H2 Alle Werte Forum: Community User: alternate

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alternate
alternate, 05.02.2021 11:08 Uhr
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"Der Wärmemarkt hat großes Potenzial für Wasserstoff" Leipzig (energate) - Der Fernleitungsnetzbetreiber Ontras hat mit Anlagen in Falkenhagen und Prenzlau in den vergangenen Jahren schon viel Erfahrung mit der Einspeisung von Wasserstoff ins Fernleitungsnetz gesammelt. Über die wichtigsten Erkenntnisse, die Rolle von Wasserstoff im Wärmemarkt sowie die Anforderungen an einen Regulierungsrahmen sprach energate mit Geschäftsführer Ralph Bahke. energate: Herr Bahke, was sind Ihre wichtigsten Erkenntnisse aus der Wasserstoffeinspeisung in Falkenhagen und Prenzlau? Bahke: In der Tat wird nun schon seit 2013 Wasserstoff in das Fernleitungsnetz von Ontras eingespeist. Es hat sich gezeigt, dass sich mit der bewährten Technik und der langjährigen Erfahrung aus Erdgasversorgung und -transport auch die Einspeisung von Wasserstoff sehr gut meistern lässt. Wir konnten umfangreiche Erkenntnisse gewinnen, insbesondere in den Bereichen Regelungs- und Messtechnik sowie in der Thematik der Durchmischung von Erdgas und Wasserstoff und deren Nachverfolgung im Leitungssystem. Besonders erfreulich aus unserer Sicht ist, dass wir in all den Jahren keinerlei negative Rückmeldungen von Endverbrauchern etwa in Bezug auf das Brennverhalten des Erdgas-Wasserstoffgemisches erhalten haben. energate: Lohnt sich aus Ihrer Sicht die Beimischung von Wasserstoff oder ist es sinnvoller, ein eigenes Wasserstoffnetz aufzubauen? Bahke: Wir müssen in beide Richtungen denken. Die Dekarbonisierung des Energiesystems ist eine Mammutaufgabe, die wir engagiert, aber schrittweise angehen müssen. Großes Potenzial, um die CO2-Einsparungsziele in kurzer Zeit und mit geringen Transformationskosten zu erreichen, hat auch der Wärmemarkt. Bereits heute wird Wasserstoff dem Erdgasnetz beigemischt, im Rahmen der gemäß DVGW-Regelwerk vorgegebenen Beimischgrenzen. Diese sind jedoch auch nicht in Stein gemeißelt, die Erhöhung des Wasserstoffanteils im Erdgasnetz wird im DVGW derzeit intensiv diskutiert. Allein die Beimischung wird jedoch nicht die Lösung sein. Für eine funktionierende Wasserstoffwirtschaft benötigen wir eine eigene Wasserstoffinfrastruktur. Hier haben die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber im vergangenen Jahr mit der Vorstellung des visionären Wasserstoffnetzes einen wesentlichen Beitrag geleistet und auf europäischer Ebene hat das Thema durch die Entwicklung des European Hydrogen Backbone deutlich an Fahrt aufgenommen. In der Praxis treiben wir als Ontras zudem konkrete Wasserstoffprojekte gemeinsam mit unseren Partnern voran: Im Rahmen des Reallabors Energiepark Bad Lauchstädt wird in diesem Jahr mit der Umstellung der ersten unserer Erdgasleitungen auf den Transport reinen Wasserstoffes begonnen. energate: Wie sollte ein regulierter Netzzugang für die Wasserstoffinfrastruktur aussehen? Bahke: Aus unserer Sicht muss eine Regulierung der Wasserstoffnetze in die bestehende Erdgasregulierung integriert werden. Die gemeinsame Entgeltfinanzierung von Erdgas- und Wasserstoffnetzen bietet ein hohes Maß an Investitionssicherheit für Netzkunden, Investoren und Netzbetreiber. Das bedeutet, dass wir die Entwicklung eines Wasserstoffmarktes auf diese Weise erheblich beschleunigen können. Da sich das Wasserstoffnetz der Zukunft ganz überwiegend aus dem heutigen Erdgasnetz heraus entwickeln wird, ist eine Finanzierung durch alle Gasnutzer auch eine faire Lösung. Die gemeinsame Betrachtung von Erdgas- und Wasserstoffnetzen ist Voraussetzung dafür, die Dekarbonisierung des Gassektors effizient zu erreichen. Diese Untrennbarkeit steht auch für die Netzentwicklungsplanung von Wasserstoff- und Erdgasnetzen. Wir haben im Gassektor einen tiefgreifenden Transformationsprozess mit langfristigen Investitionsentscheidungen vor uns. Hier stehen wir zwar am Anfang, müssen aber bereits heute zukunftsorientiert planen. Um all dies erfolgreich zu meistern, brauchen wir noch in dieser Legislaturperiode einen angemessenen Regulierungsrahmen. Der Vorstoß des Bundeswirtschaftsministeriums im aktuellen Referentenentwurf zum EnWG zeigt, wie sehr die Vorstellungen auseinandergehen und dass wir alle noch ein gutes Stück Arbeit vor uns haben. Wir wünschen uns in diesem Zusammenhang einen konstruktiven Austausch mit der Politik. https://www.energate-messenger.de/news/209475/-der-waermemarkt-hat-grosses-potenzial-fuer-wasserstoff-
Rexob80
Rexob80, 05.02.2021 10:54 Uhr
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Danke für die ganzen Infos. 👍🏻
alternate
alternate, 05.02.2021 10:51 Uhr
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Nordic Unmanned neue Partnerschaft mit Phoenix lLidar Systems. 👍
Andrus
Andrus, 05.02.2021 10:04 Uhr
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Hat sich schon jemand mit HRS (Hydrogen Refueling Solutions) beschäftigt? Französischer Wasserstoff-Tankstellen Bauer und Betreiber, hatten mit Air Liquide zusammengearbeitet und laut HP schon fixierte Aufträge für 3 Stationen bis 2022, weitere in Verhandlung........am 9.2. ist IPO in Paris, könnte das eine ähnliche Story wie McPhy werden? https://www.hrs-bourse.com/
alternate
alternate, 05.02.2021 8:00 Uhr
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Schweden investiert auch mehr in H2. :-) "In der ersten Phase werden 30-50 Wasserstoff-Tankstellen benötigt" Für die Umstellung auf Wasserstoff im Verkehrssektor werden mehr Tankstellen benötigt. "In der ersten Phase werden mindestens 30 bis 50 Tankstellen benötigt", sagt Björn Aronsson, Betriebsleiter bei Vätgas Sverige. https://www.vibilagare.se/nyheter/det-behovs-30-50-vatgasmackar-i-forsta-fasen
alternate
alternate, 05.02.2021 7:55 Uhr
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So schaut's aus bei NEL. :-))) Zwei Trends machen den NEL-Chef optimistisch Podcast: CEO Jon André Løkke über Marktwachstum und sinkende Preise für Wasserstoff, die Zusammenarbeit mit Nikola und seine Existenz als eine der am meisten gehandelten Aktien der Osloer Börse. Es gibt hauptsächlich zwei Gründe, warum Løkke optimistisch ist: den Preisverfall für erneuerbare Energien und die Steigerung der eigenen Produktion. - Die Grundkosten für erneuerbare Energien werden stark sinken und noch weiter sinken, sagt Løkke über die größten Betriebskosten der Wasserstoffproduktion - Stromeinkäufe. Darüber hinaus hat der NEL-Manager großes Vertrauen, dass er selbst in der Lage sein wird, die Dinge billiger zu machen. Größere Produktionskapazitäten, vollautomatische Produktionslinien und größere "Bausteine" von 2 MW auf 50-100 MW, um die Engineeringkosten zu senken, gehören zu den Maßnahmen, die Løkke erwähnt. Im Mittelpunkt der Arbeiten steht der Bau einer neuen Fabrik in Herøya in Porsgrunn, in der sich die Inbetriebnahme nähert. Für die erste Bauphase von 0,5 GW wird die Testproduktion im zweiten Quartal dieses Jahres beginnen, mit einer kommerziellen Eskalation im Sommer, sagt Løkke. In vier Bauphasen wird die jährliche Produktionskapazität in Norwegen mit 50 multipliziert - insgesamt 2 GW. https://energiogklima.no/podkast/to-trender-gjor-nel-sjefen-til-optimist/
1000prozentig!!!
1000prozentig!!!, 05.02.2021 5:58 Uhr
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US-Technologieaktien, Wasserstoff und DAX in der Biden-Ära Fin.net
1000prozentig!!!
1000prozentig!!!, 05.02.2021 5:36 Uhr
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Berichte: Apple investiert Milliarden in Kia und schnappt sich Porsches Cayenne-Manager https://www.mactechnews.de/news/article/Berichte-Apple-investiert-Milliarden-in-Kia-und-schnappt-sich-Porsches-Cayenne-Manager-176943.html
1000prozentig!!!
1000prozentig!!!, 05.02.2021 5:32 Uhr
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Ballard Power füllt eine Lücke: H2-betriebene Tanker für grünen Wasserstoff aus Chile, Saudi-Arabien oder den UAE https://www.***.com/h2-update-ballard-power-fuellt-eine-luecke-h2-betriebene-tanker-fuer-gruenen-wasserstoff-aus-chile-saudi-arabien-oder-den-uae/
1000prozentig!!!
1000prozentig!!!, 05.02.2021 5:30 Uhr
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Truck Insider: GenH2 – der Zukunftstruck von Mercedes-Benz https://www.dvz.de/rubriken/management-recht/nachhaltige-logistik/detail/news/truck-insider-genh2-der-zukunftstruck-von-mercedes-benz.html
1000prozentig!!!
1000prozentig!!!, 05.02.2021 5:27 Uhr
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Höhere Förderung Strom und Wärme aus der Brennstoffzelle https://www.google.de/amp/s/www.elektronikpraxis.vogel.de/amp/strom-und-waerme-aus-der-brennstoffzelle-a-996960/
1000prozentig!!!
1000prozentig!!!, 04.02.2021 22:04 Uhr
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Bloom Hydrogen Forward" -Koalition zur Förderung von Wasserstoff in den USA https://investor.bloomenergy.com/press-releases/press-release-details/2021/Hydrogen-Forward-Coalition-Formed-to-Advance-Hydrogen-in-the-U.S/default.aspx
Sir.Vival
Sir.Vival, 04.02.2021 21:59 Uhr
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An den Start mit Wasserstoff Mit dem Pilotprojekt IN2H2 setzt die Stadt auf neue Technologie - Drei Nutzfahrzeuge werden gekauft Ingolstadt -IN2H2. Das ist die Zauberformel. Sie besagt: Ingolstadt fährt auf Wasserstoff ab. Am Start ist ein Pilotprojekt für Nutzfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb bei den Ingolstädter Kommunalbetrieben (INKB). Die Stadt will damit nicht nur Vorreiter bei Innovationen sein, es gibt auch gehörig Druck von oben, aus Berlin. "Wir müssen uns schon jetzt eine Strategie für die Beschaffung von Nutzfahrzeugen überlegen", sagt Wirtschaftsreferent und IFG-Vorstand Georg Rosenfeld. "Ziel ist es kluger Fahrplan, uns bei der absehbaren Entwicklung frühzeitig richtig zu positionieren." https://www.donaukurier.de/lokales/ingolstadt/An-den-Start-mit-Wasserstoff;art599,4739979
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