GAZPROM Forum: Community User: Caiw5c5f62645bb07

Kommentare 99.617
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Det123, 06.01.2023 14:52 Uhr
3
Das verstehe einer wer will. Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock "will, dass Russland für die in der Ukraine verursachten Schäden aufkommt". Berlin beabsichtigt ggf. Vermögenswerte russischer Personen und Organisationen, die von europäischen Sanktionen betroffen sind, in Höhe von 5,046 Milliarden Euro eingefroren sind für den Wiederaufbau der Ukraine zu verwenden. Insbesondere die eingefrorenen Finanzanlagen belaufen sich auf etwas mehr als 2,2 Milliarden Euro und knapp 1,1 Milliarden auf bewegliches Vermögen. Weiß Frau Baerbock bzw. Berlin eigentlich wie viele Milliarden deutscher Bürger in ADR russischer Aktien eingefroren sind? Das dürfte ein vielfaches der von Berlin veranschlagten Summe von ca. 5 Mrd. eingefrorener russischer Vermögen sein. "Je länger die Zunge, desto kürzer der Verstand", so kennt man deutsche Politiker/innen.​ https://www.anatolienportal.com/blogbeitraumlge/berlin-koennte-eingefrorene-russische-vermoegenswerte-beschlagnahmen-um-der-ukraine-zu-helfen-wenn-verbuendete-dem-beispiel-folgen-bloomberg
b
blitzi1277, 05.01.2023 13:20 Uhr
1

Walter, das nützt uns jetzt alles nichts. Bei vielen von uns und auch bei mir sind große Vermögensteile und zum Teil auch die private Altersvorsorge blockiert. Das wir aus den Investments nicht ausgestiegen sind war im Nachhinein ein fataler Fehler. Nun stehen wir vor der großen Entscheidung. ADR tauschen oder ADR behalten. Im Grunde können wir nichts richtig machen. Enteignung, Verramschen, Vermögenserhalt. In einem Jahr oder später müssen wir uns dann ex post wieder fragen. Warum haben wir die Entwicklung nicht erkannt. Wir sind alle keine Hellseher. Wir haben letztlich das Handeln nur teilweise in unserer Hand. Was nutzt mir jetzt ein Tausch auf dem russischen Weg, wenn ich anschließend enteignet werde. Vielleicht ist es im Moment auch zu früh zu handeln. Die Bücher der ADR Ausgeber sind schon so oft geschlossen und geöffnet worden. Ich bezweifle derzeit, dass die ADR Ausgeber überhaupt die Aktien aus nicht gewandelten ADR verkaufen können. Dazu gibt es Handelsverbote für Ausländer aus unfreundlichen Staaten. Es gibt keine geordneten Märkte, die eine so große Aktien Anzahl aufnehmen könnte. Von einem angemessenen Vermarktungs- Zeitraum und Rechtssicherheit, die Vermögenswerte in den Westen zu transferieren ganz zu schweigen. Wie gesagt, das hilft uns alles nicht weiter. Noch sind wir weder enteignet oder die ADR wertlos ausgebucht. Ich wünsche uns allen gute Nerven und viel Kraft diese missliche Situation zu überstehen.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Genauso ist es. Hier entscheidet eh schon kein freier Markt mehr sondern Sanktionen, Gegensanktionen und Willkür der Politiker in dieser Hinsicht ( beide Seiten ).
D
Det123, 05.01.2023 13:03 Uhr
1

Am schlimmsten fand ich die ganzen Putinunterstützer in diesem Forum, die wochenlang vor dem Einmarsch in die Ukraine hier verbreiteten, man brauche sich keine Sorgen machen. Alles nur eine Militärübung und wer etwas anderes behauptet sei ein von den Amis manipulierter Kriegstreiber. Das wären die entscheidenden Wochen gewesen um noch mit Gewinn auszusteigen.

Walter, das nützt uns jetzt alles nichts. Bei vielen von uns und auch bei mir sind große Vermögensteile und zum Teil auch die private Altersvorsorge blockiert. Das wir aus den Investments nicht ausgestiegen sind war im Nachhinein ein fataler Fehler. Nun stehen wir vor der großen Entscheidung. ADR tauschen oder ADR behalten. Im Grunde können wir nichts richtig machen. Enteignung, Verramschen, Vermögenserhalt. In einem Jahr oder später müssen wir uns dann ex post wieder fragen. Warum haben wir die Entwicklung nicht erkannt. Wir sind alle keine Hellseher. Wir haben letztlich das Handeln nur teilweise in unserer Hand. Was nutzt mir jetzt ein Tausch auf dem russischen Weg, wenn ich anschließend enteignet werde. Vielleicht ist es im Moment auch zu früh zu handeln. Die Bücher der ADR Ausgeber sind schon so oft geschlossen und geöffnet worden. Ich bezweifle derzeit, dass die ADR Ausgeber überhaupt die Aktien aus nicht gewandelten ADR verkaufen können. Dazu gibt es Handelsverbote für Ausländer aus unfreundlichen Staaten. Es gibt keine geordneten Märkte, die eine so große Aktien Anzahl aufnehmen könnte. Von einem angemessenen Vermarktungs- Zeitraum und Rechtssicherheit, die Vermögenswerte in den Westen zu transferieren ganz zu schweigen. Wie gesagt, das hilft uns alles nicht weiter. Noch sind wir weder enteignet oder die ADR wertlos ausgebucht. Ich wünsche uns allen gute Nerven und viel Kraft diese missliche Situation zu überstehen.
D
Det123, 05.01.2023 12:28 Uhr
0
Vielleicht ist es besser die ADR zu behalten. Russland droht mal wieder mit Enteignung. https://www.anatolienportal.com/blogbeitraumlge/wolodin-russland-koennte-auslaendisches-vermoegen-als-reaktion-auf-die-beschlagnahme-russischer-vermoegenswerte-zugunsten-der-ukraine-konfiszieren
W
WalterSparbier, 05.01.2023 11:37 Uhr
1

Finde es allerdings auch eine Schweinerei von der EU die eigenen Leute zu entmündigen als sogenannter Schutz, dadurch haben wir die vermutlichen Verluste, weil wir nicht mehr frei entscheiden konnten. Unter aller Sau die Palamentarier die das verordnet haben. Sollte es zu einer Auseinandersetzung mit der Nato kommen, sollen die Politiker selber kämpfen gehen.

Am schlimmsten fand ich die ganzen Putinunterstützer in diesem Forum, die wochenlang vor dem Einmarsch in die Ukraine hier verbreiteten, man brauche sich keine Sorgen machen. Alles nur eine Militärübung und wer etwas anderes behauptet sei ein von den Amis manipulierter Kriegstreiber. Das wären die entscheidenden Wochen gewesen um noch mit Gewinn auszusteigen.
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ThunderJunky, 05.01.2023 8:07 Uhr
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Finde es allerdings auch eine Schweinerei von der EU die eigenen Leute zu entmündigen als sogenannter Schutz, dadurch haben wir die vermutlichen Verluste, weil wir nicht mehr frei entscheiden konnten. Unter aller Sau die Palamentarier die das verordnet haben. Sollte es zu einer Auseinandersetzung mit der Nato kommen, sollen die Politiker selber kämpfen gehen.

Tja, wer zockt, kann sich verzocken. War genug Zeit auszusteigen.
LamboLars
LamboLars, 05.01.2023 7:59 Uhr
0
Es wurde ja angekündigt, dass der Handel ausgesetzt wird. Vielleicht sollte man den Anlegern immer Push-Nachrichtwn anbieten, immer wenn eine Aktie fällt.
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Geko1, 05.01.2023 7:57 Uhr
3
Finde es allerdings auch eine Schweinerei von der EU die eigenen Leute zu entmündigen als sogenannter Schutz, dadurch haben wir die vermutlichen Verluste, weil wir nicht mehr frei entscheiden konnten. Unter aller Sau die Palamentarier die das verordnet haben. Sollte es zu einer Auseinandersetzung mit der Nato kommen, sollen die Politiker selber kämpfen gehen.
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Machen, 05.01.2023 7:12 Uhr
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Du hast es erkannt
G
Geko1, 05.01.2023 5:27 Uhr
0
Wenn die Adrs enteignet werden, wird in 100 Jahren niemand mehr in Russland investieren, da man jederzeit komplett sein Geld verlieren kann.
J
Johnny_Knoxville, 04.01.2023 18:59 Uhr
0
Servus Peter, danke für die Info! Dann warten wir mal ab was noch alles so passiert…..
D
Det123, 04.01.2023 17:54 Uhr
0
Vielen Dank für die Info. Ich frage mich nur an welchem geregelten Markt und in welchem angemessenen Zeitraum die BNY Mellon den Verkauf durchziehen will.. Im Grunde unterliegen die meiner Meinung nach als unfreundlicher Ausländer genauso Handelsverboten wie Privatpersonen. Ich würde das erst einmal ganz entspannt sehen. Wie oft sind die Bücher der ADR Ausgeber schon geöffnet und geschlossen worden. Gut, warten wir es ab..
Ã
ÖsiPeter, 04.01.2023 16:42 Uhr
0

Servus Peter, ja die Kest wurde bei mir auch abgezogen. Aber ich bin schon mal froh, dass sie umgewandelt worden sind.

Interessante Details zum Umtausch der Gazprom ADRs von meinem Broker: Die Bank of New York Mellon, hat das ADR-Programm zum 3. August 2022 gekündigt. Die Folge: Laut eigener Ankündigung will BNY Mellon anschließend die in einem russischen Depot verwahrten Originalaktien verkaufen und den Erlös an die ADR-Besitzer auszahlen. Allerdings ist im ADR-Vertrag mit Gazprom vorgesehen, dass der Verkauf erst ein Jahr nach Kündigung der ADRs beginnen darf. Aber was, wenn Besitzer von Gazprom-ADRs das nicht wollen? Dann haben sie bis zum 3. August 2023 das Recht, einen Umtausch ihrer ADRs in Gazprom-Aktien zu beantragen. Klingt erst mal einfach, ist es aber de facto nicht. Denn russische Gesetze und EU-Sanktionen machen den Umtausch praktisch unmöglich. Welche Möglichkeiten haben Gazprom-Anleger noch? Nummer 1 – KEIN UMTAUSCH: Sie reagieren auf das Schreiben ihrer Depotbank nicht. Dann werden die den ADRs zugrunde liegenden Gazprom-Aktien von der BNY Mellon nach Jahresfrist verkauft - zu welchem Kurs auch immer. Heißt: Anleger fahren mit hoher Wahrscheinlichkeit Verlust ein. Dieser lässt sich dann wenigstens beim Fiskus steuerlich geltend machen. Nummer 2 - UMTAUSCH: Anleger verlangen von BNY Mellon den Umtausch ihrer ADRs in Gazprom-Aktien. Angenommen, es gelingt ihnen - trotz aller geschilderten Widrigkeiten -, die Aktien auf ein Depot in Russland zu übertragen, dann sind diese dort erst einmal blockiert. Denn ausländische Investoren dürfen laut russischen Gesetzen, die nach Beginn des Ukraine-Kriegs erlassen wurden, keine russischen Aktien verkaufen. Sie erhalten für diese auch keine Dividenden oder anderen Erträge. Die Aktien liegen also in einem gesperrten Depot, die Erträge fließen auf ein gesperrtes Konto. Und bis der russische Gesetzgeber beides wieder freigibt, kann es Jahre dau- ern. Auch keine schöne Alternative. Bleibt als trauriges Fazit für betroffene Anleger: Nicht aktiv zu werden und abzuwarten, was mit dem Verkauf der ADRs durch BNY Mellon in einem Jahr erlöst wird, scheint die Variante zu sein, die noch den geringsten Verlust bringt.
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