Gerresheimer Private Forum WKN: A0LD6E ISIN: DE000A0LD6E6 Kürzel: GXI Forum: Aktien User: Useyourillusion

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14:48:36 Uhr, TTMzero RT
Kommentare 2.722
C
Cyberkunde, 1. Jun 11:55 Uhr
0

Ich sprach das eben auch an, dass man dadurch ja eigentlich das Vertrauen wieder herstellen kann, wenn der Zeitplan diesmal eingehalten werden könnte. Daraufhin meinte er, dass kann man nur hoffen. So what!?

Ehrlicherweise ist mir in den Aussagen von IR zuviel reininterpretiert worden. Das liest sich so, als wolle uns der Junior IR-Manager durch die Blume sagen, dass es knapp wird. Und das darf er nicht, ebenso natürlich auch nicht bestätigen dass es klappt. Bedenkt auch dass es noch kurzfristog News zum Centor-Verkauf geben könnte. Wenn man bis Ende September die Debt Ratio verbessern möchte (so war es vereinbart), dann müsste man zeitnah auch nen Käufer verkünden, denn fürs Closing wird auch Zeit benötigt. Was meint ihr?
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 1. Jun 11:55 Uhr
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Ich vermute der enge Fahrplan musste so gewählt werden. Zum einen wegen der Vorgaben des AktG, zum anderen wegen der Banken. Natürlich könnte auch die Frist mit den Banken noch einmal verlängert werden. GXI ist abhängig von Dritten und hier zentral KPMG. KPMG ist aber selbst unter Beschuss. Sowohl von Seiten der BAFin als auch der eigenen Berufsaufsicht, deshalb wohl ja auch die Beauftragung von GT und der forensischen Untersuchung, um hier abschließend „reinen Tisch“ zu machen, aber auch um die Verantwortlichkeiten für den JA 2024 mittelbar zu klären. Ggfs gibt es Differenzen zwischen GT und KPMG, die sich eben auch auf die Verfahren für den JA2024 auswirken könnten. Da kann sich KPMG keine Angriffsfläche leisten. Ggfs kommt hier aber auch intern Lehmann unter Feuer, da er ja die Aufstellung des JA 2024 in 2025 zu verantworten hatte. Die Beauftragung von GT hat deshalb den zeitlichen Fahrplan gestreckt und möglicherweise auch die Basis für eine zeitliche Überschreitung gesetzt. Der Vorteil wird aber sein, dass nach Vorlage des testierten JA „reiner Tisch“ gemacht worden ist. Deswegen wäre für mich eine kurzfristige Überschreitung der Terminierung nicht wirklich überraschend oder schlimm. Das Management hatte seinerzeit in der Pressemitteilung auch angekündigt, dass man sich „bemüht“ den Termin für den Jahresabschluss 2025 im Juni 2026 weiterhin einzuhalten. Die Formulierung war jedoch bereits eine bedingte, da man eben auf Externe nur einen eingeschränkten Einfluss hat. Allerdings muss man auch sehen, dass KPMG sich gegebenenfalls sich selbst weiteren Haftungansprüchen aussetzt, wenn man nicht so kooperieren sollte, dass die gesetzlichen und rechtlichen Anforderungen des Aktiengesetzes eingehalten werden können. Auch KPMG ist hier unter einem erheblichen zeitlichen Druck zu liefern. Der Kurs ist alles in allem eben nicht ohne Grund dort, wo er ist. Aber das ist ja auch gerade die Chance, wenn man vom relevanten Markt und dem Unternehmen operativ überzeugt ist. Mein Tipp an die GXI-Veteranen: Blendet eure eigene Erfahrung mit GXI aus, es ist mit Röhrhoff ein neuer Sheriff in GXI-Town und fragt euch nur, ob ihr JETZT neu in das Unternehmen einsteigen würdet, wenn ihr keinerlei GXI-Erfahrung und etwaige Buchverluste hättet.

Eine Bitte. Könntest Du bei längeren Texten bitte mit Absätzen arbeiten 😉. Das erleichtert das Lesen sehr. Danke Dir
SenecAAA
SenecAAA, 1. Jun 11:57 Uhr
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Eine Bitte. Könntest Du bei längeren Texten bitte mit Absätzen arbeiten 😉. Das erleichtert das Lesen sehr. Danke Dir

Ich werde es versuchen! Da kommt der Professor durch. 😉
Pleite!Pech!Pannen!
Pleite!Pech!Pannen!, 1. Jun 12:03 Uhr
2
Wahrscheinlich hat der Anruf eher mehr Unsicherheit hervorgerufen, als alles andere. Deswegen ausdrücklich nochmal, dass dies nur mein empfinden war/ist.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 1. Jun 12:07 Uhr
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Gut, dass du angerufen hast! Ich warte die Ad-hoc ab und telefoniere erst danach mit Hr. Pickert.

Mit Verlaub, aber nach einer ad hoc hat sich ein Anruf natürlich erübrigt. Es ging darum, dass mehrere bei unterschiedlichen IR-Personen anrufen und wir gleichen die Aussagen dann ab. Jeder fragt ja auch anders und jeder antwortet etwas unterschiedlich. Das war ja die Intention von Investi82.
SenecAAA
SenecAAA, 1. Jun 11:52 Uhr
0

Wir müssen einfach demütig abwarten, richtig. Sollte es zu einer erneuten Verzögerung kommen, sehe ich das aber nicht als triviale Banalität an. Man wollte den Jahresabschluss am 26.2.vorstellen, dann hieß es, man arbeitet mit Hochdruck daran, Ende März einzuhalten, um nicht aus dem SDax zu fliegen und bei den SSD-Gläubigern einen technicial Default zu vermeiden. Dann hat man auch das nicht eingehalten und eine Fristverlängerung bei Banken und Gläubigern von Ende September ausgehandelt. Dennoch hat man weiterhin kommuniziert, dass man Juni anstrebt. Sollte dies nun erneut nicht eingehalten werden können, geht erneut sehr viel Vertrauen zu Bruch und es würde Röhrhoff und Lehmann persönlich beschädigen. Das wäre dann nicht mehr Siemssen und Metzner zuzurechnen. Und mir würden sich 2 Fragen aufdrängen. Warum ist man bei der erzielten Fristverlängerung nicht gleich (mit Puffer) auch bei der geplantern Vorlage für den Jahresabschluss auf September gegangen und wieso dauert das mit der Forensik und dem Testat überhaupt derart lange, so dass man sich ständig verschätzt, wenn es doch keine neuen gravierenden Findings gibt? Aber wie gesagt, vielleicht packen sie es ja diesmal und Juni kann gehalten werden. Die Hoffnung bleibt...

Ich vermute der enge Fahrplan musste so gewählt werden. Zum einen wegen der Vorgaben des AktG, zum anderen wegen der Banken. Natürlich könnte auch die Frist mit den Banken noch einmal verlängert werden. GXI ist abhängig von Dritten und hier zentral KPMG. KPMG ist aber selbst unter Beschuss. Sowohl von Seiten der BAFin als auch der eigenen Berufsaufsicht, deshalb wohl ja auch die Beauftragung von GT und der forensischen Untersuchung, um hier abschließend „reinen Tisch“ zu machen, aber auch um die Verantwortlichkeiten für den JA 2024 mittelbar zu klären. Ggfs gibt es Differenzen zwischen GT und KPMG, die sich eben auch auf die Verfahren für den JA2024 auswirken könnten. Da kann sich KPMG keine Angriffsfläche leisten. Ggfs kommt hier aber auch intern Lehmann unter Feuer, da er ja die Aufstellung des JA 2024 in 2025 zu verantworten hatte. Die Beauftragung von GT hat deshalb den zeitlichen Fahrplan gestreckt und möglicherweise auch die Basis für eine zeitliche Überschreitung gesetzt. Der Vorteil wird aber sein, dass nach Vorlage des testierten JA „reiner Tisch“ gemacht worden ist. Deswegen wäre für mich eine kurzfristige Überschreitung der Terminierung nicht wirklich überraschend oder schlimm. Das Management hatte seinerzeit in der Pressemitteilung auch angekündigt, dass man sich „bemüht“ den Termin für den Jahresabschluss 2025 im Juni 2026 weiterhin einzuhalten. Die Formulierung war jedoch bereits eine bedingte, da man eben auf Externe nur einen eingeschränkten Einfluss hat. Allerdings muss man auch sehen, dass KPMG sich gegebenenfalls sich selbst weiteren Haftungansprüchen aussetzt, wenn man nicht so kooperieren sollte, dass die gesetzlichen und rechtlichen Anforderungen des Aktiengesetzes eingehalten werden können. Auch KPMG ist hier unter einem erheblichen zeitlichen Druck zu liefern. Der Kurs ist alles in allem eben nicht ohne Grund dort, wo er ist. Aber das ist ja auch gerade die Chance, wenn man vom relevanten Markt und dem Unternehmen operativ überzeugt ist. Mein Tipp an die GXI-Veteranen: Blendet eure eigene Erfahrung mit GXI aus, es ist mit Röhrhoff ein neuer Sheriff in GXI-Town und fragt euch nur, ob ihr JETZT neu in das Unternehmen einsteigen würdet, wenn ihr keinerlei GXI-Erfahrung und etwaige Buchverluste hättet.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 1. Jun 11:51 Uhr
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Ich habe einen leisen Verdacht. Das ist aber nichts für das Forum bzw. die Öffentlichkeit. Bei Interesse, bitte Mail an mich, aber nicht böse sein, wenn ich mir Unbekannten nichts mitteile.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 1. Jun 11:48 Uhr
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Der Handelsumsatz ist heute übrigens nicht dünn, er ist faktisch Luft. Also quasi fast überhaupt kein Umsatz. So mickrig war er noch nie. Das deutet nicht auf panische Gespräche zwischen GT, KPMG und GXI hin
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 1. Jun 11:33 Uhr
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Wir haben am 19. Juni übrigens Hexensabbat....also großer Verfallstag von Optionen an der Terminbörse Eurex.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 1. Jun 11:32 Uhr
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Meine Hoffnung für heute ist erstmal, dass kurz vor 15.30 Uhr eine Meldung kommt, dass Arrowstreet am Freitag von 1,78 auf 1,5% gegangen ist. Ich nehme aber auch gerne weitere bzw. andere Reduzierungen.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 1. Jun 11:23 Uhr
2

Ich verstehe die Ungeduld in einer Phase großer Unsicherheit. Man muss sich aber mal selbst fragen, ob dies klug ist bei €27,XX nervös zu werden, wenn AOC mit AR-Insight vor 2 Wochen seine Position signifikant zu über €28 erhöht hat und ankündigt, dass man weiter aufstocken wird. AOC fährt ferner eine Call/Put-Konstruktion einerseits zur Absicherung der eigenen Aktienposition andererseits zur Aufstockung der Aktienposition über kalkulierte überproportionale Call-Gewinne. Das zeugt von „conviction“. Selbst eine terminliche Verschiebung des Testats ggfs. wegen Kleinigkeiten ändert nichts an den grundsätzlichen Überlegungen. Die HV wird nach Vorlage des testierten JA mit Einberufungsfrist von 30 Tagen bis Ende August zwingend abgehalten werden müssen. Bis dahin wird sich alles weisen.

Wir müssen einfach demütig abwarten, richtig. Sollte es zu einer erneuten Verzögerung kommen, sehe ich das aber nicht als triviale Banalität an. Man wollte den Jahresabschluss am 26.2.vorstellen, dann hieß es, man arbeitet mit Hochdruck daran, Ende März einzuhalten, um nicht aus dem SDax zu fliegen und bei den SSD-Gläubigern einen technicial Default zu vermeiden. Dann hat man auch das nicht eingehalten und eine Fristverlängerung bei Banken und Gläubigern von Ende September ausgehandelt. Dennoch hat man weiterhin kommuniziert, dass man Juni anstrebt. Sollte dies nun erneut nicht eingehalten werden können, geht erneut sehr viel Vertrauen zu Bruch und es würde Röhrhoff und Lehmann persönlich beschädigen. Das wäre dann nicht mehr Siemssen und Metzner zuzurechnen. Und mir würden sich 2 Fragen aufdrängen. Warum ist man bei der erzielten Fristverlängerung nicht gleich (mit Puffer) auch bei der geplantern Vorlage für den Jahresabschluss auf September gegangen und wieso dauert das mit der Forensik und dem Testat überhaupt derart lange, so dass man sich ständig verschätzt, wenn es doch keine neuen gravierenden Findings gibt? Aber wie gesagt, vielleicht packen sie es ja diesmal und Juni kann gehalten werden. Die Hoffnung bleibt...
SenecAAA
SenecAAA, 1. Jun 11:20 Uhr
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Ich wäre mit der Interpretation von telefonischen Auskünften der IR in dieser Lage sehr vorsichtig. Selbst die IR dürfte aktuell nicht völlig im Bild sein und erst im letzten Moment informiert werden.
SenecAAA
SenecAAA, 1. Jun 11:18 Uhr
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Muss die ordentliche HV nach dem Aktiengesetz nicht innerhalb der ersten acht Monate des Geschäftsjahres stattfinden? Also im Falle von Gerresheimer bis Ende Juli? Du schriebst 'bis Ende August'.

Grundsätzlich muss die HV aufgrund des abweichenden Geschäftsjahres bei GXI tatsächlich bis zum 31. Juli 2026 abgehalten werden. Aufgrund „besonderer Umstände“, was vorliegend mit Blick auf den noch nicht testierten JA der Fall sein könnte, könnte Gerresheimer aber auch die HV später abhalten. Mit Blick auf die Frist gegenüber den Gläubigern/Banken bis Ende September 2026 würde ich davon ausgehen, dass die HV spätestens im Laufe des August abgehalten werden muss. Dies wäre aber rechtlich riskant wegen Anfechtungsgründen etc, da Par. 175 Abs.1 Satz 3 AktG eine Muss-Vorschrift ist und die Rechtsprechung hier sehr restriktiv ist. Grundsätzlich gehe ich weiterhin von Juli aus.
Pleite!Pech!Pannen!
Pleite!Pech!Pannen!, 1. Jun 11:17 Uhr
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Spekulative Frage: wenn das Testat sich verspäteten sollte wie würde der Markt darauf reagieren ?

Könnte man nur meinen, dass es wieder mit der Zeitschiene nicht hingehauen hat. Es kommt eben auch darauf an, wie die AD-hoc dann aussieht. Hat jemand sonst noch ein Telefonat geführt?
AlphaTarRandir
AlphaTarRandir, 1. Jun 11:11 Uhr
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Verstehe ich, muss man aber in Perspektive setzen. Wenn „Katastrophen“ oder signifikant schlechtere Nachrichten als im Kurs eingepreist anstehen würden, dann würden wir eine viel größere Vola sehen. Es gibt genügend Investoren mit Insiderwissen in diesem Nebenwert. Alles wird sich nach oben vorher andeuten im Kurs wie das nach unten auch stets so ist. Das aktuelle Kursverhalten deutet auf alles andere als signifikant schlechte Nachrichten hin. Natürlich nur meine Meinung !

Spekulative Frage: wenn das Testat sich verspäteten sollte wie würde der Markt darauf reagieren ?
D
Diversify, 1. Jun 11:08 Uhr
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Ich verstehe die Ungeduld in einer Phase großer Unsicherheit. Man muss sich aber mal selbst fragen, ob dies klug ist bei €27,XX nervös zu werden, wenn AOC mit AR-Insight vor 2 Wochen seine Position signifikant zu über €28 erhöht hat und ankündigt, dass man weiter aufstocken wird. AOC fährt ferner eine Call/Put-Konstruktion einerseits zur Absicherung der eigenen Aktienposition andererseits zur Aufstockung der Aktienposition über kalkulierte überproportionale Call-Gewinne. Das zeugt von „conviction“. Selbst eine terminliche Verschiebung des Testats ggfs. wegen Kleinigkeiten ändert nichts an den grundsätzlichen Überlegungen. Die HV wird nach Vorlage des testierten JA mit Einberufungsfrist von 30 Tagen bis Ende August zwingend abgehalten werden müssen. Bis dahin wird sich alles weisen.

Muss die ordentliche HV nach dem Aktiengesetz nicht innerhalb der ersten acht Monate des Geschäftsjahres stattfinden? Also im Falle von Gerresheimer bis Ende Juli? Du schriebst 'bis Ende August'.
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