Mainz Biomed WKN: A3C6XX ISIN: NL0015000LC2 Kürzel: QUCY Forum: Aktien User: Snowboardy

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5. September 2026, 02:00 Uhr, Nasdaq
Kommentare 29.546
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Mutti, 20.07.2023 15:11 Uhr
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Interessant auf der Gegenseite jedoch: Es nehmen nur 15,5% der berechtigten Männer und 17,2% der berechtigten Frauen an der Spiegelung Teil. Das heißt bis zu 80% bleiben ungescreent. Dadurch entstehen für die KK viel mehr kosten aufgrund nachträglicher Untersuchungen bzw. Therapien wenn Krebs entsteht. Nehmen aber deutlich mehr Menschen mittels sensitiven Home-Kit teil, sind mehr gescreent und mehr Krankheiten können vorgebeugt werden. Also können KK potenziell sparen. Natürlich rechnen das vorher sehr schlaue Menschen aus ob eine Vorsorge sich überhaupt lohnt. Aber dennoch scheint mir die Methode zuhause sogar günstiger.

Wir hätten doch in Deutschland gar nicht die Kapazitäten alle in der altersgruppe die routine spiegelung zu ermöglichen. Zudem gehen die Kassen davon aus das der Großteil keine routine Untersuchung (generell) in Anspruch nimmt und lachen sich einen weil sie am ersten blick viel Geld sparen das sie dann dem Vorstand überweisen können, aber gleichzeitig von uns mehr Beiträge abkassieren
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Oldi23, 20.07.2023 15:32 Uhr
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Interessant auf der Gegenseite jedoch: Es nehmen nur 15,5% der berechtigten Männer und 17,2% der berechtigten Frauen an der Spiegelung Teil. Das heißt bis zu 80% bleiben ungescreent. Dadurch entstehen für die KK viel mehr kosten aufgrund nachträglicher Untersuchungen bzw. Therapien wenn Krebs entsteht. Nehmen aber deutlich mehr Menschen mittels sensitiven Home-Kit teil, sind mehr gescreent und mehr Krankheiten können vorgebeugt werden. Also können KK potenziell sparen. Natürlich rechnen das vorher sehr schlaue Menschen aus ob eine Vorsorge sich überhaupt lohnt. Aber dennoch scheint mir die Methode zuhause sogar günstiger.

Der Schlüssel ist in der Tat die Prävention mittels Darmkrebsscreening zuhause. Das wird auch bereits von der EU Kommission so gesehen. Bis 2025 sollen alle EU Länder u.a. das Darmkrebsscreening bei 90% der Betroffenen Altersgruppe (50 bis 74 ) zugänglich machen können. Die Rede ist allerdings von dem iFOBT Testkit, weil dieser Test bisher in den Leitlinien steht. Hier ist der Ansatz, das CA in die Leitlinien aufgenommen wird, wobei eine Akzeptanz durch die GKK hier förderlich wäre.
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Oldi23, 20.07.2023 15:37 Uhr
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Ich weiß aus Gesprächen das MB an der Umsetzung zur Aufnahme der GKK und in die Leitlinien arbeitet. Das Ist allerdings ein langwieriger Prozess durch den Behördendschungel. Dürfen gespannt sein was da rauskommt. Hilfreich wäre da natürlich der nächste Schritt in der Weiterentwicklung von CA durch eine mögliche Integration der mRNA Biomarker, die derzeit in den Studien eAArly Detect USA sowie ColoFuture EU, getestet werden. Ergebnis der eAArly wird in Bälde erwartet.
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Faktenchecker2, 20.07.2023 23:30 Uhr
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Kann ich gerne machen um euch mit meinen Fragen nicht in Verlegenheit zu bringen 😉

Also ich beschwere mich ja auch gerne mal (weniger hier, aber bei anderen Aktien), wenn manche Beitragschreiber alles durch die rosarote Brille sehen, aber Deinen Ansatz verstehe ich nicht: Du bist relativ neu hier, flutest das Forum mit Beiträgen und möchtest Dir alles erklären lassen, bist aber offenbar zu bequem, einfach mal die Fakten auf der Unternehmensseite zu lesen. Da frage ich mich schon, ob Du ein ernsthafter Investor bist. 🤔
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MoreMann, 21.07.2023 11:50 Uhr
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Also ich beschwere mich ja auch gerne mal (weniger hier, aber bei anderen Aktien), wenn manche Beitragschreiber alles durch die rosarote Brille sehen, aber Deinen Ansatz verstehe ich nicht: Du bist relativ neu hier, flutest das Forum mit Beiträgen und möchtest Dir alles erklären lassen, bist aber offenbar zu bequem, einfach mal die Fakten auf der Unternehmensseite zu lesen. Da frage ich mich schon, ob Du ein ernsthafter Investor bist. 🤔

Ja ich bin ernsthaft dabei. Ich habe bei MB gelesen wie der Stand ist. Wenn ich hier nachfrage dann vor allem weil ich zweite und mehrere Meinungen einsammle. Ich möchte meine Entscheidungen nicht nur aufgrund einer Homepage des Unternehmens treffen denn die kann ja schon einseitig positiv gestaltet sein. Daher bitte nichts für ungut. Ich weiß jetzt woran ich bin. Ist übrigens ein gutes aufgeschlossenes Forum. Noch PS: wenn hier viel gefragt und diskutiert wird schaffen wir es nebenbei auch noch unter die 50 meistdiskutierten Werte und bekommen zusätzliche Aufmerksamkeit.
m
moes, 20.07.2023 15:00 Uhr
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Interessant auf der Gegenseite jedoch: Es nehmen nur 15,5% der berechtigten Männer und 17,2% der berechtigten Frauen an der Spiegelung Teil. Das heißt bis zu 80% bleiben ungescreent. Dadurch entstehen für die KK viel mehr kosten aufgrund nachträglicher Untersuchungen bzw. Therapien wenn Krebs entsteht. Nehmen aber deutlich mehr Menschen mittels sensitiven Home-Kit teil, sind mehr gescreent und mehr Krankheiten können vorgebeugt werden. Also können KK potenziell sparen. Natürlich rechnen das vorher sehr schlaue Menschen aus ob eine Vorsorge sich überhaupt lohnt. Aber dennoch scheint mir die Methode zuhause sogar günstiger.
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Oldi23, 20.07.2023 14:46 Uhr
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Super wäre es halt wenn aus iFOBT MB wird :). Eine sehr großer Markt!

Das ist ein riesiger Markt. Nimmt man die EU zusammen, tut sich ein potentieller 6 Mrd € Markt auf. Der iFOBT schaut auch nur nach okkultem Blut im Stuhl. Allerdings muss man den Preis vergleichen. Der iFOBT kostet ca 20 € und ColoAlert Test kostet ca 200€. Die Krankenkassen müssten also tief in ihre Taschen greifen, um den Faktor 10 tiefer. Da liegt nunmal m.E. das zu überwindende Problem. Da ist noch viel Aufklörungsarbeit seitens MB zu leisten.
m
moes, 20.07.2023 14:30 Uhr
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Guten Tag, im Rahmen der Vorsorgemaßnahme ist das für Deutschland geltend, richtig. Bei jeglicher Verdachtsdiagnose werden Koloskopien aber natürlich auch von den Kassen übernommen. Die iFOBT Screeningtests werden beispielsweise auch bei den jährlichen Vorsorgeuntersuchungen angeboten und erstattet. Dazu hatte ich hier Zahlen genannt. Es waren 2,66 Mio Tests in 2019.

Super wäre es halt wenn aus iFOBT MB wird :). Eine sehr großer Markt!
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Oldi23, 20.07.2023 14:21 Uhr
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Genau! Die Vorsorge wird für Männer ab 50 und Frauen ab 55, 1 mal erstattet. Danach ist es erst wieder nach 10 Jahren fällig

Guten Tag, im Rahmen der Vorsorgemaßnahme ist das für Deutschland geltend, richtig. Bei jeglicher Verdachtsdiagnose werden Koloskopien aber natürlich auch von den Kassen übernommen. Die iFOBT Screeningtests werden beispielsweise auch bei den jährlichen Vorsorgeuntersuchungen angeboten und erstattet. Dazu hatte ich hier Zahlen genannt. Es waren 2,66 Mio Tests in 2019.
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Mutti, 20.07.2023 14:13 Uhr
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Genau! Die Vorsorge wird für Männer ab 50 und Frauen ab 55, 1 mal erstattet. Danach ist es erst wieder nach 10 Jahren fällig

10 Jahre ist lange
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moes, 20.07.2023 14:02 Uhr
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Guten Morgen, ja richtig. Für mich zum Beispiel ohne vorherige Beschwerden und ohne solche im Familien kreis würde den test vorziehen. Hätte ich schon adenome im Vorfeld entwickelt würde die spiegelung natürlich sinnvoller sein, wobei diese glaube ich nur 2x bezahlt wird? Richtig? Und das nur in einer bestimmten altersgruppe

Genau! Die Vorsorge wird für Männer ab 50 und Frauen ab 55, 1 mal erstattet. Danach ist es erst wieder nach 10 Jahren fällig
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Mutti, 20.07.2023 7:27 Uhr
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Zur Erinnerung, ein test kostet 200 Euro, alle 3 Jahre, das sind ca. 6 Euro pro Monat, ich denke das müsste sich jeder leisten können und es einem wert sein
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Mutti, 20.07.2023 7:20 Uhr
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Hallo! Wir die anderen Teilnehmer schon richtig gesagt haben, kommt es sehr darauf an was für Beschwerden man hat. Bzw was die Anamnese hergibt. Als groben orientierenden Test bei Risikopat. sehe ich ein Home-Kit als sehr sehr sinnvoll und würde der Spiegelung vorziehen. Aber die Spiegelung bietet natürlich viele unersetzliche Vorteile, wie z.B die direkte Biopsie Gewinnung bei Adenomen. D.h. Man muss nach einem auffällig Test sowieso spiegeln. Kurz gesagt MB bedient hier einen Milliarden-Markt. Allein schon wenn renommierte GI-Onkologen oder einfache Hausärzte Ihren Patienten das empfehlen würden und diese dann einfach und ohne Rezept OTC (over the counter) erwerben könnten, würde das für MB eine Monopolstellung bedeuten.

Guten Morgen, ja richtig. Für mich zum Beispiel ohne vorherige Beschwerden und ohne solche im Familien kreis würde den test vorziehen. Hätte ich schon adenome im Vorfeld entwickelt würde die spiegelung natürlich sinnvoller sein, wobei diese glaube ich nur 2x bezahlt wird? Richtig? Und das nur in einer bestimmten altersgruppe
m
moes, 20.07.2023 2:56 Uhr
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Hallo angehender Arzt. Würdest du einem Patienten zum Test raten oder zur Darmspiegelung? Was liefert das sicherste Ergebnis?

Hallo! Wir die anderen Teilnehmer schon richtig gesagt haben, kommt es sehr darauf an was für Beschwerden man hat. Bzw was die Anamnese hergibt. Als groben orientierenden Test bei Risikopat. sehe ich ein Home-Kit als sehr sehr sinnvoll und würde der Spiegelung vorziehen. Aber die Spiegelung bietet natürlich viele unersetzliche Vorteile, wie z.B die direkte Biopsie Gewinnung bei Adenomen. D.h. Man muss nach einem auffällig Test sowieso spiegeln. Kurz gesagt MB bedient hier einen Milliarden-Markt. Allein schon wenn renommierte GI-Onkologen oder einfache Hausärzte Ihren Patienten das empfehlen würden und diese dann einfach und ohne Rezept OTC (over the counter) erwerben könnten, würde das für MB eine Monopolstellung bedeuten.
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Mutti, 19.07.2023 21:29 Uhr
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Ich hatte schon mehrere darmspiegelungen und jedes Mal wurden Polypen entdeckt und entfernt. Zeigt der MB Test auch Polypen im Darm an?

Wenn du zur adenom bildung neigst ist für dich eine spiegelung vielleicht sinnvoller, das trifft aber sicher nicht auf alle Patienten zu
M
Mutti, 19.07.2023 21:25 Uhr
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Ich hatte schon mehrere darmspiegelungen und jedes Mal wurden Polypen entdeckt und entfernt. Zeigt der MB Test auch Polypen im Darm an?

ColoAlert ist ein hochwirksamer und einfach anzuwendender Test zur Erkennung von Darmkrebs, der in ganz Europa zur Verfügung steht. In den Studien ColoFuture und eAARLY DETECT wird die Integration von neuartigen mRNA-Genexpressions-Biomarkern in ColoAlert untersucht. Die Biomarker haben gezeigt, dass sie Darmkrebsläsionen identifizieren können, einschließlich fortgeschrittener Adenome, die häufig mit dieser tödlichen Krankheit in Verbindung gebracht werden.
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