Linien und Wellen Austausch Forum WKN: 722713 ISIN: US5949724083 Forum: Aktien User: Pandapanda

Knock-Outs auf Microstrategy (Doing business Strategy) (A)
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Mit Hebel
DZ Bank
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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Kommentare 3.400
Mugi81
Mugi81, Montag 23:16 Uhr
2

Nehmen wir eine BTC-Zuordnung von 0,002270568385 BTC pro Aktie und beispielsweise eine kleine Zahl von sagen wir 50 Aktien: BTC-Anteil bei 50 Aktien: * 50 × 0,002270568385 = 0,11352841925 BTC Bei aktuellen ca. 64.000 $ pro BTC: * 0,11352841925 × 64.000 = 7.265,82 $ BTC-Wert * bei ca. 1,17 $/€ ≈ 6.210 € BTC-Wert Jetzt der Vergleich: Kaufkurs Aktie 50 Aktien EK BTC-Wert (ca.) Verhältnis BTC-Wert zu EK 100 € 5.000 € 6.210 € 124 % 400 € 20.000 € 6.210 € 31 % Der Unterschied ist enorm: * Wer bei 100 € gekauft hat, besitzt für 5.000 € Aktien mit einem rechnerischen BTC-Gegenwert von ca. 6.210 € → ca. 1,24× BTC-Exposure zum Kaufpreis. * Wer bei 400 € gekauft hat, hat für 20.000 € denselben BTC-Anteil → nur ca. 0,31× BTC-Exposure zum Kaufpreis. Das zeigt den entscheidenden Punkt bei Strategy: Der Einstiegspreis der Aktie ist extrem wichtig, weil die BTC pro Aktie zwar steigen können, aber ein hoher Aktienkurs auch eine hohe Prämie über dem BTC-Wert enthalten kann. Ein Käufer bei 100 € und ein Käufer bei 400 € besitzen mit 50 Aktien exakt dieselbe BTC-Menge – aber mit völlig unterschiedlicher Kostenbasis.

Korrekt 👍🏼 Strategy ist nicht nur Bitcoin-Exposure, sondern Bitcoin-Exposure zu einem variablen Preis mit Hebelwirkung!
Grey_trade
Grey_trade, Montag 23:16 Uhr
0
Bei einem Einstiegskurs von 100 € pro Strategy-Aktie kann die Rechnung tatsächlich so aussehen, dass dein Investment mehr Bitcoin-Exposure pro eingesetztem Euro bietet als ein direkter BTC-Kauf – zumindest zum aktuellen Verhältnis von Aktienkurs zu BTC-pro-Share. Dein Beispiel: * 440 Aktien × 100 € EK = 44.000 € investiert * Diese 440 Aktien entsprechen ungefähr 1 BTC (nach deiner BTC-pro-Share-Kennzahl) Wenn 1 BTC z. B. bei etwa 64.000 $ liegt (ca. 55.000 €, je nach Wechselkurs), dann hast du: * 44.000 € Kostenbasis * ca. 55.000 € BTC-Äquivalent Das wäre ein rechnerischer Vorteil von rund 25 % gegenüber einem direkten BTC-Kauf zum damaligen Einsatz. Aber der entscheidende Punkt ist: Dieser Vorteil entsteht nur, weil du die Aktie unter dem heutigen BTC-Wert pro Aktie gekauft hast. Er ist nicht automatisch garantiert. Bei Strategy kommen noch Faktoren dazu: * Verwässerung durch neue Aktienausgabe (kann BTC pro Aktie erhöhen oder senken, je nachdem zu welchem Preis ausgegeben wird) * Schulden und Vorzugsfinanzierungen * mNAV-Veränderung (die Aktie kann mit Abschlag oder Aufschlag zum BTC-Wert handeln) Dein Gedanke ist also richtig: Ein Käufer bei 100 € hat eine ganz andere Ausgangslage als jemand bei 400 €, obwohl beide dieselbe Anzahl Aktien besitzen. Der frühe Käufer hat durch den niedrigeren Einstieg eine Art „eingebaute Sicherheitsmarge“ gegenüber dem reinen BTC-Kauf.
Grey_trade
Grey_trade, Montag 23:00 Uhr
2
Nehmen wir eine BTC-Zuordnung von 0,002270568385 BTC pro Aktie und beispielsweise eine kleine Zahl von sagen wir 50 Aktien: BTC-Anteil bei 50 Aktien: * 50 × 0,002270568385 = 0,11352841925 BTC Bei aktuellen ca. 64.000 $ pro BTC: * 0,11352841925 × 64.000 = 7.265,82 $ BTC-Wert * bei ca. 1,17 $/€ ≈ 6.210 € BTC-Wert Jetzt der Vergleich: Kaufkurs Aktie 50 Aktien EK BTC-Wert (ca.) Verhältnis BTC-Wert zu EK 100 € 5.000 € 6.210 € 124 % 400 € 20.000 € 6.210 € 31 % Der Unterschied ist enorm: * Wer bei 100 € gekauft hat, besitzt für 5.000 € Aktien mit einem rechnerischen BTC-Gegenwert von ca. 6.210 € → ca. 1,24× BTC-Exposure zum Kaufpreis. * Wer bei 400 € gekauft hat, hat für 20.000 € denselben BTC-Anteil → nur ca. 0,31× BTC-Exposure zum Kaufpreis. Das zeigt den entscheidenden Punkt bei Strategy: Der Einstiegspreis der Aktie ist extrem wichtig, weil die BTC pro Aktie zwar steigen können, aber ein hoher Aktienkurs auch eine hohe Prämie über dem BTC-Wert enthalten kann. Ein Käufer bei 100 € und ein Käufer bei 400 € besitzen mit 50 Aktien exakt dieselbe BTC-Menge – aber mit völlig unterschiedlicher Kostenbasis.
Grey_trade
Grey_trade, Montag 22:48 Uhr
1
Generell mal die Frage ob sich schon mal jemand ausgerechnet hat wie viel Bitcoin er in Strategy hält, egal ob Buchverlust oder Buchgewinn
Mugi81
Mugi81, Montag 22:00 Uhr
0
Danke! Das bedeutet, dass der heutige Bitcoin-Verkauf den Bitcoin- Bestand je Aktie um rund 0,42 % reduziert hat. 0,00000965518 BTC pro Share bei einem Kurs 63.600 USD = ca. 0,61 US-Dollar pro Aktie
Grey_trade
Grey_trade, Montag 21:54 Uhr
1

@Grey_trade hast du zufällig die Veränderung BTC/share nach dem Verkauf? 😉

0,002270568385 Vorher 0,002280223565
runkle6
runkle6, Montag 21:26 Uhr
0
verschieben auf eine andere wallet bricht nicht fifo. man muss auf unterschiedlichen depots gekauft haben für getrennte betrachtung. mein steuerfrei depot rühre ich nicht mehr an, nutze ein anderes jetzt. eine rückwirkung kann ich mir nicht vorstellen, bestandsschutz kann man nicht einfach aushebeln, es muss eine übergangsfrist geben
Mugi81
Mugi81, Montag 21:26 Uhr
0
@Grey_trade hast du zufällig die Veränderung BTC/share nach dem Verkauf? 😉
K
KölnKalk, Montag 21:05 Uhr
1
Ich wollte damit nur sagen eine Ausgestaltung der Verönderung der Kryptosteuerregeln ist komplex. Ich halte aktuell sowohl steuerfreie als auch noch steuerpflichtige coins. Jenachdem qie die gestaltung ausfällt will ich zukünftig aber entscheiden können bzw sürfen,ob ich steuerfreie oder steuerpflichtige coins verkaufe. Durch verschieben auf eine andere wallet hätte ich da eine möglichkeit. Falls generell auch kein Bestandsschutz durchgesetzt wird ist das natürlich hinfällig
Flox02
Flox02, Montag 19:25 Uhr
0
Mstr hinten nach heute
Mugi81
Mugi81, Montag 19:12 Uhr
1
Aber: Wenn du kurz vor einem Verkauf deine alten Coins gezielt zwischen Wallets verschiebst, nur um die FIFO-Reihenfolge künstlich zu verändern, könnte das steuerlich problematisch werden. Die Finanzverwaltung kann die gesamte Transaktionshistorie betrachten. Ob eine solche Gestaltung anerkannt wird, hängt vom Einzelfall ab. Sollte die einjährige Haltefrist tatsächlich abgeschafft werden, wird diese Frage noch viel wichtiger. Dann dürfte der Gesetzgeber oder die Finanzverwaltung sehr wahrscheinlich klarstellen müssen, ob die bisherige walletbezogene FIFO-Regel bestehen bleibt oder ob andere Zuordnungsregeln gelten. Bis dahin wäre wohl jede Aussage dazu Spekulation. 😁
Mugi81
Mugi81, Montag 19:05 Uhr
0
also verteilen…;)
Mugi81
Mugi81, Montag 19:03 Uhr
0

Das wird für uns auch noch interessant falls die Haltefrist gekippt wird,in welcher Form auch immer. Dann würde ich auf der Wallet auch steuern welche coins ich verkaufen würde

Ich denke nicht! Nach der aktuellen Verwaltungsauffassung des Bundesfinanzministeriums gilt für private Kryptoverkäufe grundsätzlich FIFO (First in, First out). Das heißt: Die zuerst angeschafften Bitcoin gelten als zuerst verkauft. Es gibt dabei zwei wichtige Besonderheiten: Die Betrachtung erfolgt walletbezogen. Jede Wallet bzw. jedes Exchange-Konto wird separat betrachtet. Innerhalb einer Wallet musst du die gewählte Methode beibehalten, bis der Bestand dieser Kryptowährung in dieser Wallet vollständig verkauft ist. Ein ständiges Wechseln zwischen verschiedenen Methoden ist nicht vorgesehen. Deshalb ist die Situation für deutsche Privatanleger nicht mit Strategy vergleichbar. Ein bilanzierendes Unternehmen kann – abhängig von den Rechnungslegungs- und Steuervorschriften – andere Bewertungsregeln anwenden. Der private Anleger nach § 23 EStG hat diesen Gestaltungsspielraum grundsätzlich nicht. Falls die Haltefrist tatsächlich abgeschafft würde Dann würde genau diese Frage noch wichtiger werden. Solange der Gesetzgeber nichts anderes regelt, würde sehr wahrscheinlich weiterhin eine Verbrauchsreihenfolge (wie FIFO) benötigt, um die Anschaffungskosten und den steuerpflichtigen Gewinn zu bestimmen. Ob dann ein Verfahren wie “Specific Identification” zugelassen würde, ist derzeit reine Spekulation und müsste ausdrücklich gesetzlich geregelt werden.
K
KölnKalk, Montag 18:57 Uhr
0

Bei Strategy gilt nicht automatisch FIFO. Aus dem Filing lässt sich nicht erkennen, welche Bitcoin, UTXO’s/ Kauftranchen verkauft wurden. Der gesunkene durchschnittliche Einstandspreis des Restbestands spricht sogar dagegen, dass ausschließlich die ältesten und billigsten Bitcoin verkauft wurden. Am 30. Juni 2026:Bestand: 846.000 BTCDurchschnittlicher Kaufpreis: 75.578 Nach dem Verkauf bis 5. Juli 2026: Bestand: 843.775 BTC Durchschnittlicher Kaufpreis: 75.476 $ Technisch kann Strategy entscheiden, welche Bitcoin bzw. genauer gesagt welche UTXOs aus den Wallets ausgegeben werden. Das bedeutet, sie können grundsätzlich gezielt Bestände aus bestimmten Kaufzeitpunkten veräußern. Bilanz- und steuerrechtlich sind sie jedoch an die jeweils geltenden Rechnungslegungs- und Steuervorschriften gebunden. Sie können also nicht beliebig von Verkauf zu Verkauf die Methode wechseln, nur um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Es muss eine zulässige und konsistent angewendete Methode sein.

Das wird für uns auch noch interessant falls die Haltefrist gekippt wird,in welcher Form auch immer. Dann würde ich auf der Wallet auch steuern welche coins ich verkaufen würde
Grey_trade
Grey_trade, Montag 18:55 Uhr
0
Interessant 👍🏻
Mugi81
Mugi81, Montag 18:49 Uhr
2
Bei Strategy gilt nicht automatisch FIFO. Aus dem Filing lässt sich nicht erkennen, welche Bitcoin, UTXO’s/ Kauftranchen verkauft wurden. Der gesunkene durchschnittliche Einstandspreis des Restbestands spricht sogar dagegen, dass ausschließlich die ältesten und billigsten Bitcoin verkauft wurden. Am 30. Juni 2026:Bestand: 846.000 BTCDurchschnittlicher Kaufpreis: 75.578 Nach dem Verkauf bis 5. Juli 2026: Bestand: 843.775 BTC Durchschnittlicher Kaufpreis: 75.476 $ Technisch kann Strategy entscheiden, welche Bitcoin bzw. genauer gesagt welche UTXOs aus den Wallets ausgegeben werden. Das bedeutet, sie können grundsätzlich gezielt Bestände aus bestimmten Kaufzeitpunkten veräußern. Bilanz- und steuerrechtlich sind sie jedoch an die jeweils geltenden Rechnungslegungs- und Steuervorschriften gebunden. Sie können also nicht beliebig von Verkauf zu Verkauf die Methode wechseln, nur um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Es muss eine zulässige und konsistent angewendete Methode sein.
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