OROCOBRE Forum: Community User: derpate531

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TheOldGuy
TheOldGuy, 29.06.2022 16:29 Uhr
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Tankrabatt, Neun-Euro-Ticket und geringere Ölpreise haben die Inflation in Deutschland im Juni gedämpft. Waren und Dienstleistungen kosteten durchschnittlich nur noch 7,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten dagegen mit einem Anstieg auf 8,0 Prozent gerechnet. Im Mai war die Teuerungsrate mit 7,9 Prozent so hoch ausgefallen war wie seit dem Winter 1973/74 nicht mehr. Energie verteuerte sich im zu Ende gehenden Monat mit 38,0 Prozent nicht mehr ganz so stark wie im Mai mi 38,3 Prozent. Nahrungsmittel kosteten dagegen 12,7 Prozent mehr als im Juni 2021. Hier hat sich der Preisauftrieb noch beschleunigt (Mai: +11,1 Prozent). Für Dienstleistungen mussten 2,1 (Mai: +2,9) Prozent mehr bezahlt werden. Eine nachhaltige Entspannung bei den Preisen sehen Experten vorerst nicht. "Man darf sich nicht Sand in die Augen streuen lassen", sagte DekaBank-Chefvolkswirt Ulrich Kater. "Es sind ja insbesondere fiskalische Entlastungsmaßnahmen, die die Inflation etwas herunter gebracht haben." Tankrabatt und Neun-Euro-Ticket im Öffentlichen Personennahverkehr dürften vorübergehend etwas dämpfen. "Das führt aber nicht an der Tatsache vorbei, dass wir bis zum Jahresende Inflationsraten von über sieben Prozent in Deutschland messen werden", sagte Kater. Erst ab Januar 2023 dürfte es dann nach unten gehen, wenn nicht neue Krisen ausbrechen sollten.
TheOldGuy
TheOldGuy, 29.06.2022 16:28 Uhr
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Die US-Wirtschaft ist Anfang des Jahres einen Tick stärker geschrumpft als bislang angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im ersten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um 1,6 Prozent, wie das Handelsministerium am Mittwoch zu endgültigen Berechnungen mitteilte. Ende Mai war bei einer vorigen Schätzung noch von minus 1,5 Prozent die Rede. Während die US-Verbraucher mit ihren Ausgaben noch für Schwung sorgten, fielen die Exporte um knapp fünf Prozent und sorgten für einen Rekord beim Handelsdefizit. Im Schlussquartal 2021 hatte die US-Wirtschaft noch stark um 6,9 Prozent zugelegt. Die US-Notenbank geht derzeit mit kräftigen Zinserhöhungen gegen die hohe Inflation in den USA vor.
TheOldGuy
TheOldGuy, 29.06.2022 16:27 Uhr
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Das Rätselraten über den weiteren geldpolitischen Kurs der US-Notenbank lässt an der Wall Street kaum Kauflaune aufkommen. Die amerikanischen Aktienindizes präsentierten sich am Mittwoch wechselhaft. Der Dow-Jones-Index (DJI) der Standardwerte kam nur schwer in die Gänge und notierte bei 30.951 Punkten rund ein halbes Prozent höher. Der breiter gefasste S&P 500 (SPX) schwankte bei rund 3830 Punkten vom Minus ins Plus, der Index der Technologiebörse Nasdaq (IXIC) trat bei 11.194 Zählern auf der Stelle. Einige Fed-Vertreter hatten sich angesichts der steigenden Inflation zuletzt für weitere schnelle Zinsanhebungen stark gemacht und die Ängste vor einem Abwürgen des Konjunkturmotors kleingeredet. Das Thema treibe die Investoren um, sagte Portfolio-Manager Robert Pavlik vom Vermögensverwalter Dakota Wealth Management. "Sie nehmen es nicht gelassen, das ist sicher. Gerade jetzt, wo man diese Art von negativen Zusammenflüssen hat, die alle auf einmal zusammenkommen, hält das die Leute an der Seitenlinie, nicht bereit, einzusteigen und Käufer zu werden." Zu den größten Verlierern zählten die Aktien von Bed, Bath & Beyond (BBBY) mit einem Minus von mehr als 20 Prozent. Der Anbieter von Heimtextilien verschreckte die Investoren mit einem Umsatzschwund auf vergleichbarer Basis im Quartal. Zudem nimmt Konzernchef Mark Tritton seinen Hut. Gut an kamen hingegen die besser als erwartet ausgefallenen Umsätze von General Mills (GIS). Die Aktien des Herstellers von Snackriegeln und Frühstücksflocken zogen um knapp drei Prozent an.
TheOldGuy
TheOldGuy, 29.06.2022 16:25 Uhr
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Im Moment scheint nichts mehr in einen Wert zu haben. Dow gerade noch im Grün - S&P - Nasdaq alles rot.
Lawsuit
Lawsuit, 29.06.2022 14:26 Uhr
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Bei mir besteht das Problem mit Endlichkeit und so nicht. Ich pass einfach auf!
Lawsuit
Lawsuit, 29.06.2022 14:24 Uhr
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….und ob Wachstum nicht auch mal nur in Optimierung und Erhaltung münden kann. Alles ist eben endlich. Klingt vielleicht etwas naiv. Aber alle Endlichkeit wird uns ja eins ums andere mal grad vorgeführt.

Spezialisten für Endlichkeit: Karl Lagerfeld, Helmut Kohl, Charlie Watts und viele andere.
Aufundab2022
Aufundab2022, 29.06.2022 13:58 Uhr
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….und ob Wachstum nicht auch mal nur in Optimierung und Erhaltung münden kann. Alles ist eben endlich. Klingt vielleicht etwas naiv. Aber alle Endlichkeit wird uns ja eins ums andere mal grad vorgeführt.
Trader1909
Trader1909, 29.06.2022 13:45 Uhr
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Der einzig gangbare Weg scheint mir eine friedliche Koexistenz zu sein nur ab dem Tag an dem die Chinesen dann letztlich doch Taiwan einverleiben, könnte das schwierig werden. Ich hoffe einfach, dass das noch ein paar Jährchen weit weg ist . Wie du schon schreibst, ohne den chinesischen Markt wird es für viele Unternehmen ganz ganz eng.
T
Tokloknok, 29.06.2022 13:27 Uhr
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Der alte weg daraus war Krieg... Wie könnte eine alternative aussehen? Viele Unternehmen wachsen nur noch in China, zb VW.
Trader1909
Trader1909, 29.06.2022 13:23 Uhr
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Nun ja, die adr chinesischer Aktien kaufen 8.2024 aus. China hat die größte Weltwirtschaftszone ohne den Westen aufgebaut, die Seidenstraße unterläuft das Raubrittertum der Briten und Amerikaner, die Rohstoffe werden China verkauft, Anbindung China Russland maximal, Russen haben mehr als 30% der weltweiten Getreideproduktion unter Kontrolle . Die Briten haben 3 nagelneue Flugzeugträger ins südchinesische Meer entsendet.... Wer möchte einen Tipp abgeben?!

Mein Tipp ist dass wir in nicht allzuferner Zeit sehr dankbar für alles sein werden was wir aus der "westlichen" Einflusszone bekommen können. Vor allem bei Lithium und anderen Rohstoffen. Dieses Spiel beginnt gerade und die Chinesen haben sich in der Tat sehr gut positioniert und Europa und USA haben zugeschaut wie die Schritt für Schritt Afrika eingesackt haben.
Trader1909
Trader1909, 29.06.2022 13:19 Uhr
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Wenn unsere Regierung jetzt noch nicht begriffen hat wo der Hase hinläuft dann weiss ich auch nicht mehr. Für die Automobilkonzerne ist das natürlich eine zunehmend heikle Situation. China und bald auch Indien sind Riesenmärkte aber wie sicher ist das investierte Kapital dort?
T
Tokloknok, 29.06.2022 13:19 Uhr
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Nun ja, die adr chinesischer Aktien kaufen 8.2024 aus. China hat die größte Weltwirtschaftszone ohne den Westen aufgebaut, die Seidenstraße unterläuft das Raubrittertum der Briten und Amerikaner, die Rohstoffe werden China verkauft, Anbindung China Russland maximal, Russen haben mehr als 30% der weltweiten Getreideproduktion unter Kontrolle . Die Briten haben 3 nagelneue Flugzeugträger ins südchinesische Meer entsendet.... Wer möchte einen Tipp abgeben?!
Longerthan
Longerthan, 29.06.2022 13:09 Uhr
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Die Aktienwelt wird im Westen gemacht. In USA, Europa, Japan. Da kann sich China noch so abstrampeln. Auch ökonomisch ist der Westen immer noch weit stärker als China. China hat ein Brutto-InlandProdukt von 14,8 Billionen $. Die USA, EU und Japan haben zusammen 42,3 Billionen $. Wenn man noch  Kanada,  Südkorea,  Australien,  Schweiz und  Taiwan zum Westen zählt, dann sind es sogar 48.4 Billionen $. Drei mal so stark wie China. Die Finanzwelt ist Westlich, und die schaut wohlwollend auf den Westen.

Jepp das sehe ich auch so! Interessant wird es, wie die westlichen Firmen in Zukunft mit dem Thema China umgehen. Werden wir jetzt wieder mehr Wertschöpfung in Europa erfahren? Was ich auch total spannend sehe ist die Geldpolitik der Notenbanken! Auf der einen Seite stehen wir vor einer Energiewende und auf der anderen Seite kommt jetzt eine straffere Geldpolitik. Wird das alles so schnell geschehen wie sich die Politik das wünscht? Die Notenbanken haben nur einen Hebel und das ist Zinsen anheben. Aber die eigentlichen Probleme werden nicht dadurch gelöst, wie z.B. Lockdowns in China, Probleme in der Supply Chain, geopolitische Spannungen (damit Verteuerungen von Rohstoffen),...
Trader1909
Trader1909, 29.06.2022 12:58 Uhr
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Noch ist es so , aber was ich meinte war eher dass wir endlich merken, dass China doch nicht der Lieferant für alles und in alle Zukunft sein wird. Sondern mehr und mehr ein Konkurrent in einem Verdrängungswettbewerb und vielleicht sogar jemand gegen den wir auch Sanktionen verhängen irgendwann.
Lawsuit
Lawsuit, 29.06.2022 12:43 Uhr
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Die Aktienwelt wird im Westen gemacht. In USA, Europa, Japan. Da kann sich China noch so abstrampeln. Auch ökonomisch ist der Westen immer noch weit stärker als China. China hat ein Brutto-InlandProdukt von 14,8 Billionen $. Die USA, EU und Japan haben zusammen 42,3 Billionen $. Wenn man noch  Kanada,  Südkorea,  Australien,  Schweiz und  Taiwan zum Westen zählt, dann sind es sogar 48.4 Billionen $. Drei mal so stark wie China. Die Finanzwelt ist Westlich, und die schaut wohlwollend auf den Westen.
Trader1909
Trader1909, 29.06.2022 11:51 Uhr
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Vielleicht auch noch in den nächsten Monaten, wer weiss was noch alles passiert! Verrückte Welt gerade und vor allem wird das , was Wertpapieraufsicht vor Wochen schon geschrieben hat immer deutlicher: die gesamte Weltordnung verschiebt sich. Und wir müssen feststellen dass nicht die ganze Welt uns (den Westen) als die Guten sieht , sondern vielleicht sogar das Gegenteil der Fall ist. Umso mehr werden wir als Allkem Aktionäre davon profitieren , alles was nicht aus China kommt wird in naher Zukunft eine deutlich grössere Bedeutung haben.
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