Global Energy Ventures WKN: A3DMYM ISIN: AU0000222002 Kürzel: PV1 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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12. Mai 2026, 22:58 Uhr,
L&S Exchange
Darüber diskutieren die Nutzer
Die Diskussion dreht sich hauptsächlich um die Fortschritte von Provaris Energy im Bereich Wasserstoff- und CO2-Technologien. GreenCash hebt hervor, dass Provaris im März 2026 Quartal Fortschritte bei der Entwicklung eines LCO2-Tanks mit Yinson gemacht hat, der bis Mitte 2026 kommerzialisiert werden soll. Zudem wird die Partnerschaft mit \"K\" LINE zur Stärkung der Wasserstoffversandkapazitäten betont. In Norwegen wird an Prototypen für Wasserstofftanks gearbeitet. GreenCash und Skorpion77 diskutieren auch über den Handel von Provaris-Aktien, wobei Skorpion77 einen großen Kauf in Frankfurt als schlechten Deal bezeichnet. GreenCash ist optimistisch.
Kommentare 1.293
GreenCash,
Gestern 20:26 Uhr
0
Provaris selbst produziert überhaupt keinen H2, sondern will Technolgie-Logistik-Dienstleister werden.
Skorpion77,
Gestern 19:41 Uhr
0
Hallo GreenCash, danke für deine Sichtweise und die Einschätzung. Ich habe das bei Provaris eigentlich so in Erinnerung gehabt, dass der Wasserstoff vor Ort produziert und dann verschifft wird. Auf der alten Homepage war es zu mindestens so aufgeführt. Lg. Skorpion.
GreenCash,
Gestern 17:02 Uhr
0
Ein klassisches, zweischneidiges Schwert!
GreenCash,
Gestern 17:02 Uhr
0
Was das für Provaris strategisch bedeutet
Positiv
Der europäische Elektrolyse-Boom:
validiert den H₂-Markt,
schafft Nachfrage,
beschleunigt Infrastruktur,
erhöht politische Unterstützung,
bringt Industrie-Offtaker hervor.
Ohne lokale Produktion gäbe es wahrscheinlich gar keinen funktionierenden Wasserstoffmarkt.
Negativ
Mit steigender lokaler Produktion:
steigt Preisdruck,
sinken potenziell Importmargen,
werden nur die günstigsten Transportmodelle überleben.
Provaris muss daher beweisen:
1. dass komprimierter H₂-Transport wirtschaftlich funktioniert,
2. dass H2Neo billiger/simpler ist als LH₂ oder Ammoniak,
3. dass die Technologie skaliert,
4. dass langfristige Abnahmeverträge zustande kommen.
Genau deshalb sind die Kooperationen mit:
Uniper,
Norwegian Hydrogen
und deutschen Industriepartnern so entscheidend.
Die nüchterne Investment-Perspektive
Für Provaris ist der Hochlauf europäischer Produktion:
kurzfristig eher positiv,
langfristig aber ein Selektionsprozess.
Wenn Europa wirklich einen großen H₂-Markt aufbaut, profitieren Transport- und Speicherfirmen enorm.
Wenn jedoch:
lokale Produktion billiger wird,
Pipelines dominieren,
Importbedarf sinkt,
oder Wasserstoff insgesamt langsamer wächst als erwartet,
dann wird es für kleine Spezialanbieter wie Provaris schwierig.
Die Aktie ist deshalb weniger ein „reiner Wasserstoff-Play“ als eine Wette auf:
europäische Importabhängigkeit,
maritime H₂-Logistik,
und die Wettbewerbsfähigkeit von komprimiertem Wasserstoff gegenüber Ammoniak/LH₂.
ChatGpt
GreenCash,
Gestern 17:02 Uhr
0
Der Hochlauf der europäischen Wasserstoffproduktion — etwa durch ITM Power, Ceres Power, Plug, Nel, Thyssenkrupp nucera, Siemens Energy oder regionale Projekte in Deutschland und Skandinavien — ist für Provaris Energy gleichzeitig Risiko und Bestätigung des Geschäftsmodells.
Die entscheidende Frage lautet nicht:
„Braucht Europa eigenen Wasserstoff ODER Importe?“
sondern eher:
„Wie groß bleibt die Importlücke trotz lokaler Produktion?“
Die aktuellen politischen und industriellen Signale deuten klar darauf hin: Europa wird beides brauchen.
Warum lokale Produktion Provaris zunächst unter Druck setzt
Das Kernargument gegen Provaris lautet:
Wenn Deutschland, Frankreich, Spanien und die Nordics massiv Elektrolyseure aufbauen,
sinkt langfristig der Bedarf an importiertem H₂,
insbesondere für kürzere regionale Lieferketten.
Das trifft Provaris besonders, weil das Unternehmen genau auf regionale Importe spezialisiert ist:
Norwegen → Deutschland
Nordics → Nordwesteuropa
Schiffstransport von komprimiertem gasförmigem H₂ statt Ammoniak/LH₂.
Wenn also Deutschland genug günstigen grünen Wasserstoff selbst erzeugt, verliert Provaris potenziell:
Volumen,
Preisvorteile,
Auslastung der H2Neo-Schiffe.
Warum der Hochlauf europäischer Produktion Provaris paradoxerweise auch hilft
Der wichtigere Punkt ist jedoch:
ITM Power & Ceres Power produzieren keinen Wasserstofftransport
Diese Firmen bauen:
Elektrolyseure,
SOEC/SOFC-Technologien,
Brennstoffzellen,
industrielle H₂-Systeme.
Sie lösen aber nicht:
Speicherung,
maritime Logistik,
saisonale Versorgung,
Importinfrastruktur,
Versorgungssicherheit.
Genau dort positioniert sich Provaris.
Das bedeutet: Je mehr Elektrolysekapazität Europa baut, desto stärker entsteht überhaupt erst ein funktionierender Wasserstoffmarkt — inklusive Transportbedarf.
Europas strukturelles Problem bleibt bestehen
Deutschland hat weiterhin:
zu wenig günstigen erneuerbaren Strom,
begrenzte Flächen,
hohe Strompreise,
langsame Genehmigungen.
Darum hält die Bundesregierung weiterhin an großen Importzielen fest:
H₂-Importe aus Norwegen,
Nordafrika,
Nahost,
Australien.
Selbst optimistische Szenarien erwarten eine erhebliche Importabhängigkeit bis 2035+.
Die zentrale Studie zur europäischen Wasserstoffstrategie kommt ebenfalls zu dem Ergebnis:
Vollautarkie wäre extrem teuer,
reine Importabhängigkeit aber ebenfalls riskant,
am wahrscheinlichsten ist ein hybrides Modell.
Und genau in diesem Hybridmodell liegt die Investment-These von Provaris.
Der eigentliche Wettbewerb: Pipeline vs. Schiff
Langfristig ist für Provaris weniger ITM Power gefährlich als:
europäische Wasserstoffpipelines,
das H₂-Backbone,
direkte Norwegen-Deutschland-Leitungen.
Denn sobald große Mengen kontinuierlich fließen, sind Pipelines oft günstiger als Schiffe.
Provaris versucht deshalb bewusst eine Marktnische zu besetzen:
Regionale flexible Lieferketten
kleinere bis mittlere Volumina,
frühe Marktphase,
flexible Hafenlösungen,
Versorgung industrieller Cluster,
keine milliardenteuren Pipelines nötig.
Das Unternehmen argumentiert: Komprimierter Wasserstoff per Schiff sei für Distanzen bis etwa 1.000–2.000 nautische Meilen kosteneffizienter und schneller skalierbar als Ammoniak oder neue Pipelines.
GreenCash,
Gestern 16:17 Uhr
0
Am 12.06. ist wohl die HV.
Dann wissen wir mehr, denke ich:
https://investors.provaris.energy/announcements/7532942
GreenCash,
Gestern 16:12 Uhr
0
GreenCash, ich finde schon das deine Angst begründet ist. Deutschland hat maximal noch 1-2 Jahre und dann gehen hier eh die Lichter aus. Ich dachte immer, dass es nach Scholz nicht schlimmer werden kann, bis Fritze auf die Tanzfläche stürmte. Diese Newsletter gehen mir so langsam auf die Nerven. Der Wasserstoff-Sektor hat schon seit einigen Wochen gut Fahrt aufgenommen und hier tut sich überhaupt nichts. Lg. Skorpion.
Finde das allgemeine Merz-Bashing recht unangemessen und ermüdend, angesichts der geopolitischen Sicherheits- und Wirtschaftsschieflage und des nationalen Reformstaus, welcher sich über Jahrzehnte angestaut hat.
Bin übrigens kein Union-Wähler, aber mir ist Sachlichkeit wichtig.
Egal, zurück zu Provaris.
Ich hab' irgendwie die Sorge, dass wenn durch Ceres Power, Itm Power und Co. die lokale Wasserstoffproduktion hochgefahren wird, gar nicht mehr so viel H2 verschifft werden muss, was den Markt für Provaris verkleinern würde.
Zumindest hat Provaris zusätzlich noch das Co2-Geschäft.
Mal sehen.
Skorpion77,
Gestern 15:04 Uhr
0
GreenCash, ich finde schon das deine Angst begründet ist. Deutschland hat maximal noch 1-2 Jahre und dann gehen hier eh die Lichter aus. Ich dachte immer, dass es nach Scholz nicht schlimmer werden kann, bis Fritze auf die Tanzfläche stürmte. Diese Newsletter gehen mir so langsam auf die Nerven. Der Wasserstoff-Sektor hat schon seit einigen Wochen gut Fahrt aufgenommen und hier tut sich überhaupt nichts. Lg. Skorpion.
GreenCash,
Gestern 11:17 Uhr
0
Wir sind übrigens in Sidney wieder bei 0,01 AUD. Immerhin.
GreenCash,
Gestern 6:39 Uhr
0
Okay, jetzt hab' ich Angst um mein Geld, das in den vielen Provaris Aktien steckt.
Warum?
Provaris setzt auf Deutschland 🫣
Na, kleiner Spaß am Morgen 😅
Wird schon ☕😁🍀
GreenCash,
Gestern 6:28 Uhr
0
Kam heute Nacht als Newsletter.
GreenCash,
Gestern 6:27 Uhr
0
Transport mandates favour molecules that can be shipped at lower-cost than domestic supply
Critically, RFNBO obligations apply to physical fuels—not certificates. This creates demand for:
Reliable, scalable supply chains
Delivered molecules that meet RFNBO traceability rules
Shipping plays a central role in early hydrogen trade, particularly for markets without completed pipeline infrastructure.
A clear opportunity for Nordic hydrogen – delivered by Provaris’ Compressed H2 carriers.
The new German mandate opens a clear window for Nordic hydrogen production:
Competitive renewable power prices indicate delivered cost estimate of ~€7/kg (subject to power pricing and shipping distance).
Short shipping distances to German ports.
Strong alignment with RFNBO certification requirements.
This is where Provaris’ compressed hydrogen shipping solution comes into focus:
Designed for regional, short‑to‑medium distance routes
Enables flexible delivery into German ports
Avoids the conversion losses and reconversion costs associated with hydrogen derivatives such as ammonia.
As Germany’s transport fuel suppliers move to secure early compliant supply, Nordic hydrogen delivered by sea represents a practical and cost‑competitive import pathway.
Bottom line for investors: mandates + limited domestic supply = import demand
Germany has now locked in hydrogen demand through law (all be it a year overdue).
German expects imports to fill the gap as domestic supply lags and is expensive. This is what we are hearing directly from German utilities.
RFNBO mandates favour physical, traceable hydrogen supply – not certificates!
Nordic‑to‑Germany shipping routes align directly with Provaris’ logistics solution, with delivered RFNBO H2 at half the cost of penalties and inline with current grey H2 costs. No brainer!
This isn’t distant policy ambition — it is near‑term, mandated demand beginning in 2026 and import demand by 2030.
GreenCash,
Gestern 6:27 Uhr
0
Germany’s New Transport Mandate Creates a Clear Demand Signal for Green Hydrogen Imports
Last week we highlighted how European policy is rebuilding momentum for clean hydrogen. This week, the spotlight turns to Germany and a very practical step that directly creates hydrogen demand.
What Changed on May 8?
On 8 May 2026, Germany’s upper house (Bundesrat) approved legislation implementing the EU’s Renewable Energy Directive III (RED III) into national law, mandating minimum use of RFNBO hydrogen (green hydrogen made with renewable electricity) in transport fuels.
Key points for investors:
Mandatory for fuel suppliers to source RFNBO fuels from 2026, starting at 0.1% of transport energy. The mandate rises to ~1.2% by 2030 and 10% by 2040 (200% above the EU requirement).
BloombergNEF estimates that the quotas could drive 250,000 metric tons of green hydrogen demand by 2030 in Germany alone, rising to 1.6 million tons by 2040.
Germany will not have the supply volume or a competitive price to meet quotas, therefore creating an import requirement of ~100,000 tpa from 2030.
Fuel suppliers face penalties of €120/GJ if they fail to comply equivalent to a price of €14-15/kg for H2 – creating a strong economic incentive to source compliant hydrogen.
This shifts hydrogen demand from “policy ambition” to legal obligation.
Why this matters: Germany cannot supply this demand domestically
Germany has been clear for several years that imports will be essential to meeting its hydrogen needs. BloombergNEF highlights that:
European green hydrogen production costs remain structurally high due to power prices, grid constraints and capex (domestic supply costs of €10/kg excluding subsidy).
Even with strong policy support, Europe is expected to fall well short of domestic production targets by 2030, forcing reliance on imports.
Primary bottleneck for proposed imports of ammonia remans a lack of “cracking” infrastructure required to convert imported ammonia back into hydrogen for use in the transport sector (not to mention the cost).
Existing grey H2 market impacted… Longspur Research also highlights Germany has had a mandatory greenhouse gas reduction quota in place for transport fuels since 2015, the GHG Quote will now be aligned with RED III. The GHG Quote is estimated to add about €4.5/kg to the price of grey hydrogen to comply and this is seen as setting a floor price of about €7/kg against the RED III cap of €14-15/kg.
S
Skorpion77,
5. Mai 21:42 Uhr
0
Ich bin bei den üblichen Verdächtigen Wasserstoff-Akien investiert und habe super Einstiegs-Kurse erwischt. Hier habe ich nicht immer gut gekauft, aber so ist das manchmal...🤷🏻♂️😂
vettriano81,
5. Mai 18:18 Uhr
0
Dankeschön 🙂 den Bereich Wasserstoff hab ich zugegebenermaßen lange aus den Augen verloren und mich schon bei einigen Werten geärgert... Natürlich ist das hier hochspekulativ, aber es macht auch Spaß, wenn es klappt und ein Unternehmen sich erfolgreich entwickelt
R
RealerLöschzug,
5. Mai 16:10 Uhr
0
Ja, war auch mein Handelsplatz.
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