Hexagon Purus WKN: A2QKGG ISIN: NO0010904923 Kürzel: HPUR Forum: Aktien User: Omoautomatos
Ich habe einen interessanten Beitrag von Shawn Roach (VP Operations bei Hexagon Purus) gefunden, der auf LinkedIn seine Strategie zur Skalierung eines Clean-Tech-Manufacturing-Investment-Platforms beschreibt[1]. Ich habe den Beitrag übersetzt und würde gerne eure Einschätzung zur Bedeutung und Tragweite dieser Aussagen hören. Original (gekürzt und übersetzt): > In meiner aktuellen Rolle bei Hexagon Purus bauen wir mehr als nur einen Clean-Tech-Fertigungsbetrieb auf – wir skalieren eine Investment-Plattform, die auf drei Dingen basiert, die für Private-Equity-Firmen entscheidend sind: > > 1. Klare Möglichkeiten zur Margenerweiterung > 2. Globale Skalierbarkeit > 3. Verteidigungsfähige Position in einem wachstumsstarken Markt (Zero-Emission-Mobilität) > > Wir haben u.a. Folgendes umgesetzt: > - Lean-Transformationen an mehreren Standorten mit messbaren OEE- und Durchsatzgewinnen > - Ein flexibles, grenzüberschreitendes Supply-Chain-Modell > - Kostenstruktur-Optimierung, um EBITDA auch beim Wachstum zu schützen > - Führungskompetenz aus traditionellen Industrien und der Next-Gen-Energiebranche > > Es bleibt noch viel zu tun – aber die Basis einer wertvollen Plattform steht. Quelle: LinkedIn, Shawn Roach, VP Operations Hexagon Purus[1] Frage an euch : Wie deutet ihr diesen Ansatz? Was bedeutet es, wenn ein Clean-Tech-Unternehmen sich explizit als Investment-Plattform für Private Equity positioniert? Welche Chancen und Risiken seht ihr in der beschriebenen Strategie, insbesondere mit Blick auf Skalierbarkeit, Margen und Wettbewerbsfähigkeit im Sektor Zero-Emission-Mobilität? Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Interpretationen! [1] https://www.linkedin.com/posts/shawn-roach-p-eng-71b0b378_privateequity-cleantechmanufacturing-operationalexcellence-activity-7344484682941550592-5thy?utm_source=share&utm_medium=member_ios&rcm=ACoAAB-61EYB1egLwlOLYVk0od8JqitoAcqX_C0
Die futuristische Wüstenstadt Neom in Saudi-Arabien möchte Batteriespeicher in großem Maßstab einsetzen, dort spielt Geld bekanntlich keine Rolle. Ich denke, du hast Recht, Wasserstoff ist wahrscheinlich nicht die „richtige“ Lösung, zumindest nicht für kurzfristige Stromspeicherung. Ganz überzeugt bin ich trotzdem noch nicht, denn langfristig könnte grüner Wasserstoff durchaus eine wichtige Rolle spielen. Aber er muss in jedem Fall deutlich günstiger werden, bevor er wirklich breit eingesetzt werden kann. Ich kenne mich mit ein wenig mit klassischen Kernkraftwerken aus, aber bei sogenannten „Minikraftwerken“ müsste ich mich erst genauer informieren. Laut Wikipedia wird das erste Modell des Unternehmens TerraPower, an dem Bill Gates beteiligt ist, frühestens in sechs Jahren fertiggestellt. Die Baukosten werden auf etwa 4 Milliarden US-Dollar geschätzt, und eine Baugenehmigung wird frühestens in zwei Jahren erwartet. Wir werden in naher Zukunft enorme Mengen an Energie benötigen. Eine einzelne Anfrage an eine KI verbraucht bereits rund 0,003 Kilowattstunden Strom, das ist etwa zehnmal so viel wie eine Google Suche. In den USA könnte der Stromverbrauch durch KI und Rechenzentren bis 2030 auf 200 bis 500 Terawattstunden pro Jahr steigen. Um diesen Bedarf allein durch Atomkraft zu decken, müssten sofort rund 50 neue Kernkraftwerke gebaut werden. Zum Vergleich: In den vergangenen zehn Jahren hat der Bau eines Kernkraftwerks im Schnitt knapp zehn Jahre gedauert.
Diese Entwicklung ist auch eine gute Nachricht für Unternehmen wie Hexagon Purus, die sich auf hochmoderne Wasserstoffspeicher- und Verteiltechnologien spezialisiert haben. Denn mit dem wachsenden Einsatz von Wasserstoff-Verbrennungsmotoren steigt die Nachfrage nach sicheren, leichten und leistungsfähigen Wasserstofftanks und -systemen, ist ja ein Kernbereich von Hexagon Purus. Auch bei Rechenzentren sehe ich grünen Wasserstoff als zentrale Lösung. In den kommenden fünf Jahren dürfte sich der Energieverbrauch von Rechenzentren mehr als verdoppeln, vor allem durch den zunehmenden Einsatz von KI-Anwendungen.
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