PAYPAL WKN: A14R7U ISIN: US70450Y1038 Kürzel: PYPL Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 175.232
m
m4758406, 24.11.2025 0:51 Uhr
0
https://www.youtube.com/watch?v=cYF-ZtQL-vc -----GEMINI 3 PRO---- > Ich habe mir das neueste Video von Armin Brack mit dem Titel "Alarmstufe Rot" angesehen, in dem er PayPal erneut sehr negativ als Beispiel für die leidende US-Wirtschaft heranzieht, und da ich parallel dazu tief in die originalen Q3-Geschäftsberichte und das Protokoll der Investorenkonferenz eingetaucht bin, möchte ich hier mal aufdröseln, wo er meiner Meinung nach Dinge vermischt und wo die Wahrheit in den Zahlen liegt, denn Brack argumentiert in seinem Video, dass die verfehlte Zollpolitik von Donald Trump die Preise in den USA explodieren lässt – er nennt als Beispiel Rindersteaks, die 18 % teurer geworden sind – und dass deshalb der Konsum wegbricht, wobei er behauptet, der PayPal-CEO habe bestätigt, dass ab Mitte des dritten Quartals die Kauflust besonders bei Geringverdienern massiv nachgelassen habe und die Aktie deshalb "wie ein Stein fällt", was den Eindruck erweckt, PayPals Geschäftsmodell würde gerade sterben, doch wenn man sich die Mühe macht und das echte Transkript des aktuellen Q3-Earnings-Calls liest, sieht die Sache ganz anders aus, denn tatsächlich war es Finanzchefin Jamie Miller, die auf Seite 8 des Protokolls zwar von einer "leichten Abschwächung" im US-Einzelhandel sprach (*"As we moved through the quarter, we observed a slight softening in retail spending in the U.S."*) und zugab, dass die Warenkörbe etwas kleiner werden (*"basket sizes or average order value has decreased"*), und dass sich dieser Trend "bis in den Oktober" fortgesetzt hat (*"we've observed this trend continuing through October"*), aber – und das ist der entscheidende Punkt, den Brack in seinem Video komplett unter den Tisch fallen lässt – sie sagte im exakt gleichen Atemzug, dass PayPal trotz dieses schwierigen Umfelds die Gewinnprognose für das gesamte Jahr anhebt (*"Following another quarter of strong financial performance, we are raising our full-year guidance for TM dollars and non-GAAP EPS"*), weil das Unternehmen intern so effizient geworden ist und neue Produkte so gut laufen, dass sie die allgemeine Wirtschaftsschwäche mehr als ausgleichen können, was für Börsenneulinge bedeutet, dass PayPal nicht etwa schrumpft, weil die Leute kein Geld mehr haben, sondern dass PayPal es schafft, an jedem verbleibenden Dollar Umsatz mehr Gewinn hängenzubleiben, was man an dem Anstieg des Gewinns pro Aktie um 12 % im letzten Quartal sieht (*"Non-GAAP earnings per share increased 12%"*), und während Brack suggeriert, PayPal sei ein Opfer der Krise, zeigen die Daten, dass PayPal mit der neuen "PayPal Everywhere"-Strategie, bei der Kunden eine Debitkarte für ihr Handy bekommen und damit im Supermarkt einkaufen, massiv gegensteuert, denn allein im letzten Quartal haben 1,5 Millionen Menschen diese Karte neu genutzt (*"We added more than 1.5 million first-time PayPal debit card users in the fourth quarter"*), was beweist, dass PayPal nicht aus dem Alltag verschwindet, sondern sich gerade erst richtig breit macht, auch offline an der Ladenkasse, weshalb meine Vermutung ist, dass Brack hier einfach auf den fallenden Aktienkurs schaut und sich eine passende negative Geschichte dazu bastelt, die in sein Makro-Bild von Inflation und Zöllen passt, dabei aber übersieht, dass wir es hier mit einer klassischen "Turnaround-Story" zu tun haben, bei der der neue Chef Alex Chriss den Laden so umbaut, dass er selbst bei Gegenwind profitabel wächst, was für uns informierte Anleger bedeutet, dass die aktuelle Panik im Video eigentlich eine Chance ist, weil der Markt und Kommentatoren wie Brack noch auf die alten Probleme starren, während die internen Zahlen schon längst die Wende zeigen.
A
Abwärts, 23.11.2025 23:00 Uhr
0

Nicht das ich das glaube, aber wenn ich in der ganzen langen Zeit eins lernt habe, dann dass man an der Börse nie weiß, was passieren kann und wie sich ein Kurs genau entwickelt.

Ja klar, aber nicht innerhalb von ein paar Wochen bis 70 €. Das halte ich für ausgeschlossen, weil es keinen Grund für einen derartigen plötzlichen Ausbruch gibt.
g
gedion19, 23.11.2025 22:51 Uhr
0
Paypal wird auch zur Konkurrenz zu Apple Pay und Google pay mit der neuen Strategie.
Tweety48
Tweety48, 23.11.2025 22:06 Uhr
0
Nicht das ich das glaube, aber wenn ich in der ganzen langen Zeit eins lernt habe, dann dass man an der Börse nie weiß, was passieren kann und wie sich ein Kurs genau entwickelt.
Tweety48
Tweety48, 23.11.2025 22:03 Uhr
0
Warum?
A
Abwärts, 23.11.2025 21:38 Uhr
0
Nö, ich lasse mich nicht verrückt machen. Aber dass hier kurzfristige Wahnsinnsanstiege prophezeit werden, ist nun mal unrealistisch.
Tweety48
Tweety48, 23.11.2025 21:05 Uhr
0

Ich glaube nicht an einen Kurs, der ca. 40% über dem heutigen liegt. Zumindest nicht bis zum Jahresende. Viele Anleger sind so frustriert über die Kursentwicklung, so dass jeder größere Kurssprung, für den es ja auch einen Auslöser braucht, erstmal abverkauft wird. Wenn wir Ende des Jahres bei 70 USD liegen, dann wäre das schon sehr positiv.

Einfach Geduld und nicht ständig verrückt machen lassen
m
m4758406, 23.11.2025 21:02 Uhr
1

Ich glaube nicht an einen Kurs, der ca. 40% über dem heutigen liegt. Zumindest nicht bis zum Jahresende. Viele Anleger sind so frustriert über die Kursentwicklung, so dass jeder größere Kurssprung, für den es ja auch einen Auslöser braucht, erstmal abverkauft wird. Wenn wir Ende des Jahres bei 70 USD liegen, dann wäre das schon sehr positiv.

mit meiner Aktienanalysevorlage + Gemini 3 Pro -----> Wahrscheinlichkeitsgewichteter innerer Wert (DCF): EUR 82,48 (implizierte Rendite: 9,12%) = 37,5% Unterbewertung -----> bei aktuellem Kurs 14,24% Rendite -----> laut diesem Video wenn der Kurs tief bleibt nur durch die Aktienrückkäufe +12,6% ------> https://www.youtube.com/watch?v=Cgum5FzqTHw
A
Abwärts, 23.11.2025 20:35 Uhr
0

So ab morgen hoffentlich wieder nach Norden und bis Ende des Jahres wieder die 70,00 Euro sehen 💪 Wie ist so eure Einschätzung?

Ich glaube nicht an einen Kurs, der ca. 40% über dem heutigen liegt. Zumindest nicht bis zum Jahresende. Viele Anleger sind so frustriert über die Kursentwicklung, so dass jeder größere Kurssprung, für den es ja auch einen Auslöser braucht, erstmal abverkauft wird. Wenn wir Ende des Jahres bei 70 USD liegen, dann wäre das schon sehr positiv.
m
m4758406, 23.11.2025 20:00 Uhr
0
aktuell versuche ich den Wert von Paypal herauszufinden, daher hoffe ich das der Kurs noch niedrig bleibt bzw. fällt, um jederzeit viel mehr nachkaufen zu können :)
I
Investorxy, 23.11.2025 18:36 Uhr
0

So ab morgen hoffentlich wieder nach Norden und bis Ende des Jahres wieder die 70,00 Euro sehen 💪 Wie ist so eure Einschätzung?

Sehe ich ähnlich
OstholsteinerJung
OstholsteinerJung, 23.11.2025 15:19 Uhr
0

So ab morgen hoffentlich wieder nach Norden und bis Ende des Jahres wieder die 70,00 Euro sehen 💪 Wie ist so eure Einschätzung?

Schön wäre es. Aber die Wallstreet ist unberechenbar. Keiner weiß genaues 😳
Börsen_Chrissi
Börsen_Chrissi, 23.11.2025 15:02 Uhr
0
So ab morgen hoffentlich wieder nach Norden und bis Ende des Jahres wieder die 70,00 Euro sehen 💪 Wie ist so eure Einschätzung?
m
m4758406, 22.11.2025 21:33 Uhr
2
https://www.youtube.com/watch?v=4RbHcZBVnoA -----GEMINI 3 PRO---- > Ich habe mir das Video von Couch Investor auch angesehen und finde es wirklich sympathisch, wie er an seiner These festhält, aber ich glaube, wir sollten ein paar Punkte, die er angesprochen hat, noch einmal ganz in Ruhe und etwas tiefer beleuchten, damit wir wirklich verstehen, warum der Markt gerade so nervös reagiert, denn es ist nicht einfach nur "alte Nachrichten", wie im Video vermutet wird, sondern es geht um die Nuancen, die für uns als Anleger entscheidend sind. Wenn Alex Chriss auf der Citi-Konferenz davon spricht, dass sie "Jahrzehnte alten Code entwirren" müssen, dann ist das für Börsenprofis ein Signalwort für "das wird komplizierter und dauert länger als gedacht", denn stellt euch das wie bei einem alten Haus vor, bei dem man eigentlich nur die Küche neu machen wollte, aber dann merkt, dass die Wasserleitungen in der ganzen Wand marode sind – das bedeutet, dass die tollen neuen Funktionen wie der "Fastlane"-Checkout, die eigentlich das Wachstum ankurbeln sollen, langsamer bei den Händlern ankommen, weil die Techniker erst mal das Fundament reparieren müssen, und genau diese Verzögerung im sogenannten "Branded Checkout" – also dem klassischen PayPal-Button, wo PayPal das meiste Geld verdient – ist das, was die Anleger verschreckt hat, auch wenn das Thema "Legacy Code" schon mal erwähnt wurde, wurde jetzt die Auswirkung auf das Wachstum deutlicher. Ein weiterer Punkt, den man als Einsteiger leicht missverstehen kann, ist die Ankündigung von "aggressiven Investitionen" für das Jahr 2026, denn das klingt erst mal gut, bedeutet aber in der Sprache der Finanzwelt oft, dass die Gewinne (die Margen) kurzfristig leiden werden, weil Geld für Marketing und Entwicklung ausgegeben wird, bevor es wieder reinkommt, und da der Markt extrem ungeduldig ist, verkaufen viele lieber jetzt, als zwei Jahre auf die Früchte dieser Investitionen zu warten, was den Kurs drückt. Auch beim Thema Braintree, das ist der Dienst von PayPal, der im Hintergrund Zahlungen für große Firmen abwickelt, müssen wir genau hinschauen, denn Couch Investor freut sich über das Wachstum dort, aber wir müssen wissen, dass dieser Bereich viel weniger Gewinn pro Dollar abwirft als der normale PayPal-Button, und das Management hat in den letzten "Earnings Calls" immer wieder betont, dass sie jetzt eine "Price-to-Value"-Strategie fahren, was auf Deutsch heißt, dass sie lieber auf unprofitablen Umsatz verzichten und Kunden gehen lassen, die nichts einbringen, um unter dem Strich mehr Gewinn zu haben, was langfristig super gesund ist, aber kurzfristig dazu führt, dass die Umsatzzahlen nicht so explosionsartig steigen, wie man es von früher gewohnt war. Die Nachrichten über Partnerschaften mit Perplexity oder Liverpool sind zwar nett für die Marke, aber finanziell im Vergleich zum riesigen Tanker PayPal eher kleine Fische und ändern nichts an der großen Angst des Marktes, dass Apple Pay immer mehr Marktanteile abknabbert, weshalb die Aktie zwar optisch "billig" aussieht (niedriges KGV), aber diese Bewertung eben auch die echte Unsicherheit widerspiegelt, ob der Umbau des Unternehmens schnell genug gelingt, bevor die Konkurrenz zu groß wird, weshalb wir uns nicht nur auf den günstigen Preis verlassen sollten, sondern genau beobachten müssen, ob die "Transaction Margin Dollars" – also der echte Rohgewinn, der im Unternehmen bleibt – wirklich Quartal für Quartal steigen, wie es das Management versprochen hat.
g
gedion19, 22.11.2025 21:33 Uhr
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Wir leben in einer Konsum Gesellschaft Punkt
m
m4758406, 22.11.2025 20:59 Uhr
2
https://www.youtube.com/watch?v=U-6SVhep0iE -----GEMINI 3 PRO---- > Ich habe mir das Video von Sven angesehen und finde es wirklich sympathisch, wie er versucht, uns vor Risiken zu warnen, aber ich glaube, wir sollten uns die echten Zahlen aus dem ganz frischen Q3 2025 Bericht und dem Earnings Call vom 28. Oktober 2025 noch einmal gemeinsam ganz in Ruhe anschauen, um ein paar Missverständnisse auszuräumen, denn wenn Sven sagt, die Aktienrückkäufe würden nur dazu dienen, das Management zu bezahlen oder den Kurs künstlich zu stützen, dann übersieht er dabei leider die tatsächlichen Größenordnungen, denn PayPal hat in den letzten zwölf Monaten satte 5,7 Milliarden Dollar an die Aktionäre zurückgegeben ("returned $5.7 billion to stockholders", Press Release, Balance Sheet and Liquidity), wodurch die Anzahl der gesamten Aktien um echte 6% gesunken ist ("reduced weighted average shares by 6%", Earnings Call, Jamie Miller), was für uns als Aktionäre heißt, dass unser Stück vom Kuchen automatisch größer wird, ohne dass wir etwas tun müssen, und das ist weit mehr als nur eine Nullnummer zum Ausgleich von Mitarbeiteraktien. Auch die Sorge, dass PayPal eine "Wette" sei und vielleicht bald nicht mehr existiert, wirkt etwas unbegründet, wenn man bedenkt, dass das Unternehmen im Q3 2025 zum allerersten Mal eine Dividende angekündigt hat, was Firmen normalerweise nur tun, wenn sie sich sehr sicher sind, dass sie auch in Zukunft verlässlich Geld verdienen werden ("initiating a dividend... free cash flow generation and balance sheet are strong", Earnings Call, Alex Chriss), und das passt auch nicht zu der These der "Verzweiflung", die Sven bei den Krypto-Geschichten vermutet, denn diese sind nur ein winziger Teil einer viel größeren Strategie, bei der es eigentlich darum geht, überall verfügbar zu sein, wo Kunden bezahlen wollen. Ein weiterer Punkt, den man leicht falsch verstehen kann, wenn man wie Sven nur auf die sinkende "Take Rate" schaut – also den kleinen Prozentsatz, den PayPal pro Transaktion behält –, ist die Tatsache, dass das neue Management unter Alex Chriss ganz bewusst auf unrentable Umsätze verzichtet, um stattdessen den echten Gewinn zu steigern, was man daran sieht, dass die "Transaction Margin Dollars", also das Geld, das nach den Transaktionskosten wirklich in der Kasse bleibt, um starke 8% gewachsen sind, wenn man die Zinsen mal außen vor lässt ("Transaction margin dollars grew 8%, excluding interest on customer balances", Earnings Call, Alex Chriss), und das ist viel wichtiger als der reine Umsatz, weil es zeigt, dass PayPal gesünder wächst, vor allem auch durch Venmo, wo der Umsatz sogar um 20% zugelegt hat ("Venmo revenue growth... +20%", Earnings Call, Alex Chriss). Zu guter Letzt ist die Angst vor der Konkurrenz natürlich verständlich, aber wenn wir im Earnings Call hören, dass Kunden, die die neue PayPal Debitkarte nutzen, plötzlich fast sechsmal häufiger Transaktionen tätigen als normale Nutzer ("debit card actives transacted nearly six times more", Earnings Call, Alex Chriss), dann zeigt das doch, dass die neuen Produkte wie "Fastlane" und die Karte im Alltag der Menschen super ankommen und PayPal eben nicht verdrängt wird, sondern sich gerade sehr erfolgreich neu erfindet, weshalb die Bezeichnung als "Value Trap" die aktuellen, sehr positiven Fakten der Transformation vielleicht ein bisschen zu sehr ignoriert.
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