First Republic Bank WKN: A1C7VF ISIN: US33616C1009 Kürzel: FRCB Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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27. April 2026, 23:20 Uhr, Nasdaq OTC
Kommentare 16.624
MankiBoi
MankiBoi, 26.04.2023 10:40 Uhr
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… stimme teilweise zu. Aber 8.000.000.000 Menschen. Da ist ein sehr großer Teil um seinen Lebensunterhalt bemüht. Da wächst die Geldmenge automatisch. Und die zunehmend alternde Bevölkerung in den Industrienationen und auch China will ihr Geld für den Alterswohlstand bestmöglich arbeiten sehen. Ist schon eine neue Zeit. Und sie steht nicht still, bzw. so viele Menschen wuseln auch viel. Das Tempo wird nicht nachlassen. Fein wäre, wenn der Fokus bissl nachhaltiger würde.

...womit wir beim zweiten Teil (und Fehler) meiner Investmentidee war. Ich finde das Konzept Regionalbank grundsätzlich gut. Näher an den Menschen, kein "too-big-too-fail"-Problem und FRC hat z.B. auch schon auf der Website stehen, dass sie keine Investments in Öl machen. Bei den derzeitigen Entwicklungen wie du sie beschrieben hast fand ich das einen schönen Gegenpol. Und Sympathie spielt halt bei mir auch noch ne Rolle... auch wenn es das objektiv betrachtet nicht sollte 😇
p
pingufreak, 26.04.2023 10:51 Uhr
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Ich habe gestern gekauft, leider nicht zum niedrigsten Kurs, 8,85€. Bin aber dennoch zufrieden und zuversichtlich, dass sich das wieder regeln wird. Die Gerüchte, dass die Bank gerettet wird und Aktionäre leer ausgehen, kann ich nicht nachvollziehen. Kommen ursprünglich von Charles Gasparino (Fox Economy Kommentator) über Twitter. Wie viele Bots und Personen haben hier FUD gestreut? Sein Beitrag wurde so oft retweeted, das ist nicht mehr normal. "Bankers working w @firstrepublic bank say they expect eventual govt receivership for the ailing bank after it exhausts private sector solutions such as asset sales and finding a buyer, both of which appear difficult. Officials at the big banks believed the Feds were". Erstens: eventual, Zweitens: keine Belege, eine leere Aussage, Drittens: alle verbreiten seine Twitter Nachricht und streuen Angst, Viertens: Die Bank hat schon etliche Hilfen von anderen Banken erhalten, Fünftens: Hat sich Yellen, Powell oder Biden dazu geäußert? Ich lese davon nix! Daher habe ich gestern eine kleine spekulative Position aufgebaut. Ich glaube nicht, dass es so tragisch ist. Ja die Zahlen waren schlecht, ja die haben Probleme, ja die bauen Stellen ab. Und? Der Kurs fällt weil viele denken, dass die Bank insolvent geht. Oder weil eher so gesagt, weil viele so viel FUD streuen, dass das selbe mit jeder Bank passieren würde. Ich frage mich was das Ziel sein soll. Wenn morgen irgendeine andere Bank auseinandergenommen wird... Unrealisierte Verluste bringen aktuell JEDE Bank in bedrängnis. D.h. bei einem Bankrun hält m.M.n. keine Bank mehr stand. Grund dafür sind nicht die Banken sondern die rasche Zinswende. Wenn alle Banken pleite gehen, was bleibt dann? Kryptowährungen, die von Value-Investoren verteufelt werden? Interessante aber auch anstrengende Zeiten aktuell.
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pingufreak, 26.04.2023 10:53 Uhr
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Vielleicht werden ja auch irgendwann die sozialen Medien verboten, um noch mehr Kollateralschaden zu vermeiden.
MankiBoi
MankiBoi, 26.04.2023 10:55 Uhr
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Ich habe gestern gekauft, leider nicht zum niedrigsten Kurs, 8,85€. Bin aber dennoch zufrieden und zuversichtlich, dass sich das wieder regeln wird. Die Gerüchte, dass die Bank gerettet wird und Aktionäre leer ausgehen, kann ich nicht nachvollziehen. Kommen ursprünglich von Charles Gasparino (Fox Economy Kommentator) über Twitter. Wie viele Bots und Personen haben hier FUD gestreut? Sein Beitrag wurde so oft retweeted, das ist nicht mehr normal. "Bankers working w @firstrepublic bank say they expect eventual govt receivership for the ailing bank after it exhausts private sector solutions such as asset sales and finding a buyer, both of which appear difficult. Officials at the big banks believed the Feds were". Erstens: eventual, Zweitens: keine Belege, eine leere Aussage, Drittens: alle verbreiten seine Twitter Nachricht und streuen Angst, Viertens: Die Bank hat schon etliche Hilfen von anderen Banken erhalten, Fünftens: Hat sich Yellen, Powell oder Biden dazu geäußert? Ich lese davon nix! Daher habe ich gestern eine kleine spekulative Position aufgebaut. Ich glaube nicht, dass es so tragisch ist. Ja die Zahlen waren schlecht, ja die haben Probleme, ja die bauen Stellen ab. Und? Der Kurs fällt weil viele denken, dass die Bank insolvent geht. Oder weil eher so gesagt, weil viele so viel FUD streuen, dass das selbe mit jeder Bank passieren würde. Ich frage mich was das Ziel sein soll. Wenn morgen irgendeine andere Bank auseinandergenommen wird... Unrealisierte Verluste bringen aktuell JEDE Bank in bedrängnis. D.h. bei einem Bankrun hält m.M.n. keine Bank mehr stand. Grund dafür sind nicht die Banken sondern die rasche Zinswende. Wenn alle Banken pleite gehen, was bleibt dann? Kryptowährungen, die von Value-Investoren verteufelt werden? Interessante aber auch anstrengende Zeiten aktuell.

Finde die Gedanken an sich richtig mit der Anmerkung, dass es "Self-fulfilling prophecies" gibt. Gerade bei bank runs ist die Gefahr da sehr real. Nebenbemerkung, von Kryptowährungen halte ich persönlich gar nichts. Wie das krisenfester sein soll als Dollar; oder was der zukünftig für eine Rolle als Zahlungsmittel spielen soll hat mir noch keiner schlüssig erklärt.
p
pingufreak, 26.04.2023 10:58 Uhr
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Das Gerede von too-big-too-fail kann ich auch nicht nachvollziehen. Gerade diei großen Banken haben extrem hohe unrealisierte Verluste. Da kann es genau so gut zu einer solchen Reaktion kommen. Ob too-big-too-fail oder to-small-to-fail ist dann aus der Hinsicht dasselbe.
calmly
calmly, 26.04.2023 10:35 Uhr
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Ja, aber das ganze erinnert mich (bin alt genug, war dabei) an den neuen Markt..Immer höher, immer weiter ohne Sicherung klettern quasi... Und das ist schon ein Vorwurf, den sich die Banken gefallen lassen müssen, trotz des Risikos, dass sie generell eingehen..

… stimme teilweise zu. Aber 8.000.000.000 Menschen. Da ist ein sehr großer Teil um seinen Lebensunterhalt bemüht. Da wächst die Geldmenge automatisch. Und die zunehmend alternde Bevölkerung in den Industrienationen und auch China will ihr Geld für den Alterswohlstand bestmöglich arbeiten sehen. Ist schon eine neue Zeit. Und sie steht nicht still, bzw. so viele Menschen wuseln auch viel. Das Tempo wird nicht nachlassen. Fein wäre, wenn der Fokus bissl nachhaltiger würde.
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Gast-752987601, 26.04.2023 10:30 Uhr
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… klingt ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Das Hauptproblem der Banken ist wohl, dass die auch ziemliches Risiko fahren müssen, wenn immer mehr Geldmenge da ist. Und das die eigentlich Wirtschafts- und Gesellschaftsprofis sein müssen, um die vielen Gelder nachhaltiger anzulegen.

Ja, aber das ganze erinnert mich (bin alt genug, war dabei) an den neuen Markt..Immer höher, immer weiter ohne Sicherung klettern quasi... Und das ist schon ein Vorwurf, den sich die Banken gefallen lassen müssen, trotz des Risikos, dass sie generell eingehen..
calmly
calmly, 26.04.2023 10:29 Uhr
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Ne unerwartet war es nicht und du hast recht, das ist schon eine zentrale Managementaufgabe das zu antizipieren. Aber besondere externe Einflüsse spielen halt auch eine Rolle in der Schieflage, das meinte ich.

… ja natürlich. Ist ja immer ein Geflecht in dem man/die Firma sich befindet.
G
Gast-752987601, 26.04.2023 10:27 Uhr
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… sehr gut. Aber den richtigen Kipppunkt immer zu erwischen, da muss man gut informiert sein und von vielerlei Ahnung haben. Habe ich leider nicht und fällt mir nach wir vor schwer.

Ja ist tricky:) Stehe gerade vor einem Doppel P Dilemma: Pay Pal und Puma:) Noch glaube ich daran und noch ist Verlust in dem von mir gesteckten Rahmen.. Was mir hilft auf der anderen Seite ist, auch mal kleinere Gewinne mitzunehmen, bzw. einem schmelzenden Gewinn nicht zu lange zu zu sehen...Wenn ich so manche Foristen lese, mit 5 k vorne und 2 Tage später plus minus Null, bin ich froh nicht zu gierig zu sein.))
MankiBoi
MankiBoi, 26.04.2023 10:22 Uhr
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… jetzt widerspreche ich. Der Zinsanstieg stand schon ewig im Raum. Und spätestens seit Corona und dem Wirtschatfsknick hätten sie mehr auf Vorsorge achten müssen. Zu der Zeit waren es die Banken, die eher die wenigsten Probleme hatten oder?

Ne unerwartet war es nicht und du hast recht, das ist schon eine zentrale Managementaufgabe das zu antizipieren. Aber besondere externe Einflüsse spielen halt auch eine Rolle in der Schieflage, das meinte ich.
calmly
calmly, 26.04.2023 10:20 Uhr
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Verluste realisieren ist eine wichtigsten Charakter Eigenschaften und fiel mir noch nie so leicht, wie zu diesen Zeiten..Ich bin mit keiner Aktie verheiratet und sehe auch keine mehr als Must have im Depot.. Scheitert meine Investment These und sehe ich woanders Chancen fliegt der Low Performer raus...

… sehr gut. Aber den richtigen Kipppunkt immer zu erwischen, da muss man gut informiert sein und von vielerlei Ahnung haben. Habe ich leider nicht und fällt mir nach wir vor schwer.
MankiBoi
MankiBoi, 26.04.2023 10:19 Uhr
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… gute Gedanken. Kann ich nachvollziehen. Aber wir sehen, dass es für unsereins sehr zeitintensiv ist, dass alles im Blick zu behalten. Da gibt es halt bei vielen Titeln mehr Transparenz und Sicherheit. Und auch ziemlich ordentliche Prozente.

Ne also ich bin nicht komplett blind in diese Bank reingegangen, aber ich lag halt doch falsch mit meiner Investmentthese. Da finde ich den Schuldigen nicht bei FRC oder der FED, sondern wenn ich in den Spiegel gucke :D. Die Entscheidung, ob ich weiter halte oder das kurzfristige Risiko doch zu hoch wird ist jetzt nicht leicht.
calmly
calmly, 26.04.2023 10:18 Uhr
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Einerseits richtig, andererseits ist das soweit ich weiß der schnellste Zinsanstieg in der Geschichte der FED. Sicherlich hätte man einen Plan B haben müssen aber das ausschließlich der FRC zuzuschreiben halte ich auch nicht für ganz richtig.

… jetzt widerspreche ich. Der Zinsanstieg stand schon ewig im Raum. Und spätestens seit Corona und dem Wirtschatfsknick hätten sie mehr auf Vorsorge achten müssen. Zu der Zeit waren es die Banken, die eher die wenigsten Probleme hatten oder?
calmly
calmly, 26.04.2023 10:16 Uhr
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Wenn Banken Jahrelang NUR auf das Pferd Staatsanleihen setzen und sich selbiges die Vorderläufe bricht, weil die Zinsen steigen und die Bank wegen des Mittelabflusses die Anleihen hoch defizitär verkaufen muss, stelle ich die Fähigkeit der Banken wirtschaftlich zu handeln in Frage..Es wurde nie für ein Szenario B vorgesorgt und solange die Zinsen rel. hoch bleiben, wird es eine Bank nach der anderen zerlegen..Die Großbanken erfahren schwindelerregende Mittelzuflüsse, da man Ihnen ein Durchschiffen der Krise logischerweise eher zutraut.. FRP ist ein Komapatient, der künstlich am Leben erhalten wird...

… klingt ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Das Hauptproblem der Banken ist wohl, dass die auch ziemliches Risiko fahren müssen, wenn immer mehr Geldmenge da ist. Und das die eigentlich Wirtschafts- und Gesellschaftsprofis sein müssen, um die vielen Gelder nachhaltiger anzulegen.
G
Gast-752987601, 26.04.2023 10:14 Uhr
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… sich für Verluste zu entscheiden ist eine der schwierigsten Entscheidungen überhaupt an der Börse. Aber je nach Faktenlage manchmal ein Muss. Je nach Einsatz können schon -20% sehr schmerzhaft sein. Aber sich deshalb nicht zum Wert zu informieren und -50, -75, -95% Prozent oder Totalverlust in Kauf zu nehmen, oder gar nachzulegen, grenzt an Handlungsstarre im Sinne der Vernunft. Jeder entscheidet ganz für sich allein. Keiner kann helfen.

Verluste realisieren ist eine wichtigsten Charakter Eigenschaften und fiel mir noch nie so leicht, wie zu diesen Zeiten..Ich bin mit keiner Aktie verheiratet und sehe auch keine mehr als Must have im Depot.. Scheitert meine Investment These und sehe ich woanders Chancen fliegt der Low Performer raus...
calmly
calmly, 26.04.2023 10:13 Uhr
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Schwer, aber to be fair nicht unmöglich. Meine Überlegung war ursprünglich, dass die Bank ja sehr serviceorientiert ist und hohe Zufriedenheitswerte hatte. Da war meine Denke, dass einige Kunden vielleicht trotz etwas schlechterer Konditionen der Bank treu bleiben und nur die unversicherten Teile der Einlagen abziehen. Das ist ja tatsächlich auch so passiert, im Call hieß es, dass 97% der KUNDEN noch da sind. Was ich dabei unterschätzt habe ist die Höhe der unversicherten Einlagen, die halt doch ein massiver Teil waren. Einen zweiten Run überlebt die Bank nicht, auch das ist jetzt klar. Und wie ich schon geschrieben habe, die Mitarbeiterentlassungen machen mir jetzt Sorgen, weil die Bank damit ihr letztes Ass im Ärmel, den hohen Servicestandard, verlieren kann.

… gute Gedanken. Kann ich nachvollziehen. Aber wir sehen, dass es für unsereins sehr zeitintensiv ist, dass alles im Blick zu behalten. Da gibt es halt bei vielen Titeln mehr Transparenz und Sicherheit. Und auch ziemlich ordentliche Prozente.
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