NORDEX WKN: A0D655 ISIN: DE000A0D6554 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 79.137
Ladislaw
Ladislaw, 31.05.2022 18:59 Uhr
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Man
Ladislaw
Ladislaw, 31.05.2022 18:59 Uhr
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Nordex. Wird keine 15€ mehr in 2022 pro Aktie hinbekommen .. Mann muss froh sein wenn es so bleibt wie jetzt
Ladislaw
Ladislaw, 31.05.2022 18:54 Uhr
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Teil 2 Anleger bitter enttäuscht An der Börse stieß die Prognosekürzung umso mehr auf Enttäuschung. Schließlich hatte man eigentlich damit gerechnet, dass Nordex im laufenden Jahr endlich die Trendwende schaffen könnte. Doch Pustekuchen: Die Nordex-Aktie verlor am Mittwochvormittag satte 19 Prozent (Stand: 25.05.2022, 11:00 Uhr). Immerhin: Der Konzern ist für die Eintrübung der Geschäftsentwicklung zumindest nach eigenen Angaben nicht selbst verantwortlich. Sie werden es schon ahnen: Der Ukraine-Krieg, die hohen Rohstoffkosten und die gestörten Lieferketten machen Nordex derzeit offenbar schwerstens zu schaffen. Ukraine-Krieg schlägt ins Kontor So erwartet der Konzern, dass man wegen des Krieges im ukrainischen Markt Umsätze von 200 Millionen Euro mit den entsprechenden Margen verlieren werde. Zudem ist mit weiteren Abschreibungen auf das Working Capital infolge gestoppter oder nicht mehr durchgeführter Projekte zu rechnen. Das aber sind nur die direkten Auswirkungen des Krieges. Indirekt ist Nordex von Engpässen etwa bei Stahl und anderen kritischen Komponenten betroffen. Allein diese Effekte dürften einen negativen Einfluss auf die EBITDA-Marge in Höhe von 2,0 bis 2,5 Prozentpunkten haben, hieß es aus Hamburg. Produktionsanpassung, Hackerangriff und China Doch das ist längst nicht das Ende der Fahnenstange: Nordex forciert derzeit eine Anpassung seines Produktionsnetzwerkes. So will man zeitnah die Rotorblattfertigung in Rostock endgültig schließen. Zuvor hatte man schon eine Produktionslinie in Spanien ad acta gelegt. Hieraus ergeben sich ebenfalls negative Einmaleffekte, die die EBITDA-Marge um bis zu 1,5 Prozentpunkte drücken dürften. Immerhin: Jene Auswirkungen auf die Marge sollen in den nächsten zwei bis drei Jahren durch Einsparungen in der Produktion kompensiert werden. Besonders bitter: Nordex wurde Ende März Opfer eines Hackerangriffs. In der Folge musste das Unternehmen verschiedene IT-Systeme in diversen Geschäftsbereichen als Vorsichtsmaßnahme herunterfahren. Das hat das operative Geschäft ebenfalls negativ beeinflusst. Und dann gibt es natürlich auch noch das Problem mit China. Die Corona-Lockdowns in der Volksrepublik sorgten zuletzt dafür, dass die ohnehin gestörten Lieferketten noch weiter in sich zusammenkrachten. Nordex muss deshalb in etlichen Produktionsstätten mit einer zusätzlichen Material-Verknappung zurechtkommen. Mein Fazit für Sie Eines muss man dem Windturbinenbauer zugutehalten: Nordex spielt jetzt mit offenen Karten. Bislang haben viele Börsenfirmen noch nicht eingestanden, welche konkreten Auswirkungen die vielen Krisen auf die jeweiligen Bilanzen haben werden. Und so dürften in den nächsten Wochen noch etliche andere Konzerne einen Offenbarungseid leisten müssen, der unter Umständen ähnlich desaströs ausfallen wird wie bei Nordex. Die Nordex-Aktie jedenfalls hat sich durch den Kursrutsch am Mittwoch der Realität angenähert. Eine Prognose zur Aktie ist trotzdem ein Spiel mit dem Feuer – zu ungewiss sind die weiteren geopolitischen Entwicklungen. Die Zitterpartie dürfte somit so schnell nicht vorüber sein, Ihre Redaktion von Aktien Daily
Ladislaw
Ladislaw, 31.05.2022 18:53 Uhr
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Teil 1 Liebe Leserinnen und Leser, eigentlich ist Nordex ein vielversprechendes Unternehmen. Schließlich entwickelt, baut und wartet der Hamburger Konzern seit mehr als 35 Jahren Windenergieanlagen. Seit dem Zusammenschluss mit Acciona Windpower im Jahr 2016 ist Nordex gar ein Global Player der der Branche. Diese gilt immerhin als einer der entscheidenden Hebel beim Kampf gegen den Klimawandel. Entsprechend lukrativ sind die grundlegenden Wachstumsaussichten. Doch ungeachtet dessen stolperte Nordex in den letzten Jahren von einer Krise in die andere. Und jetzt … ist das Desaster perfekt. Vor wenigen Tagen musste die SDax-Firma ihre Jahresziele für 2022 empfindlich eindampfen. Demnach rechnet Nordex nun mit einem Umsatz zwischen 5,2 bis 5,7 Milliarden Euro. Zuvor hatte man den Anlegern eine Spanne von 5,4 bis 6,0 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Nordex streicht Ergebnisprognose zusammen Das aber ist nur ein kleines Problem im Vergleich zur neuen Ergebnisschätzung. Bislang hatte der Windturbinenbauer prognostiziert, dass im laufenden Jahr 1 bis 3,5 Prozent des Umsatzes als operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA-Marge) hängenbleiben wird. Nun rechnet der Konzern hier nur noch mit einer Spanne von -4 bis 0 Prozent. Das heißt: Nordex dürfte zumindest operativ in 2022 defizitär bleiben. Die Betonung liegt hier auf „bleiben“. Denn der Konzern schreibt bereits seit Jahren rote Zahlen.
O
O_long_johnsen, 31.05.2022 8:07 Uhr
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Ich denke bis August/September wird Nordex wieder bei 17/18 € sein

Ich denke, bis dahin wird die nächste KE angekündigt. Das Jahr 2022 und die Umstellung mit dem Werk und die Einführung neuer größerer Turbinen wird die Barmittel auffressen und einen Kredit wird man sich nicht mehr Leisten können so unzuverlässig Nordex mittlerweile geworden ist.
Petersen_Heinz
Petersen_Heinz, 30.05.2022 23:33 Uhr
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Denke erst mal nicht sehe den Dax bei 11000

Dachte ich auch, abwarten.
m
mikru, 30.05.2022 18:56 Uhr
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Denke erst mal nicht sehe den Dax bei 11000
R
Realanalyst, 30.05.2022 18:38 Uhr
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Ich denke bis August/September wird Nordex wieder bei 17/18 € sein
R
Realanalyst, 30.05.2022 18:36 Uhr
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Aktien sind Zukunftswerte. Viel wichtiger als die kurzfristige Situation ist die langfristige Perspektive und die sieht vielversprechend aus. Man kann natürlich warten bis das Unternehmen in der Erfolgsspur ist, aber dann kauft man zu einem Preis von über 20 €.
O
O_long_johnsen, 30.05.2022 15:11 Uhr
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Ich gratuliere allen die letzte Woche einstellig eingestiegen sind 👏👏

Der Anstieg ist doch eine reine Korrektur nach dem Abverkauf letzte Woche. Es gibt nach wie vor keinen Grund warum die Aktie steigen sollte, vor allem da jetzt richtig viel Verlust gemacht wird. Die nächste KE kommt bestimmt
5hf7l3b8nu64jv4
5hf7l3b8nu64jv4, 30.05.2022 15:08 Uhr
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Ich gratuliere allen die letzte Woche einstellig eingestiegen sind 👏👏
m
monkey85a, 27.05.2022 10:16 Uhr
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dann sind ja die meldungen konsistent
S
Sinuscosinus, 27.05.2022 9:03 Uhr
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Das war vor 8 Monaten bereits auch von Siemens gamesa angekündigt
K
KVP, 27.05.2022 7:54 Uhr
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Und noch ein Beitrag aus ariva von heute Morgen: WEAs werden deutlich teurer 07:29 #29406 Ich komme aus dem Bereich Onshore Projektentwicklung und kann daher berichten, dass sowohl Vestas, Enercon als auch Nordex die Lieferpreise ihrer Anlagen deutlich nach oben geschraubt haben als Konsequenz der massiven Kostensteigerungen. Wir reden da von ca. 15-20% nur in diesem Jahr!!! Es gibt hierbei natürlich um Projekte, die frühestens in einem Jahr realisiert werden. Die in 2022 umgesetzten Projekte werden allesamt noch zu den "alten" und im nachhinein viel zu niedrigen Preisen umgesetzt. Insofern werden alle WEA-Hersteller in 2022 weiterhin erhebliche Margenprobleme haben, ab 2023 sollte der Tiefpunkt jedoch durchschritten sein. Generell sind die Nordex-Anlagen gegenüber der Konkurrenz absolut konkurrenzfähig, wenn nicht sogar besser.
K
KVP, 27.05.2022 7:53 Uhr
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PNE - Turbinenpreise steigen stark 3 26.05.22 12:15 #41161 Der Chef des deutschen Wind/Solar Projektentwickler PNE, Lesser, in einem Interview von vor 2 Tagen: „Wir stellen stark steigende Preise für Windenergieanlagen fest. Die guten Nachrichten: Wir gehen jedoch auch davon aus, steigende Preise durch steigende Stromtarife und effizientere Anlagen teilweise kompensieren zu können. Ich rechne also damit, dass die erwartbaren hohen Strompreise die Ergebnisse unseres Eigenportfolios steigern werden. Ebenso kann ich Ihnen sagen, dass unsere bestehenden Finanzierungen davon nicht beeinflusst werden. Diese sind langfristig gesichert und bezogen auf die Zinsentwicklung festgelegt". www.anleihen-finder.de/...rsitzender-der-pne-ag-00056660.html Nordex hat gestern Mittag bei einer Präsentation die aktualisierte Jahresguidance präzisiert. So sind im Gegensatz zur "alten" Jahresguidance in der neuen Prognose die direkten und indirekten Effekte des Ukraine-Kriegs (negativer Effekt von bis zu 55 Mio. €) sowie Einmalaufwendungen für die Umstrukturierung der Produktion (Rotorblattproduktion in Rostock >> etwa 500 Entlassungen + Gondelproduktion Spanien >> etwa 90 Entlassungen - negativer Effekt von bis zu 83 Mio. € ), nun mitberücksichtigt. Beide Aspekte waren mangels ausreichender Vorhersehbarkeit in der Ende März veröffentlichten Guidance noch nicht beinhaltet. Beides zusammen macht in etwa die Hälfte der Reduzierung der neuen EBITA-Margenguidance aus. Zudem schließt die aktualisierte EBITA-Margenguidance die anhaltenden Lieferketten- und Logistikprobleme mit ein. Auch die die erwarteten Effekte der Lieferkettenstörungen in China infolge der Corona-Lockdowns sowie die zusätzlichen Kosten und Auswirkungen auf das Geschäft im Zusammenhang mit dem Cyber-Vorfall vom 31. März 2022, sind in der neuen EBITA-Margenguidance beinhaltet. Hier die Details: - weiter hohe Volatilität und anhaltende Störungen in den Lieferketten und bei der Logistik (negativer Effekt von 2 bis 2,5 auf die EBITA-Marge - also von 110 Mio. € bis zu 138 Mio. €) Vor allem die hohen Seefrachtskosten und Lieferkettenstörungen belasten weiter. Dazu gibt es noch erhebliche Engpässe bei Stahl und anderen kritischen Komponenten, die laufende Projekte erheblich belasten. - Produktionsrestrukturierung (negativer Effekt von bis zu 1,5% auf die EBITA-Marge - also bis zu 83 Mio. €) Kosten für die Schließung der deutschen Rotorblattproduktion und einer Gondelproduktion in Spanien. Diese Auswirkung auf die EBITDA-Marge soll in den nächsten 2 bis 3 Jahren durch Einsparungen in der Produktion kompensiert werden. - direkte Auswirkungen Ukraine Krieges (negativer Effekt von bis zu 1% auf die EBITA-Marge - also bis zu 55 Mio. €) Nordex verliert 200 Mio. € an Umsatz in diesem Jahr in der Ukraine. Das hat negative Folgen auf das Working Capital und es kommt zu Sonderabschreibungen auf nicht durchgeführter bzw. gestoppter Projekte - Lockdown in Shanghai und anderen Provinzen in China und Cyber-Attacke (negative Auswirkungen von bis zu 1% auf die EBITA-Marge - also bis zu 55 Mio. €) Wenn ich nun die Mitte der neuen Umsatz/EBITA-Margen Guidance annehme, dann sehen die 2022er Nordexzahlen in etwa folgendermaßen aus: Umsatz: 5,45 Mrd. € (2021: 5,44 Mrd. €) EBITA: - 109 Mio. € (2021: 52,7 Mio. €) EBIT: - 264 Mio. € (2021: - 107 Mio. €) EBT: - 318 Mio. € (2021: - 224 Mio. €) Nettoergebnis: - 293 Mio. € (2021: - 230 Mio. €) EPS: - 1,83 € (2021: - 1,68 €) Nimmt man die oberen Guidancespannen als Berechnungsgrundlage, dann kommt in etwa ein Nettoverlust von um die 185 Mio. € bzw. ein EPS von Minus 1,16 € raus.
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