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PAYPAL WKN: A14R7U ISIN: US70450Y1038 Kürzel: PYPL Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Kommentare 160.735
NACONNI66,
25. Okt 19:05 Uhr
2
Grossen Dank für das ausgezeichnet aufbereitete Video. 💪Die Darstellung der Mechanik von Aktienrückkäufen und die Verdeutlichung ihrer langfristigen Wirkung auf den Shareholder-Value sind didaktisch äußerst gelungen. Besonders die Kombination aus Excel-Simulation und dem Beispiel Apple 2016 vermittelt die psychologische Komponente des Value Investing auf sehr anschauliche Weise.
Gleichzeitig möchte ich einen kritischen Aspekt ergänzen: Die gesamte Argumentation beruht auf der stillschweigenden Prämisse, dass das zugrunde liegende Geschäftsmodell von PayPal intakt bleibt. Genau diese Annahme erscheint mir derzeit fragil. Während Apple im Jahr 2016 über einen unbestrittenen Burggraben verfügte, sieht sich PayPal heute mit strukturellen Herausforderungen konfrontiert, die das Geschäftsmodell in seiner bisherigen Form infrage stellen könnten.
Dazu zählen insbesondere die zunehmende Verbreitung von Stablecoins, die durch den GENIUS Act in den USA regulatorisch legitimiert wurden, sowie deren Potenzial, Intermediäre wie PayPal vollständig zu umgehen. Hinzu kommen mögliche Auswirkungen neuer US-Handelspolitiken, darunter Strafsteuern auf Auslandsüberweisungen, die das margenstarke grenzüberschreitende Geschäft erheblich belasten könnten. Schließlich stellt auch der Wettbewerb durch vollständig integrierte Zahlungslösungen wie Apple Pay eine wachsende Bedrohung für PayPals Position im mobilen Checkout dar.
Vor diesem Hintergrund halte ich es für essenziell, zwischen einer bewertungsbasierten Unterbewertung und einer fundamental bedingten Preisreduktion zu unterscheiden. Rückkäufe können nur dann echten Mehrwert schaffen, wenn das Kerngeschäft langfristig tragfähig bleibt. Andernfalls droht — wie das Beispiel Intel eindrucksvoll zeigt — eine Beschleunigung der Kapitalvernichtung.
Mein Vorschlag wäre, die im Video gezeigte Argumentationslogik künftig um eine Szenarioanalyse zu erweitern, die auch disruptive Risiken, regulatorische Eingriffe und technologische Substitutionen berücksichtigt. 💪Eine solche Ergänzung würde die bereits hervorragende Darstellung um die notwendige Tiefe erweitern und die Anwendung des Konzepts auf komplexe Einzelfälle wie PayPal deutlich fundierter machen.😉
m
m4758406,
25. Okt 18:33 Uhr
1
Ich finde den Gedankenansatz in dem Video wirklich exzellent und der Autor bringt einen der wichtigsten, oft kontraintuitiven Aspekte des Value Investing auf den Punkt: die enorme Hebelwirkung von Aktienrückkäufen bei niedrigen Bewertungen und die Notwendigkeit von Geduld. Seine Excel-Simulation und der Verweis auf Apple im Jahr 2016 sind didaktisch hervorragend, um zu illustrieren, warum ein langfristiger Investor sich über stagnierende oder sogar fallende Kurse bei einem fundamental gesunden Unternehmen freuen sollte. Was mir bei der Anwendung auf PayPal allerdings etwas zu kurz kommt, ist die kritische Prüfung der Prämisse, auf der die gesamte Logik aufbaut. Die entscheidende Bedingung "solange das Geschäftsmodell nicht einbricht" wird im Video als gegeben hingenommen, doch genau hier liegt aus meiner Sicht die größte Unsicherheit und der fundamentale Unterschied zum Apple-Beispiel von 2016. Meine Analyse zeigt eine existenzielle Bedrohung durch Stablecoins, die durch den GENIUS Act in den USA regulatorisch legitimiert wurden und deren Transaktionsvolumen bereits jenes von Visa und Mastercard übersteigt; diese Technologie ermöglicht es großen Händlern, Intermediäre wie PayPal zu umgehen und Gebühren von 2-3% auf unter 0,1% zu senken. Zudem wird die aggressive Handelspolitik der neuen US-Administration komplett ausgeblendet; der "One Big Beautiful Bill Act" enthält mit Sektion 899 eine Art "finanzielle Atombombe" in Form von Strafsteuern auf ausländisches Kapital und eine 5%ige Steuer auf Auslandsüberweisungen, was PayPals hochprofitables grenzüberschreitendes Geschäft direkt torpedieren würde. Hinzu kommt die schleichende Erosion im mobilen Checkout durch perfekt integrierte Wettbewerber wie Apple Pay. Diese Faktoren stellen die Zukunftsfähigkeit des Kerngeschäftsmodells fundamental in Frage, was die Annahme eines simplen "weiter so" beim Gewinnwachstum sehr optimistisch erscheinen lässt. Der Fokus auf Aktienrückkäufe ist zwar prinzipiell richtig, aber er ist nur dann wertschaffend, wenn das zugrundeliegende Geschäft langfristig floriert. Das Beispiel Intel zeigt dies schmerzlich: Jahrelang für Rückkäufe gelobt, befindet sich Intel heute in fundamentalen Schwierigkeiten und musste sogar neue Aktien ausgeben, um über die Runden zu kommen. Rückkäufe bei einem erodierenden Geschäftsmodell beschleunigen lediglich die Kapitalvernichtung. Der Autor leitet aus einem Kurs-Free-Cashflow-Verhältnis von rund 13 eine günstige Bewertung ab. Meine eigene, detaillierte DCF-Analyse kommt jedoch zu dem Schluss, dass die Aktie zum aktuellen Kurs eher fair bewertet ist, *bevor* man eine signifikante Sicherheitsmarge für die genannten, außergewöhnlichen Risiken anwendet. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Video eine brillante Lektion über die Psychologie des Investierens und die Mechanik von Rückkäufen ist, aber es verwechselt eine reine Bewertungskorrektur mit einer fundamentalen Value-Chance. Es beantwortet die Frage "Was passiert, wenn die Aktie günstig ist?" exzellent, stellt aber nicht die entscheidende Frage: "Warum ist die Aktie günstig und ist sie es wirklich?" Meine Sorge ist, dass PayPal eben kein klarer Fall wie Apple 2016 ist, wo der Burggraben unbestritten war, sondern eher ein potenzieller "Value Trap", bei dem die niedrige Bewertung die realen, disruptiven Gefahren für das Geschäftsmodell widerspiegelt. Die Lektion des Videos ist wertvoll, doch ihre Anwendung auf den komplexen Fall PayPal erfordert eine weitaus tiefere Analyse der fundamentalen Risiken, die leider komplett ausgeblendet wurden.
P
P
Pit64,
25. Okt 13:17 Uhr
0
Der Mann kann jedenfalls rechnen. Und so wie er sehe ich das auch. Solange ein Arp läuft, soll der Kurs ruhig niedrig bleiben, da dadurch weniger Aktien auf dem Markt verbleiben und die spätere Rendite dadurch höher wird.
Ergo...mein Invest lasse ich liegen, mit Taschengeld trade ich die Aktie ein wenig.
Habt Geduld, schaut auf die Gewinnprognose/Aktie die nächsten Jahre und schaut wie lange das Arp noch läuft.
Falls der Markt abkackt, betrifft es nicht nur Paypal.
Abwärts,
25. Okt 12:59 Uhr
0
Im Video findet man eine interessante Theorie zur Entwicklung des Kurses von PayPal. Mir persönlich wird dort zu wenig auf die Marktsituation eingegangen, aber anschauen kann man es sich ja mal.
NACONNI66,
25. Okt 12:13 Uhr
1
Ja. Eine richtung kennen die nicht..gehebelt zig 100 prozent nehmen die mit...15 prozent minus und am handelsende min 30 umöglich
bossmen,
25. Okt 12:05 Uhr
0
Hi zusammen, bin auch so gespannt am Dienstag. Und vorsicht, PP täuscht gerne mal 15% Plus an ausserbörslich um dann beim nächsten Handelsstart 15% Minus zu machen. Sicher ist das von den grossen Optionskäufern manipuliert.
NACONNI66,
25. Okt 11:11 Uhr
0
Wäre lächerlich...65 usd wieder? Wenn es knallt dann wird die seitwärtsbewgung sehr dynamisch aufgelöst werden. Dann schmort alles. Ob meine 62.33 welle c ende dann halten keine ahnung...muss man schauen..wie gesagt schnelle 30 Prozent minus in paar tagen halte ich nicht für unmöglich...
A
Agent..K,
25. Okt 10:56 Uhr
0
Short
A
Agent..K,
25. Okt 10:56 Uhr
0
Vielleicht mache ich mal am Dienstag eine Shirtposition auf.
A
NACONNI66,
25. Okt 9:13 Uhr
0
Bin 69.89 wieder nach 71.09 verkauf rein. Hatte ich nicht vor aber so ein overshooting musste man mal kasse machen. Ek somit um 1.2 usd auf 67.04 gesenkt💪 denke spiel geht montag weiter an den gd100 tanzen.
Ziel dienstag weit über ek und dann die maschine entscheiden lassen. Sl oder Tp💪
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