Novo Nordisk nach Split WKN: A3EU6F ISIN: DK0062498333 Kürzel: NOV Forum: Aktien User: Coronaprofiteur

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Kommentare 50.067
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nalkanal, 14.09.2025 8:43 Uhr
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Lies dir mal die Meinungen von angesehenen Experten durch. Sehr viele davon sprechen hier von einer Wachstumsaktie. Du meinst ja auch das Wegovy und Ozempic (Wirkstoff Semaglutid) Eintagsfliegen sind, was schon viel über deine Expertise aussagt. Scheinst ein ziemliches Egoproblem zu haben. Aber wir müssen ja nicht beste Freunde werden.

Wo liegt hier ein "ziemliches Egoproblem"? Verstehe ich nicht. Im Übrigen zeigen bei der Hand des ausgestreckten Zeigefingers immer 3 Finger zurück. Abseits davon gibt es genügend Nachahmerprodukte. Novo kann sich wieder auf seine Diabetes-Expertise zurückbesinnen und seinen Value-Pfad fortsetzen. Das passt ja auch gut. Ist klar, dass "Experten" die Aktie in ihrem Anstieg geradezu angebetet haben. War für Investierte ja auch gut, die rechtzeitig verkauft haben. Wer aber jenseits der 100 € rein ist, muss jetzt mindestens 8 Jahre warten, bis er das wiedersieht. Es genügt, die Linie von Mitte 2021 bis heute zu ziehen und dann fortzusetzten. Value eben. Der einzige Grund, warum ich mich ab jetzt für Novo interessiere. Habe Put-Optionen verkauft. Entweder es bleibt bei der kassierten Prämie oder ich bekomme sie eingebucht. Mal sehen. "Wachstumswert" à la Amazon, Microsoft... ist jedenfalls vorbei und Novo ist wieder ein Pharma-Wert wie viele andere auch.
Goldspatz
Goldspatz, 14.09.2025 2:42 Uhr
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Seine AlleAktien-Videos sind wie seine Eulerpool-Webseite: zusammengewürfelter Zufall. Novo hat er bei ~75 € gekauft, mit ca. 500.000 Euro, oder? Und dann behauptet er in seinen nächsten Videos, dass er seit über 20 Jahren 29,6% pro Jahr macht oder so ähnlich, und dass er der BESTE Europas ist und seine Aktienanalysen die BESTEN sind und seine Webseite der GOLDSTANDARD ist. Und er hat diese Bloomberg-Tastatur als Beweis. Also er bewirbt seine "Abzocker-Webseite" extrem aggressiv. In seinem letzten Video behauptet er, dass Berkshire massiv unterbewertet ist - wenn das wirklich so wäre, dann würde Berkshire bereits extrem viele Aktien zurückkaufen. Wenn es wirklich so krass unterbewertet wäre, tut es das aber nicht, weil Berkshire zu teuer ist. All seine Videos sind Zufall, er kratzt damit nur an der Oberfläche. Seine Videos dienen dazu, die Kleinanleger auf Eulerpool zu locken. Dieser Eulerpool-Qualitätsscore funktioniert nicht. Es gibt keine Wunder-Webseiten und Wunder-Videos, mit denen man jedes Jahr +30% macht. Dass dir das für 1 Jahr gelungen ist, war Zufall. Aber er hat bereits mehrere Novo-Videos gemacht, und wenn du dich an seine Videos gehalten hast, dann hast du sehr viel Geld verloren. Denn er hat, denke ich, bereits bei 75 € gekauft und meinte schon damals, es sei MASSIV unterbewertet. Er hat damals das hohe Wachstum angesprochen und ist davon ausgegangen, dass dieses Wachstum beibehalten wird. Nur seine Wunder-Webseite Eulerpool kennt die Zukunft nicht, und sein Qualitätsscore oder diese Anzeige, ob eine Aktie über- oder unterbewertet ist, funktioniert nicht. Weil seine Webseite mit teils falschen Zahlen arbeitet und die Zahlen nicht versteht.

Das ist deine Meinung, ist ja vollkommen in Ordnung. Ich habe Novo auch durch Nachkäufe auf einen EK von 51,81€ gedrückt, da ich zu früh eingestiegen bin. Meine Position ist massiv übergewichtet (über 70% Anteil des Aktienportfolios). Das ist nicht risikoarm, daher empfehle ich auch niemandem das nachzumachen. Da ich noch sehr weit entfernt vom Renteneintritt bin kann ich aber auch mit dem Risiko und eventuellen Konsequenzen leben. Man kann das als naiv bezeichnen, jedoch ist jeder für sich selbst verantwortlich und in meinen Augen überwiegen die Chancen. Gute Nacht. 💤
m
m4758406, 14.09.2025 2:31 Uhr
0

Da ich damit und mit Growth Investing 70% Rendite gemacht habe in einem Jahr (war natürlich ein sehr bullisches Jahr) kann ich kein schlechtes Wort darüber verlieren. Habe auch nicht das Abo gebucht sondern lediglich die YouTube Videos davon geschaut. Aber am Ende des Tages sollte sich jeder natürlich selbst davon ein Bild machen.

Seine AlleAktien-Videos sind wie seine Eulerpool-Webseite: zusammengewürfelter Zufall. Novo hat er bei ~75 € gekauft, mit ca. 500.000 Euro, oder? Und dann behauptet er in seinen nächsten Videos, dass er seit über 20 Jahren 29,6% pro Jahr macht oder so ähnlich, und dass er der BESTE Europas ist und seine Aktienanalysen die BESTEN sind und seine Webseite der GOLDSTANDARD ist. Und er hat diese Bloomberg-Tastatur als Beweis. Also er bewirbt seine "Abzocker-Webseite" extrem aggressiv. In seinem letzten Video behauptet er, dass Berkshire massiv unterbewertet ist - wenn das wirklich so wäre, dann würde Berkshire bereits extrem viele Aktien zurückkaufen. Wenn es wirklich so krass unterbewertet wäre, tut es das aber nicht, weil Berkshire zu teuer ist. All seine Videos sind Zufall, er kratzt damit nur an der Oberfläche. Seine Videos dienen dazu, die Kleinanleger auf Eulerpool zu locken. Dieser Eulerpool-Qualitätsscore funktioniert nicht. Es gibt keine Wunder-Webseiten und Wunder-Videos, mit denen man jedes Jahr +30% macht. Dass dir das für 1 Jahr gelungen ist, war Zufall. Aber er hat bereits mehrere Novo-Videos gemacht, und wenn du dich an seine Videos gehalten hast, dann hast du sehr viel Geld verloren. Denn er hat, denke ich, bereits bei 75 € gekauft und meinte schon damals, es sei MASSIV unterbewertet. Er hat damals das hohe Wachstum angesprochen und ist davon ausgegangen, dass dieses Wachstum beibehalten wird. Nur seine Wunder-Webseite Eulerpool kennt die Zukunft nicht, und sein Qualitätsscore oder diese Anzeige, ob eine Aktie über- oder unterbewertet ist, funktioniert nicht. Weil seine Webseite mit teils falschen Zahlen arbeitet und die Zahlen nicht versteht.
Goldspatz
Goldspatz, 14.09.2025 2:01 Uhr
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Eulerpool ist sehr schwach. Zu viele Zahlen sind dort falsch, wenn man sie mit den Geschäftsberichten vergleicht. Dass du damit gute Erfahrungen hattest, war Zufall. DE000PAG9113 (Porsche) hat laut Eulerpool 36.519 Mitarbeiter, im offiziellen Geschäftsbericht stehen 24.029 Mitarbeiter. Und ich kann dir noch hunderte solcher Zahlenbeispiele nennen, bei denen Eulerpool falsch liegt. Es ist meiner Meinung nach eine "Abzockerwebseite", um den Kleinanlegern jeden Monat Geld abzunehmen. Wer sich auf solche Webseiten verlässt, ist verloren. Der Gründer der Webseite ist selbst sehr ahnungslos. Sein Geld verdient er nicht mit Aktiengewinnen, sondern mit den Eulerpool-Gebühren.

Da ich damit und mit Growth Investing 70% Rendite gemacht habe in einem Jahr (war natürlich ein sehr bullisches Jahr) kann ich kein schlechtes Wort darüber verlieren. Habe auch nicht das Abo gebucht sondern lediglich die YouTube Videos davon geschaut. Aber am Ende des Tages sollte sich jeder natürlich selbst davon ein Bild machen.
m
m4758406, 14.09.2025 1:46 Uhr
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Kann jedem wirklich auch aus guter persönlicher Erfahrung Eulerpool ans Herz legen. Laut dem Tool ist Novo Nordisk momentan massiv unterbewertet. Wünsche noch ein schönes Restwochenende.😎

Eulerpool ist sehr schwach. Zu viele Zahlen sind dort falsch, wenn man sie mit den Geschäftsberichten vergleicht. Dass du damit gute Erfahrungen hattest, war Zufall. DE000PAG9113 (Porsche) hat laut Eulerpool 36.519 Mitarbeiter, im offiziellen Geschäftsbericht stehen 24.029 Mitarbeiter. Und ich kann dir noch hunderte solcher Zahlenbeispiele nennen, bei denen Eulerpool falsch liegt. Es ist meiner Meinung nach eine "Abzockerwebseite", um den Kleinanlegern jeden Monat Geld abzunehmen. Wer sich auf solche Webseiten verlässt, ist verloren. Der Gründer der Webseite ist selbst sehr ahnungslos. Sein Geld verdient er nicht mit Aktiengewinnen, sondern mit den Eulerpool-Gebühren.
r
rakedenstart, 14.09.2025 1:10 Uhr
1
Bei dem aktuellen kurs ist auf jeden fall schon viel eingepreist. Klar, die Abwertung des dollars kann noch weiter gehen, aber da die eu ja schon längst die zinsen deutlich gesenkt hat, könnte es auch nur noch wenig negative effekte auf den novo kurs haben, wenn es jetzt auch mal dort um 0,5 punkte gesenkt werden sollte. Wir werden sehen, mit 1-2 jahren anlagehorizont ist es hier bei diesen kursen seeehr wahrscheinlich weiter ein wachstumswert. 🤷🏽‍♂️ alleine weil die leute immer fetter werden und der markt bei weitem nicht gänzlich erschlossen ist. Der südamerikamarkt wird ja gerade erst lokal erschlossen. Wäre krass wenn die zulassung für die GLP1 Pille bis 1/26 über die bühne wäre. Alles hätte wäre wenn, so ist börse. Aber novo ist ein gigant und liefert seit firmengründung kontinuierlich krass rendite! Da sollte man respekt haben und nicht den wachstumswert in zweifel stellen nur weil mal ein tiefer kratzer in den lack gekommen ist. 🤦🏽‍♂️🍀❤️ pech für die die letztes jahr bei 130 eingestiegen sind, aber mit geduld muss man bei novo keine verluste realisieren. 🤷🏽‍♂️👻
T
Tertullianus, 14.09.2025 1:01 Uhr
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Lies dir mal die Meinungen von angesehenen Experten durch. Sehr viele davon sprechen hier von einer Wachstumsaktie. Du meinst ja auch das Wegovy und Ozempic (Wirkstoff Semaglutid) Eintagsfliegen sind, was schon viel über deine Expertise aussagt. Scheinst ein ziemliches Egoproblem zu haben. Aber wir müssen ja nicht beste Freunde werden.

Es ist vollkommen egal, wie man die Aktie nennt
Goldspatz
Goldspatz, 14.09.2025 0:15 Uhr
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Kann jedem wirklich auch aus guter persönlicher Erfahrung Eulerpool ans Herz legen. Laut dem Tool ist Novo Nordisk momentan massiv unterbewertet. Wünsche noch ein schönes Restwochenende.😎
Goldspatz
Goldspatz, 13.09.2025 23:57 Uhr
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Ich sehe es deutlich weniger komplex, auch wenn ich inhaltlich mitgehe. Meine Lesart: Eine horrende Überbewertung wurde zurechtgestutzt und es geht nun weiter auf dem langjährigen Valuepfad des 20-Jahres-Charts. Wir sind uns jedenfalls einig, dass es Humbug ist, hier von einer "Wachstumsaktie" zu sprechen. Dieser drollige Typ namens "Goldspatz" hat bei mir bleibenden Eindruck negativen hinterlassen. Einfach mal komplett an den Tatsachen vorbeiargumentiert...

Wünsche dir jedenfalls alles Gute und weiterhin viel Erfolg am Kapitalmarkt.
Goldspatz
Goldspatz, 13.09.2025 23:54 Uhr
0

Ich sehe es deutlich weniger komplex, auch wenn ich inhaltlich mitgehe. Meine Lesart: Eine horrende Überbewertung wurde zurechtgestutzt und es geht nun weiter auf dem langjährigen Valuepfad des 20-Jahres-Charts. Wir sind uns jedenfalls einig, dass es Humbug ist, hier von einer "Wachstumsaktie" zu sprechen. Dieser drollige Typ namens "Goldspatz" hat bei mir bleibenden Eindruck negativen hinterlassen. Einfach mal komplett an den Tatsachen vorbeiargumentiert...

Lies dir mal die Meinungen von angesehenen Experten durch. Sehr viele davon sprechen hier von einer Wachstumsaktie. Du meinst ja auch das Wegovy und Ozempic (Wirkstoff Semaglutid) Eintagsfliegen sind, was schon viel über deine Expertise aussagt. Scheinst ein ziemliches Egoproblem zu haben. Aber wir müssen ja nicht beste Freunde werden.
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nalkanal, 13.09.2025 20:52 Uhr
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2/2 ---- Drittens, und das ist für mich als europäischer Investor mit erheblichem US-Engagement von höchster Wichtigkeit, ist das geopolitische Risiko. Die Pläne, die in Dokumenten wie dem "One Big Beautiful Bill Act" oder den Analysen von Trumps Beratern skizziert werden, sind keine leeren Drohungen. Die Möglichkeit von Strafzöllen oder gar einer Strafsteuer auf ausländisches Kapital (Sektion 899) ist real. Hier muss man aber genau sein: Diese Strafsteuer würde, wenn sie käme, primär die Halter der US-gelisteten ADRs treffen, da die Dividende dort über eine US-Bank fließt. Als Halter der dänischen Stammaktie wäre ich davon nicht direkt betroffen. Aber die indirekten Folgen wären massiv: Ein Abverkauf der ADRs in New York würde durch Arbitrage sofort den Kurs in Kopenhagen mit nach unten ziehen. Man kann sich nicht von den USA abkoppeln, wenn fast 14% der frei handelbaren Aktien dort gelistet sind. Aber das größte Risiko, das wirklich jeden Aktionär trifft, egal wo er seine Aktien kauft, ist die Währung. Die Trump-Administration hat klar signalisiert, dass sie eine Abwertung des Dollars anstrebt, um die US-Exporte zu stärken. Da Novo Nordisk den Löwenanteil seiner Gewinne in US-Dollar erwirtschaftet, würde eine signifikante Dollar-Abwertung die in Dänischer Krone ausgewiesenen Erträge und damit den Wert meiner Aktie direkt schmälern. Dieses Währungsrisiko ist aus meiner Sicht das fundamentalste und am meisten unterschätzte Risiko für Novo Nordisk in den kommenden Jahren. Auch ihre Einschätzung der Pipeline ist zwar im Kern richtig – Amycretin ist der große Hoffnungsträger –, aber ihr fehlt die kritische Einordnung. Sie hebt die hohe Wirksamkeit hervor, versäumt es aber, dies mit der jüngsten Enttäuschung bei CagriSema in Kontext zu setzen, wo die zuvor kommunizierten Erwartungen in der entscheidenden Phase-3-Studie nicht erfüllt wurden. Dies zeigt ein klares Ausführungsrisiko in der Pipeline, das über die reine Betrachtung von Potenzialen hinausgeht. Ihre Wettbewerbsanalyse ist ebenfalls unvollständig. Sie nennt zwar Eli Lilly, aber ihre Marktanteilszahlen sind irreführend oder zumindest undifferenziert. Während Novo Nordisk global noch einen hohen Marktanteil hält, zeigt meine Analyse der wöchentlichen Verschreibungsdaten aus den USA, dass der Trend, der "Flow", klar in Richtung von Lillys Zepbound geht, das Wegovy bereits überholt hat. In einem Wachstumsmarkt ist die Dynamik der Veränderung wichtiger als der statische Marktanteil von gestern. Schließlich reduziert sich ihre gesamte Bewertungslogik auf charttechnische Aspekte wie "Bodenbildung" und "Cost Average". Das mag für das Timing eines Einstiegs hilfreich sein, ersetzt aber niemals eine fundierte, fundamentale Bewertung des inneren Wertes und die Definition einer Sicherheitsmarge. Ohne eine klare Vorstellung davon, was das Unternehmen wert ist, ist jeder Kauf, egal ob gestaffelt oder nicht, reine Spekulation auf den Kursverlauf. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Frau Gierings Analyse eine professionell vorgetragene, aber letztlich oberflächliche Nacherzählung der aktuellen Nachrichtenlage ist. Sie versteht die Narrative, die den Markt bewegen, aber sie scheint die fundamentalen Treiber und die vielschichtigen, strukturellen Risiken, die unter der Oberfläche lauern, nicht in der Tiefe erfasst zu haben. Ihre Ausführungen bestätigen meinen Eindruck, dass für ein einstündiges YouTube-Format oft eine gut einstudierte Performance ausreicht, die aber einer kritischen, fundamentalen Prüfung, wie sie für die Anlage erheblicher Kapitalbeträge notwendig ist, nicht standhält.

Ich sehe es deutlich weniger komplex, auch wenn ich inhaltlich mitgehe. Meine Lesart: Eine horrende Überbewertung wurde zurechtgestutzt und es geht nun weiter auf dem langjährigen Valuepfad des 20-Jahres-Charts. Wir sind uns jedenfalls einig, dass es Humbug ist, hier von einer "Wachstumsaktie" zu sprechen. Dieser drollige Typ namens "Goldspatz" hat bei mir bleibenden Eindruck negativen hinterlassen. Einfach mal komplett an den Tatsachen vorbeiargumentiert...
m
m4758406, 13.09.2025 19:49 Uhr
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https://youtu.be/JVN6eEMtkXA?si=TeHeDZU4-BWZ_0vu

2/2 ---- Drittens, und das ist für mich als europäischer Investor mit erheblichem US-Engagement von höchster Wichtigkeit, ist das geopolitische Risiko. Die Pläne, die in Dokumenten wie dem "One Big Beautiful Bill Act" oder den Analysen von Trumps Beratern skizziert werden, sind keine leeren Drohungen. Die Möglichkeit von Strafzöllen oder gar einer Strafsteuer auf ausländisches Kapital (Sektion 899) ist real. Hier muss man aber genau sein: Diese Strafsteuer würde, wenn sie käme, primär die Halter der US-gelisteten ADRs treffen, da die Dividende dort über eine US-Bank fließt. Als Halter der dänischen Stammaktie wäre ich davon nicht direkt betroffen. Aber die indirekten Folgen wären massiv: Ein Abverkauf der ADRs in New York würde durch Arbitrage sofort den Kurs in Kopenhagen mit nach unten ziehen. Man kann sich nicht von den USA abkoppeln, wenn fast 14% der frei handelbaren Aktien dort gelistet sind. Aber das größte Risiko, das wirklich jeden Aktionär trifft, egal wo er seine Aktien kauft, ist die Währung. Die Trump-Administration hat klar signalisiert, dass sie eine Abwertung des Dollars anstrebt, um die US-Exporte zu stärken. Da Novo Nordisk den Löwenanteil seiner Gewinne in US-Dollar erwirtschaftet, würde eine signifikante Dollar-Abwertung die in Dänischer Krone ausgewiesenen Erträge und damit den Wert meiner Aktie direkt schmälern. Dieses Währungsrisiko ist aus meiner Sicht das fundamentalste und am meisten unterschätzte Risiko für Novo Nordisk in den kommenden Jahren. Auch ihre Einschätzung der Pipeline ist zwar im Kern richtig – Amycretin ist der große Hoffnungsträger –, aber ihr fehlt die kritische Einordnung. Sie hebt die hohe Wirksamkeit hervor, versäumt es aber, dies mit der jüngsten Enttäuschung bei CagriSema in Kontext zu setzen, wo die zuvor kommunizierten Erwartungen in der entscheidenden Phase-3-Studie nicht erfüllt wurden. Dies zeigt ein klares Ausführungsrisiko in der Pipeline, das über die reine Betrachtung von Potenzialen hinausgeht. Ihre Wettbewerbsanalyse ist ebenfalls unvollständig. Sie nennt zwar Eli Lilly, aber ihre Marktanteilszahlen sind irreführend oder zumindest undifferenziert. Während Novo Nordisk global noch einen hohen Marktanteil hält, zeigt meine Analyse der wöchentlichen Verschreibungsdaten aus den USA, dass der Trend, der "Flow", klar in Richtung von Lillys Zepbound geht, das Wegovy bereits überholt hat. In einem Wachstumsmarkt ist die Dynamik der Veränderung wichtiger als der statische Marktanteil von gestern. Schließlich reduziert sich ihre gesamte Bewertungslogik auf charttechnische Aspekte wie "Bodenbildung" und "Cost Average". Das mag für das Timing eines Einstiegs hilfreich sein, ersetzt aber niemals eine fundierte, fundamentale Bewertung des inneren Wertes und die Definition einer Sicherheitsmarge. Ohne eine klare Vorstellung davon, was das Unternehmen wert ist, ist jeder Kauf, egal ob gestaffelt oder nicht, reine Spekulation auf den Kursverlauf. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Frau Gierings Analyse eine professionell vorgetragene, aber letztlich oberflächliche Nacherzählung der aktuellen Nachrichtenlage ist. Sie versteht die Narrative, die den Markt bewegen, aber sie scheint die fundamentalen Treiber und die vielschichtigen, strukturellen Risiken, die unter der Oberfläche lauern, nicht in der Tiefe erfasst zu haben. Ihre Ausführungen bestätigen meinen Eindruck, dass für ein einstündiges YouTube-Format oft eine gut einstudierte Performance ausreicht, die aber einer kritischen, fundamentalen Prüfung, wie sie für die Anlage erheblicher Kapitalbeträge notwendig ist, nicht standhält.
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m4758406, 13.09.2025 19:45 Uhr
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https://youtu.be/JVN6eEMtkXA?si=TeHeDZU4-BWZ_0vu

1/2 ---- Ich habe mir die Diskussion mit Frau Giering angesehen und schätze ihren Versuch, eine komplexe Aktie wie Novo Nordisk in einem zugänglichen Format zu beleuchten. Sie spricht einige der offensichtlichen Themen an, die derzeit die Schlagzeilen beherrschen, und ihre langfristig positive Grundeinstellung ist nachvollziehbar. Wenn sie jedoch behauptet, sie grabe "wie ein Maulwurf, bis ich das Unternehmen vollumfänglich verstanden habe", dann muss ich nach meiner eigenen, deutlich tiefergehenden Analyse feststellen, dass sie anscheinend nur an der Oberfläche des Erdreichs gekratzt hat. Ihre Ausführungen wirken für mich wie eine gut vorbereitete Präsentation für ein Unterhaltungsformat, die die wesentlichen narrativen Punkte abdeckt, aber die entscheidenden, strukturellen Risiken und Widersprüche, die für eine ernsthafte Kapitalallokation entscheidend sind, vollständig ausblendet. Was mir bei ihrer Analyse gänzlich fehlt, ist die Verknüpfung der qualitativen Erzählung mit den harten, quantitativen Fakten und vor allem eine systematische Bewertung der Risiken, die über die reine Erwähnung von "Konkurrenz" hinausgeht. Ihre Einschätzung des Managements ist hierfür ein Paradebeispiel: Die "Hims & Hers"-Affäre als "Randespiele" abzutun, die keine langfristige Auswirkung auf den Wert hätten, ist aus meiner Sicht eine gefährliche Verharmlosung. Für einen fundamentalen Investor ist ein solches Ereignis kein isolierter Ausrutscher, sondern ein potenzielles Symptom für eine Schwäche in der strategischen Urteilsfähigkeit der Führungsebene. Dies wird umso bedenklicher, wenn man es in den Kontext der Ereignisse stellt, die sie nicht erwähnt: den abrupten, von der Hauptaktionärin, der Novo Nordisk Foundation, initiierten CEO-Wechsel und die darauf folgende massive Restrukturierung mit der Entlassung von 9.000 Mitarbeitern. Das sind keine "Randespiele", das sind tektonische Verschiebungen, die auf erhebliche interne Probleme und eine reaktive, von außen erzwungene Krisenbewältigung hindeuten. Ein Management, das die Marktdynamik derart falsch einschätzt, dass es seine Prognose zweimal in kurzer Folge senken muss, verdient eine kritischere Bewertung als sie Frau Giering vornimmt. Ihre Analyse übersieht vollständig die drei größten Elefanten im Raum, die für die kurz- und mittelfristige Entwicklung von Novo Nordisk absolut entscheidend sind. Erstens, das Problem der illegalen Nachahmerprodukte, das sogenannte "Compounding" in den USA. Dies ist nicht nur ein Nebenschauplatz, sondern der explizit vom Management genannte Hauptgrund für die drastische Reduzierung der Wachstumsprognose. Es handelt sich um einen riesigen, unregulierten Markt, der Novo Nordisk direkt Umsätze entzieht und die Preisstruktur untergräbt. Ihre Analyse erwähnt dieses milliardenschwere Problem mit keinem einzigen Wort, was ihre Behauptung eines "Deep Dive" ad absurdum führt. Zweitens, der massive regulatorische Preisdruck, der sich aufbaut. Sie spricht von Konkurrenz, aber nicht von den strukturellen, staatlich verordneten Preisabschlägen durch den Inflation Reduction Act (IRA) in den USA und das Volume-Based Procurement (VBP) in China. Dies sind keine zyklischen Wettbewerbseffekte, sondern permanente, gesetzlich verankerte Margenkiller, die in jedes seriöse Bewertungsmodell einfließen müssen.
C
Cluesen, 13.09.2025 18:13 Uhr
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Sieht doch gut aus seit dem massiven drop von 60 auf 40. Die jüngste Gewinnwarnung hat die Aktie nicht weiter nach unten gezogen. Das schlimmste scheint überstanden. Einen Short squeeze halte ich, so cool das wär, für unmöglich. Die Aktie ist kaum leer verkauft.
PiZZaMaN2
PiZZaMaN2, 13.09.2025 18:07 Uhr
1
https://youtu.be/JVN6eEMtkXA?si=TeHeDZU4-BWZ_0vu
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