REALTY INCOME WKN: 899744 ISIN: US7561091049 Kürzel: O Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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15. April 2026, 23:00 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 13.012
L
Lenio2, 21. Feb 10:22 Uhr
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Ich bin da voll bei Bert. Dividendenhebel, ich bewundere deinen Elan, die Unternehmen zu verstehen, aber nein, ich nehme die Unernehmen nicht so auseinander und sehe auch keine Notwendigkeit. Auch ich bin Betriebswirt und kann Bilanzen lesen und tu das auch mal. Aber ehrlich: wir können alle immer nur die Vergangenheit und den Ist-Stand lesen. Niemand kann in die Zukunft sehen. Klar gibt es solidere und weniger solide Unternehmen, aber man kann einfach nie die Zukunft sicher rauslesen. Und wie Bert schreibt sind meine Positionen viel zu klein als dass sich so eine tiefgehende Analyse lohnen würde. Bei manchen Unternehmen interessiert es mich, bei machen nicht genug für den Aufwand. Ich hab das meiste Geld in ETF und nein ich verstehe nicht jedes Unternehmen was da drin ist. Aber es bringt mir die beste Rendite... In Einzelaktien hab ich nur kleine Beträge, im dümmsten fall hab ich halt eine in den Sand gesetzt. Tut meinem Depot dann nicht weh.
Bert1989
Bert1989, 21. Feb 8:15 Uhr
3

@Lenio2 Hand aufs Herz. Verstehst du das Geschäftsmodell von Ares und Main richtig? Kannst du anhand der Bilanz und den Jahresberichten prüfen, ob die finanzierten Unternehmen die Kredite wirklich wert sind? Kannst du dir selbst glaubhaft versichern, dass es in einer Rezession oder einer Finanzkrise nicht zu massenhaften Kreditausfällen kommt, weil die Unternehmen doch nicht so stabile Gewinne erwirtschaften, um bei Ares und Main zu tilgen? Verstehe mich nicht falsch, es ist auch nicht böse gemeint! Jeder darf investieren wie er möchte aber all diese Fragen (und noch viele weitere) musste ich persönlich mit nein beantworten und habe mir eingestanden, dass ich die Unternehmen in ihrer kompletten Tiefe nicht verstehe und ich das Risiko nicht abschätzen kann. Zwar gelten Ares und Main als Goldstandard aber warum eigentlich? Klar sind die diversifiziert, haben eine lange Historie und ein gutes Management. Aber (angelegtes) Kapital ist nunmal schneller vernichtet als z.B. Produktionsstätten bei einem Konsumhersteller oder vermietete Gebäude bei Realty. Deswegen habe ich mich an den Spruch von Warren Buffet gehalten und meine Anteile bei beiden Firmen verkauft, weil ich das Geschäftsmodell nicht gänzlich verstehe. Bei Ares habe ich zu höheren Kursen als jetzt verkauft und bei Main zu günstigeren Kursen. Habe bei beiden Gewinn gemacht aber ich bin ehrlich, es war mehr so ein Mitläufer-Ding. Ich hätte dir auf einem weißen A4-Blatt nicht alles aufschreiben können, was für solche Firmen wichtig ist und wo die Fallstricke in den Bilanzen zu finden sind. Deswegen tue ich mich mit BDC‘s schwer, auch wenn die Dividenden natürlich verlockend sind.

Spannender Gedanke aber muss man alles immer bis zum Schluss verstehen? Dem wenn so wäre müsste man das beste Unternehmen heraussuchen und all in gehen. Da man es aber nicht weiß und nur sehr Oberflächlich daran kratzt reicht es mMn aus wenn man einfach keine Aktie über 2-3% gewichtet. Wenn man übers Depot hinweg dann 3% Dividendenrendite hat verliert man im Totalausfall ein Jahr Dividende. So geh ich ran. Z.b. hab ich viele Unternehmen da schau ich gar nicht mehr nach ccc/mcd/msft/pepsi. Anders gesprochen bin ich aktuell im Bereich 5-10k pro Position. Rechnet man mit 6% netto gehts also um 300-600€ im Jahr. Da lohnt es sich oft nicht sich genauer einzulesen. Mach das bei 5-10 Firmen aus Interesse und das kostet mich im Jahr leicht 20h pro Firma. 20h =300-600€ ohne das Risiko zu kalkulieren ist ein schlechter Deal und vermutlich sind 20h auch eher 40h 😄
DividendenHebel
DividendenHebel, 19. Feb 21:06 Uhr
1

@DividendenHebel Tja, wohin mit der Kohle? PepsiCo ist recht gut gelaufen, Edison auch. Da sehe ich aber noch etwas Potential. Ebenso bei Dow Inc. Selbst meine Diageo (-29%) scheint den Boden gefunden. Da ich als BWLer sogar amerikanische Bilanzen lesen kann, kaufe ich auch BDC's. Aktuell halte ich Trinity für unterbewertet. Ist überigens ein selbstverwaltender BDC, was grob 1-1,5% Gebühren erspart. Aber Du hast natürlich recht. Wenn da eine Lavine an zahlungsunfähigen Firmen auf uns zu kommt, dann reißt es die natürlich mit runter. Hier gilt: max. 3% vom Depot. Bei Arbour Reality sind es gerade mal 0,47% und ich bin soweit weg vom Millionär wie Du zum Dummsein. Hab jetzt nochmal Onemain Holdings nachgekauft. Als die Anfang Jan. bei über 60 € standen hab ich 60% verkauft und nun bei 48 € wieder ein paar zurück. Aber auch hier gilt, dass es bei vielen Privatinsolvenzen kritisch werden kann. Ach ja, meine englischen Werte: bis auf Diageo alle fett im Plus. Aktuell bespare ich da Legal & General und Phoenix Group. Dir weiterhin, wie den anderen hier auch: Viel Erfolg.

@Minikohle Danke für deine Antwort. Die Bilanz kann ich natürlich ebenfalls lesen, wie bei jedem Wert. In meiner Bewertungsmatrix habe ich glaube knapp 80 Werte und Formeln, was ich bei jedem einzelnen Wert in meinem Depot (mindestens) jährlich pflege, bewerte und aufschreibe. Wenn man keine Bilanzen lesen kann, sollte man meiner Meinung nach auch keine Aktien kaufen. … Zu den BDC‘s. Was ich mit Bilanz an der Stelle meinte ist, dass z.B. Main ja angibt, Firma X mit Summe Y an Krediten zu versorgen, während man gegebenenfalls noch zu Anteil Z an der Firma beteiligt ist. Wenn die Firma jetzt pleite geht, ist das nicht so sehr schlimm, da man sich rechnerisch mit dem Anteil Z im besten Fall unter Buchwert eingekauft hat und dadurch keine Verluste erleidet oder nur minimale Abschreibungen vornehmen muss. Aber wenn man sich nun mal anschaut, wie Wirtschaftsprüfer Unternehmen prüfen und bewerten, weiß man, dass schnell mal Fehler unterlaufen, da Werte nicht dynamisch skaliert oder abgeschrieben werden. Demnach ist es meiner Meinung nach nur logisch, dass sich auch BDC‘s mal mehr und mal weniger im Wert vertun. Wenn nun eine Firma pleite geht oder Zahlungsverzug hat, ist das nicht schlimm. Wenn es aber mehrere oder gar viele Firmen betrifft und man immer gewisse Abweichungen bei den kalkulierten Sicherheiten hat, bekommt Main ein riesiges Problem, wenn man finanzierte Kredite zu großen Teil durch Fremdfinanzierung stützt und dadurch nicht nur ein Zinsrisiko (was durch variable Kredite an Firmen zwar abgemildert wird) hat, sondern auch Zahlungsausfälle ausgleichen muss, wären Kredite durch Main weiter gezahlt werden müssen. Ich will damit nur sagen, dass es nicht so eindeutig ist, wie zum Beispiel bei Basiskonsum-Herstellern und das traue ich mir persönlich nicht zu, zu bewerten.
Minikohle
Minikohle, 19. Feb 20:26 Uhr
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@DividendenHebel Tja, wohin mit der Kohle? PepsiCo ist recht gut gelaufen, Edison auch. Da sehe ich aber noch etwas Potential. Ebenso bei Dow Inc. Selbst meine Diageo (-29%) scheint den Boden gefunden. Da ich als BWLer sogar amerikanische Bilanzen lesen kann, kaufe ich auch BDC's. Aktuell halte ich Trinity für unterbewertet. Ist überigens ein selbstverwaltender BDC, was grob 1-1,5% Gebühren erspart. Aber Du hast natürlich recht. Wenn da eine Lavine an zahlungsunfähigen Firmen auf uns zu kommt, dann reißt es die natürlich mit runter. Hier gilt: max. 3% vom Depot. Bei Arbour Reality sind es gerade mal 0,47% und ich bin soweit weg vom Millionär wie Du zum Dummsein. Hab jetzt nochmal Onemain Holdings nachgekauft. Als die Anfang Jan. bei über 60 € standen hab ich 60% verkauft und nun bei 48 € wieder ein paar zurück. Aber auch hier gilt, dass es bei vielen Privatinsolvenzen kritisch werden kann. Ach ja, meine englischen Werte: bis auf Diageo alle fett im Plus. Aktuell bespare ich da Legal & General und Phoenix Group. Dir weiterhin, wie den anderen hier auch: Viel Erfolg.
Anna_Waffel
Anna_Waffel, 19. Feb 20:02 Uhr
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Den cashbestand kann man auch jeden Monat in Form der Dividende erhöhen 👌

Die Dividende sitze ich auch einfach aus.
DividendenHebel
DividendenHebel, 19. Feb 19:58 Uhr
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@Duregar Das stimmt. Procter & Gamble geht aktuell noch (historisch betrachtet) aber die Dividende ist absolut gesehen immer noch gering,… aber wenigstens etwas höher als sonst. Kleine (Aktien-)Positionen zum auflösen habe ich nicht. Wenn dann verkaufe ich immer Teile von einem ETF. Auf meiner Watchlist sind aktuell nur folgende Kandidaten „interessant“: T.Rowe.Price - schön Höhe Dividende aber ich sehe so richtig keine Zukunft. Wird bestimmt irgendwann übernommen, letztes Jahr haben die sogar Mittelabflüsse gehabt, ich weiß nicht, wie es die Jahre davor aussah. Unilever - Nicht günstig genug General Mills - Habe dort im Forum schon öfters geschrieben, dass das meiner Meinung nach nicht lange gut geht, warte auf Dividendenkürzung und gegebenenfalls Sonderabschreibung American State Water - Ist mir aktuell zu „amerikanisch“, da keine internationalen Umsätze und ich gerne zur Zeit weniger (neu) in reine Dollar Werte investieren möchte. … Vielleicht hat noch jemand anders einige spannende Kandidaten?
DividendenHebel
DividendenHebel, 19. Feb 19:50 Uhr
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@Lenio2 Hand aufs Herz. Verstehst du das Geschäftsmodell von Ares und Main richtig? Kannst du anhand der Bilanz und den Jahresberichten prüfen, ob die finanzierten Unternehmen die Kredite wirklich wert sind? Kannst du dir selbst glaubhaft versichern, dass es in einer Rezession oder einer Finanzkrise nicht zu massenhaften Kreditausfällen kommt, weil die Unternehmen doch nicht so stabile Gewinne erwirtschaften, um bei Ares und Main zu tilgen? Verstehe mich nicht falsch, es ist auch nicht böse gemeint! Jeder darf investieren wie er möchte aber all diese Fragen (und noch viele weitere) musste ich persönlich mit nein beantworten und habe mir eingestanden, dass ich die Unternehmen in ihrer kompletten Tiefe nicht verstehe und ich das Risiko nicht abschätzen kann. Zwar gelten Ares und Main als Goldstandard aber warum eigentlich? Klar sind die diversifiziert, haben eine lange Historie und ein gutes Management. Aber (angelegtes) Kapital ist nunmal schneller vernichtet als z.B. Produktionsstätten bei einem Konsumhersteller oder vermietete Gebäude bei Realty. Deswegen habe ich mich an den Spruch von Warren Buffet gehalten und meine Anteile bei beiden Firmen verkauft, weil ich das Geschäftsmodell nicht gänzlich verstehe. Bei Ares habe ich zu höheren Kursen als jetzt verkauft und bei Main zu günstigeren Kursen. Habe bei beiden Gewinn gemacht aber ich bin ehrlich, es war mehr so ein Mitläufer-Ding. Ich hätte dir auf einem weißen A4-Blatt nicht alles aufschreiben können, was für solche Firmen wichtig ist und wo die Fallstricke in den Bilanzen zu finden sind. Deswegen tue ich mich mit BDC‘s schwer, auch wenn die Dividenden natürlich verlockend sind.
L
Lenio2, 19. Feb 17:14 Uhr
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Och, ich würde Ares und Hercules nachkaufen wenn ich Geld über hätte. Aber O geb ich dafür nicht her. Main Street wird auch grad wieder interessant zum Kauf finde ich. Aber ja, Konsum hat sich gut erholt, da habe ich auch schon einige wieder abgestoßen.
D
Duregar, 19. Feb 15:59 Uhr
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Ist wirklich schwer derzeit ein gutes investment zu finden. Konsum hat sich ordentlich erholt und das was noch unten ist sieht nicht besonders gut aus. Ganze tech und rüstungskram ist ziemlich heiß gelaufen. Ich warte gerade auch. Hätte auch paar kleinere Positionen zum auflösen, aber irgendwie bin ich unschlüssig. Vor nem halben Jahr war da noch so viel 😅
DividendenHebel
DividendenHebel, 19. Feb 15:34 Uhr
0
Ich tue mich aktuell sehr schwer mit „ideenreichen“ Nachkäufen. Habe leider aktuell keinen einzigen aussichtsreichen Kandidat zum aufstocken,… deswegen wandert das Geld in Ölaktien, auch wenn diese leider zunehmend im Preis steigen.
S
Streuselinho, 19. Feb 13:06 Uhr
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Den cashbestand kann man auch jeden Monat in Form der Dividende erhöhen 👌
Tempusfugit1
Tempusfugit1, 19. Feb 13:04 Uhr
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Paar Kisten Bier 😁

Müsste ich mal ausrechnen. 😀
Tempusfugit1
Tempusfugit1, 19. Feb 13:03 Uhr
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Und wohin ging der Gewinn? Ich wüsste aktuell nichts, wo ich das Geld besser investieren könnte.

Zum einen ist der Cash Bestand erhöht und wie schon erwähnt Gewinn gesichert.
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Lenio2, 19. Feb 13:00 Uhr
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Paar Kisten Bier 😁
DividendenHebel
DividendenHebel, 19. Feb 12:47 Uhr
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Ich hatte vorhin welche verkauft. Mal etwas Gewinn einstecken. 💰😋

Und wohin ging der Gewinn? Ich wüsste aktuell nichts, wo ich das Geld besser investieren könnte.
Highländer
Highländer, 19. Feb 11:24 Uhr
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Die Aktie von Realty Income steht seit Jahren für berechenbare Erträge und eine verlässliche Dividendenpolitik. In einem Umfeld erhöhter Zinsen und selektiver Bewertungen rückt das Geschäftsmodell des Unternehmens erneut in den Blick langfristig orientierter Anleger. https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2026-02/67739097-realty-income-5-prozent-dividende-und-14-billionen-dollar-spielraum-486.htm
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