwas und man durch die Wandelanleihe wirklich den Preis so hochsetzt, wie jetzt in den Raum gefragt, für mich fraglich... Die Wandelanleihe erzeugt m.E. nicht automatisch: einen gesetzlichen Mindestpreis, eine neue Preisuntergrenze, oder einen Übernahmeschutzschild. Ein Käufer müsste bei einer Übernahme möglicherweise berücksichtigen: zusätzliche Verwässerung durch spätere Wandlung, Rechte der Anleihegläubiger, mögliche Sonderkündigungsrechte, Finanzierungseffekte. Das kann einen Deal wirtschaftlich komplexer oder teurer machen. Eine Wandelanleihe kann die Übernahmestruktur komplizierter machen. Aber ein Übernahmepreis bzw. ein freies Angebot ist halt immer noch Grundlagenbasiert nach den Regeln des WpÜG. Von daher alles eher m.E. spekulativ, was eine Übernahme anbetrifft... würde daher eher skeptischer herangehen und das vielleicht eher jetzt erst. Aber klar, vielleicht war es eher das Ziel eine Übernahme zu verkomplizieren als den Preis hochzusetzen. Wir Außenstehende haben hier wenig Wissen und Chancen hinter die Kulissen zu blicken, was gerade abgeht.... denke, nach wie vor die HV wird hoffentlich mehr Aussagekraft haben
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Neueinsteiger94, 16. Mai 12:16 Uhr
0

Ich habe das analysiert, und im Grunde genommen war das Vorgehen des CEOs äußerst clever. Die Opportunitätskosten der Anleihe liegen sogar unter dem risikofreien Zinssatz, was bedeutet, dass sie von dem zugeführten Kapital profitieren können, selbst wenn sie es nicht unbedingt benötigen. Andererseits haben sie den Preis für eine mögliche Übernahme deutlich über dem aktuellen Aktienkurs angesetzt. Das Problem bleibt die Kommunikation – oder besser gesagt, die fehlende Kommunikation – mit dem Markt. Meiner Meinung nach besteht Interesse seitens Triton oder eines anderen Unternehmens an einer Übernahme von Evotec, wahrscheinlich Triton selbst. Sie haben den Preis bewusst hoch angesetzt. Langfristig ist das genial, aber kurzfristig hätte ich mir einen Gewinn gewünscht. Es wird spannend.

Vielen Dank für die Recherche am WE 👍 Hört sich alles sinnvoll an. Was meinst du persönlich jetzt gibt es kurstechnisch zumindest mehr Sicherheit für den CEO und er gewinnt Zeit um das Ruder wieder in die Erfolgsspur zu bringen? Meinst du er weiß mehr hinsichtlich Besserung Auftragslage oder ist hinter verschlossenen Türen bereits alles im Gange für Triton/MAK?
t
teyef, 16. Mai 12:02 Uhr
1

**Evotec Wandelanleihe: Finanzielle Notwendigkeit oder strategische Verteidigung? Wahrscheinlich beides.** Die Wandelanleihe über €116 Mio. wird von vielen Aktionären als verwässernde Maßnahme oder defensive Transaktion kritisiert. Die richtige Einordnung ist jedoch eine andere. Die Wandelanleihe hat gleichzeitig folgendes erreicht: ✓ Finanzierung von Project Horizon zu nahezu null Nettokapitalkosten ✓ Erhalt von €444 Mio. Bruttoliquidität für strategische Optionalität ✓ Erhöhung des Mindestangebotspreises eines möglichen Triton-Übernahmeangebots um €130–300 Mio. ✓ Schaffung einer Anleihegläubiger-Konstituenz, die Niedrigpreisangebote aktiv blockiert ✓ Etablierung einer öffentlichen Bewertungsreferenz bei einem Wandlungspreis von €6,53 All das wurde zu einem Kupon von **2,625%** erreicht — einem Finanzierungskostensatz, den Evotec über kein anderes verfügbares Instrument hätte replizieren können. Ein Unternehmen mit nahezu null EBITDA und negativen Gewinnrücklagen von €897 Mio. hat schlicht keinen Zugang zu Investment-Grade-Kapitalmärkten. Die Wandelanleihe ermöglichte eine Finanzierung zu Investment-Grade-Konditionen auf Basis der eingebetteten Aktienoption — nicht der Kreditqualität. Der entscheidende Punkt: **Der defensive Effekt war kein Kostenfaktor. Er war ein kostenloser Nebeneffekt einer finanziell optimalen Kapitalmaßnahme.** Der Netto-Carry der Transaktion liegt bei nahezu null — die Erlöse von €116 Mio. werden zu Geldmarktsätzen angelegt, die dem gezahlten Kupon nahezu entsprechen. Die jährlichen Zinskosten von €3,05 Mio. werden durch Zinserträge auf die gehaltenen Barmittel weitgehend kompensiert. Genau deshalb ist es schwer zu beurteilen, ob Wojczewski primär durch finanzielle Notwendigkeit oder strategische Verteidigung motiviert war. Die Antwort lautet wahrscheinlich: **beides gleichzeitig — ohne inkrementelle Kosten.** Das ist entweder sehr cleveres Liquiditätsmanagement. Oder ein sehr eleganter Zufall.

Ich habe das analysiert, und im Grunde genommen war das Vorgehen des CEOs äußerst clever. Die Opportunitätskosten der Anleihe liegen sogar unter dem risikofreien Zinssatz, was bedeutet, dass sie von dem zugeführten Kapital profitieren können, selbst wenn sie es nicht unbedingt benötigen. Andererseits haben sie den Preis für eine mögliche Übernahme deutlich über dem aktuellen Aktienkurs angesetzt. Das Problem bleibt die Kommunikation – oder besser gesagt, die fehlende Kommunikation – mit dem Markt. Meiner Meinung nach besteht Interesse seitens Triton oder eines anderen Unternehmens an einer Übernahme von Evotec, wahrscheinlich Triton selbst. Sie haben den Preis bewusst hoch angesetzt. Langfristig ist das genial, aber kurzfristig hätte ich mir einen Gewinn gewünscht. Es wird spannend.
t
teyef, 16. Mai 11:58 Uhr
1
**Evotec Wandelanleihe: Finanzielle Notwendigkeit oder strategische Verteidigung? Wahrscheinlich beides.** Die Wandelanleihe über €116 Mio. wird von vielen Aktionären als verwässernde Maßnahme oder defensive Transaktion kritisiert. Die richtige Einordnung ist jedoch eine andere. Die Wandelanleihe hat gleichzeitig folgendes erreicht: ✓ Finanzierung von Project Horizon zu nahezu null Nettokapitalkosten ✓ Erhalt von €444 Mio. Bruttoliquidität für strategische Optionalität ✓ Erhöhung des Mindestangebotspreises eines möglichen Triton-Übernahmeangebots um €130–300 Mio. ✓ Schaffung einer Anleihegläubiger-Konstituenz, die Niedrigpreisangebote aktiv blockiert ✓ Etablierung einer öffentlichen Bewertungsreferenz bei einem Wandlungspreis von €6,53 All das wurde zu einem Kupon von **2,625%** erreicht — einem Finanzierungskostensatz, den Evotec über kein anderes verfügbares Instrument hätte replizieren können. Ein Unternehmen mit nahezu null EBITDA und negativen Gewinnrücklagen von €897 Mio. hat schlicht keinen Zugang zu Investment-Grade-Kapitalmärkten. Die Wandelanleihe ermöglichte eine Finanzierung zu Investment-Grade-Konditionen auf Basis der eingebetteten Aktienoption — nicht der Kreditqualität. Der entscheidende Punkt: **Der defensive Effekt war kein Kostenfaktor. Er war ein kostenloser Nebeneffekt einer finanziell optimalen Kapitalmaßnahme.** Der Netto-Carry der Transaktion liegt bei nahezu null — die Erlöse von €116 Mio. werden zu Geldmarktsätzen angelegt, die dem gezahlten Kupon nahezu entsprechen. Die jährlichen Zinskosten von €3,05 Mio. werden durch Zinserträge auf die gehaltenen Barmittel weitgehend kompensiert. Genau deshalb ist es schwer zu beurteilen, ob Wojczewski primär durch finanzielle Notwendigkeit oder strategische Verteidigung motiviert war. Die Antwort lautet wahrscheinlich: **beides gleichzeitig — ohne inkrementelle Kosten.** Das ist entweder sehr cleveres Liquiditätsmanagement. Oder ein sehr eleganter Zufall.
B
BörsenNutzerDD, 15. Mai 22:56 Uhr
0

Das Thema ist wir können viel spekulieren letztendlich können wir nicht reagieren bei unerwarteten news. So war es auch bei dieser Wandelanleihe… Wer hatte es von uns auf dem Schirm? Keiner nehme ich an… Jedenfalls wäre es aus meiner Sicht spannender wenn sich CEO entgegen Ansicht MAK/Triton die Eigenständigkeit in den Vordergrund stellt um ein letztes Mal einen Versuch wagt Evo inkl. JEB auf Kurs zu bringen 🤔…

...der Versuch mit Horizon... ☺️... wenn MAK allein bliebe 🫠, wird so oder so nichts anderes übrig bleiben, ansonsten spielt man mit der Zukunft einer ganzen Firma und allem was dranhängt... denn, wenn es nicht gelingt (Aufträge bekommt und Umsätze erhöht, Margen verbessert) und (JEB mit) Evo "verspielt", dann möchte ich nicht weiternachdenken... Die Entscheidung wird wohl allen perspektivisch schwer fallen, wieviel Luft man tatsächlich braucht Für die HV wohl wichtig: Umgang mit Forderungen von Anteilseignern (Empathie, Verständnis, finden einer gemeinsamen Linie, ggfs. Vereinbarung, was, wann, falls), "Kapitalmaßnahme" (Erklärung, warum jetzt noch zusätzlich), Governance, Strategie, JEB-Wert und wie besser rüberbringen, Profitabilität, Restrukturierung, Kapitalallokation. Mithin ob konkrete strategische Klarheit entsteht...., mithin, was, wann, wie Und Klarheit, dass man sich der Brisanz bewußt ist und die Chancen nicht weiter steigen werden, wenn die Wandelanleihe jetzt auflegt ... und wenn man jetzt nicht effektiv handelt, es vielleicht wirklich zu spät sein kann , daher auch tut und den Ernst der Lage tief im Inneren verstanden hat.... Sprich seine Firma auch gut "verkauft"
N
Neueinsteiger94, 15. Mai 22:33 Uhr
0

...warten wir mal die HV ab... angenommen, MAK musste der Wandelanleihe zusehen, weil als Kap.maß. bereits 2023 genehmigt, und konnte nicht "mitreden" dann werden die nicht gerade erfreut gewesen sein... dann kommt hinzu, wie von einigen im Forum bereits geschrieben, dass manche Investitionen auf Gewinnerzielung innerhalb von 7 Jahren ausgerichtet sein könnten und wenn man deren EK ggfs. bei weit über 6 liegen dürfte, werden diese auch nicht erfreut sein, wenn man eine Wandelanleihe für einen Referenzkurs von 4,75eur "heute" zu Papier bringt und dann die Umwandlung mit 6,53 in 7 Jahren sehen würde, egal ob man davon ausgeht, dass man wenigstens diesen Kurs schafft 😉.... Will sagen, ich denke, wenn man JEB für werthaltig hält und dies in der Firma mehr herausstellen werden würde und dies per IPO tun möchte, warum nicht.... dann vielleicht z.B. auch nur zu 20% in freie Hände und Evo aber die Kontrolle behält ... setzt aber Vollausgliederung aus EVO voraus alles andere, wenn man an JEB ran möchte, wäre wohl eher an EVO selbst gelegen, mithin Verkauf von eigenen Anteilen, dann wäre das aber eine Art neuer Investorfakt Wohl eher nicht...ansonsten kann man gleich eine Fragestellung von "Übernahme" stellen letztlich... für Auftragslage und Umsatz kann Evo nur soviel tun, wie eben Dritte Aufträge an Evo vergeben wollen und da müssen Angeboteslagen eben stimmen, mithin Attraktivität und Bezahlbarkeit, also nötig: Restrukturierung und KostenEffizienz Denke, die HV wird brisant und da wird Druck gemacht, aber das weiß wohl auch das Management daher wird der Kurs dem Druck hoffentlich bald nach Norden folgen.... das erhoffe ich

Das Thema ist wir können viel spekulieren letztendlich können wir nicht reagieren bei unerwarteten news. So war es auch bei dieser Wandelanleihe… Wer hatte es von uns auf dem Schirm? Keiner nehme ich an… Jedenfalls wäre es aus meiner Sicht spannender wenn sich CEO entgegen Ansicht MAK/Triton die Eigenständigkeit in den Vordergrund stellt um ein letztes Mal einen Versuch wagt Evo inkl. JEB auf Kurs zu bringen 🤔…
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