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HORIZONS MAR.LIEFE SCI.A Forum: Community User: Goonz_
Kommentare 3.579
Kampf.schwein,
26.08.2020 14:20 Uhr
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https://hanfverband.de/nachrichten/news/cbd-vor-dem-aus-in-europa?fbclid=IwAR2qoMoLpEVMM1VGSrrb3-L9SmbnjfExiG1e1w6evnUs7wkmTiiTWMQ7gus
Kampf.schwein,
26.08.2020 14:20 Uhr
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CBD vor dem Aus in Europa?
Seit Wochen geistern Meldungen herum, nach denen die Europäische Kommission eine Neubewertung von Cannabidiol (CBD) plane, welche CBD als Betäubungsmittel klassifizieren soll. Der Branchenverband Cannabiswirtschaft e.V. (BvCW) hat zur Klärung des Sachverhalts den Sprecher der Europäischen Kommission in Deutschland, Reinhard Hönighaus, kontaktiert. Dieser bestätigte dem BvCW, dass
“nach vorläufiger Ansicht der Kommission [...] CBD, das aus den blühenden und fruchtbaren Spitzen der Hanfpflanze (Cannabis sativa L.) gewonnen wird, als Betäubungsmittel betrachtet werden [sollte], das unter das Einheitliche Übereinkommen der Vereinten Nationen über Suchtstoffe von 1961 fällt.”
Aus Sicht der EU-Kommission könnte CBD infolgedessen
“gemäß dem Allgemeinen Lebensmittelgesetz nicht als „Lebensmittel“ eingestuft werden und würden nicht in den Anwendungsbereich der Verordnung über neuartige Lebensmittel fallen”
, so der Sprecher weiter. Diese vorläufige Aussage der EU-Kommission zu CBD widerspricht nicht nur wissenschaftlichen Erkenntnissen über das Potential des Wirkstoffs, sondern ist auch komplett gegensätzlich zur Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation, welche Anfang des Jahres folgendes festhielt:
“Cannabidiol shows no potential for abuse or dependence and any ill-effects are minimal. It is no similar to any other substance controlled under the 1961 Convention. Cannabidiol does have effects on the brain, but like many other substances with such effects, it is not considered psychoactive as it has no significant effects on mental state. Based on this evidence, and its value as a medicine, the Committee considered that cannabidiol should not be controlled under the 1961 Convention.”
Auch nach deutschem Recht ist CBD kein Betäubungsmittel im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG). Angesichts von geschätzten 3 Millionen regelmäßigen CBD-Konsumentinnen und -konsumenten und einer trotz aller Widrigkeiten weiterhin stark wachsenden Branche könnte die Europäische Kommission im Falle einer finalen Neubewertung von CBD diese Branche aber komplett beseitigen. CBD wäre dann wohl nur noch in Apotheken verfügbar. Kritisch äußert sich der Präsident des Branchenverbands Cannabiswirtschaft e.V., Dr. Stefan Meyer:
Eine Neueinstufung von CBD als Betäubungsmittel würde die wachstumsstarke CBD-Branche gefährden. Es liegen keinerlei wissenschaftlichen Erkenntnisse vor, die es sinnhaft erscheinen lassen, CBD als Betäubungsmittel zu deklarieren. Niemand braucht einen weiteren Schwarzmarkt. Stattdessen würden wir uns als Cannabiswirtschaft darüber freuen, zusammen mit der Bundesregierung über praktikable und sinnvoll regulierte Marktbedingungen für cannabinoidhaltige Produkte in Deutschland und der EU zu reden. Dazu gehört auch die Selbstregulierung der Branche und die Sicherheit für Verbraucherinnen und Verbraucher durch Qualitätsstandards. Manche Überregulierungen müssen fallen, andere Standards sollten hinzukommen.“
Um der EU-Kommission Druck zu machen, hat sich der Branchenverband Cannabiswirtschaft e.V. an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, gewandt. Darüber hinaus hat der BvCW e.V. ein Musteranschreiben an Bundestagsabgeordnete entwickelt, damit betroffene Unternehmer ebenfalls Druck aufbauen können. Der Deutsche Hanfverband empfiehlt betroffenen Produzenten, Händlern und Konsumenten, sich der Initiative des Branchenverband der Cannabiswirtschaft anzuschließen, um Einfluss auf die noch ausstehende endgültige Entscheidung der Europäischen Kommission zu nehmen.
Kampf.schwein,
05.08.2020 10:40 Uhr
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https://www.hanf-magazin.com/news/fda-genehmigt-epidiolex-fuer-die-behandlung-von-tuberoeser-sklerose/
Kampf.schwein,
05.08.2020 10:40 Uhr
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FDA genehmigt Epidiolex für die Behandlung von tuberöser Sklerose
Die amerikanische Lebensmittelüberwachungs- und Arzenimittelbehörde FDA hat das CBD-Medikament Epidiolex für die Behandlung von Krampfanfällen, die durch tuberöse Sklerose ausgelöst werden, zugelassen.
Die Food and Drug Administration hat das Anwendungsgebiet des Cannabis-Arzneimittels Epidiolex in den USA erweitert. Das vom GW Pharmaceuticals hergestellte Medikament gilt nun als offizielle Behandlungsmöglichkeit von Anfällen im Zusammenhang mit tuberöser Sklerose und kann Patienten ab einem Jahr verschrieben werden.
Epidiolex ist das einzige von der FDA zugelassene Medikament mit Cannabidiol, das aus der Cannabispflanze gewonnen wird. Das Medikament wurde von der Behörde erstmals 2018 zur Behandlung zweier seltener Epilepsieformen bei Patienten ab zwei Jahren zugelassen.
„Die erweiterte Anwendung, einschließlich der Erweiterung der Altersspanne bei allen zugelassenen Indikationen, zeigt, dass der FDA-Prozess weiterhin einen breiteren Patientenzugang zu entsprechend getesteten, behördlich zugelassenen Cannabinoid-Medikamenten ermöglichen kann. Die Entscheidung gibt betroffenen Patienten und ihren Familien auch Hoffnung und ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für Epidiolex als erstklassiges Antiepileptikum“, erklärte Justin Gover, Geschäftsführer von GW Pharmaceuticals in einer Pressemitteilung.
Die tuberöse Sklerose ist eine Erbkrankheit, die die Entwicklung von Tumoren in lebenswichtigen Organen wie dem Herzen, Gehirn, den Nieren und der Lunge verursachen kann. Kinder können unter ungewöhnlichen Hautveränderungen, Krampfanfällen, einer verzögerten Entwicklung, Lernstörungen oder Verhaltensproblemen leiden und intellektuell behindert oder autistisch sein. Die tuberöse Sklerose ist normalerweise angeboren, die Symptome davon können aber leicht sein oder sich erst mit der Zeit entwickeln, was eine frühzeitige Erkennung der Krankheit erschwert.
Das Medikament ist in der Europäischen Union ebenfalls unter dem Namen Epidiolex zugelassen. Behörden in Europa prüfen derzeit den Antrag auf eine Erweiterung der Zulassung für tuberöse Sklerose und die Senkung der Altersgrenze für Patienten.
Kampf.schwein,
04.08.2020 21:47 Uhr
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https://www.potnetwork.com/news/australian-researchers-successfully-kill-cancer-cells-high-cbd-cannabis
Kampf.schwein,
04.08.2020 21:47 Uhr
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Australische Forscher töten Krebszellen erfolgreich mit Cannabis mit hohem CBD-Gehalt ab
Während die Idee, dass „Cannabis Krebs tötet“, immer ein Teil des Zeitgeistes war, worüber Hippies, Stoner und Gesundheitsgurus sprechen, wenn sie ihre Gründe für die Legalisierung der Pflanze auflisten, wurde die Wissenschaft - zumindest bis dahin - nie bewiesen heute. Laut einer von der Universität von Newcastle in Australien veröffentlichten Erklärung haben Forscher Laborexperimente durchgeführt, die zeigen, dass modifizierte Formen von medizinischem Cannabis tatsächlich Krebszellen abtöten können. Das Potenzial ist enorm und beweist, dass Cannabis eine lebensrettende Droge sein könnte.
Der Krebsforscher Dr. Matt Dun arbeitete drei Jahre lang mit dem Biotech-Unternehmen Australian Natural Therapeutics Group zusammen und produzierte schließlich eine Pflanze mit einem Prozent THC und hohen Konzentrationen an CBD oder Cannabidiol. Wissenschaftler haben die Pflanze Eva genannt.
"ANTG wollte, dass ich es gegen Krebs teste. Deshalb haben wir anfangs Leukämiezellen verwendet und waren wirklich überrascht, wie empfindlich sie waren", sagte Dr. Dun in einer Erklärung. "Gleichzeitig tötete das Cannabis weder normale Knochenmarkzellen noch normale gesunde Neutrophile [weiße Blutkörperchen]."
"Wir haben dann festgestellt, dass es sich um einen krebsselektiven Mechanismus handelt, und wir haben in den letzten Jahren versucht, die Antwort zu finden", fuhr er fort.
Nach zahlreichen Tests mit verschiedenen Variationen von Cannabis, einschließlich solcher mit hohen THC-Konzentrationen und solchen mit hohen CBD-Konzentrationen, stellten die Forscher fest, dass CBD am Ende wirksamer war. Ihre Arbeit konzentrierte sich hauptsächlich auf Leukämie und pädiatrisches Hirnstammgliom. Dr. Dun hat sich auch die aktuelle Literatur zu diesem Thema angesehen und über 150 verschiedene Studien in einem von ihm verfassten Artikel mit dem Titel "Kann Hanf helfen?"
"Es gibt weltweit Studien, in denen Cannabisformulierungen getestet werden, die THC als Krebsbehandlung enthalten. Wenn Sie jedoch diese Therapie erhalten, wird Ihre Lebensqualität beeinträchtigt", sagte Dr. Dun in einer Erklärung. „Sie können zum Beispiel nicht fahren, und Ärzte zögern zu Recht, einem Kind etwas zu verschreiben, das Halluzinationen oder andere Nebenwirkungen verursachen kann.
"Die CBD-Sorte scheint eine größere Wirksamkeit, geringe Toxizität und weniger Nebenwirkungen zu haben, was sie möglicherweise zu einer idealen ergänzenden Therapie in Kombination mit anderen Krebsmedikamenten macht", fuhr er fort.
In der nächsten Phase der Studie zu Krebs und Cannabis werden die Forscher die Empfindlichkeit verschiedener Zellen untersuchen und versuchen, festzustellen, welche Auswirkungen sie haben.
„Wir müssen den Mechanismus verstehen, damit wir Wege finden können, andere Medikamente hinzuzufügen, die die Wirkung verstärken, und Woche für Woche erhalten wir mehr Hinweise. Es ist wirklich aufregend und wichtig, wenn wir dies in ein Therapeutikum umwandeln wollen “, sagte Dr. Dun in einer Erklärung.
„Wir hoffen, dass unsere Arbeit dazu beitragen wird, das Stigma hinter der Verschreibung von Cannabis zu verringern, insbesondere von Sorten mit minimalen Nebenwirkungen, insbesondere wenn sie in Kombination mit aktuellen Standardtherapien und Strahlentherapien angewendet werden. Bis dahin sollten die Menschen jedoch weiterhin Rat bei ihrem üblichen Arzt einholen “, fuhr er fort.
ANTG und HMRI finanzierten die Studie über die Sandi Rose Foundation, und beide waren von den Ergebnissen begeistert.
„Wir freuen uns sehr, dass die dreijährige Zusammenarbeit mit UON und HMRI so aufregende Ergebnisse im Kampf gegen Krebs liefert. ANTG bleibt seiner patientenorientierten Mission verpflichtet, das enorme therapeutische Potenzial von medizinischem Cannabis zu verstehen ", sagte Matthew Cantelo, CEO der Australian Natural Therapeutics Group, in einer Erklärung.
"Wir danken Matt Dun und dem Team für diese ermutigenden Einblicke in die Antikrebseigenschaften unseres in Australien angebauten CBD-Stammes Eve", fuhr er fort. "Wir freuen uns darauf, mit der nächsten Phase der Studie fortzufahren und uns weiterhin effektiv zu entwickeln." , sichere und konsistente Cannabis-Medikamente für australische Patienten. “
Kampf.schwein,
04.08.2020 21:46 Uhr
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https://thedalesreport.com/cannabis/sponsored-new-bill-to-deschedule-cannabis-across-us/
Kampf.schwein,
04.08.2020 21:46 Uhr
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Gesponserte neue Rechnung zur Verschiebung von Cannabis in den USA
Letzte Woche hat eine demokratische Senatorin der Vereinigten Staaten, Tine Smith, eine neue Gesetzesvorlage eingereicht und gesponsert, mit der Cannabis in den Vereinigten Staaten auf breiter Front abgeschafft und letztendlich Cannabis aus dem Gesetz über kontrollierte Substanzen gestrichen wird.
Das Gesetz über die Regulierung und Sicherheit von Substanzen wird es dem Kongress ermöglichen, Cannabis auf Bundesebene zu entsorgen, was bedeutet, dass Cannabis ähnlich wie Tabak und Zigaretten behandelt und reguliert wird.
In der Gesetzesvorlage heißt es eindeutig, dass die Bestimmungen zur Entlassungserklärung „rückwirkend sind und für alle Straftaten gelten, die anhängig sind, anhängig sind oder verurteilt wurden, und im Falle eines Jugendlichen für alle Straftaten, die begangen wurden, anhängig sind oder über Jugendkriminalität entschieden wurden , am oder nach dem Datum des Inkrafttretens dieses Gesetzes. “ Aus krimineller Sicht bedeutet dies, dass Cannabis weiterhin für Verurteilungen wie THC-gestörtes Fahren oder andere Straftaten reguliert wird.
Die Entscheidung zur Einführung des neuen Gesetzes kam, nachdem das United States House eine Änderung des Ausgabengesetzes genehmigt hatte, um die staatlichen Marihuana-Gesetze vor Eingriffen des Bundes zu schützen.
Investmentprofis glauben, dass die bundesstaatliche Entsorgung von Cannabis in den USA ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung in der Cannabisindustrie sein kann. Darüber hinaus kann die Entsorgung von Cannabis großen Cannabisführern und ihren Investoren wie Curaleaf (CSE: CURA) und Trulieve Cannabis (CSE: TRUL) große Türen öffnen . Derzeit gibt es in den USA 11 Bundesstaaten, die den Konsum von Freizeit-Cannabis legalisiert haben, einschließlich des Distrikts Kolumbien.
Nach der Abschaltung und der globalen Legalisierung wird erwartet, dass die Cannabisindustrie trotz des Stopps von Covid-19 wächst. Laut dem Hemp Business Journal wird der CBD-Markt bis Ende 2020 voraussichtlich einen Umsatz von 2,1 Milliarden US-Dollar erzielen, wobei 450 Millionen US-Dollar aus Hanf stammen.
Abgesehen von den großen Zahlen sollten sich Anleger auch darüber im Klaren sein, dass die legale Cannabisindustrie neue Arbeitsplätze und zukünftige Möglichkeiten für ungefähr 9.397 Lizenzen in den USA schafft - was möglicherweise den Schwarzmarkt untergräbt. Dazu gehören Kultivierende, Hersteller, Apotheken, Zusteller und Labore - möglicherweise.
Kampf.schwein,
23.07.2020 17:23 Uhr
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👍 danke für die Info
N
Newbie321,
23.07.2020 12:01 Uhr
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#me too @ing
D
DAKo,
23.07.2020 10:18 Uhr
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Hab jetzt die Dividende drauf.
D
DAKo,
21.07.2020 17:19 Uhr
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Bei der ING auch noch nicht
ConnerTab,
21.07.2020 17:15 Uhr
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Nein, bei Flatex noch nicht.
N
Newbie321,
21.07.2020 14:36 Uhr
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Hat jemand die Dividende schon erhalten?
Kampf.schwein,
18.07.2020 10:54 Uhr
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https://www.hanf-magazin.com/politik/international/argentinien-aendert-gesetze-fuer-medizinisches-cannabis/
Kampf.schwein,
18.07.2020 10:53 Uhr
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Argentinien ändert Gesetze für medizinisches Cannabis
Laut einem Bericht der Nachrichtenseite Benzinga, in dem die argentinische Nachrichtenorganisation Infobae zitiert wird, einigten sich die staatlichen Behörden auf eine Änderung der Gesetze für medizinisches Cannabis. Die Pläne beinhalten die kostenlose Abgabe von medizinischem Cannabis an Patienten, den Anbau von Cannabis für den Eigenbedarf und die Genehmigung der Herstellung topischer Cannabis-Produkte wie Öle oder Cremes. Dem Bericht zufolge liegt besonderes Augenmerk auf der Erforschung und Entwicklung von Cannabis durch Labore, Universitäten und anderer Institutionen.
Die Reform ermöglicht außerdem den Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken innerhalb der Landesgrenzen. Patienten sollen selbst, oder als Teil einer Gruppe, Cannabis für den Eigenbedarf anbauen dürfen. Sie müssen sich allerdings bei der Regierung registrieren, bleiben aber anonym. Wie viele Pflanzen jeweils angebaut werden dürfen, wurde noch nicht festgelegt.
Während medizinisches Cannabis in Argentinien im Jahr 2017 legalisiert wurde, wurden die Regelungen wegen mangelnder Klarheit der Gesetze in der Vergangenheit oft kritisiert. Dies führte dazu, dass viele Patienten ganz ohne Behandlung auskommen, oder auf den Schwarzmarkt ausweichen mussten. Bisher galt nur eine schwere Form von Epilepsie bei Kindern als Voraussetzung für den Zugang zu medizinischem Cannabis. Die neuen Regeln werden die Liste der Voraussetzungen für eine Behandlung mit Cannabis jedoch wahrscheinlich erweitern.
„Zu wissen, dass Cannabis das Potenzial hat, die Beschwerden vieler Menschen zu lindern, ist das eigentliche Verbrechen“, so Facundo Garreton, ehemaliger Politiker und Geschäftsführer von YVY Life Sciences, ein medizinisches Cannabis-Unternehmen aus dem Nachbarland Uruguay, gegenüber Benzinga. Angebrachte Regulierung werde Menschen dabei helfen, was sie benötigen und wo sie es bekommen, während gleichzeitig die Produktqualität kontrolliert werden könne.
In Argentinien leben ungefähr 44 Millionen Menschen. Das macht das Land zu einem der interessantesten Märkte für Cannabis in Südamerika.
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