GERRESHEIMER WKN: A0LD6E ISIN: DE000A0LD6E6 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 14.147
G
Gast-764838800, 28.09.2025 22:03 Uhr
4
Bill-and-Hold 1. Worum geht es? Die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) prüft, ob die Umsatzverbuchung der Gerresheimer-Gruppe für das Geschäftsjahr 2024 korrekt war. Der Knackpunkt: bestimmte Umsätze wurden mit Kunden über sogenannte „Bill-and-Hold“-Vereinbarungen verbucht. --- 2. Was sind „Bill-and-Hold“-Vereinbarungen? Normalerweise darf ein Unternehmen Umsätze erst dann erfassen, wenn die Leistung erbracht und die Kontrolle über die Ware oder Dienstleistung auf den Kunden übergegangen ist. Bei „Bill-and-Hold“ bestellt der Kunde zwar die Ware und verpflichtet sich zur Abnahme, nimmt sie aber (noch) nicht in Empfang. Stattdessen bleibt die Ware zunächst beim Verkäufer (hier: Gerresheimer). Beispiel: Ein Kunde bestellt Flaschen, möchte diese aber erst im nächsten Jahr abholen, weil sein Lager noch voll ist. Der Vertrag sagt aber: „Die Ware gehört schon dir, du musst auch schon zahlen.“ Nach Rechnungslegungsstandard (IFRS 15) darf Umsatz nur dann schon jetzt gebucht werden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind (z. B. dass der Kunde die Verfügungsmacht hat, dass die Einlagerung nur auf Kundenwunsch erfolgt, dass die Ware identifiziert und nicht mehr umdisponiert werden kann usw.). --- 3. Was prüft die BaFin? Die Frage lautet: 👉 Hat Gerresheimer diese Umsätze zurecht schon 2024 im Konzernabschluss gebucht, oder hätten sie erst 2025 erscheinen dürfen, wenn die Kunden die Ware tatsächlich abgerufen haben? Es geht also um die zeitliche Abgrenzung von Umsätzen – ein klassisches Thema bei Bilanzprüfungen. --- 4. Finanzielle Dimension Gesamtumsatz 2024: 2,036 Mrd. € Umsatz aus „Bill-and-Hold“: niedriger zweistelliger Millionenbetrag (z. B. zwischen 10 und 30 Mio. €). Das ist weniger als 2 % des Gesamtumsatzes, also keine existenzielle Größenordnung – aber für Transparenz und Bilanzierungsregeln trotzdem sehr relevant. --- 5. Was bedeutet das für Außenstehende? Falls die BaFin zu dem Schluss kommt, dass die Umsätze zu früh gebucht wurden, müsste Gerresheimer die Zahlen nachträglich korrigieren (d. h. weniger Umsatz/Gewinn in 2024, mehr in 2025). Es geht also nicht um „erfundene“ Umsätze, sondern um die richtige Periode der Erfassung.
S
Shello84, 28.09.2025 21:33 Uhr
0
und morgen 4. handelstag nach sturz…! kommt oft ne gegenreaktion
D
Diversify, 28.09.2025 19:34 Uhr
0

ich hoffe morgen kommt allein schon wegen der 15% zollgeschichte eine erholung bei pharma und ggf gerresheimer

Schön wär's, doch leider: Fix ist noch nix bzgl des US Zolltarifs 🤨
S
Shello84, 28.09.2025 19:12 Uhr
1
ich hoffe morgen kommt allein schon wegen der 15% zollgeschichte eine erholung bei pharma und ggf gerresheimer
D
Diversify, 28.09.2025 18:59 Uhr
1

Lasst uns die Aktivisten unterstützen 💪. Bei Gerresheimer muss mit dem ganz großen Besen durchgekehrt werden 🧹.

Ich unterstütze hiermit ohne jegliche Einschränkung deine online Petition. Starten wir hier unsere eigene von ULI. initiierte Revolution der Gerresheimer Anleger 💪. Und hoffen wir, die institutionellen Aktivisten verschaffen sich (und damit auch unseren Interessen) bald 'Oberwasser'.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 28.09.2025 18:17 Uhr
1
Lasst uns die Aktivisten unterstützen 💪. Bei Gerresheimer muss mit dem ganz großen Besen durchgekehrt werden 🧹.
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 28.09.2025 18:12 Uhr
1
Und dieser Satz könnte für den Vorstand und Aufsichtsrat noch zum Bumerang werden: „Wir sind zum Schluss gekommen, dass eine Fortsetzung der Gespräche nicht im besten Interesse unseres Unternehmens und seiner Stakeholder ist“, so Dietmar Siemssen, CEO der Gerresheimer AG. https://www.gerresheimer.com/kunden/unternehmen/neuigkeiten/detail/gerresheimer-beendet-gespraeche-mit-private-equity-investoren-ueber-ein-potenzielles-uebernahmeangebot Zur Beendigung von Übernahmegesprächen gehören bekanntlich immer 2 Seiten. Was ist, wenn die andere Seite das so gar nicht sieht und weiterhin das Ziel einer Übernahme fest im Blick hat? Mit neuem Personal bei Gerresheimer kann auch das Thema Übernahme wieder Fahrt auffnehmen. Irgendwann kommt der Vorstand auch in Erklärungsnot. Einerseits eine Übernahme ablehnen und andererseits seinen Aktionären so eine Aktienkurs-Entwicklung zumuten. Und fast zeitgleich: Das Gehalt des CEO von Gerresheimer ist in 2024 um 29,2 Prozent (!!!) von 2,657 Mio. Euro auf 3,434 Mio. Euro gestiegen. Und das des nun Ex-CFO um 16,8 Prozent (!!!) von 1,633 Mio. Euro auf 1,907 Mio. Euro. Das hat auch der Aufsichtsrat mit zu verantworten. In welcher Welt leben Vorstand und Aufsichtsrat von Gerresheimer eigentlich? Es wird Zeit, dass die Aktivisten nun mal so richtig ausmisten und Druck machen und das Zepter übernehmen. AOC, AVI Global Trust, Scott Ferguson und Ricky Sandler täten gut daran, keinen Stein bei Gerresheimer auf dem anderen zu lassen, wenn es um den Umbau des Vorstandes und Aufsichtsrats geht. Und auch bei den Themen Margensteigerung, Kostensenkungsprogramm und Portfoliooptimierungen. Das alte Personal an der Spitze hatte viel zu lange Zeit und sie haben leider gezeigt, dass sie es ohne externe Unterstützung von alleine wohl nicht hinbekommen. Liebe Aktivisten, sorgen Sie für Klarheit, bringen Sie Gerresheimer wieder zurück in die Erfolgsspur, verschließen Sie sich nicht dem Ruf nach konstruktiven Übernahmegesprächen, sondern fordern Sie den Vorstand auf, das Thema aktiv wieder aufzunehmen und auch als Vorstand aktiv selbst mehrere Gespräche mit Private-Equity-Unternehmen zu führen und das bestmögliche Angebot für die Aktionäre zu ermöglichen. Es gibt keinen Grund, die Gespräche mit Private-Equity-Unternehmen einzustellen. Im Gegenteil. Ich bin der Ansicht, dass die Übernahmegespräche wieder aufgenommen werden sollten. Vielleicht sogar vor einem möglichen Moulded Glass Verkauf. Auch ein Gesamtverkauf ist weiterhin denkbar. Sämtliche Optionen müssen auf dem Tisch bleiben. Am Ende kann jeder für sich entscheiden, ob er das Angebot annimmt. Gezwungen wird niemand. Und so lange ein Übernehmer keine 95 % der Anteile hält, kann auch kein SqueezeOut drohen. Und wenn dies dann irgendwann der Fall sein sollte, würde man notfalls im Spruchstellenverfahren eine noch höhere Abfindung erhalten. Jeder Aktionär sollte das Recht haben, selbst darüber zu entscheiden, ob er ein Übernahmeangebot als fair ansieht und es annehmen möchte. Ich habe mich vom bisherigen Vorstand in dieser causa nicht gut vertreten gefühlt.
G
Gast-764838800, 28.09.2025 17:53 Uhr
0
Aus WO kopiert Flymetothemoon: "Die Bafin ist Teil des Problems. Die Shortquote lag letzte Woche mit 10.38% deutlich über dem Mittel der letzten 12 Monate (3.96%). Bin gespannt, ob die BaFin endlich einmal aufwacht und die offensichtlichen Insidergeschäfte überprüft. Aber nach der Schlamperei und Vertuschung bei Wirecard ist klar, dass die Bafin ein massiver Teil des Problems ist, statt Teil der Lösung." 🤔
Trueffel_ULI
Trueffel_ULI, 28.09.2025 17:51 Uhr
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Ich stelle hier nun erneut eine öffentliche Forderung auf und hoffe, der ein oder andere Aktivist und Multiplikator mit Einfluss liest dies: Bitte nutzen Sie Ihre erworbenen Stimmrechte und installieren Sie im Aufsichtsrat dringend bei der nächsten HV neue Köpfe. Nach 4 Gewinnwarnungen, einer Dividendenstreichung, fallender Marge, ausufernder Verschuldung, Bafin-Ermittlung, 70 % Kursverlust, explodierender Leerverkaufsquote, steigenden Gehältern in 2024 von CEO und Ex-CFO, einer Absage der Übernahmegespräche, einem anscheinend fehlenden massiven Kostensenkungsprogramm, sich hinziehendem Moulded Glass-Verkauf, Problemen mit dem Leverage, einem für mich nicht nachvollziehbarem Festhalten am bisherigen CEO, fehlendem operativen Turnaround im Gegensatz zu den Wettbewerbern wie Stevanato und Schott Pharma und einer sehr kritisch zu bewertenden Bormioli-Übernahme, steht auch der Aufsichtsrat deutlich in der Verantwortung und benötigt meiner Ansicht nach dringend, zumindest in Teilen (wenn ein Mandat ausläuft), eine Neubesetzung. Dies schließt auch die Position des Aufsichtsratsvorsitzenden ausdrücklich mit ein. Gerade an der Spitze des Gremiums braucht es eine neue Führungspersönlichkeit, so meine Ansicht. Nur so kann ein Befreiungsschlag mit einem glaubhaften Neuanfang vermutluch gelingen. Ein schlichtes "weiter so" mit dem bisherigen Personal kann und darf es nicht geben. Es muss Veränderungen geben. Dass bei der nächsten HV die Hälfte der Aufsichtsratsmandate der Arbeitgeberseite neu gewählt wird (3 Personen), ist eine echte Chance auf eine wegweisende Veränderung. Im Anschluss sollte spätestens auch ein neuer CEO bestellt werden. Dietmar Siemssen hat zweifelslos, genauso wie Axel Herberg, große Verdienste für Gerresheimer erbracht, aber die Zeit ist nun reif für einen Neuanfang. Das am Kapitalmarkt verloren gegangene Vertrauen ist anders nicht mehr herzustellen.
P
Pringels82, 28.09.2025 13:01 Uhr
0

Gibs in Chat GPT ein. Wird dir auch analysieren. Hier ein Auszug Kurz gesagt: Der 5-Jahreschart von Gerresheimer passt fast Bilderbuch-mäßig zu Murphys Phasenmodell. Wir sind gerade zwischen Kapitulation und möglicher Bodenbildung.Der Kurs rauschte auf ~40 €. Das Volumen stieg stark (siehe dein Chart unten: rote Balken = Verkaufsdruck). Psychologisch: „Despair“ – Anleger haben jede Hoffnung verloren, verkaufen panisch. Murphy sagt: genau hier entsteht oft die Basis für einen neuen Bullenmarkt, weil die Schwachen draußen sind.Nach Murphy wäre die nächste Phase die „Disbelief-Rally“ → ein erster starker Rebound, den aber kaum jemand glaubt („nur eine Bärenmarktrally“). Danach, falls Fundamentaldaten passen, kann ein neuer Zyklus beginnen.

Genau dieses Prinzip beobacht ich im Krypto Sektor ständig.... Ich bin letzte Woche genau deswegen mit 2500 Stücken eingestiegen. Meiner Meinung nach war die Reaktion völlig übertrieben. Die durch die BaFin zu Untersuchungen betroffenen Bilanzen betragen im Umfang keine 5% des Jahresumsatzes.
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