GAZPROM Forum: Community User: Caiw5c5f62645bb07

Kommentare 99.617
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JustusBobUndPeter, 14.09.2022 21:17 Uhr
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Über die erste Schienenfahrt in Deutschland am 7. Dezember 1835, die einige reiche Kaufleute zwischen Nürnberg und Fürth ermöglichten, wurde Angst und Schrecken verbreitet: Einige Ärzte sagten jedem, der mit der Bahn fahren würde, schlimme Gehirnkrankheiten voraus ... Quer,denker sind nicht wirklich neu
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Rroland, 14.09.2022 21:12 Uhr
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YouTube sagt als Medium auch schon alles. "Grüne Energie wird immer teurer sein"... ganz schön platte Aussage. Der PKW wird sich auch nie gegen das Pferd durchsetzen. Kaiser Wilhelm etwa um 1895. Öl und Gas ist begrenzt und wird teuer, wenn Investoren nicht mehr in den Sektor investieren. Das wird so in 15 bis 20 Jahren sein. Bis dahin mag die Aussage evtl. zutreffen, aber 20 Jahre ist ja auch ums Eck wenn man gedanklich etwas weiter als von der Sportschau bis zum Fitnessstudio denkt.
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JustusBobUndPeter, 14.09.2022 21:07 Uhr
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Ulrike Herrmann ist weder brilliant noch Bestseller Autorin, die bedient ohne Zweifel mal wieder eine bestimmte Klientel. kann man also getrost vergessen
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JustusBobUndPeter, 14.09.2022 21:01 Uhr
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https://www.lokalkompass.de/event/dortmund-ost/c-information/wirtschaft-geht-auch-anders-querdenkerin-ulrike-herrmann-im-interview-in-der-kommende-in-brackel_e237735
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Gast-747327800, 14.09.2022 21:00 Uhr
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Trotzdem möchte ich die Dividende und das Geld für meine Gazprom - ADRs. ☠️
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Gast-747327800, 14.09.2022 20:59 Uhr
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Grüne Energie wird immer teuer sein, aber aus ökologischen Gründen ist irgendwann nur noch grüne Energie möglich. Es wird notwendigerweise zu Einschränkungen kommen. Einfach mal den Vortrag "Ökozid" von Ulrike Herrmann auf YouTube anschauen.
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Gast-747327800, 14.09.2022 20:57 Uhr
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"Demokratie und Wohlstand, ein längeres Leben, mehr Gleichberechtigung und Bildung: Der Kapitalismus hat viel Positives bewirkt. Zugleich ruiniert er jedoch Klima und Umwelt, sodass die Menschheit nun existenziell gefährdet ist. »Grünes Wachstum« soll die Rettung sein, aber die brillante Wirtschaftserklärerin und Bestseller-Autorin Ulrike Herrmann hält dagegen: Verständlich und messerscharf erklärt sie in ihrem neuen Buch »Das Ende des Kapitalismus. Warum Wachstum und Klimaschutz nicht vereinbar sind – und wie wir in Zukunft leben werden« (ab 8. September 2022 bei KiWi), warum wir stattdessen »grünes Schrumpfen« brauchen." So sieht meiner Meinung nach die Zukunft aus.
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Rroland, 14.09.2022 20:43 Uhr
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Um hier mal etwas Niveau in die Diskussion zu bekommen: https://www.ise.fraunhofer.de/en/publications/studies/cost-of-electricity.html Time will tell.
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Rroland, 14.09.2022 20:34 Uhr
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Nino ist ein Realist und kein Utopist. Günstigere Produktionskosten bringen dir nur nichts, wenn sie nach folgendem Schema ablaufen "Nachts=Nichts, Morgens=Nichts, Mittags-Nachmittags= Jetzt koste ich nur 6 Cent" Bravo, so läuft eine Industrienation. Ihr malt euch die Welt, wie sie euch gefällt und glaubt das Ingenieure sich schon, um das technische kümmern. Erklärt mir mal wieso der Rest der Welt nicht das gleiche macht, wenn es sich nicht nur fürs Klima lohnt, sondern wie du sagst, auch ökonomisch. Diese Argumentation macht in einer Welt in der Profitmaximierung die Maxime ist keinen Sinn. Es geht nicht um gut/schlecht sondern günstig/teuer und darum was effektiv ist. Wenn wir 100% Wind und Solar haben wollen, dann brauchen wir im worst case auch zusätzlich 100% Kohle/Öl/Gas oder Atom. Wenn in der Hälfte von Deutschland kein Wind weht und keine Sonne scheint, dann benötigt die andere Hälfte von Deutschland in der genug Wind und Sonne ist insgesamt 200% der benötigten Kapazität um genug Strom zu erzeugen. Es ist egal wie man es dreht und wendet. Entweder man schafft Überkapazitäten an Wind/Solar oder man schafft Überkapazitäten an Kohle/Öl/Gas oder Atom. Oder kleistert die Landschaft mit Speichern zu um den gesamten deutschen Strombedarf über mehrere Wochen/Monate aus Speichern zu bedienen, mal abgesehen davon, dass das weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll ist, zumal diese Speicher für kurzfristige Angelegenheiten konzipiert sind und nicht für mehrere Wochen. Aber die müssen auch gefüllt werden also auch wieder Überkapazitäten. Seit wann sind 100% benötigte Überkapazitäten effektiv? Kann man machen. Aber dann bitte nicht über doppelte, dreifache oder vierfache Strompreise weinen.

Das Speichern keine Lösung ist, hast du ja auf Grund der Hohen Stromgestehungskosten, welche die zur Zeit verfügbaren Speichertechnologien aufweisen, bereits erkannt. Dass der Wandel nicht bis 2025 umgesetzt ist, scheint dir auch bekannt. Wir reden hier eher vom Zeitraum bis 2045. Dass 100% regenerative Energie (aus Deutschland) nicht umsetzbar ist, hast du auch bereits richtigerweiße erkannt. Da bist du also schon in vielen Punkten ganz nah an der Sichtweise unseres Bundesministeriums. Derzeit geht es darum die Kapazitten zu verwenden,welche da sind, gerade Photovoltaik hat hier noch Potenzial und ist (zur Tageszeit) die günstigste Energieform die wir haben. Da die Sonne Nachts nicht scheint, braucht es Backup-Kraftwerke. Vor Russlands Geniestreich sah der Plan vor, diese bis etwa 2038 über Gas aus Russland zu betreiben (Deshalb unter anderem auch NS2). Das ist jetzt unglücklich gelaufen, weil Putin anscheinend alles daran setzt, dass wir nicht so lange auf Gas setzen. Das wird jetzt erstmal kurzfristig (5 Jahre) teuer. Da brauchen wir uns nichts vormachen. Nun nochmal zum Thema Solar. Die Stromgestehungskosten betragen tagsüber in D in der Tat etwa 7-10ct je KWh. In Wüstenregionen hat man aber bereits im letzten Jahr die magische Schwelle von Stromgestehungskosten von 1ct je kWh erreicht. Gas hat jahrelang etwa 5ct je kWh gekostet, derzeit etwa 30ct je kWh. Solarstrom ist Nachts nicht verfügbar und wird auch in 10 Jahren nachts nicht verfügbar sein. P2G ist momentan noch viel zu teuer, die Stromgestehungskosten von P2G wirst du ja vermutlich recherchiert haben - auf Grund der günstigen Erzeugungskosten von Solarstrom (außerhalb Deutschlands) ist hier aber auch noch ein Puffer vorhanden. Niemand, geschweige denn die Regierung plant mit 100% EE aus D.
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Blumenudo, 14.09.2022 20:33 Uhr
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Wieder ein Anschlag auf Putin. Sagen zumindest englische Medien
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JustusBobUndPeter, 14.09.2022 19:57 Uhr
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Der Realist – Ein Gefährlicher Pessimist Wieso sollte ein Realist ein gefährlicher Pessimist sein? Nun, ein Realist schätzt sich selbst nicht als Pessimisten ein. Er betrachtet die Dinge objektiv und realistisch. Sein Maßstab ist die Realität. Doch sein eigentlicher Maßstab ist seine Wahrnehmung der Realität und nicht die Realität selbst. Und diese Wahrnehmung hängt ganz stark mit unserer Einstellung, unseren Filtern und Glaubenssätzen ab. Ohne es selbst bewusst zu merken, setzen sich die Realisten unter uns scheinbar objektive Grenzen. Sie glauben so sehr an diese Grenzen weil deren Ursprung schließlich in der objektiven Realität liegt. Die angebliche Realität wird dann all zu oft als Ausrede für die verschiedensten Dinge angebracht. Doch so etwas wie Realität gibt es nicht.
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Nino12, 14.09.2022 19:32 Uhr
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Nino ist halt ein Foren-Wissenschaftler. Aber auch Nino wird wissen, dass die KWh Solarstrom (seit längerem) deutlich günstiger Produktionskosten aufweist, als andere Energieformen an der EEX zu bekommen sind.

Nino ist ein Realist und kein Utopist. Günstigere Produktionskosten bringen dir nur nichts, wenn sie nach folgendem Schema ablaufen "Nachts=Nichts, Morgens=Nichts, Mittags-Nachmittags= Jetzt koste ich nur 6 Cent" Bravo, so läuft eine Industrienation. Ihr malt euch die Welt, wie sie euch gefällt und glaubt das Ingenieure sich schon, um das technische kümmern. Erklärt mir mal wieso der Rest der Welt nicht das gleiche macht, wenn es sich nicht nur fürs Klima lohnt, sondern wie du sagst, auch ökonomisch. Diese Argumentation macht in einer Welt in der Profitmaximierung die Maxime ist keinen Sinn. Es geht nicht um gut/schlecht sondern günstig/teuer und darum was effektiv ist. Wenn wir 100% Wind und Solar haben wollen, dann brauchen wir im worst case auch zusätzlich 100% Kohle/Öl/Gas oder Atom. Wenn in der Hälfte von Deutschland kein Wind weht und keine Sonne scheint, dann benötigt die andere Hälfte von Deutschland in der genug Wind und Sonne ist insgesamt 200% der benötigten Kapazität um genug Strom zu erzeugen. Es ist egal wie man es dreht und wendet. Entweder man schafft Überkapazitäten an Wind/Solar oder man schafft Überkapazitäten an Kohle/Öl/Gas oder Atom. Oder kleistert die Landschaft mit Speichern zu um den gesamten deutschen Strombedarf über mehrere Wochen/Monate aus Speichern zu bedienen, mal abgesehen davon, dass das weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll ist, zumal diese Speicher für kurzfristige Angelegenheiten konzipiert sind und nicht für mehrere Wochen. Aber die müssen auch gefüllt werden also auch wieder Überkapazitäten. Seit wann sind 100% benötigte Überkapazitäten effektiv? Kann man machen. Aber dann bitte nicht über doppelte, dreifache oder vierfache Strompreise weinen.
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JustusBobUndPeter, 14.09.2022 19:31 Uhr
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Aber die Mainstream Massmedia und Politiker haben was anderes behauptet 🤔, heißt es, die lügen uns an?

husch husch zurück in deine Quer.blase 🤣🤣🤣
a
alexfkas, 14.09.2022 19:28 Uhr
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Na wohl nur zwei Schiffe würde ich sagen

Aber die Mainstream Massmedia und Politiker haben was anderes behauptet 🤔, heißt es, die lügen uns an?
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Rroland, 14.09.2022 19:00 Uhr
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Nino ist halt ein Foren-Wissenschaftler. Aber auch Nino wird wissen, dass die KWh Solarstrom (seit längerem) deutlich günstiger Produktionskosten aufweist, als andere Energieformen an der EEX zu bekommen sind.
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