First Republic Bank WKN: A1C7VF ISIN: US33616C1009 Kürzel: FRCB Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
… sich für Verluste zu entscheiden ist eine der schwierigsten Entscheidungen überhaupt an der Börse. Aber je nach Faktenlage manchmal ein Muss. Je nach Einsatz können schon -20% sehr schmerzhaft sein. Aber sich deshalb nicht zum Wert zu informieren und -50, -75, -95% Prozent oder Totalverlust in Kauf zu nehmen, oder gar nachzulegen, grenzt an Handlungsstarre im Sinne der Vernunft. Jeder entscheidet ganz für sich allein. Keiner kann helfen.
Wenn Banken Jahrelang NUR auf das Pferd Staatsanleihen setzen und sich selbiges die Vorderläufe bricht, weil die Zinsen steigen und die Bank wegen des Mittelabflusses die Anleihen hoch defizitär verkaufen muss, stelle ich die Fähigkeit der Banken wirtschaftlich zu handeln in Frage..Es wurde nie für ein Szenario B vorgesorgt und solange die Zinsen rel. hoch bleiben, wird es eine Bank nach der anderen zerlegen..Die Großbanken erfahren schwindelerregende Mittelzuflüsse, da man Ihnen ein Durchschiffen der Krise logischerweise eher zutraut.. FRP ist ein Komapatient, der künstlich am Leben erhalten wird...
Verluste realisieren ist eine wichtigsten Charakter Eigenschaften und fiel mir noch nie so leicht, wie zu diesen Zeiten..Ich bin mit keiner Aktie verheiratet und sehe auch keine mehr als Must have im Depot.. Scheitert meine Investment These und sehe ich woanders Chancen fliegt der Low Performer raus...
Schwer, aber to be fair nicht unmöglich. Meine Überlegung war ursprünglich, dass die Bank ja sehr serviceorientiert ist und hohe Zufriedenheitswerte hatte. Da war meine Denke, dass einige Kunden vielleicht trotz etwas schlechterer Konditionen der Bank treu bleiben und nur die unversicherten Teile der Einlagen abziehen. Das ist ja tatsächlich auch so passiert, im Call hieß es, dass 97% der KUNDEN noch da sind. Was ich dabei unterschätzt habe ist die Höhe der unversicherten Einlagen, die halt doch ein massiver Teil waren. Einen zweiten Run überlebt die Bank nicht, auch das ist jetzt klar. Und wie ich schon geschrieben habe, die Mitarbeiterentlassungen machen mir jetzt Sorgen, weil die Bank damit ihr letztes Ass im Ärmel, den hohen Servicestandard, verlieren kann.
Wenn Banken Jahrelang NUR auf das Pferd Staatsanleihen setzen und sich selbiges die Vorderläufe bricht, weil die Zinsen steigen und die Bank wegen des Mittelabflusses die Anleihen hoch defizitär verkaufen muss, stelle ich die Fähigkeit der Banken wirtschaftlich zu handeln in Frage..Es wurde nie für ein Szenario B vorgesorgt und solange die Zinsen rel. hoch bleiben, wird es eine Bank nach der anderen zerlegen..Die Großbanken erfahren schwindelerregende Mittelzuflüsse, da man Ihnen ein Durchschiffen der Krise logischerweise eher zutraut.. FRP ist ein Komapatient, der künstlich am Leben erhalten wird...
Da würde ich sogar vorsichtig widersprechen. Das Problem ist ja ein mittelfristiges, nämlich dass die Kreditzinsen aus Bestandsverträgen so niedrig sind, dass die Bank auf Einlagen nicht die Zinserhöhung der FED weitergeben kann. Das hat ja die Abflüsse angestoßen. Wenn an den Zinsen weniger stark geschraubt wird oder die Kreditverträge verkauft werden können oder auslaufen ist die Situation auch wieder stabiler. Kann halt nur sein, dass die Bank vorher zerbricht. Also das Default-Risiko hängt glaube ich tatsächlich weniger mit profitablem Wirtschaften zusammen.
… kann mir schwer vorstellen, dass die Zinsen die nächsten Jahre fix wieder runter gehen. Und Immobilien werden natürlich auch immer ihren Wert so ziemlich behalten bzw. steigern. Aber die Lage momentan ist eher etwas zäh fürs Geschäft. Und da sie, wie du so gut beschrieben hast, für die Zinsvergabe zur Konkurrenz schlecht dastehen, plus der Vertrauensverlust, ist es wohl irre schwer da rauszukommen. Inzwischen verliert die Bank sicher auch noch gute Leute. Ist dann leider immer so eine Spirale. Und das ist halt das große Spiel der Marktwirtschaft. Die anderen profitieren inzwischen von deinen Fehlern.
Da würde ich sogar vorsichtig widersprechen. Das Problem ist ja ein mittelfristiges, nämlich dass die Kreditzinsen aus Bestandsverträgen so niedrig sind, dass die Bank auf Einlagen nicht die Zinserhöhung der FED weitergeben kann. Das hat ja die Abflüsse angestoßen. Wenn an den Zinsen weniger stark geschraubt wird oder die Kreditverträge verkauft werden können oder auslaufen ist die Situation auch wieder stabiler. Kann halt nur sein, dass die Bank vorher zerbricht. Also das Default-Risiko hängt glaube ich tatsächlich weniger mit profitablem Wirtschaften zusammen.
Da würde ich sogar vorsichtig widersprechen. Das Problem ist ja ein mittelfristiges, nämlich dass die Kreditzinsen aus Bestandsverträgen so niedrig sind, dass die Bank auf Einlagen nicht die Zinserhöhung der FED weitergeben kann. Das hat ja die Abflüsse angestoßen. Wenn an den Zinsen weniger stark geschraubt wird oder die Kreditverträge verkauft werden können oder auslaufen ist die Situation auch wieder stabiler. Kann halt nur sein, dass die Bank vorher zerbricht. Also das Default-Risiko hängt glaube ich tatsächlich weniger mit profitablem Wirtschaften zusammen.
Da würde ich sogar vorsichtig widersprechen. Das Problem ist ja ein mittelfristiges, nämlich dass die Kreditzinsen aus Bestandsverträgen so niedrig sind, dass die Bank auf Einlagen nicht die Zinserhöhung der FED weitergeben kann. Das hat ja die Abflüsse angestoßen. Wenn an den Zinsen weniger stark geschraubt wird oder die Kreditverträge verkauft werden können oder auslaufen ist die Situation auch wieder stabiler. Kann halt nur sein, dass die Bank vorher zerbricht. Also das Default-Risiko hängt glaube ich tatsächlich weniger mit profitablem Wirtschaften zusammen.
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