MBB INDUSTRIES Forum: Community User: maybach
Kommentare 620
S
Swissyyy,
20.10.2017 19:27 Uhr
0
Also, wer wie ich keine Verluste eingefahren hat und noch lachen kann, unter 90 geht's definitiv nicht :)
Dafür ist mein dicker Gewinn im Eimer.
Y
YodaV,
20.10.2017 18:55 Uhr
0
Nicht sicher ob der Boden schon erreicht ist, das wir dauern, bis sie wieder richtig anzieht, ich warte noch mit dem Wiedereinstieg
S
Swissyyy,
20.10.2017 17:19 Uhr
0
Noch ein paar Euro und der Stop loss kickt mich raus. Wenigstens kein Verlust.
I
Iwo,
19.10.2017 14:34 Uhr
0
Noch 2 mal runter und ich lege nach
S
Swissyyy,
19.10.2017 14:34 Uhr
0
Bin dabei, Long.
c
carmeluz,
19.10.2017 13:11 Uhr
0
auf jeden Fall Panikverkäufe die werden sich noch ärgern, ich bleib drin
S
Sie,
19.10.2017 11:07 Uhr
0
Charttechnische Unterstützung bei 98 sollte halten, vollkommen kurzsichtige panikartige Verkäufe, mbb in 2018 bei erfolgreichem Börsengang der nächsten Tochter 150 -200
T
Tricky99,
19.10.2017 9:46 Uhr
0
KGV irrelevant? Dann mal viel Erfolg. Mein Kauflimit liegt bei 77 Euro.
B
Bulle235,
19.10.2017 9:35 Uhr
0
Da bin ich anderer Meinung. Die Bewertung von 120-130 Euro halte ich für den Wachsstumswert angemessen. Das KGV ist relativ irrelevant.
S
Silberfuchs,
19.10.2017 9:33 Uhr
0
Die aktuelle Bewertung ist übertrieben und es besteht weiterhin Konsolidierungsbedarf. Also erstmal Vorsicht, aufgrund des fulminanten Anstiegs ist mit weiteren Gewinnmitnahmen ist zu rechnen.
T
Tricky99,
19.10.2017 8:44 Uhr
0
Mal sehen ob das maßlos übertrieben war. Die Bewertungen von Aumann & Co finden manche auch maßlos übertrieben. Da darf dann nichts dazwischen kommen.
S
Swissyyy,
18.10.2017 17:55 Uhr
0
Hintergrund zum maßlos überzogenen Kursverlauf heute: Zukauf von USK, demnach fällt der Gewinn bei Aumann für das laufende Jahr 2017 geringer aus und folglich auch für die Muttergesellschaft MBB SE. Sollte eigentlich jedem klar sein, dass ein Zukauf und folglich Wachstum geld kostet denn nur so kann ein Unternehmen expandieren und Umsatz als auch gewinne steigen.
Quelle: http://www.intelligent-investieren.net/2017/10/starkes-wachstum-und-zukauf-aumann.html?m=1
Nicht gut kommen heute die Neuigkeiten an, die MBB präsentierte bzw. seine mit Abstand größte Tochter Aumann AG. Ich beginne mal mit dem zweiten Teil der Meldung, dem unschönen. Denn Aumann muss seine Gewinnprognose für das laufende Jahr kappen.
Nach vorläufigen Zahlen wachsen der Umsatz der Aumann AG in den ersten neun Monaten um 24,1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 140,3 Mio. Euro und das EBIT um 26,4% auf 15,1 Mio. Euro, während der Auftragseingang bei 135,3 Mio. Euro liegt. Das besonders zukunftsträchtige E-Mobility Segment erzielt dabei einen Umsatz von 40,3 Mio. Euro, ein EBIT von 4,8 Mio. Euro und einen Auftragseingang von 51,1 Mio. Euro.
Als Begründung gibt Aumann das "starke organische Wachstum" an, was auf den ersten Blick kryptisch klingt. Andererseits baut Aumann massiv aus und stellt viel Personal ein, weil insbesondere der E-Mobility-Bereich über der Kapazitätsgrenze agiert. Hier entstehen höhere Kosten als geplant. Heute. Die Aussichten für die Zukunft bessern sich dem entsprechend, weil Aumann ab nächstem Jahr mit mehr Kapazitäten noch mehr Aufträge abarbeiten kann.
Aber zunächst sind die Zahlen ein Dämpfer, keine Frage. Der Aumann-Aktienkurs, der sich seit dem Börsengang im Frühjahr mehr als verdoppelt hatte, steht denn auch tiefrot im Minus und hat sich wieder merklich von der 100-Euro-Marke entfernt.
Auswirkungen auf MBB
Geschäftsentwicklung und Kursverlauf von Aumann sind deshalb für die Mutter MBB SE so entscheidend, weil MBB seit dem Börsengang noch 53,6% an Aumann hält und Aumann in seiner eigenen Bilanz konsolidiert. Geringere Gewinne bei Aumann schlagen also auch auf die MBB durch. Und so gibt folgerichtig auch MBB selbst heute eine Gewinnwarnung für das laufende Jahr heraus. Nachdem im Jahr 2016 noch 2,16 Euro je Aktie verdient wurden, geht man nun für 2017 nur noch von 2,00 je Aktie aus.
Aumann kauft Sondermaschinenbauer
Mit gleicher Meldung verkündet Aumann knapp einen erfolgreichen Zukauft. So erwirbt man mit sofortiger Wirkung 100% an der USK Karl Utz Sondermaschinen GmbH, einen nachhaltig profitablen Spezialisten für Automatisierungslösungen. Das Unternehmen beschäftigt über 300 Mitarbeiter und hat 2016 einen Umsatz von knapp 70 Mio. Euro erzielt. USK hat jahrzehntelange Erfahrung als Ausrüster für führende Automotive OEMs und Tier-1s. Signing und Closing der Transaktion erfolgten zeitgleich am heutigen Tag. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Seinen besonderen Entwicklungsschwerpunkt hat USK seit einigen Jahren erfolgreich auf Produktionstechnologien für die Herstellung von Brennstoffzellen gelegt. Diese teils patentierten Technologien werden im rasant wachsenden Markt der E-Mobilität an Bedeutung gewinnen. Durch Erfahrungen im Bereich von Montagelinien für Sensoren, Speicherchips und Batterien ist USK darüber hinaus auch in anderen Schlüsselanwendungen für das Zeitalter der E-Mobility bestens aufgestellt. "Die komplementäre Kundenbasis, das hervorragende Technologie-Know-how und insbesondere die Entwicklungs-, Konstruktions- und Montagekapazitäten sind aus Sicht des Vorstandes die denkbar beste strategische Ergänzung, um die Wachstumspläne der Aumann-Gruppe nachhaltig zu unterstützen", ist sich der Aumann-Vorstand sicher. USK werde sich nahtlos in die E-Mobility-Strategie von Aumann einfügen. So plane man gemeinsam mit USK, Aumanns führende Position als Anbieter von Produktionslinien für den elektrischen Antriebsstrang weiter auszubauen. Mit der Brennstoffzellenfertigung beherrsche die Aumann Gruppe nun neben den Technologien zur Herstellung von Elektromotoren und Batteriemodulen eine weitere Schlüsseltechnologie für die E-Mobilität. Insbesondere die umfänglichen Konstruktionsressourcen von USK erlauben es aus Sicht des Managements , die Kapazitäten für die ambitionierten Wachstumspläne der Aumann Gruppe schnell und effizient auszubauen.
Meine Einschätzung
Heute pfui, morgen hui. So kann die Meldungen wohl zusammenfassen. Aumann wächst rasant und das Wachstum kostet Geld. Auch deshalb hatte sich MBB ja entschlossen, über einen Börsengang fast die Hälfte des Unternehmens abzugeben. Dass die anfänglichen Kosten so stark auf das Ergebnis durchschlagen, damit war nicht zu rechnen. Entsprechend negativ reagiert die Börse.
Auf der anderen Seite sind der Bereich Elektromobilität und auch das Thema Brennstoffzellen die Wachstums- und Gewinntreiber von morgen und Aumann ist hier nicht nur hervorragend positioniert und überaus erfolgreich, sondern kann sich nun auch sinnvoll verstärken. MBB profitiert hiervon ebenfalls, weil man mehr als die Hälfte an Auman besitzt. Und somit indirekt auch am neuen Zukauft USK. Dieser unterstreicht das Bestreben und die Fähigkeit Aumanns, sich im schnell wachsenden Markt für zukunftsorientierte Antriebe aussichtsreich zu positionieren, während man im Bereich der ehemaligen MBB Fertigungstechnik noch die klassischen Produkte adressiert.
Nachteilig an dem Zukauf ist lediglich, dass sich der Schwerpunkt von MBB noch stärker in Richtung Aumann neigt und MBB nun deutlich mehr als die Hälfte seines Umsatzes und Gewinns der Aumann-Gruppe verdankt. Das dürfte auch den MBB-Strategen Nesemeier und Freymuth klar sein, die noch auf dem riesigen Cash-Berg aus dem Aumann-IPO sitzen, den sie für Zukäufe verwenden können und wollen. Der heutige Kauf bei Aumann hat jedenfalls die Kriegskasse von MBB nicht in Mitleidenschaft gezogen, die ist weiterhin prall gefüllt. Und hieraus speist sich auch der zweite Teil der unverändert guten Zukunftsaussichten von MBB, denn die übrigen Töchter laufen alle voll im Plan und sind operativ erfolgreich unterwegs. Hier dürften die nächsten Add-on-Zukäufe anstehen, ergänzend zu der einen oder anderen direkten Neuerwerbung für das MBB-Portfolio.
Und dann hält sich seit einigen Wochen hartnäckig das Gerücht, MBB plane einen Börsengang einer dritten Tochter. So könnte der Cloud- und IT-Sicherheitsspezialist DTS als dritte MBB-Tochter neben Aumann und Delignit bald den Kurszettel der Deutschen Börse zieren.
»Für augenblicklichen Gewinn verkaufe ich die Zukunft nicht.«
Werner von Siemens
Wenngleich die heutigen Gewinnwarnungen schon ein empfindlicher Treffer waren, bleiben Aumann und MBB weiterhin aussichtsreiche Langfristinvestments. Beide Werte habe ich auf meiner Empfehlungsliste und MBB ist weiterhin einer der größten Werte in meinem Depot. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich die Kurse beider Unternehmen nach dem reinigen Gewitter bald schon wieder anfangen, sich zu erholen. Insbesondere von MBB verspreche ich mir aufgrund der breiten Aufstellung und des hohen Cash-Bestands weiter viel Potenzial für die nächsten Monate und Jahre.
Eingestellt von Michael C. Kissig am 18.10.17
Y
YodaV,
18.10.2017 16:22 Uhr
0
Bei Aumann der gleiche Abschlag. Wieso ? Überlege auch wieder rein zu gehen
B
Bulle235,
18.10.2017 15:14 Uhr
0
Schade. Gehste wieder rein ?
Bin zu 105 rein heute
Y
YodaV,
18.10.2017 15:07 Uhr
0
Das wars mit meinem SL
S
Swissyyy,
16.10.2017 15:04 Uhr
0
Alles gut, die 52 Wochen Marke wurde erfolgreich geknackt. Aus charttechnischer Sicht alles bestens. Kurze Rückläufer sind dann normal und weisen auf eine gesunde Konsolidierung hin. Kursziel 135 Euro sind sicher. Schritt für Schritt. Ehrlich, die News, die höchstwahrscheinlich vorausstehende IPO der DTS IT, ein wahrscheinlich neuer Zukauf, die Bewertungen des Gsc Research von aktuell 135 Euro kursziel, die 56 Prozent Anteil an der Aumann AG die in der Bilanz von der MBB bilanziert werden, das sieht nicht nur für die nächsten Wochen, sondern für die nächsten Monate und das nächste Jahr traumhaft aus. Persönlich halte ich MBB mit dem größten Anteil meines Depots noch länger und weit über die 135 Euro hinaus.
Mein persönlicher Dank geht an Michael C. Kissinger, value Investor und seinen top kostenlosen Analysennund Empfehlungen zu MBB SE (www.intelligent-investieren.net)
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