HORIZONS MAR.LIEFE SCI.A Forum: Community User: Goonz_

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Kampfsch300
Kampfsch300, 29.01.2020 20:36 Uhr
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Cannabis-Automat in Darmstadt: Hanf boomt In Darmstadt gibt es jetzt einen Automaten für Hanfprodukte. Und die CBD-Ladenkette „Grünes Gold“ expandiert. Doch viele Verbraucher sind verunsichert. Cannabis-Automat in Darmstadt boomt „Cannomat“ zieht Hanf-Freunde an Polizei: Ist legales Produkt Darmstadt - Die abgebildeten Hanfblätter auf der Fensterscheibe geben einen ersten Hinweis: Der Automat in dem Räumchen im Darmstädter Südbahnhof ist kein gewöhnlicher Süßigkeitenautomat: Blüten, Extrakte oder Schokoriegel mit exotischen Namen wie „Gorilla Glue“ oder „Cannabubble“ liegen in der Auslage. „Es sind freiverkäufliche Hanfprodukte mit und ohne Cannabidiol“, erklärt Karl Diehl, einer der drei Darmstädter Betreiber des „Cannamat“. Legal Cannabis in Darmstadt kaufen Der Automat, der seit Ende Dezember im Minishop des Bahnhofsgebäudes steht, soll derzeit laut Diehl der einzige seiner Art in Deutschland sein. Der bundesweit erste CBD-Automat war Ende 2018 in Trier aufgestellt worden, aber auch schnell wieder von der Polizei konfisziert worden, weil Produkte neben dem erlaubten Wirkstoff Cannabidiol (CBD) auch den berauschenden Stoff Tetrahydrocannabinol (THC) in zu hoher Konzentration enthalten haben sollen. Auch ein Automat im bayrischen Neufahrn wurde laut Medienberichten wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz konfisziert. Legales Cannabis: Cannamat in Darmstadt nicht strafbar Laut Polizeipräsidium Südhessen besteht kein Grund, den Cannamat am Südbahnhof zu konfiszieren, wie ein Sprecher der Frankfurter Rundschau sagte. Es gebe derzeit keine Reglung, dass der Verkauf strafbar sei. Auch bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt ist „der Sachverhalt bekannt und wird zur Zeit geprüft“, teilte Oberstaatsanwalt Robert Hartmann mit. Die Produkte im Automat sind nicht billig. Blüten zum Beispiel gibt es für 12 bis 15 Euro pro Gramm. Bei den Extrakten liegen die Preise zwischen 30 und 115 Euro pro Fläschchen. Um Produkte zu ziehen, müssen Kunden per Personalausweis, den sie durch ein Lesegerät ziehen, beweisen, dass sie über 18 sind. Legal Cannabis kaufen: Das geht in Darmstadt Doch warum überhaupt Hanf konsumieren, wenn es nicht berauscht? „Vor allem unterstützen Hanfprodukte das menschliche Wohlbefinden“, teilen die Betreiber mit. CBD wende viele gesundheitliche Probleme zum Guten. Der 24 Stunden geöffnete Cannamat ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit, in Darmstadt CBD-Produkte zu kaufen. Vergangenes Jahr öffnete unter dem Namen „Grünes Gold“ in der Julius-Reiber-Straße 2 einer der ersten CBD-Läden Hessens. Dahinter stehen Florian Wolf, Hüseyin Dündar und Timm Gros, die nach eigenen Angaben seit vielen Jahren in anderen Bereichen selbstständig tätig sind. Das Unternehmen beschäftige mittlerweile 19 Mitarbeiter. Seit Sommer 2019 agiere man auch als Franchisegeber. Daraus folgten Shops in Bensheim und Mainz. Auch in Wiesbaden und Frankfurt eröffneten sie Läden. Im Februar soll ein Shop in Kelsterbach folgen, ein Laden in Stuttgart ist geplant. „Die Nachfrage ist extrem hoch“, sagt Geschäftsführer Timm Gros. Legal Cannabis kaufen: Mehrere CBD-Läden in Frankfurt In Frankfurt erfreuen sich Hanfprodukte schon seit längerem großer Beliebtheit. Viele kleinere Anbieter sind zwar laut dem Branchenportal CBD-infos.com nur mit CBD-Vapes für E-Zigaretten ausgestattet, jedoch wachse auch die Anzahl der spezialisierten CBD-Läden. Anbieter sind etwa der Xtract CBD-Store oder der Sheeva Grow- und Headshop. Laut Gros sind jedoch viele Kunden unsicher, es bestehe noch viel Aufklärungsbedarf. „Es gibt Leute, denen müssen wir die Sorge nehmen, dass wir hier etwas illegales tun“, berichtet Mitarbeiterin Monique Heymann. Im Darmstädter Shop stehen rund 30 verschiedene Produkte zur Auswahl. Wer möchte, darf an der Theke schon mal einen Hanfblättertee probieren. Er soll entspannende Wirkung haben, wenn man ein paar Tassen trinkt. Er schmeckt wie Brennnesseltee. Lgeal Cannabis in Darmstadt kaufen: Sogar Hunde nehmen CBD Bis zu 50 Kunden kommen täglich in den Laden. Viele seien weit über 60, sagt Heymann. Sie klagten über Migräne, Schlafstörungen, Hautprobleme oder Rückenschmerzen. „Ich hätte nie gedacht, dass so ein kleines Fläschchen mir so helfen könnte“, schreibt eine Kundin im Online-Shop des Ladens. Sie habe ihre Medikamente gegen Angststörung reduzieren können und ihre Schmerzmittel abgesetzt. Auch bei Tieren soll es wirken. Heymann gibt ihren Hunden zu Silvester zur Beruhigung Hanföl. Besonders beliebt sei das Nachtextrakt: „Das geht immer als erstes weg.“ Auch bei Grünem Gold haben die Produkte ihren Preis: Je nach CBD-Gehalt kostet ein 10-Milliliter-Fläschchen Extrakt bis zu 115 Euro. Darüber, wie es dosiert und angewendet wird, dürften weder Beipackzettel noch Mitarbeiter informieren, erklärt Gros. Derartige Beratung sei Apothekern und Ärzten vorbehalten. Im Laden erfährt man jedoch, wie andere Kunden die Produkte anwenden. Manche Ware sieht Marihuana zum Verwechseln ähnlich und riecht auch so. Dass solche Cannabis-Blüten wirklich nur den erlaubten THC-Wert von unter 0,2 Prozent enthalten, werde regelmäßig in einem Labor geprüft, sagt Gros. Auch mit Polizei, Staatsanwaltschaft und Ordnungsamt stehe man in Kontakt. „Wir sind keine Drogendealer“, sagt Gros. CBD-Anbieter kooperiert mit Apotheke in Alsbach Inzwischen kooperiert Grünes Gold laut Gros auch mit einer Apotheke in Alsbach. Denn in Apotheken erhält man für gewöhnlich nur höher dosierte, verschreibungspflichtige Produkte. „Wie schließen
Kampf.schwein
Kampf.schwein, 28.01.2020 12:48 Uhr
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https://thecannabisstock.com/2020/01/26/canada-cannabis-sales-up-9-for-november-2019-decrease-in-ontario/
Kampf.schwein
Kampf.schwein, 28.01.2020 12:48 Uhr
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Kanada: Cannabis-Verkäufe im November 2019 um 9% gestiegen. Der Gesamtumsatz ist nun von 128,90 Mio. USD auf 135,70 Mio. USD gestiegen Obwohl Ontario nach wie vor die umsatzstärkste Provinz Kanadas ist, ging ihr Umsatz von 32,85 Mio. USD im Oktober 2019 auf 31,60 Mio. USD zurück. Neue zweite Position Die Provinz Quebec verzeichnet mit einem Umsatz von 29,81 Mio. USD eine leichte, aber konstante Entwicklung, ist jedoch nicht mehr die zweite Provinz, deren Umsatz von Alberta mit 29,84 Mio. USD leicht übertroffen wurde. Die Änderung der Lizenzierung in Ontario und die Einführung von Cannabis 2.0-Produkten werden den Umsatz voraussichtlich erheblich steigern.
N
Newbie321, 28.01.2020 11:43 Uhr
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Erst hatte man kein Glück, dann kam noch Pech dazu, sind einfach zu viele Bad News und zu viele Leute mit zittrigen Händen unterwegs... langfristig bin ich zuversichtlich, hab hier einiges an Geld investiert bzw versenkt. Aber das taucht wieder auf.
P
Plumperquatsch, 27.01.2020 22:48 Uhr
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11,8%... echt übel der Kurs. Besser in Kokain investieren wie in die Weichspülerdroge
P
Plumperquatsch, 27.01.2020 22:39 Uhr
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Eben totalabsturz... - 11%
W
WolfOfWallStreet1929, 27.01.2020 21:38 Uhr
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Lö ff el
W
WolfOfWallStreet1929, 27.01.2020 21:38 Uhr
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Vom Löffel?
P
Plumperquatsch, 27.01.2020 20:21 Uhr
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Ob der Fond jemals wieder läuft?
Kampfsch300
Kampfsch300, 25.01.2020 18:53 Uhr
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https://www.hanf-magazin.com/recht/rechtslage-international/spanien-neue-regierung-tendiert-zur-regulierung-von-cannabis/
Kampfsch300
Kampfsch300, 25.01.2020 18:53 Uhr
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Spanien: Neue Regierung tendiert zur Regulierung von Cannabis Nach den Parlamentswahlen im November 2019 in Spanien scheint das Land einer Legalisierung von Cannabis näher als je zuvor. Sowohl die aktuelle parlamentarische Mehrheit als auch die zuständigen Ministerien signalisieren Unterstützung für progressive Reformen der Cannabispolitik. Zwei Minister mit positiver Einstellung zu Cannabis Seit wenigen Tagen ist Alberto Garzón der Verbraucherminister von Spanien und nun wird Salvador Illa Gesundheitsminister werden. Beide gelten als Hoffnungsträger der Befürworter von Cannabis. Garzón hatte die Legalisierung von Marihuana bereits mehrfach öffentlich gefordert und auch Illa hatte sich dem gegenüber offen gezeigt. Noch kein Antrag auf Legalisierung eingereicht Bis Dato wurde noch kein Zeitplan bekanntgegeben, wann man in die Debatten um die Legalisierung und die Regulierung des Marktes für Cannabis einsteigen möchte. Keines der beiden Ministerien hatte dafür bisher die Initiative übernommen, doch angesichts der Konstellation im Parlament scheint der Zeitpunkt günstig. Sollte die Initiative vom Gesundheitsministerium ausgehen, könnte es lediglich auf eine Legalisierung von Cannabis als Medizin hinauslaufen. Das Verfassungsgericht hatte die Gesetzesinitiative später jedoch für ungültig erklärt. Viele hoffen nun, dass Garzón und das Verbraucherministerium aktiv werden, und dass auch die Regulierung von Cannabis als Genussmittel zum Thema wird. Wenig Gegenwehr gegen liberale Reformen erwartet Eine umfassende Überprüfung einer cannabispolitischen Reform würde die Unterstützung des Kongresses erfordern, insbesondere der Kommission für Suchtfragen. Gemessen an den parlamentarischen Mehrheiten seit den Wahlen ist dies aktuell sehr gut möglich. Lediglich der konservative Zweig der sozialdemokratischen PSOE könnte sich dagegen stellen. Als Alberto Garzón 2013 zuletzt eine Abstimmung forderte, waren die Befürworter noch deutlich in der Minderheit. Legalisierung für Spanien ein Gewinn Die Präsidentin des spanischen, medizinischen Cannabis-Observatoriums, Carola Pérez, sieht Spanien vor allem im medizinischen Bereich im Vergleich zu anderen Staaten rückständig. In dieser Legislaturperiode sieht sie große Chancen in diesem Bereich etwas aufzuholen. Im Jahr 2015 ist das Cannabis-Observatorium gegründet worden, um den medizinischen Nutzen der Hanfpflanze näher zu erforschen und dementsprechend Projekte voranzutreiben. Der Lobbyist und Anwalt Bernardo Soriano geht noch einen Schritt weiter. Neben den fast 200.000 Patienten, denen Cannabis helfen könnte, sieht er auch einen großen Bedarf für den gesetzlichen Rahmen für den legalen Cannabiskonsum in der Freizeit. Seinen Angaben zufolge könnte Spanien aus diesem Wirtschaftszweig Steuergewinne in Höhe von 1,9 Milliarden Euro erwirtschaften. Hinzu käme ein wirtschaftlicher Aufschwung durch eine Branche mit mindestens 38.000 neuen Arbeitsplätzen und der Entlastung der Sicherheitskräfte des Landes. Aus Toleranz soll ein Gesetz werden Die Argumente liegen in Spanien, ähnlich wie bei uns auch, klar auf der Hand. Die Legalisierung ist also in den nächsten Jahren zum Greifen nahe. Bis der Antrag offiziell in das Parlament eingebracht wird, bleibt alles Spekulation und Theorie. Durch die Toleranzpolitik ist Cannabis in Spanien bereits einige Jahre weitläufig akzeptiert. Nun sollte man auch konsequent dem Schwarzmarkt das Geschäft mit der Pflanze aus der Hand nehmen.
GoldenGoooal
GoldenGoooal, 22.01.2020 13:03 Uhr
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Danke @K300 für die Info! Schönen Tag allseits!
N
Newbie321, 21.01.2020 18:12 Uhr
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Die Gebühr wird aus dem Fondsvermögen abgezogen, das bekommt man nicht weiter mit...
Kampf.schwein
Kampf.schwein, 19.01.2020 22:08 Uhr
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https://www.neues-deutschland.de/artikel/1131535.cannabis-grosse-ernuechterung-die-marihuana-industrie-in-den-usa-kriselt.html?fbclid=IwAR1k2ceqIzKWVzVxvG_JyAEBFgMIj-p1OUkYqKufeaFP_wnzl-vxM-6TLoQ
Kampf.schwein
Kampf.schwein, 19.01.2020 22:07 Uhr
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New York. Börsensturz, Geldnot, eine Pleitewelle droht: In Nordamerikas Cannabis-Industrie macht sich nach dem Rausch der vergangenen Jahre Katerstimmung breit. Trotz des Booms im Zuge der Legalisierung in Kanada und etlichen US-Bundesstaaten wurden die hohen Erwartungen vieler Unternehmer und Anleger bislang nicht erfüllt. Inzwischen deutet sogar einiges auf eine Investitionsblase hin. Ist die Luft schon wieder raus aus dem Trendthema? Die Hoffnungen waren enorm - dafür gab es auch gute Gründe. Im Jahr 2018 ließen zuerst der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat Kalifornien und dann Kanada Marihuana als Genussmittel zu. Damit öffneten sich die bislang weltweit größten Märkte für legalen Anbau und Handel der Droge, was einen Ansturm von Investoren auslöste. Die Aussicht auf hohe Renditen lockte Milliarden an Anlegergeld an. Diverse Promis rührten die Werbetrommel für Cannabis-Firmen - von American-Football-Legende Joe Montana und Hollywood-Schauspielern wie Whoopi Goldberg oder Woody Harrelson über Ex-Boxchampion Mike Tyson bis hin zu *** Snoop Dogg sowie Erben von Reggae-Ikone Bob Marley und Silicon-Valley-Starinvestor Peter Thiel. Doch das vergangene Jahr brachte die Branche mit Wucht auf den Boden der Realität zurück. Der Marihuana-Aktienindex WEED, der die Wertentwicklung börsennotierter Cannabis-Unternehmen misst, brach 2019 um fast die Hälfte ein. Seit April liegt er sogar mit deutlich mehr als 60 Prozent im Minus. Rund 25 Milliarden Dollar haben die größten sechs Konzerne seitdem an Börsenwert eingebüßt. »Dies ist das 2008 der Cannabis-Industrie«, meint Kevin Murphy, der Chef des Branchenriesen Acreage Holdings - ein Vergleich mit dem Horrorjahr der Finanzkrise. Nach Bundesgesetz immer noch verboten Was sind die Gründe für den Absturz? In den USA ist Marihuana zwar mittlerweile in 33 Bundesstaaten zu medizinischen Zwecken oder ganz erlaubt, doch unter dem Bundesgesetz nach wie vor verboten. Solange sich dies nicht ändert, stehen Cannabis-Firmen vor Problemen. Banken, Versicherer und Finanzdienstleister machen einen Bogen um die Branche - Kredite und sogar Konten sind häufig schwierig zu bekommen. In Krisenzeiten kommt noch ein weiterer großer Nachteil hinzu. Denn wegen des Verbots unter dem Bundesgesetz können die Unternehmen auch keinen Gläubigerschutz unter dem Insolvenzrecht beantragen. Und die Situation scheint bereits prekär. Laut Finanzdienst Bloomberg erhalten nur noch die stärksten Firmen frische Mittel an den Kapitalmärkten. Einem Dutzend kleinerer Unternehmen drohe 2020 die Pleite, zitiert Bloomberg einen anonymen Manager aus der Branche. Einigen Firmen könne schon in den nächsten Wochen das Geld ausgehen. Selbst einige große Unternehmen sind in Nöten. So kündigte das kalifornische Schwergewicht MedMen Enterprises jüngst einen radikalen Personalabbau sowie Verkäufe von Geschäftsteilen an und sah sich trotz ungünstiger Konditionen zu einer Kapitalerhöhung gezwungen. Im US-Nachbarland Kanada ist die Lage zwar anders, aber ebenfalls kritisch. Marihuana ist hier bundesweit erlaubt, dennoch tun sich viele Firmen schwer. Die ersten Insolvenzen haben bereits begonnen. In Kanada blieb der erhoffte Andrang auf legales Marihuana bislang schlichtweg aus. Umfrageergebnisse der Regierung zeigen, dass im dritten Quartal lediglich 28 Prozent der Konsumenten Marihuana auf legalen Wegen besorgten. Der Großteil setzt offenbar - wie übrigens auch in Kalifornien - weiter auf den Schwarzmarkt, wo die Preise günstiger sind. Der legale Handel kommt nur schwer in Gang, bisher entstanden deutlich weniger Cannabis-Läden in Kanada als erwartet. Zweite Legalisierungswelle in Kanada Die junge Branche hofft, dass sich dies bald ändert. Für Zuversicht in Kanada sorgt immerhin, dass eine zweite Legalisierungswelle gerade erst anrollt. Denn bislang ging es nur um den klassischen »Gras«-Verkauf, doch einen großen Teil des Geschäfts mit Marihuana machen inzwischen »Edibles« aus. Der Überbegriff umfasst diverse Artikel rund um die Droge - von Drinks, Ölen und Keksen über Pillen und Salben bis hin zu Beruhigungsmitteln oder Appetitanregern. Diese Produkte wurden erst in einem zweiten Schritt erlaubt und sind nun der große Hoffnungsbringer der gebeutelten Industrie. Die Wirtschaftsberatung Deloitte rechnet damit, dass dieser »Cannabis 2.0«-Trend das Marktpotenzial erst richtig entfaltet. Kanada werde deshalb treibende Kraft eines Wachstumsschubs bleiben, der das weltweite Volumen des Cannabis-Marktes bis 2025 von aktuell 100 Milliarden auf 194 Milliarden US-Dollar ansteigen lassen dürfte. Auch in den USA gibt es durchaus Optimisten. Analystin Vivien Azer vom Investmenthaus Cowen & Co etwa sieht die drohende Insolvenzwelle als eine Art Gesundschrumpfen, das der Industrie letztlich helfen werde. Der Markt müsse »aufgeräumt« werden. Zumindest scheint das zeitweise gefürchtete Szenario eines strikten Durchgreifens der US-Bundesregierung gegen Cannabis immer unwahrscheinlicher. Mit dem Abgang von Donald Trumps erstem Justizminister Jeff Sessions (»Gute Menschen rauchen kein Marihuana«) ist ein großes Risiko verschwunden. Und die Zustimmung der Menschen zur Legalisierung war nie höher, so dass die Regierung Trump sich mit einer harten Linie gegen Cannabis wohl keinen Gefallen täte. Einer CBS-Umfrage zufolge sprachen sich 2019 rund 65 Prozent der Erwachsenen in den USA für legales Marihuana aus - ein Höchstwert. Erstmals befürwortet das demnach auch eine 56-prozentige Mehrheit der republikanischen Wähler. Hinweise auf eine bundesweite Legalisierung gibt es bislang allerdings nicht, auch wenn sich Präsident Trump vor vielen Jahren mal dafür ausgesprochen
G
Gast-769225400, 19.01.2020 15:37 Uhr
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Weiß jemand wie das bei diesem etf funktioniert mit der 0,7% Gebühr
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