H2 Alle Werte Forum: Community User: alternate

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alternate, 12.09.2020 10:55 Uhr
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Hyundai steigert die Verfügbarkeit von wasserstoffbetriebenen NEXO SUVs Ein viertes Autohaus in Kalifornien wird NEXO anbieten, Hyundais emissionsfreies SUV mit einer Reichweite von 380 Meilen. In einem Wettlauf um die endgültige erneuerbare Kraftstoffquelle für Fahrzeuge besteht kein Zweifel daran, dass das kluge Geld in Strom steckt. Das heißt aber nicht, dass Befürworter der Energie von Wasserstoff-Brennstoffzellen im Begriff sind, sich umzudrehen. Das jüngste Beispiel ist Hyundai, das am Donnerstag bekannt gab, dass es plant, seinen mit Wasserstoffzellen betriebenen NEXO-SUV in weiteren Händlerausstellungsräumen verfügbar zu machen. https://www.hotcars.com/hyundai-boosts-hydrogen-powered-nexo-suv-availability/
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alternate, 12.09.2020 10:49 Uhr
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Die französische Strategie verfügt über die größte Elektrolyse Wasserstoffkapazität für 2030 • Frankreich verspricht die höchste Elektrolyseurkapazität in Europa bis 2030 • CO2-neutrale Wasserstoffstrategie, um einen positiven Einfluss auf den französischen Strommarkt zu haben • Industrie- und Transportschwerpunkte für die Wasserstoffdekarbonisierung https://www.icis.com/explore/resources/news/2020/09/11/10551839/french-strategy-boasts-largest-2030-electrolyser-hydrogen-capacity
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alternate, 12.09.2020 10:42 Uhr
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BASF liefert Natrium-Schwefel-Batterien für Produktionssysteme für grünen Wasserstoff Natrium-Schwefel (NAS) -Batterien von NGK Insulators werden von einer Tochtergesellschaft des Chemieunternehmens BASF für Strom-Gas-Projekte des südkoreanischen Unternehmens G-Philos in globalen Gebieten geliefert. Die Kombination der Power-to-Gas-Systeme (P2G) von G-Philos mit der Batterietechnologie - von der NGK derzeit der einzige Hersteller ist - könnte die erweiterte Produktion von grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energiequellen ermöglichen, sagte BASF New Business in einem Pressemitteilung gestern. https://www.energy-storage.news/news/basf-to-supply-sodium-sulfur-batteries-for-green-hydrogen-production-system
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alternate, 12.09.2020 10:40 Uhr
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11 700 km Elektrifizierung plus Batterie- und Wasserstoffzüge in Traktionsdekarbonisierungsstrategie Die Strategie empfiehlt die Elektrifizierung von 11.700 Gleiskilometern, den Batteriebetrieb auf 400 km und den Wasserstoffbetrieb auf 900 km. https://www.railwaygazette.com/uk/11-700-km-of-electrification-plus-battery-and-hydrogen-trains-in-traction-decarbonisation-strategy/57342.article
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alternate, 12.09.2020 10:38 Uhr
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Großbritannien soll laut Regierungsplänen weltweit führend im Bereich Wasserstoff werden Die britische Regierung arbeitet an einer neuen Wasserstoffstrategie, die laut einem führenden Beamten „einen weltweit führenden Wasserstoffmarkt schaffen“ soll. Während einer Sitzung des Umweltprüfungsausschusses gestern (10. September) bestätigte Wirtschaftssekretär Alok Sharma, dass das bevorstehende "energy white paper" Pläne für Wasserstoff enthalten wird und dass Anfang nächsten Jahres eine detaillierte Strategie folgen wird - bevor Großbritannien das 26. UN-Klima ausrichtet Change Conference (COP 26) im November in Glasgow. https://www.fleetnews.co.uk/news/environment/2020/09/11/uk-to-become-hydrogen-world-leader-accoring-to-government-plans
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alternate, 12.09.2020 10:35 Uhr
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Wasserstoff auf der ganzen Welt: Verbesserung der Energieversorgungssicherheit in Japan und Südkorea Im Anschluss an unseren jüngsten Beitrag zur Wasserstoffstrategie Australiens und zur Vorbereitung der Veröffentlichung der kanadischen Strategie skizzieren wir in diesem Beitrag die nationalen Wasserstoffstrategien Japans und Südkoreas. Sowohl für Japan als auch für Südkorea haben ihre Wasserstoffstrategien drei Hauptaspekte: Sicherung von Wasserstoff für die Energiesicherheit, Förderung des Einsatzes heimischer Wasserstofftechnologien und Realisierung der Dekarbonisierung. https://www.jdsupra.com/legalnews/hydrogen-around-the-world-enhancing-72154/
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alternate, 12.09.2020 10:32 Uhr
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Für British Columbia sind zehn neue Wasserstoffstationen geplant Die Regierung von British Columbia hat 10 Mio. USD für den Bau und Betrieb von zehn Wasserstofftankstellen sowie drei Jahre Unterstützung für Hydrogen BC, eine neue Einheit der Canadian Hydrogen Fuel Cell Association, bereitgestellt. https://www.h2-view.com/story/ten-new-hydrogen-stations-planned-for-british-columbia/
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alternate, 12.09.2020 10:27 Uhr
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Shell plant den Ausbau des kalifornischen Wasserstoffbetankungsnetzwerks Die California Energy Commission (CEC) hat eine Bekanntmachung über die vorgeschlagene Auszeichnung veröffentlicht, in der Subventionen zur Unterstützung der Wasserstoffbetankungsinfrastruktur in Kalifornien aufgeführt sind. Equilon Enterprises LLC (Shell Hydrogen) nahm als Antragsteller an der entsprechenden Zuschussfinanzierungsmöglichkeit (GFO) teil und erhielt 40,8 Mio. USD, vorbehaltlich der formellen Genehmigung bei einem künftigen CEC-Geschäftstreffen. https://ngtnews.com/shell-plans-expansion-of-californias-hydrogen-refueling-network
Kasi77
Kasi77, 12.09.2020 8:44 Uhr
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👍👌
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alternate, 12.09.2020 8:43 Uhr
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"Green Deal erfordert eine Verdopplung des bisherigen Aufwands" Bochum (energate) - Die EU-Kommission plant im Zuge ihres Green Deals eine Erhöhung des bisherigen CO2-Minderungsziels für das Jahr 2030 von 40 auf 55 Prozent. Eine Studie die Ruhr-Universität Bochum zeigt, wie schwierig dieses Ziel zu erreichen sein dürfte, wenn sich am bisherigen Entwicklungspfad nicht spürbar etwas ändert. Ein Gastkommentar von Prof. Graham Weale, Honorarprofessor für Energieökonomik und -politik an der Ruhr-Universität Bochum, Centrum für Umwelt, Ressourcen und Energie (CURE) In vielen Studien wird untersucht, wie die EU strengere Klimaziele erreichen kann. Diese vergleichen jedoch meist den notwendigen Aufwand nicht mit dem tatsächlich Erreichten. Um die Realität solcher Ziele zu bestimmen, hat die Ruhr-Universität kürzlich eine Studie durchgeführt, die bewertet, wie die Reduktionen der Jahre 2005 bis 2018 erreicht wurden und wie viel zusätzlicher Aufwand sowohl für das derzeitige Ziel von minus 40 Prozent als auch für ein neues Ziel von minus 55 Prozent erforderlich ist. Erneuerbare und Fuel Switch vorne, Energieeinsparung zuletzt Es gibt drei Mittel zur CO2-Emissionsreduzierung, die in den verschiedenen EU-Ländern ganz unterschiedliche Rollen spielen. Erneuerbare Energien - hauptsächlich Strom - waren das mit Abstand wichtigste Mittel und trugen in der EU28 seit 2005 zu 14 Prozent zur CO2-Minderung bei, in Deutschland sogar zu 24 Prozent. Der sogenannte Fuel Switch war das zweitwichtigste Mittel mit einem Beitrag zur CO2-Minderung von sieben Prozent in der EU28. Frankreich und Schweden erreichten auf diesem Wege eine Minderung um bis zu zwölf Prozent, Deutschland nur vier Prozent. Zuletzt kam die Reduzierung des Energiebedarfs: drei Prozent in der EU28, 18 Prozent in Großbritannien und nur ein Prozent in Deutschland. Um ehrgeizige Ziele zu erreichen, ist es wichtig, dass jedes Land alle drei Mittel bestmöglich einsetzt und von den führenden Ländern lernt. Kurz gesagt: Ein starkes Wachstum der erneuerbaren Energien erklärt sich sowohl aus den verfügbaren Potenzialen, aus starken Anreizen als auch aus der hohen gesellschaftlichen Akzeptanz. Das Potenzial der Erneuerbaren ist grundsätzlich gegeben und kann nicht geändert werden. Daher müssen die Regierungen an den beiden anderen Elementen - Anreize und Akzeptanz - intensiv arbeiten. Auch die Reduzierung des Energiebedarfs wurde hauptsächlich durch starke politische Maßnahmen erreicht. Das Vereinigte Königreich beispielsweise verfügte über ein umfassendes Spektrum an Richtlinien, die große Erfolge erzielten. Das Ergebnis: eine 18-prozentige Verringerung des Energiebedarfs von 2005 bis 2018. Allerdings trug auch die Deindustrialisierung zu diesem Ergebnis bei, indem sie den Energieverbrauch und den Strombedarf im Land verringerte. Global betrachtet bringt dieser Effekt dem Klima jedoch nichts. Ausbau der Erneuerbaren verlangsamt sich Der Ausbau der erneuerbaren Energien bleibt aber das wichtigste Mittel zur CO2-Minderung. Allerdings ist die jährliche Wachstumsrate der EU28 hier seit 2010 rückläufig. Die EU erhöhte den Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostrombedarf im Schnitt der vergangenen Jahre um etwa 1,3 Prozent pro Jahr. Für eine 40-Prozent-Minderung wären aber 1,5 Prozent erforderlich und für das 55-Prozent-Ziel sogar 2,7 Prozent. Deutschland schneidet hier mit einer jährlichen Steigerung von 2,5 Prozent vergleichsweise gut ab, muss jedoch auch den Kernenergieausstieg und künftig teilweise auch noch den Kohleausstieg kompensieren. Die Spitzenreiter sind Großbritannien und Dänemark mit 3,5 Prozent pro Jahr. Es ist absolut entscheidend, dass die Jahresraten erhöht werden und zusätzlich Maßnahmen zur Lastflexibilität getroffen werden, um sicherzustellen, dass alle verfügbaren MWh wertvoll genutzt und nicht verschwendet werden. Ziel erfordert deutlich mehr Aufwand Wenn der durchschnittliche Aufwand der Vergangenheit fortgesetzt würde und man zugleich einen längerfristig reduzierten Brennstoffbedarf wegen anhaltender Coronaeffekte rund zehn Prozent einbezieht, wäre bis 2030 nur eine Reduzierung um 37 Prozent anstelle des Ziels von 40 Prozent erreicht. Weitere 20 Prozent Anstrengungen auf breiter Front wären erforderlich, um das derzeit noch gültige Ziel zu erreichen. Der Green Deal und ein CO2-Minderungsziel von 55 Prozent erfordern sogar eine Verdoppelung des bisherigen Aufwands bis zum Jahr 2030. Ob die neue Wasserstoffstrategie dazu einen merklichen Beitrag leisten kann, darf eher angezweifelt werden. Wasserstoff wird notwendig sein, um den Industriesektor zu dekarbonisieren. Es ist aber schwer zu verstehen, warum Wasserstoff auch für die anderen Sektoren so stark in den Vordergrund gerückt wird. Grüner Wasserstoff stammt aus erneuerbaren Energien und in dieser Hinsicht ist es wichtig, die Merit-Order für die Anwendung inkrementeller Einheiten dieser verfügbaren Energie festzustellen: Ihre Verwendung für Elektroautos, für Wärmepumpen oder als Ersatz für Kohlekraftwerke spart fast dreimal so viel CO2 wie bei der Erzeugung von Wasserstoff für industrielle Anwendungen. Angesichts der oben genannten Einschränkungen bei der Erzeugung zusätzlicher erneuerbarer Energie scheint die derzeitige politische Begeisterung für Wasserstoff weit von der Realität entfernt zu sein. https://www.energate-messenger.de/news/205323/-green-deal-erfordert-eine-verdopplung-des-bisherigen-aufwands-
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alternate, 12.09.2020 8:39 Uhr
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ABB und Hydrogen Optimized kooperieren bei grünem Wasserstoff ABB und Hydrogen Optimized mit Sitz in der kanadischen Provinz Ontario haben sich laut einer Medienmitteilung darauf geeinigt, gemeinsam die Entwicklung grosser Systeme zur Erzeugung von grünem Wasserstoff voranzutreiben. Die Anlagen sollen an das Stromnetz angeschlossen werden und eine saubere, nachhaltige und kostengünstige Energiequelle bieten. Umweltfreundlicher Wasserstoff macht unter anderem die emissionsfreie Kraftstoffversorgung von Fahrzeugen und die Herstellung von umweltfreundlichen Metall möglich. https://punkt4.info/social-news/news/abb-und-hydrogen-optimized-kooperieren-bei-gruenem-wasserstoff.html
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alternate, 12.09.2020 8:38 Uhr
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Keyou: Wasserstoff-Verbrennungsmotor ausgezeichnet „Mit unserer Keyou-inside-Technologie wollen wir nicht nur unseren Teil zur Mobilitätswende beitragen, sondern auch einen attraktiven Business Case generieren. Die Kombination von Skalierbarkeit und der flexiblen Anpassung der Keyou-Technologieplattform an unterschiedliche Motoren und Fahrzeugsysteme erlaubt eine schnelle Marktdurchdringung mit hohen Stückzahlen zu dieseläquivalenten Preisen.“ https://logistra.de/news/nfz-fuhrpark-lagerlogistik-intralogistik-keyou-wasserstoff-verbrennungsmotor-ausgezeichnet-59058.html
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alternate, 12.09.2020 8:35 Uhr
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Wie Stahl grün werden kann Um klimaneutral zu werden, brauchen Industrien wie die Stahlbranche neue, teure Technologien. Die IG Metall fordert nun mehr Allianzen und Förderung. https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/industrie-wie-stahl-gruen-werden-kann-1.5028721
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alternate, 12.09.2020 8:24 Uhr
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Start für riesige Wasserstoff-Anlage in Deutschland: Welche Unternehmen beteiligt sind In Deutschland wird eine der größten Elektrolyseanlagen weltweit für "grünen" Wasserstoff entstehen. Von Matthias Fischer Der Startschuss für das Wasserstoff-Projekt mit dem Namen "Westküste 100" an der Küste von Schlewsig-Holstein ist gefallen. Westküste 100 will laut Selbstbeschreibung "aus Offshore-Windenergie grünen Wasserstoff produzieren und die dabei entstehende Abwärme nutzen. Im Anschluss soll der Wasserstoff sowohl für die Produktion klimafreundlicher Treibstoffe für Flugzeuge genutzt als auch in Gasnetze eingespeist werden." Die Partner des Projekts sind EDF Deutschland, Holcim Deutschland, OGE, Ørsted, Raffinerie Heide, Stadtwerke Heide, thyssenkrupp Industrial Solutions, Thüga, die Entwicklungsagentur Region Heide und die Fachhochschule Westküste. Der Zeitplan für die rieisge Anlage sieht dabei so aus: "Innerhalb des fünfjährigen Projektzeitraums soll zunächst eine Elektrolyseanlage mit einer Leistung von 30 Megawatt installiert werden. Sie liefert Erkenntnisse zu Betrieb, Wartung, Steuerung und Netzdienlichkeit der Anlagen, um diese in einen nächsten Skalierungs-Schritt zu überführen. Das könnte beispielsweise eine Elektrolyse-Anlage in der Größenordnung von 700 MW sein, für die der Strom durch einen Offshore-Windpark erzeugt wird", so Westküste 100 auf seiner Interseite. https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/start-fuer-riesige-wasserstoff-anlage-in-deutschland-welche-unternehmen-beteiligt-sind-1029577134
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alternate, 12.09.2020 8:22 Uhr
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Ariane-Group und Engie kooperieren bei flüssigem grünem Wasserstoff Die Ariane-Group ist als Hersteller von Raketen bekannt. Nun drängt das Unternehmen mit seinem französischen Partner Engie auch in den Markt für saubere Antriebe. Paris Der französische Energieversorger Engie und die deutsch-französische Ariane-Group sind in das Wettrennen um wettbewerbsfähige Angebote an grünem Wasserstoff für den Transport eingestiegen. Am Donnerstag unterzeichneten die beiden Unternehmen in Paris eine Kooperationsvereinbarung. Gemeinsam wollen sie flüssigen Wasserstoff und die dafür nötige Technologie entwickeln. Bei der Verbrennung dieses Gases entstehen keine Schadstoffe, sondern nur Wasser. Wasserstoff wird eine große Zukunft in einer CO2-freien Wirtschaft vorausgesagt, weil er sich als Medium zur Speicherung von Energie eignet: Er kann hergestellt werden, wenn beispielsweise viel Windstrom anfällt, gespeichert und dann eingesetzt werden, wenn Flaute herrscht. Schwerpunkt der Kooperation von Ariane-Group und Engie soll die Versorgung von Schiffen sein. Bei denen besteht dringender Bedarf, die extrem klimabelastenden Antriebe mit schwerem Heizöl zu ersetzen. Diese heizen durch ihren hohen CO2-Ausstoß nicht nur das Klima auf, sondern sind auch eine Plage in den Hafenstädten, wo Fracht- und Kreuzfahrtschiffe mit diesen Antrieben die Anwohner einnebeln. „Wir werden keine Raketentriebwerke auf Schiffe setzen, die wären etwas zu stark und zu laut“, scherzt André-Hubert Roussel, CEO der Ariane-Group. Der Vulkan-Motor der Ariane-Rakete hat 3000 Megawatt Leistung, so viel wie drei Kernkraftwerke. Er verbrennt flüssigen Wasserstoff. Davon wird die neue Trägerrakete Ariane 6, die 2021 zum ersten Mal abheben soll, 30 Tonnen an Bord haben. Die Ariane-Group ist auf die Aufbereitung, Speicherung und Verwendung von flüssigem Wasserstoff spezialisiert. Dieser hat eine wesentlich höhere Leistungsdichte als komprimierter Wasserstoff, wie er heute in Brennstoffzellen von Autos und Zügen eingesetzt wird. Die Tanks der Ariane-Rakete sind nur wenige Millimeter dick, während bei komprimiertem Wasserstoff für Autos oder Lkws sehr dicke, schwere Tanks aus Kohlefaser oder Metall verwendet werden. Das Problem: Das flüssige Gas muss auf minus 250 Grad Celsius heruntergekühlt werden – das ist nahe dem absoluten Nullpunkt. „Der Markt etwa beim Einsatz in Hochseeschiffen ist sehr groß, aber um wettbewerbsfähig zu werden, müssen wir zwei Probleme lösen: den Preis von grünem Wasserstoff senken sowie die Kosten der Verflüssigung“, erläutert Claire Waysand, amtierende Generaldirektorin von Engie. Technologischer Sprung notwendig Die Kosten für die Herstellung von einem Kilogramm grünem Wasserstoff beziffert Waysand auf 3,50 bis sieben Euro, während konventioneller, aus fossiler Energie gewonnener Wasserstoff lediglich 1,50 bis 2,50 Euro koste. Die Verflüssigung schlage dann noch einmal mit zwei Euro zu Buche, die müsse man halbieren. „Um das zu erreichen, brauchen wir einen technologischen Sprung, aber es ist machbar“, zeigt sich Waysand zuversichtlich. Gemeinsam haben die beiden Unternehmen folgenden Zeitplan entwickelt: Bis 2024 soll am Ariane-Group-Standort in Vernon in der Normandie zur neuen Technologie der Verflüssigung geforscht werden. 2025 soll es einen ersten Demonstrator auf einem Schiff geben, das mit flüssigem Wasserstoff angetrieben wird. Ab 2030 soll es dann ein kommerzielles Angebot geben. Die Ariane-Group will die gesamte Technologie anbieten, die für die Nutzung des flüssigen Gases nötig ist. Dazu gehören Pumpen, Ventile, Leitungen und die Steuerung. Brennstoffzellen wollen die beiden Partner nicht entwickeln. „Für Containerschiffe sind sie nicht geeignet, man müsste zu viele Brennstoffzellen aufeinanderstapeln, um die nötige Leistung und Reichweite zu erreichen“, heißt es von Ariane-Group. Wie auch bei Flugzeugen soll der Antrieb eher über die Verbrennung des Wasserstoffs erfolgen. Daran arbeitet Ariane-Group mit dem Motorenhersteller Safran, um eine umweltfreundliche Lösung für Zivilflugzeuge zu finden. Derzeit wird viel über elektrisches Fliegen gesprochen, doch halten viele Experten das Problem der mangelnden Leistungsdichte von Batterien für eine unüberwindbare Hürde bei Zivilflugzeugen. Die Verbrennung von flüssigem Wasserstoff könnte hier eine umweltfreundliche Alternative sein. Engie kümmert sich um die CO2-freie oder CO2-arme Herstellung von Wasserstoff. Grundsätzlich geht das mit Strom aus Kernkraft oder aus erneuerbarer Energie. Engie hat Kernkraftwerke, will den grünen Wasserstoff aber mithilfe von Erneuerbaren erzeugen. Mit dem Gasehersteller Air Liquide und mit dem Erdölkonzern Total arbeitet Engie bereits an zwei Pilotprojekten in Frankreich. In Südafrika und Chile arbeitet Engie an wasserstoffgetriebenen Lastwagen, in Deutschland und den Niederlanden gemeinsam mit dem Bahntechnikunternehmen Alstom an einem Wasserstoffzug. https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/co2-freier-antrieb-ariane-group-und-engie-kooperieren-bei-fluessigem-gruenem-wasserstoff/26176104.html?ticket=ST-2493417-vG9zCwhZcMBkTjrZcZtz-ap2
8952
8952, 11.09.2020 22:23 Uhr
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Meine Meinung, Finger weg von Nikola! Könnte etwas für daytr... sein. Was oft bei Hypes vergessen geht ist, dass es noch andere Unternehmen gibt die H2 Truck produzieren und sicherlich günstiger als nikola. Die Amis leben für mich in einer Scheinwelt, bestes Beispiel Tesla.! Wie gesagt nur meine Meinung
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