FREENET WKN: A0Z2ZZ ISIN: DE000A0Z2ZZ5 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Lang & Schwarz
Knock-Outs auf freenet
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Kommentare 9.351
L
LesenderGast,
15.11.2018 8:42 Uhr
0
lt. Aktionärsstruktur ist Freenet bei 1&1 nicht mit 20% vertreten.
I
InDarkness,
14.11.2018 23:55 Uhr
0
Ein richtiger Börsenfuchs kann versuchen sein Depot so zu hedgen so das es Delta neutral wird. Bedeutet es gibt bei Auf- und Abwärtsbrwegungen keine Gewinne und Verluste. Aber das ist schon eher was für deutlich Fortgeschrittene.
I
InDarkness,
14.11.2018 23:51 Uhr
0
Greift man hier auf Optionsscheine und ähnliche Hebelprodukte zurück, würde ich eher von einer Gegenspekulation sprechen. Ich sehe da eher, das man hier zusätzliche Risiken mit ins Depot nimmt in der Hoffnung die würden etwas ausgleichen. Im schlimmsten Fall gehen beide Rechnungen nicht auf und man ist doppelt gekniffen.
I
InDarkness,
14.11.2018 23:47 Uhr
0
Benhur, was Deine Frage betrifft. Eine solide Absicherung ist z.B. über Optionen abbildbar. Und long Optionen sind eigentlich auch keine Raketenwissenschaft. Eine Option ist letztlich eine Kursversicherung in einem regulierten Markt mit festen Regeln. Der Versicherungsgeber muss Sicherheiten hinterlegen, so dass der Versicherungsnehmer auch sein Recht garantiert ausüben kann.
ABER an der Börse gibt es nichts umsonst. So eine Versicherung kostet Geld und je nach dem Risiko, dass der Versicherungsnehmer eingehen soll nicht zu knapp.
t
throck,
14.11.2018 23:18 Uhr
0
Wenn es noch aktuell ist hält Freenet 20% an Drillisch. Und die gehn ja richtig ab. Habe beide Aktien 2009 gekauft :-( aber nach paar Monaten wieder verkauft. Die Frage ist aber, wie es mit Freenet aussehen würde, wenn sie den Anteil nicht hätten..... alles andere als die Aktie zu kaufen finde ich ist Spekulation. Gibt ja ne ordentliche Dividende..... eine Pleite wie zum Beispiel Mox Telekom ist ja wahrscheinlich ziemlich unwahrscheinlich.
I
InDarkness,
14.11.2018 23:16 Uhr
0
Dr. K, was die Ratschläge von Dirk "das Ende ist nah' " Müller betrifft wäre ich sehr vorsichtig. Der hat mit seinem "Premium" Fond über Jahre sehr erfolgreich mit Absicherungsinstrumenten das Geld seiner Anleger verbrannt und entsprechend in einer Hause historischen Ausmaßes seine Peformance zerballert. Nachdem das Elend kaum noch zu ertragen war, hat er die Praxis dann verändert. Der Erfolg ist, dass jetzt am vermutlichen Ende der Hause keine Absicherung mehr vorhanden ist, dafür aber die fetten Jahre zu wenig genutzt wurden genug Vorsprung zu erwirtschaften. Wenn irgend jemand ganz sicher keine Ratschläge zum Thema Absicherung geben sollte ist das wohl Dirk "der Zusammenbruch steht unmittelbar bevor" Müller!
I
InDarkness,
14.11.2018 18:15 Uhr
0
ManformML, nunja meiner Meinung nach alles alles eine Frage der Zeitskala. Klar unterliegt der Markt gewissen Manipulationen. Das ist normal und Teil des Spiels. Doch so etwas ist auch nicht ewig aufrechtzuerhalten. Wer in Jahren oder länger denkt, dem können die üblichen Kurscapriolen doch hezlich egal sein. Im besten Fall sind das Chancen.
D
Dr._K,
14.11.2018 17:51 Uhr
0
Naja, man hat im letzten Quartal weniger verdient als im Quartal davor, insofern ist ein Rückgang bei Freenet auch angesichts der Gesamtlage durchaus gerechtfertigt. Mit Nachkäufen bleibe ich vorerst an der Seitenlinie. Die Kursentwicklung nach unten mutet aber in der Tat übertrieben an, weil da eben auch einige Einmaleffekte in dem Rückgang enthalten waren. Der TV-Kundenrückgang ist zudem ggf. auf die Preissteigerung zurückzuführen, der Umsatz ist hier meines Wissens in etwa gleich geblieben. Wenn Freenet natürlich jetzt in jedem Quartal nur noch 0,33 Cent verdient oder sogar weniger und nur noch einen Euro Dividende pro Jahr ausschüttet, dann haben wir hier eine realistische Kursanpassung nach unten. Sobald aber wieder 0,5 Cent pro Quartal verdient werden, ist die Aktie eher zu billig.
@Benhur: Ja OpenEnd ohne Knockout wäre die deutlich bessere Wahl. Vorsicht auch hier wenn Du es langfristig hältst und der Kurs gleichbleibt oder volatil ist. Beispiel: Eine Aktie steht bei 10 Euro und geht 10 % runter auf 9 Euro. 3x-Short-Open-End Zertifikat steht bei 1 Euro und geht 30% rauf auf 1,30. Soweit so gut. Wenn die Aktie dann aber wieder ansteigt auf 10 Euro, also um 11,11% (und nicht um 10% - es wird ja ausgehend von dem niedrigen Kurs ein höherer relativer Anstieg benötigt), dann fällt das Zertifikat um 33,33% auf 1,3*(1-0,33333)=0,866. Konsequenz: Aktie so teuer wie vorher auch, Zertifikat nicht mehr. Ist also auch nichts, was man ewig liegen lassen kann (selbst im Trend nicht unbedingt), da das Papier durch das Hin und Her mit der Zeit an Wert verliert.
m
manfromLM,
14.11.2018 15:22 Uhr
0
Hier diskutieren anscheinend gewiefte und kompetente Trader. Für den *** wird immer klarer: Die aktuelle Kursentwicklung von Freenet hat am wenigsten mit fundamentalen Unternehmenszahlen zu tun, sondern offenbar in der Hauptsache mit Manipulation durch entsprechende Akteure - oder?
B
Benhur,
14.11.2018 15:03 Uhr
0
Ich bedanke mich für die ausführlichen Erläuterungen ausdrücklich. Dann eine Frage noch dazu Doppelpunkt wie sieht es bei den sogenannten OpenEnd scheinen aus. Ich kenne mich nicht so gut aus mit long short call und put und was ist noch alles für Derivate auf dem Markt gibt. Was ist denn aus eurer Sicht eine seriöse und nicht gefährliche Absicherung für fallende Kurse? Gibt es da überhaupt etwas oder sollte man von all dem die Finger weglassen.
D
Dr._K,
14.11.2018 14:25 Uhr
0
Das ist richtig. Benhur hatte was von einem KO-Schein gesagt, darauf hatte ich das jetzt bezogen. Und natürlich kann es bei einem klassischen Leerverkauf auch gefährlich werden bzw. sogar noch gefährlicher, da der Verlust ja theoretisch in unbegrenzter Höhe möglich ist. @Benhur: guck mal auf Wikipedia nach Short Squeeze, da ist ein schönes Beispiel dafür.
I
InDarkness,
14.11.2018 12:37 Uhr
0
Die von Dir beschriebenen Ausführungen wurden zu den Optionsscheinen gemacht. Meistens super unfaire Produkte, weil die Emittenten da eben ihre eigenen Regeln machen.
Das ist bei Optionen und Leerverkäufen eine ganz andere Sache. Was nicht bedeutet, dass die nicht auch gefährlich sind. ;-)
D
Dr._K,
14.11.2018 12:34 Uhr
0
@Benhur:
Diejenigen, die Leerverkäufe tätigen, sind ja im Zweifel andere als diejenigen, welche die Aktie kaufen. Ich kann es mir einfach nicht anders erklären, dass manche Kurse trotz heftig grünem Sentiment nicht steigen, daher gehe ich mal davon aus, dass die Börsianer potentiellen größeren Anstiegen auch einfach mal etwas entgegenstellen, damit der Kurs nicht zu viel steigt oder Kurse durch bestimmte Ordern oder tatsächliche (Leer)verkäufe "künstlich" klein machen oder kurzfristig halten (vgl. z.B. Lufthansa die Tage, woher soll diese Abwärtsbewegung auf unter 20 bitte schön gekommen sein?). Auch der Dax fällt ja häufig, wenn alle Long sind (Stichwort Euwax Sentiment als Kontraindikator) und andersrum (steigt umso mehr, je mehr Privatanleger short gehen).
Gleichwohl kann man auch zu Aktien, die man selbst hält oder kauft Leerverkaufspositionen oder Shorts eröffnen, wenn man von der Gesamtmarktlage nicht überzeugt ist. Dirk Müller ("Mr. Dax") meinte mal er würde nie Aktien verkaufen, sondern in Zeiten, in denen er von fallenden Kursen ausgeht, kurzfristig (!) Shortpositionen zur Absicherung fahren. Du hast Recht, in solchen Zeiten, in denen man beides (long & short) gleichzeitig hat, gewinnt man nicht so viel, verliert aber im Zweifel auch weniger, wenn es mal runter geht, nimmt also so gesehen das Risiko aus der Kursbewegung ein Stück weit raus.
Dass mit den Computersystemen war auf sogenannte KO-Scheine als "Absicherung" bezogen. Wenn Du eine so große Position hast, dass es sich lohnt es (wie Dirk Müller vorschlägt) zeitweise mit einem gleichzeitig laufenden Short abzusichern, solltest Du m.E. ein Shortzertifikat nehmen, das nicht einfach ausknocken (Ko= knockout) kann. Diese Scheine sind brandgefährlich (Du hast eine Position mit einem Short-Zertifikat abgesichert, dann steigt der Kurs kurz, (so dass/ damit) Dein Zertifikat wertlos verfällt und anschließend fällt der Kurs wieder, so dass Du auf beiden Seiten unter dem Strich verloren hast.)
Hinzu kommt, dass ich es erlebt habe, dass wenn hiermit (mit KO-Scheinen) die "Absicherung" bzw. generell das Short-Engagement kurzfristig theoretisch funktioniert hat, Du den Schein nicht verkaufen kannst, sondern der Emittent erst dann wieder Kurse stellt, wenn Dein Schein schlechter steht. Die Commerzbank hat früher z.B. häuftiger auf diese Weise betrogen, andere sicherlich auch. Oder Du kaufst den Schein und plötzlich wird der Spread total ungünstig für Dich verändert... Daher besser mit weniger riskanten Zertifikaten (Faktor 3x short o.ä.) die Positionen absichern, wenn Du generell an so etwas denkst, die können normalerweise nicht einfach mal so eben wertlos verfallen.
B
Benhur,
14.11.2018 8:51 Uhr
0
Dr. K: zu deinen Ausführungen Folge Bemerkungen. Wenn doch bei vielen deutschen Aktien wie du schreibst, beim Kauf gleich Leerverkäufe getätigt werden dann hat das doch zwei Aspekte. Zum einen gewinnt man unter dem Strich doch gar nichts. Denn wenn die Aktie fällt hat man auf der einen Seite die Aktienverluste und auf der anderen Seite die Gewinne bei den Leerverkäufen. Müsste sich doch eigentlich ausgleichen. Auf der anderen Seite schrieb jemand im im Forum, ich weiß nicht ob du es warst, dass diese Leerverkäufe hochgefährlich sind. Das z.b. die Computersysteme versagen und dem Käufer die Gelegenheit genommen wird, Gewinne zu realisieren. Am nächsten Tag würde es dann wieder gehen wenn es für den Käufer der Leerverkäufe nicht mehr so günstig sei. Also verstehen tue ich das noch nicht so richtig.
Z
ZÜRICHDieSchweizerBankCre,
14.11.2018 0:35 Uhr
0
ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Freenet-Aktie von ihrer "Top Pick"-Liste gestrichen. Begründet wurde dies in einer am Donnerstag vorliegenden Studie mit der nachlassenden operativen Dynamik des
Telekomunternehmens, vor allem im Wachstumssegment New Media.
Z
ZÜRICHDieSchweizerBankCre,
14.11.2018 0:33 Uhr
0
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