Metaplanet Inc. Forum: Community User: runkle6

Kommentare 16.809
fink82
fink82, Gestern 15:46 Uhr
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Letztendlich ist mir das ganze eig fast egal. Da wurde seitens des MGMT unverhältnismäßig viel abkassiert. Okay. Das ändert aber erst mal wenig daran, dass in Zukunft -ohne diese Klausel- aussergewöhnlich gut performt wird. Wenn allerdings die Glaubwürdigkeit des Unternehmens leidet, kann das fatale Folgen auf dem japanischen Markt haben- gerade, wenn es um Bonds und Prefs geht. Und genau darauf baut ja hier unsere Hoffnung. Daher macht mir das durchaus Bauchschmerzen. Habe heute 30% meiner Position in Strive rotiert und werde die nächsten Tage genau beobachten, wohin die (Sentiment-)Reise geht…
fink82
fink82, Gestern 15:43 Uhr
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Ich musste mir das jetzt erstmal erklären lassen weil ich die Gründe für Ragnars Verkauf besser einordnen will und lasse euch dran teilhaben. Ich lasse mich mit meinem Invest in MP davon nicht beeinflussen KI: Es geht nicht primär um Bitcoin oder die operative Strategie von Metaplanet, sondern um eine ziemlich heikle Management-Vergütung bzw. Anti-Dilution-Klausel. Der Kern der Sache Es geht um die „10th Series Stock Acquisition Rights“ – also Aktienoptionen, die ursprünglich für Management/Gründer ausgegeben wurden. Ursprünglich Als Metaplanet am 8. April 2024 seine Bitcoin-Strategie begann: * ca. 153,94 Mio. Aktien im Umlauf * der Pool der 10th Series entsprach 46 Mio. Aktien * das waren laut Ragnar etwa 23 % auf vollständig verwässerter Basis Das allein findet Ragnar offenbar nicht grundsätzlich unfair. Seine Kritik beginnt bei der späteren Entwicklung. ⸻ Was ist dann passiert? Metaplanet hat anschließend massiv neue Aktien ausgegeben, um Kapital zu beschaffen und Bitcoin zu kaufen. Dadurch stieg die Aktienzahl auf rund: 1,281 Milliarden Aktien Also ungefähr auf das 8,3-Fache. Normalerweise bedeutet das: Wenn neue Aktien ausgegeben werden, wird jeder bestehende Aktionär prozentual verwässert. Bei Metaplanet war diese Verwässerung aber teilweise akzeptabel, weil mit dem neuen Kapital Bitcoin gekauft wurde und Bitcoin pro Aktie trotzdem steigen konnte. Das ist ja der zentrale Mechanismus des Metaplanet-Modells. ⸻ Ragnars eigentlicher Vorwurf ⚠️ Die Inhaber der 10th-Series-Optionen hatten offenbar eine Anti-Dilution-Anpassung. Dadurch blieb ihr Anteil nicht einfach bei den ursprünglichen 46 Millionen Aktien. Der Optionspool wurde im Laufe der Verwässerung angepasst auf: 319,46 Millionen Aktien Das bedeutet: * ursprünglich: 46 Mio. * heute: 319,46 Mio. * zusätzliche potenzielle Aktien: ca. 273 Mio. Und genau DAS kritisiert Ragnar. ⸻ Vereinfacht gesagt Stell dir vor: Normale Aktionäre 👤 Du besitzt 1 % der Firma. Metaplanet gibt viele neue Aktien aus. ➡️ Dein prozentualer Anteil sinkt. Du hoffst aber, dass dafür mehr Bitcoin pro Aktie geschaffen wird. ⸻ Management mit Anti-Dilution 🏢 Das Management besitzt Optionen. Neue Aktien werden ausgegeben. ➡️ Ihre Position wird durch die Anti-Dilution-Regel angepasst, damit sie ihren vorgesehenen Anteil weitgehend behalten kann. Und Ragnar sagt: Damit waren Management und normale Aktionäre nicht wirklich im selben Boot. Denn die normalen Aktionäre tragen die Verwässerung, während die Optionsinhaber zusätzlich geschützt wurden. ⸻

Die Analyse/Zusammenfassung deckt einen großen Teil der Diskussion bis heute ab- und da war ich komplett bei dir und hab meine Position gehalten. Heute kam aber eine neue Info dazu: https://x.com/roaringragnar/status/2095404430652797085?s=46 Ragnar hat darüber hinaus auch einen Screenshot einer DM gezeigt, die er Dylan L. geschickt hatte.
Groschensammler
Groschensammler, Gestern 15:30 Uhr
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Laut x wurde mp in der Vergangenheit, wohl auch nicht gerade von unbekannten Usern, darauf direkt angeschrieben bzw. um Klärung gebeten was die 10th Serien genau bedeutet. Die schwiegen sich wohl aber lange aus. Es wird eh bemängelt, dass mp nicht gerade großzügig mit Infos ist. Wenn dann so etwas dazukommt…dann kocht dort noch ein weiteres Gerücht, dass gerovich evtl. über ne andere Firma auf den caymans mit verwässert haben könnte. Sind aber erstmal nur Gerüchte und dennoch nicht gerade zuträglich für den Ruf von mp.
Oliver78
Oliver78, Gestern 13:49 Uhr
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Danke für die Info ℹ️👍
Grey_trade
Grey_trade, Gestern 13:34 Uhr
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Warum ist das gerade jetzt wieder hochgekocht? Metaplanet hat am 18. August die Bedingungen geändert. Die gute Nachricht: ✅ Die Anzahl wurde für die Zukunft auf rund 319,464 Mio. Aktien festgeschrieben. Das heißt: Weitere Kapitalerhöhungen sollen diesen Pool nicht automatisch weiter anwachsen lassen. Zusätzlich gibt es für die daraus entstehenden Aktien einen Lock-up bis August 2031. Ragnar sagt aber: „Das löst das Problem nur für die Zukunft.“ Seine Forderung wäre: Den Pool rückwirkend wieder auf die ursprünglichen 46 Millionen Aktien zurücksetzen. Und danach ein neues Vergütungsmodell einführen, das komplett leistungsabhängig ist. ⸻ Besonders brisant: Simon Gerovich hat bereits Optionen ausgeübt Am 28. August hat CEO Simon Gerovich einen Teil dieser 10th-Series-Rechte ausgeübt. Dabei erhielt er: 64,032 Millionen Metaplanet-Aktien Sein persönlicher Aktienbestand stieg dadurch auf 79,5875 Millionen Aktien. Diese Aktien unterliegen grundsätzlich dem Lock-up bis August 2031, sodass daraus kurzfristig nicht automatisch Verkaufsdruck entsteht. ⸻ Aber ist das jetzt ein Skandal oder Betrug? Das ist der wichtige Punkt: Nein, das kann man nach aktuellem Stand nicht einfach als Betrug bezeichnen. Die Diskussion dreht sich eher um: ⚖️ Corporate Governance Also: Ist die Vergütungsstruktur fair gegenüber den normalen Aktionären? Nach den bisherigen Recherchen war die 10th Series offen gelegt und rechtlich offenbar nicht heimlich konstruiert. Die eigentliche Kritik betrifft die wirtschaftliche Wirkung der Anti-Dilution-Klausel und die Frage, ob Management und Aktionäre dadurch wirklich dieselben Anreize hatten. ⸻ Meine Einschätzung für dich Ich würde das so einordnen: 🟢 Positiv * Metaplanet hat reagiert. * Die weitere automatische Ausweitung wurde gestoppt. * Die maximale Zahl ist jetzt planbarer. * Lock-up reduziert kurzfristigen Verkaufsdruck. 🟠 Negativ * Die 319 Mio. potenziellen Aktien bleiben bestehen. * Ragnar hat recht mit dem grundsätzlichen Argument, dass eine Anti-Dilution-Klausel für Insider problematisch wirken kann. * Es entsteht ein Vertrauens- und Governance-Risiko, gerade weil Metaplanet stark von der Fähigkeit lebt, ständig Kapital über den Aktienmarkt zu beschaffen. 🔴 Der eigentliche Schaden könnte psychologisch sein Nicht unbedingt die 10th Series allein. Sondern die Frage: Vertraut der Markt Simon Gerovich und dem Management weiterhin vollständig? Bei einer Bitcoin-Treasury-Firma ist dieses Vertrauen extrem wichtig. ⸻ Kurz in einem Satz: 👉 Ragnar wirft Metaplanet nicht vor, dass die Bitcoin-Strategie falsch ist – sondern dass das Management durch die historische Anti-Dilution-Regel möglicherweise besser gegen Verwässerung geschützt war als die normalen Aktionäre.
Grey_trade
Grey_trade, Gestern 13:34 Uhr
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Ich musste mir das jetzt erstmal erklären lassen weil ich die Gründe für Ragnars Verkauf besser einordnen will und lasse euch dran teilhaben. Ich lasse mich mit meinem Invest in MP davon nicht beeinflussen KI: Es geht nicht primär um Bitcoin oder die operative Strategie von Metaplanet, sondern um eine ziemlich heikle Management-Vergütung bzw. Anti-Dilution-Klausel. Der Kern der Sache Es geht um die „10th Series Stock Acquisition Rights“ – also Aktienoptionen, die ursprünglich für Management/Gründer ausgegeben wurden. Ursprünglich Als Metaplanet am 8. April 2024 seine Bitcoin-Strategie begann: * ca. 153,94 Mio. Aktien im Umlauf * der Pool der 10th Series entsprach 46 Mio. Aktien * das waren laut Ragnar etwa 23 % auf vollständig verwässerter Basis Das allein findet Ragnar offenbar nicht grundsätzlich unfair. Seine Kritik beginnt bei der späteren Entwicklung. ⸻ Was ist dann passiert? Metaplanet hat anschließend massiv neue Aktien ausgegeben, um Kapital zu beschaffen und Bitcoin zu kaufen. Dadurch stieg die Aktienzahl auf rund: 1,281 Milliarden Aktien Also ungefähr auf das 8,3-Fache. Normalerweise bedeutet das: Wenn neue Aktien ausgegeben werden, wird jeder bestehende Aktionär prozentual verwässert. Bei Metaplanet war diese Verwässerung aber teilweise akzeptabel, weil mit dem neuen Kapital Bitcoin gekauft wurde und Bitcoin pro Aktie trotzdem steigen konnte. Das ist ja der zentrale Mechanismus des Metaplanet-Modells. ⸻ Ragnars eigentlicher Vorwurf ⚠️ Die Inhaber der 10th-Series-Optionen hatten offenbar eine Anti-Dilution-Anpassung. Dadurch blieb ihr Anteil nicht einfach bei den ursprünglichen 46 Millionen Aktien. Der Optionspool wurde im Laufe der Verwässerung angepasst auf: 319,46 Millionen Aktien Das bedeutet: * ursprünglich: 46 Mio. * heute: 319,46 Mio. * zusätzliche potenzielle Aktien: ca. 273 Mio. Und genau DAS kritisiert Ragnar. ⸻ Vereinfacht gesagt Stell dir vor: Normale Aktionäre 👤 Du besitzt 1 % der Firma. Metaplanet gibt viele neue Aktien aus. ➡️ Dein prozentualer Anteil sinkt. Du hoffst aber, dass dafür mehr Bitcoin pro Aktie geschaffen wird. ⸻ Management mit Anti-Dilution 🏢 Das Management besitzt Optionen. Neue Aktien werden ausgegeben. ➡️ Ihre Position wird durch die Anti-Dilution-Regel angepasst, damit sie ihren vorgesehenen Anteil weitgehend behalten kann. Und Ragnar sagt: Damit waren Management und normale Aktionäre nicht wirklich im selben Boot. Denn die normalen Aktionäre tragen die Verwässerung, während die Optionsinhaber zusätzlich geschützt wurden. ⸻
fink82
fink82, Gestern 12:41 Uhr
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Die Geschichte um Ragnar eskaliert aktuell auf X ziemlich. Ragnar hat alle seine Shares von Metaplanet verkauft und in Strive rotiert. ZynxBTC hat sich auch distanziert, thebitcoinpharaoh struggled auch aktuell… Es geht darum, dass eine gewisse Differenz bei den Shares aufgefallen ist und damals (Okt. 25) niemand eine Erklärung hatte, wo die Aktien herkommen. Ich kann mich auch noch gut daran erinnern- ich meine, die Diskussion gab es auch hier. Ragnar hat sich damals direkt ans Management gerichtet- per X-Posts UND per DM an Dylan Leclerc. Es wurde nicht geantwortet. Und das passt dann leider nicht mehr mit der Aussage zusammen, man hätte jetzt erst ein Feedback der Shareholder bekommen und deswegen die 20%-Klausel gestrichen. Der Ursprungsfehler lag natürlich bei uns Shareholdern, da die DD nicht tief genug war, um die Klausel zu entdecken (auch, wenn sie scheinbar nur in den japanischen Disclosures zu finden war). Stellt Ragnar selber auch so dar. Aber es auf Nachfrage nicht als Begründung anzugeben, hat was von Vertuschen. Gefällt mir aktuell gar nicht, was da passiert… Vor allem wird das alles auf X geteilt, auch auf Japanisch. Wenn das Vertrauen der Shareholder dort wegbringt, werden auch die prefs wsl nicht gut angenommen… Bin gespannt, wie‘s weitergeht
fink82
fink82, Mittwoch 15:34 Uhr
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https://x.com/roaringragnar/status/2095104642212348027?s=46
fink82
fink82, Mittwoch 15:33 Uhr
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Hier Ragnars Stellungnahme zum Austausch mit dem MP-Management. Interessant seine Vermutung, dass Mars erst in Q1 2027 auf den Markt kommen…😑
fink82
fink82, Montag 13:51 Uhr
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Hier kann man das ein bisschen nachverfolgen: https://x.com/roaringragnar/status/2092537660602499566?s=46
fink82
fink82, Montag 13:49 Uhr
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Interessant dabei ist, dass er damit nur rund 33% seiner Rechte ausgeübt hat. Ich weiß nicht, ob das hier bereits thematisiert wurde, aber im Zuge des zukünftigen Verzichts auf die 20%-Klausel und dem vereinbarten lock-up für 5 Jahre vom 18.08. hat @RoaringRagnar auf X gepostet, dass er mit dem Management von MP in Kontakt steht und angeregt hat, dass der Vorstand auf die bisher durch die 20%-Klausel generierten Optionen (teilweise) verzichtet. Ich frage mich, ob Gerovich deswegen nur ein Drittel seiner Optionen ausgeübt hat und darüber hinaus auf die restlichen Rechte verzichtet. Natürlich nur Spekulation meinerseits☝️
Bluesy
Bluesy, Montag 12:04 Uhr
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Aus dem Nachbarforum kopiert. Danke für den Beitrag!👍🏼 Simon Gerovich hat 92.000 Rechte der 10. Serie ausgeübt und dafür 64,032 Mio. neue Metaplanet-Aktien erhalten. Damit hält er persönlich nun 79,5875 Mio. Aktien. Auf Basis der zuletzt gemeldeten Aktienzahl entspricht das grob 5,9 % an Metaplanet. Die Aktienzahl erhöht sich durch die Ausübung um rund 5 %. Interessant dabei: Die neu erworbenen 64 Mio. Aktien sind bis August 2031 gelockt und dürfen grundsätzlich nicht verkauft werden. Also Verwässerung ja, aber aus diesem Paket zunächst kein Verkaufsdruck! Quelle: Metaplanet-Mitteilung vom 31.08.2026⁠
fink82
fink82, Sonntag 21:34 Uhr
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Wobei der 0.99er mNAV sich auf den Schlusskurs in Japan (2,16$) bezieht, wenn ich mich nicht irre
fink82
fink82, Sonntag 21:22 Uhr
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mNAV immer noch bei 0.99- bin sehr gespannt, ob dieser bestätigt wird. Das wäre ein merklicher Sentiment-Shift…
A
Aktiennoob2024, 28. Aug 19:22 Uhr
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Hab jetzt bisschen was verkauft in der Hoffnung auf Montag.. also Leute, die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht sinkt, ist damit deutlich gestiegen 😆
fink82
fink82, 28. Aug 19:16 Uhr
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mMAV aktuell bei 1.0- wenn er durch einen seitwärtslaufenden ₿ so bleibt, gehts in der Nacht auf Sonntag recht wsl runter
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