GAZPROM Forum: Community User: Caiw5c5f62645bb07

Kommentare 99.649
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Openinsider, 25.04.2022 17:00 Uhr
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Wobei das Budget ja bereits seit Jahren zu verpuffen scheint..
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iNadja, 25.04.2022 18:37 Uhr
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Hahah, Trade Republik hatte auch für Gazprom und Lukoil Aktien 0.02 Euro vorgeschlagen, habe es gar nicht gesehen, da man das "Angebot" erst sieht, wenn man ins Profil geht.
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Geko1, 25.04.2022 15:59 Uhr
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Russland lenkt seine fossilen Einnahmen ins Militär mit circa 66 Milliarden Euro/ pro Jahr. Wir haben da momentan um die 50 Mil. Frage mich wo bei uns das Geld landet, wir haben ja nicht wirklich eine Armee... in was für Kanälen verschwindet bei uns das Geld. Die Oberste Verantwortliche per Politik Geschachere hat den Job js zugeschoben bekommen ohne technische und militärische Kenntnisse...also im Grunde 0,0 Berufserfahrung. Landen die Gelder dann bei Beratern die nur schwätzen oder wo? Wir haben ja vielleicht 40 einsatzbereite Kampfflugzeuge etc. ... ich würde sofort entlassen werden, wenn bei uns das Geld für nichts verbrannt wird.
Pleitegeier131
Pleitegeier131, 25.04.2022 15:40 Uhr
1
Habt ihr schon Dividende bekommen?
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Quarkodarko, 25.04.2022 14:56 Uhr
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da wirds für euch schwierig.. also dann doch besser nach Brasilien
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Quarkodarko, 25.04.2022 14:56 Uhr
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https://www.dw.com/de/paraguay-will-keine-reichsb%C3%BCrger-und-impfgegner-mehr/a-60238735
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Openinsider, 25.04.2022 14:49 Uhr
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@Berndbrot Kann dir Brasilien empfehlen, sofern du eine findige Geschäftsidee hast bzw. ein festes passives Einkommen, lässt es sich dort sehr gut leben. Und auch wenn für Deutsche, die noch nie was anderes als ihr Dorf gesehen haben nicht vorstellbar, die Gesundheitsversorgung mit einer privaten Krankenversicherung ist auf einem Topniveau, nicht umsonst spielen die Brasilianer in der Chirurgie eine weltweit führende Rolle.
Q
Quarkodarko, 25.04.2022 14:28 Uhr
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und tschüss.. ihr werdet hier nicht mehr gebraucht
Q
Quarkodarko, 25.04.2022 14:28 Uhr
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https://blog.mpt-reisen.de/deutsche-kolonien-in-suedamerika-blumenau-in-brasilien/
Berndbrot
Berndbrot, 25.04.2022 14:26 Uhr
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Die russischen Rohstoffe werden ja immer gefragter. Sie wenden sich Asien zu und bleiben gut im Geschäft. Europa wird drr grosse Verlierer der Eigensanktionen sein. Langfristig. Good bye, welcome Lateinamerika
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Gruno, 25.04.2022 13:54 Uhr
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Zu Punkt 1: Die Wirtschaft, wird da investieren, wo es rentabel ist und wenn sich Recycling nicht lohnt, wird da nichts gemacht. Unternehmen sind keine Karnevalsvereine. Schau dir alleine Shell an, die russisches Öl kaufen und mit anderen Ölen mischen, um die Herkunft zu "verschleiern". Würde man heute die Sanktionen beenden, wären morgen praktisch alle Unternehmen wieder in Russland tätig. Das ist kein Glaube, sondern das Streben der Unternehmen nach Wachstum und Profit. Moral wird erst dann wichtig, wenn die Gefahr besteht in der Öffentlichkeit dafür angeprangert zu werden, was wiederum zu finanziellen Einbußen führen würde. Zu Punkt 2: Russland ist nicht nur Öl und Gas. Und Öl und Gas sind nicht nur Energie, sondern auch Rohstoffe, die in Produktionen verwendet werden. Es geht dabei um etliche Metalle wie Kupfer, Nickel, Palladium, Chrom, Titan, Aluminium und viele mehr inkl. seltener Erden. Wie willst du das substituieren? Das Märchen der erneuerbaren Energien ist zwar schön und gut, wird aber nicht in absehbarer Zeit Grundlastfähige Energien, wie Gas, Kohle oder Atom ablösen können. Zumal wir hier noch immer nicht von allen anderen Rohstoffen sprechen, die nichts mit Energie zu tun haben. E-Autos haben im Schnitt 70kg mehr an Aluminium. Woher soll das kommen? Ohne diese Rohstoffe, wird das auch nichts mit allen ökologischen Vorhaben. Schau dir doch mal Frankreich an. Die schaffen es aktuell nicht selbst mit den Atomkraftwerken, aufgrund aktueller Wartungen ihren eigenen Bedarf zu decken und müssen importieren. Zu Punkt 3: Da gebe ich dir Recht. Man sollte aber nicht immer davon ausgehen, dass alle Entscheidungsträger Idioten sind oder durch Lobbyarbeit dazu verleitet werden die Zukunft nicht voranzutreiben. Es ist nunmal nicht so einfach, wie es immer scheint. Gewisse Prozesse benötigen eben Jahre oder Jahrzehnte. Und oft hören sich Konzepte eben besser an als sie es sind.

Danke für die umfangreiche und fundierte Antwort. Meine Aussagen beziehen sich generell auf mittelfristige Perspektive und nicht den ist-zustand: 1) gebe dir teilweise recht. Allerdings ist billig immer eine Definitionsfrage. Zum einen ist es eine Frage der zeitliche Perspektive. Investitionen sind immer zunächst teuer und lohnen sich erst mittelfristig. In Deutschland scheuen viele Konzerne langfristige Investitionen und warten lieber bis der Staat das ganze bezuschusst. Emobolität ist ein gutes Beispiel dafür. Da davon auszugehen ist, dass die Rohstoffpreise mittelfristig nicht wirklich günstiger werden, wird recycling deutlich rentabler. Denke, dass die Firmen in Europa derzeit sehen wie bescheiden die abhängkeit von Russland und China ist und deswegen auch aus Sicherheitsgründen vermehrt auf recycling oder westliche Partner setzen werden. Lieber etwas mehr zahlen und dafür in Krisenzeiten versorgt werden als lieferstops. Die Sanktionen gegen Russland werden Meines Erachtens in den nächsten 5-10 Jahren nicht mehr aufgehoben. Der zweite Faktor ist die Verlagerung von Kosten auf die Allgemeinheit. Landwirtschaft ist hier ein gutes Beispiel, wo die Schäden der massentierhaltung nicht durch die Landwirte beglichen wird oder eben auch atomkraft, wo ein Großteil der entsorgungskosten an der Allgemeinheit hängen bleibt. Spielt allerdings für die aktuelle Diskussion keine Rolle. Generell muss die Kreislaufwirtschaft mehr fokussiert werden und geschieht dies auch gerade. Die meisten Autobauer investieren bereits in batteriereceycling. 2) ist richtig, dass auch andere Rohstoffe betroffen sind, allerdings betrifft die politische Diskussion derzeit vor allem Öl, Gas und Kohle. Ist auch richtig, dass Öl nicht nur für Treibstoff verwendet wird, allerdings ist meines Wissens das russische Öl eh nicht von übermäßig guter Qualität, wobei ich nicht beurteilen kann, ob dass nur für Verarbeitung zu Treibstoff gilt. Denke, dass man Öl / Gas bzw die verarbeiteten Produkte zu einem großen Teil durch andere Stoffe ersetzen kann und es ist ja nicht so, dass wir Öl/ Gas ausschließlich aus Russland beziehen. Zum Thema grundlast aus erneuerbaren: hängt von der Umsetzung ab. Wenn man dezentrale und ausgewogene versorgung mit Wind und Sonne macht, bekommt man relativ gleichmäßig Strom. Wird zumindest selten weder Wind noch Sonne vorhanden sein. Entscheidend wird sein, dass man die Speicherung intelligent steuert und überhaupt in speichersysteme investiert. 3) sind uns hier einig. Das Problem ist nur, dass ständig irgendwelche wichtigen Wahlen sind und man diese nicht gewinnt , wenn man auf Zukunft statt Gegenwart setzt. Generell ist meines Erachtens alles eine Frage des politischen und gesellschaftlichen willens. Derzeit sind sich fast alle einig ( Politik/Wirtschaft und Gesellschaft), dass die abhängkeit von Russland gemindert werden muss. Wie sich das weiterentwickelt wird sich zeigen. Viel wird auch davon abhängen, ob es politik/Medien gelingt Zusammenhänge zu erklären. Nicht alle aktuellen Preissteigerungen hängen mit dem Krieg zusammen und nicht alle davon mit den Sanktionen. Viel hängt mit corona und vor allem dem Umgang Chinas damit zusammen und das weniger Nahrungsmittel aus der Ukraine exportiert werden können, wäre auch ohne Sanktionen so.
G
Gruno, 25.04.2022 13:20 Uhr
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Eigentlich wirklich traurig, dass Leute voller Unwissenheit, sowohl Börsen, als auch Markttechnisch anderen die Intelligenz absprechen wollen. 😂 Da scheiterts an einfachsten Logiken. Deshalb seid ihr ja auch der Meinung Russland geht unter. 🙈

Die Sowjetunion hat den ersten kalten Krieg vor allem aus wirtschaftlichen Gründen verloren. Klär uns doch mal auf, warum es diese mal anders laufen soll. Der kriegsverlauf spricht doch Bände über die russische "Überlegenheit". Außer der Zerstörung von zivilen Einrichtungen haben die Russen wenig erreicht, weil sie zwar ein Vermögen im das Militär gesteckt haben, aber trotzdem nichts auf die Reihe kriegen. In einer Diktatur fließt halt in der Regel sehr viel Geld in dubiose Kanäle die dem Land wenig helfen.
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