OROCOBRE Forum: Community User: derpate531
Ich stimme dir zu. Genau deshalb sollte man sich breit im Rohstoff Sektor aufstellen und die jetzige zeit noch sinnvoll für invests in Lithium, Kupfer, Nickel, Graphit usw.... nutzen. Wen der Engpass größer wird werden vermutlich die Spekulanten erst richtig über den Rohstoff Markt herfallen.
Wird hier wieder Eskaliert? Für mich sind die Aussagen von Benchmark Minerals, die seit Jahren in diesem Markt tätig sind, wesentlich Fundierter. Nach deren letzten veröffentlichten Bericht war die Aussage : "Selbst wenn jetzt alle Explorer in Betrieb gehen würden, gäbe es bis 2030 ein Defizit beim Lithium das um die 300.000 Tonnen liegen würde." -- Was aber viele vergessen ist, dass auch andere Materialien benötigt werden, wie zum Beispiel Nickel, Graphit etc. Solange hier nicht hunderte neue Minen entstehen, die alle samt in Produktion gehen, besteht schon auf der Seite des Nickel eine Bedarfssteigerung von 600%, dies entspricht auch den Aussagen der australischen Regierung, die dazu eine große Studie gemacht hat, wobei weltweit alle aktuellen, geplanten und zukünftige Projekte, soweit bekannt, erfasst wurden und in die Rechnung eingeflossen sind. Vor 2030 sehe ich keinen Rohstoffüberschuss. Was eintreten kann ist, wenn es zu einer Rezession kommt, dass weite Teile der Produktionen zurückgefahren werden, damit könnte der Autoabsatz einbrechen, das wir dadurch im Lithiumpreis eine Delle sehen könnten. --- Das Ganze ist aber wie Kaffeesatzlesen, man könnte auch einfach einen Blick in sein Horoskop werfen.
Wird hier wieder Eskaliert? Für mich sind die Aussagen von Benchmark Minerals, die seit Jahren in diesem Markt tätig sind, wesentlich Fundierter. Nach deren letzten veröffentlichten Bericht war die Aussage : "Selbst wenn jetzt alle Explorer in Betrieb gehen würden, gäbe es bis 2030 ein Defizit beim Lithium das um die 300.000 Tonnen liegen würde." -- Was aber viele vergessen ist, dass auch andere Materialien benötigt werden, wie zum Beispiel Nickel, Graphit etc. Solange hier nicht hunderte neue Minen entstehen, die alle samt in Produktion gehen, besteht schon auf der Seite des Nickel eine Bedarfssteigerung von 600%, dies entspricht auch den Aussagen der australischen Regierung, die dazu eine große Studie gemacht hat, wobei weltweit alle aktuellen, geplanten und zukünftige Projekte, soweit bekannt, erfasst wurden und in die Rechnung eingeflossen sind. Vor 2030 sehe ich keinen Rohstoffüberschuss. Was eintreten kann ist, wenn es zu einer Rezession kommt, dass weite Teile der Produktionen zurückgefahren werden, damit könnte der Autoabsatz einbrechen, das wir dadurch im Lithiumpreis eine Delle sehen könnten. --- Das Ganze ist aber wie Kaffeesatzlesen, man könnte auch einfach einen Blick in sein Horoskop werfen.
Hinter der ganzen Rechnung ist eine Sache nicht berücksichtigt: Um wie viel nimmt in derselben Periode der Bedarf an Lithium durch Zuwachs der Anmeldungen von Elektroautos zu? Das ist wie ein Aquarium in dem es oben eine Wasserzufuhr gibt, und unten einen Wasser-Abfluss, die du jeweils regeln kannst. Der Wasserstand im Aquarium ist das Lithium das auf dem Weltmarkt zur Verfügung steht. Der untere Wasserhahn ist der Bedarf an Lithium in der Elektromobilität: Wie viel Lithium fließt aus dem System ab, das in Autos verbaut wird. Der zufließende Wasserhahn ist das förderbare Lithium Rohmaterial. Wenn der untere abfließende Wasserhahn weiter aufgedreht wird, als der obere zufließende Wasserhahn herrscht im Aquarium nach wie vor ein Mangel. Quintessenz: es kommt darauf an, wie schnell parallel dazu die Elektromobilität weltweit zunimmt. Das weiss keiner. Die letzten 5 Monate stagnierte es. Wenn das mal richtig anzieht, dann saugt der Markt mehr Lithium ab, als neu dazukommt.
Gut recherchiert. Danke. Ich beschreibe das mal mit meinen Worten: Da werden weltweit demnächst so viel neue Förderkapazitäten erschlossen, dass es ein Überangebot an Lithium gibt. Und das drückt den Rohmaterial-Preis. Das wiederum drückt den Kurs der Lithium-Producer. (Warum sollen die Explorer davon nicht betroffen sein?). Wenn das so ist, warum kommen die ganzen Auto-Firmen und Lithium Experten nicht auf dieselbe Schlussfolgerung?
Moin. ich habe ein Interessantes Posting auf Wallstreet Online gefunden, das ich mit der Goldman Sachs Voraussage beschäftigt. Und die Frage aufwirft, inwiefern sie doch wahr werden könnte. Stelle ich hier mal zur Diskussion, was meint Ihr? Die Frage nach den Unternehmen und Projekten mit den "großen Marktbeeinflußenden" Produktionskapazitäten soll nicht unbeantwortet bleiben. Die GS Studie sagt aus, dass das Lithium Angebot bis 2025 höher sein kann als die Nachfrage. Mit intensiver Recherche habe ich nun einige Gründe für diese Behauptung gefunden. Es könnte also durchaus zu der beschriebenen Situation kommen. Ob die großen Kapazitäten die ab Ende 2022 den Markt erreichen Auswirkungen verursachen oder ob die EV-Hersteller das Überangebot vom Markt wegkaufen wird sich noch herausstellen. Tatsache ist für mich, dass mehr hinter der GS Studie steckt als von vielen Investierten nur all zu gern übersehen wird. Von den Wirkungen werden bei Lithium Preisanpassungen grundsätzlich zuerst Produzenten betroffen sein. Vorteile dabei haben alle Lithium Sole Produzenten. Hardrock Produzenten werden mit ihrer höheren Opex wohl eher Nachteile erfahren. Explorer dürften kaum betroffen sein, da sie meist erst nach 2025 in den Markt kommen. Genauso Developer die nach 2025 das rampup erreichen. Die größten Lithium Projekte der Welt gehen dieses Jahr in Produktion oder werden signifikant erweitert. Nur das AVZ Manono Projekt das mit einer skalierbaren rampup Kapazität von 700000tpa SC6 startet kommt erst Ende 2023 dazu, allein dieses Projekt steht für ca 20% des gesamten Lithium Marktes des Jahres 2022. Die folgenden Projekte haben ähnliche Größenordnungen die den Lithium Markt Preis bis 2025 beeinflussen können.
Hej! Ich bin ja mit meinen Prognosen etwas vorsichtiger geworden. Deswegen erstmal zwei Fakten: Inflation in den USA höher als erwartet - die Amis gehen raus, gestern und so wie es aussieht auch heute. Aussies und Europäer hat's recht wenig gekratzt. Kurs ist leicht gefallen. Als nächstes kommt am Freitag der Hexensabbat. 😱 Dann werden Futures und Optionen ausgelöst. Bei Allkem dürfte es sich überwiegend um Long Posititionen handeln, die dann fällig werden und anschließend zumindest zu einem Teil verkauft werden. Der Kurs dürfte leicht fallen. Vielleicht sehen wir nochmal die 10 €. Wenn die erreicht werden, gibt es darunter zwei Haltelinien: 9,80 € (14,50 AU$) und 9,43 € (14,00 AU$).
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