OROCOBRE Forum: Community User: derpate531

Kommentare 29.535
F
Fuchs321, 14.09.2022 21:34 Uhr
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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Teslas-Batteriezellenfabrik-bei-Berlin-auf-der-Kippe-article23589353.html
SidWarrior
SidWarrior, 14.09.2022 21:25 Uhr
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Die Zahlen sind vielleicht nicht ganz korrekt. Aber der Sinn dürfte klar sein. Fördermenge ist nicht gleich Gesamtmenge.
Harlekin33
Harlekin33, 14.09.2022 21:24 Uhr
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@Aktiennewbie Das geht nur mit viel Recherche bei den Unternehmen und eine große Portion Hoffnung das auch Kompetente Leute am Ruder sind. Aber im Endeffekt wünschen wir uns doch alle das wir einen tenbagger finden auch wen jedes grün den Verkauf versüßt 😏.
SidWarrior
SidWarrior, 14.09.2022 21:23 Uhr
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https://stockhead.com.au/resources/we-need-330-mines-in-12-years-to-feed-battery-demand-these-asx-graphite-lithium-nickel-and-cobalt-stocks-can-answer-the-call

Danke für den Link. Die Rechnung kann ich nachvollziehen. Ich glaube, ich weiß jetzt auch, warum andere "Analysten" zu anderen Ergebnissen kommen: Wenn man die globalen Ressourcen zusammenzählt, dann könnte der weltweite Bedarf mehr als gedeckt werden. Alleine Allkem verfügt über Rohstoffvorkommen von über 40 Mt LCE, wenn sie alle Salare restlos ausbeuten würden. Allerdings brauchen sie dafür 40 Jahre. Wenn man nun den Fehler macht, dem Bedarf diese verfügbaren Ressourcen gegenüberzustellen, dann hat man leider vergessen, dass die Extraktion sehr aufwendig ist und Jahre dauert. Wenn man realistisch die maximal zu fördernde Jahresmenge betrachtet, dann sieht die Sache plötzlich ziemlich mau aus. Da wird bei weitem nicht so viel gefördert, wie benötigt wird und das auf Jahre. Alleine Deutschland braucht 1,8 Mio. Tonnen LCE. Dafür müsste Allkem in der Vollausbaustufe 18 Jahre fördern (Olaroz+James Bay+Cattlin+Vida+Cauchari). Und jetzt kann man das auf alle Miner und alle Autos weltweit hochrechnen. Wie man die Zahlen auch dreht und wendet, es wird nicht genug Lithium gefördert werden können.
A
Aktiennewbie, 14.09.2022 21:19 Uhr
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Ich stimme dir zu. Genau deshalb sollte man sich breit im Rohstoff Sektor aufstellen und die jetzige zeit noch sinnvoll für invests in Lithium, Kupfer, Nickel, Graphit usw.... nutzen. Wen der Engpass größer wird werden vermutlich die Spekulanten erst richtig über den Rohstoff Markt herfallen.

Ist nur das Kunststück das "Allkem" der anderen Rohstoffe zu finden...
S
Sam74, 14.09.2022 21:11 Uhr
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Wieso eskaliert? Ich hatte diesen Beitrag gelesen und habe die Meinung hier im Forum mal dazu wissen wollen.. Mehr nicht. Vielen dank übrigens für eure Antworten, wirklich Interessant zu lesen und drüber nachzudenken. Also nix eskaliert, ganz normale Diskussion😉
Harlekin33
Harlekin33, 14.09.2022 20:44 Uhr
0

Wird hier wieder Eskaliert? Für mich sind die Aussagen von Benchmark Minerals, die seit Jahren in diesem Markt tätig sind, wesentlich Fundierter. Nach deren letzten veröffentlichten Bericht war die Aussage : "Selbst wenn jetzt alle Explorer in Betrieb gehen würden, gäbe es bis 2030 ein Defizit beim Lithium das um die 300.000 Tonnen liegen würde." -- Was aber viele vergessen ist, dass auch andere Materialien benötigt werden, wie zum Beispiel Nickel, Graphit etc. Solange hier nicht hunderte neue Minen entstehen, die alle samt in Produktion gehen, besteht schon auf der Seite des Nickel eine Bedarfssteigerung von 600%, dies entspricht auch den Aussagen der australischen Regierung, die dazu eine große Studie gemacht hat, wobei weltweit alle aktuellen, geplanten und zukünftige Projekte, soweit bekannt, erfasst wurden und in die Rechnung eingeflossen sind. Vor 2030 sehe ich keinen Rohstoffüberschuss. Was eintreten kann ist, wenn es zu einer Rezession kommt, dass weite Teile der Produktionen zurückgefahren werden, damit könnte der Autoabsatz einbrechen, das wir dadurch im Lithiumpreis eine Delle sehen könnten. --- Das Ganze ist aber wie Kaffeesatzlesen, man könnte auch einfach einen Blick in sein Horoskop werfen.

Ich stimme dir zu. Genau deshalb sollte man sich breit im Rohstoff Sektor aufstellen und die jetzige zeit noch sinnvoll für invests in Lithium, Kupfer, Nickel, Graphit usw.... nutzen. Wen der Engpass größer wird werden vermutlich die Spekulanten erst richtig über den Rohstoff Markt herfallen.
UDG
UDG, 14.09.2022 20:02 Uhr
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https://stockhead.com.au/resources/we-need-330-mines-in-12-years-to-feed-battery-demand-these-asx-graphite-lithium-nickel-and-cobalt-stocks-can-answer-the-call
SidWarrior
SidWarrior, 14.09.2022 20:01 Uhr
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Habe gerade mal versucht, etwas Sinnvolles aus den Zahlen zu extrahieren. Ergebnis: 🤪 Longerthan hat recht, es sind zu viele Annahmen. Wieviele Autos werden weltweit in den nächsten 20 Jahren mit Batterien fahren? Von derzeit 1,3 Mrd. Verbrennern vielleicht 500 Mio? Wieviel Lithium kann ab 2030 aus den alten Akkus recycelt werden? Und wie war das mit der Badewanne von Lawsuit. Der Umrechnungsfaktor Lithium - Spodumen - Lithiumcarbonat - Lithiumhydroxid ist da noch das leichteste, nämlich (in kg) 1 - 27 - 5,3 - 3,5. Ich komme vorsichtig geschätzt auf einen Bedarf an reinem Lithium von 3,75 Mio. Tonnen in den nächsten 20 Jahren, vermutlich zwei bis dreimal so viel. Also wenn Goldman Sachs hier echt den Durchblick hat, dann Gratulation.
TheOldGuy
TheOldGuy, 14.09.2022 20:00 Uhr
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Wird hier wieder Eskaliert? Für mich sind die Aussagen von Benchmark Minerals, die seit Jahren in diesem Markt tätig sind, wesentlich Fundierter. Nach deren letzten veröffentlichten Bericht war die Aussage : "Selbst wenn jetzt alle Explorer in Betrieb gehen würden, gäbe es bis 2030 ein Defizit beim Lithium das um die 300.000 Tonnen liegen würde." -- Was aber viele vergessen ist, dass auch andere Materialien benötigt werden, wie zum Beispiel Nickel, Graphit etc. Solange hier nicht hunderte neue Minen entstehen, die alle samt in Produktion gehen, besteht schon auf der Seite des Nickel eine Bedarfssteigerung von 600%, dies entspricht auch den Aussagen der australischen Regierung, die dazu eine große Studie gemacht hat, wobei weltweit alle aktuellen, geplanten und zukünftige Projekte, soweit bekannt, erfasst wurden und in die Rechnung eingeflossen sind. Vor 2030 sehe ich keinen Rohstoffüberschuss. Was eintreten kann ist, wenn es zu einer Rezession kommt, dass weite Teile der Produktionen zurückgefahren werden, damit könnte der Autoabsatz einbrechen, das wir dadurch im Lithiumpreis eine Delle sehen könnten. --- Das Ganze ist aber wie Kaffeesatzlesen, man könnte auch einfach einen Blick in sein Horoskop werfen.

PS : Wer angesichts des ganzen Wandel, dem aufdröseln von Abhängigkeiten, dass ganze sauer aufstoßen könnte ist China. Keines der westlichen Länder sieht nur noch die seltenen Erden oder Chips sondern, immer öfter auch den Umgang mit den Minderheiten im chinesischen Reich, auch diesen Aspekt sollte man dabei mal miteinrechnen.
TheOldGuy
TheOldGuy, 14.09.2022 19:58 Uhr
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Wird hier wieder Eskaliert? Für mich sind die Aussagen von Benchmark Minerals, die seit Jahren in diesem Markt tätig sind, wesentlich Fundierter. Nach deren letzten veröffentlichten Bericht war die Aussage : "Selbst wenn jetzt alle Explorer in Betrieb gehen würden, gäbe es bis 2030 ein Defizit beim Lithium das um die 300.000 Tonnen liegen würde." -- Was aber viele vergessen ist, dass auch andere Materialien benötigt werden, wie zum Beispiel Nickel, Graphit etc. Solange hier nicht hunderte neue Minen entstehen, die alle samt in Produktion gehen, besteht schon auf der Seite des Nickel eine Bedarfssteigerung von 600%, dies entspricht auch den Aussagen der australischen Regierung, die dazu eine große Studie gemacht hat, wobei weltweit alle aktuellen, geplanten und zukünftige Projekte, soweit bekannt, erfasst wurden und in die Rechnung eingeflossen sind. Vor 2030 sehe ich keinen Rohstoffüberschuss. Was eintreten kann ist, wenn es zu einer Rezession kommt, dass weite Teile der Produktionen zurückgefahren werden, damit könnte der Autoabsatz einbrechen, das wir dadurch im Lithiumpreis eine Delle sehen könnten. --- Das Ganze ist aber wie Kaffeesatzlesen, man könnte auch einfach einen Blick in sein Horoskop werfen.
Longerthan
Longerthan, 14.09.2022 19:23 Uhr
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Hinter der ganzen Rechnung ist eine Sache nicht berücksichtigt: Um wie viel nimmt in derselben Periode der Bedarf an Lithium durch Zuwachs der Anmeldungen von Elektroautos zu? Das ist wie ein Aquarium in dem es oben eine Wasserzufuhr gibt, und unten einen Wasser-Abfluss, die du jeweils regeln kannst. Der Wasserstand im Aquarium ist das Lithium das auf dem Weltmarkt zur Verfügung steht. Der untere Wasserhahn ist der Bedarf an Lithium in der Elektromobilität: Wie viel Lithium fließt aus dem System ab, das in Autos verbaut wird. Der zufließende Wasserhahn ist das förderbare Lithium Rohmaterial. Wenn der untere abfließende Wasserhahn weiter aufgedreht wird, als der obere zufließende Wasserhahn herrscht im Aquarium nach wie vor ein Mangel. Quintessenz: es kommt darauf an, wie schnell parallel dazu die Elektromobilität weltweit zunimmt. Das weiss keiner. Die letzten 5 Monate stagnierte es. Wenn das mal richtig anzieht, dann saugt der Markt mehr Lithium ab, als neu dazukommt.

So ist es! Wenn ihr anfangt mit solchen Rechnungen dann gute Nacht! Da wird so viel mit Annahmen gerechnet und diese ganzen Rechnungen sind voll mit Fehlern! Lithium wird ja nicht nur im Auto gebraucht sondern auch in sämtlichen anderen Batterien wie z.B. euren neuen Speicher für die Photovoltaik, euren Mähroboter,… Lithium wird z.B. in ganz anderen Branchen verwendet wie z.B. Glaskeramik Herstellung! Selbst in der Medizin findet es Anwendung (Lithiumtherapie)! Keiner hat den starken Anstieg vom Lithiumpreis vor 2 Jahren gesehen! Ich habe schon so viele Marktanalysen von sogenannten Experten gesehen die alle meilenweit entfernt von der Realität waren! Da hol ich doch lieber meine Glaskugel raus und sag euch das Wetter voraus! Morgen regnet es in Süddeutschland!!! 🔮
Lawsuit
Lawsuit, 14.09.2022 18:45 Uhr
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Hinter der ganzen Rechnung ist eine Sache nicht berücksichtigt: Um wie viel nimmt in derselben Periode der Bedarf an Lithium durch Zuwachs der Anmeldungen von Elektroautos zu? Das ist wie ein Aquarium in dem es oben eine Wasserzufuhr gibt, und unten einen Wasser-Abfluss, die du jeweils regeln kannst. Der Wasserstand im Aquarium ist das Lithium das auf dem Weltmarkt zur Verfügung steht. Der untere Wasserhahn ist der Bedarf an Lithium in der Elektromobilität: Wie viel Lithium fließt aus dem System ab, das in Autos verbaut wird. Der zufließende Wasserhahn ist das förderbare Lithium Rohmaterial. Wenn der untere abfließende Wasserhahn weiter aufgedreht wird, als der obere zufließende Wasserhahn herrscht im Aquarium nach wie vor ein Mangel. Quintessenz: es kommt darauf an, wie schnell parallel dazu die Elektromobilität weltweit zunimmt. Das weiss keiner. Die letzten 5 Monate stagnierte es. Wenn das mal richtig anzieht, dann saugt der Markt mehr Lithium ab, als neu dazukommt.
S
Sam74, 14.09.2022 18:14 Uhr
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Gut recherchiert. Danke. Ich beschreibe das mal mit meinen Worten: Da werden weltweit demnächst so viel neue Förderkapazitäten erschlossen, dass es ein Überangebot an Lithium gibt. Und das drückt den Rohmaterial-Preis. Das wiederum drückt den Kurs der Lithium-Producer. (Warum sollen die Explorer davon nicht betroffen sein?). Wenn das so ist, warum kommen die ganzen Auto-Firmen und Lithium Experten nicht auf dieselbe Schlussfolgerung?

Glaube mir, nichts würde mir besser gefallen als wenn ihr zu dem Schluss kommt, dass das Blödsinn ist. Wollte es nur zur Diskussion stellen, weil ich derartige Überlegungen zu der GS Geschichte noch nicht gelesen hatte.
Aufundab2022
Aufundab2022, 14.09.2022 17:57 Uhr
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….und zwischen Erschließung und Produktion sollten zumindest die Jahre liegen die uns zum Ernten reichen, oder bin Ich da auf dem Holzweg?
Lawsuit
Lawsuit, 14.09.2022 17:53 Uhr
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Moin. ich habe ein Interessantes Posting auf Wallstreet Online gefunden, das ich mit der Goldman Sachs Voraussage beschäftigt. Und die Frage aufwirft, inwiefern sie doch wahr werden könnte. Stelle ich hier mal zur Diskussion, was meint Ihr? Die Frage nach den Unternehmen und Projekten mit den "großen Marktbeeinflußenden" Produktionskapazitäten soll nicht unbeantwortet bleiben. Die GS Studie sagt aus, dass das Lithium Angebot bis 2025 höher sein kann als die Nachfrage. Mit intensiver Recherche habe ich nun einige Gründe für diese Behauptung gefunden. Es könnte also durchaus zu der beschriebenen Situation kommen. Ob die großen Kapazitäten die ab Ende 2022 den Markt erreichen Auswirkungen verursachen oder ob die EV-Hersteller das Überangebot vom Markt wegkaufen wird sich noch herausstellen. Tatsache ist für mich, dass mehr hinter der GS Studie steckt als von vielen Investierten nur all zu gern übersehen wird. Von den Wirkungen werden bei Lithium Preisanpassungen grundsätzlich zuerst Produzenten betroffen sein. Vorteile dabei haben alle Lithium Sole Produzenten. Hardrock Produzenten werden mit ihrer höheren Opex wohl eher Nachteile erfahren. Explorer dürften kaum betroffen sein, da sie meist erst nach 2025 in den Markt kommen. Genauso Developer die nach 2025 das rampup erreichen. Die größten Lithium Projekte der Welt gehen dieses Jahr in Produktion oder werden signifikant erweitert. Nur das AVZ Manono Projekt das mit einer skalierbaren rampup Kapazität von 700000tpa SC6 startet kommt erst Ende 2023 dazu, allein dieses Projekt steht für ca 20% des gesamten Lithium Marktes des Jahres 2022. Die folgenden Projekte haben ähnliche Größenordnungen die den Lithium Markt Preis bis 2025 beeinflussen können.

Gut recherchiert. Danke. Ich beschreibe das mal mit meinen Worten: Da werden weltweit demnächst so viel neue Förderkapazitäten erschlossen, dass es ein Überangebot an Lithium gibt. Und das drückt den Rohmaterial-Preis. Das wiederum drückt den Kurs der Lithium-Producer. (Warum sollen die Explorer davon nicht betroffen sein?). Wenn das so ist, warum kommen die ganzen Auto-Firmen und Lithium Experten nicht auf dieselbe Schlussfolgerung?
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