Rheinmetall - Aktionäre und Investoren WKN: 703000 ISIN: DE0007030009 Forum: Aktien User: Ruuudi

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Kommentare 14.541
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Wildharry, Freitag 17:34 Uhr
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Ich hatte gehofft, dass sich der Kurs wieder in den Bereich 1.200 hochzieht. Rheinmetall scheint sich noch nicht davon lösen zu können. Gestern sah es zunächst so aus, war leider nicht von Dauer. Es könnte sehr gut sein, dass sich das bis zum Tripel Witching Day auf dem Level hin schleppt..

ist doch wieder knapp vor 1200, das wird schon.
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Ruuudi, Freitag 17:21 Uhr
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Ich hatte gehofft, dass sich der Kurs wieder in den Bereich 1.200 hochzieht. Rheinmetall scheint sich noch nicht davon lösen zu können. Gestern sah es zunächst so aus, war leider nicht von Dauer. Es könnte sehr gut sein, dass sich das bis zum Tripel Witching Day auf dem Level hin schleppt..
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Wildharry, Freitag 15:13 Uhr
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Hallo zusammen, war bis gerade im Heim aber hätte heute eh nichts zum Gelingen der Debatte beitragen können. Blöd nur dass Kurs wieder etwas nachgibt.
targa4gts
targa4gts, Freitag 12:35 Uhr
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Laserwaffen für die Bundeswehr – Beschaffungsvorhaben und Technologieentwicklung nehmen Tempo auf 12.6.26 „ … Damit wäre der Weg frei für die Einleitung einer 25-Mio-Vorlage zur Beschaffung eines Laserwaffensystems für die Deutsche Marine mittels einer Direktvergabe an ein Joint Venture aus Rheinmetall und MBDA Deutschland. …“ https://www.hartpunkt.de/laserwaffen-fuer-die-bundeswehr-beschaffungsvorhaben-und-technologieentwicklung-nehmen-tempo-auf/
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Ruuudi, Freitag 11:18 Uhr
1
Am Montag beginnt die Eurosatory in Paris. https://www.eurosatory.com/en/catalogue-details/?exhibitor=6bd9bdd3-963d-4599-8ef3-c31a5bf12688 Rheinmetall Aktie: Rumänien-Deal baut Kapazitäten aus https://www.boerse-global.de/rheinmetall-aktie-rumaenien-deal-baut-kapazitaeten-aus/796420 „Auf der Eurosatory in Paris will Rheinmetall sich nicht als Anbieter einzelner Großgeräte zeigen. Der Konzern tritt als „All Domain“-Akteur auf: Land, Luft, See, Weltraum, Cyber und Information sollen vernetzt zusammenwirken. Sensoren, Plattformen, Effektoren, Künstliche Intelligenz, unbemannte Systeme — die offizielle Ankündigung liest sich ambitioniert.“ „ Brüssel als Teil der Investmentstory Passend dazu kommt der politische Unterbau aus Brüssel. Rat und Europäisches Parlament haben sich vorläufig auf Regeln geeinigt, die Beschaffung, Genehmigungen und grenzüberschreitende Kooperation im Verteidigungsbereich vereinfachen sollen. Ziel ist es, administrative Verzögerungen zu reduzieren. … … Das ist der entscheidende Strukturwandel: Europäische Verteidigungspolitik wird zur Industriepolitik. Kunden wollen nicht nur Gerät, sondern heimische Arbeitsplätze, Technologiezugang und strategische Autonomie. Rheinmetall vergrößert damit seine Marktchance — aber jeder Auftrag wird operativ schwerer.“
R
Ruuudi, Freitag 7:31 Uhr
0

Und diese ist eine sehr, sehr gute Frage, die habe ich nähmlich auch gehabt und sie hat mich zum grübeln gebracht ... Wann genau das beschlossen oder entschieden wurde, kann ich dir nicht sagen. Ich vermute im Laufe der Modernisierung kam es zu außerplanmäßigen Änderungen, was dann Einfluss auf das Gewicht und die Stabilität genommen hat. Teile mussten erneuert werden oder neu angefertigt werden die erst während der Modernisierung aufgefallen sind. Wie weit der Design-Freeze Ende letzten Jahres gemäß dem Hartpunkt-Artikel damit zu tun hat, kann ich nicht sagen. Mir war bis dato auch nicht bekannt, dass es überhaupt Probleme gab mit der Integration eines neuen Bugsonars. Deshalb finde ich den Artikel so interessant und die Alternative mit dem Schleppsonar. Zu dem Schleppsonar gibt es nämlich eine Vorgeschichte von vor über 20 Jahren, wo eine F123 durch das ausbringen des Schleppsonars in Seenot geraten ist. Ander Gründe haben dabei aber auch noch eine Rolle gespielt. Man hat das dann wieder verworfen. Daher ist es so interessant, dass man trotz der gemachten Erfahrung und des Risikos trotzdem das Schleppsonar konkretisieren möchte. Vielleicht zeigt es aber auch die notwendigekeit in der wir uns befinden. Jedoch kommt mir gerade eine interessante These in den Kopf und ein Blickwinkel den ich so noch gar nicht betrachtet habe um ehrlich zu sein. Vielleicht ist es einfach auch nur eine spinnerei und ich mache mich jetzt zum Deppen. ...Fangen wir mal bei null an und nehmen wir den Design-Freeze der F123 Ende letzten Jahres als Ausgangspunkt. Sagen wir, die Regierung hat die ganze Zeit auf die Modernisierung der F123 gesetzt, aber man ist an die Grenze der Stabilität gekommen und konnte das neue Bugsonar nicht verbauen während der Modernisierung. Auch hatte man keine andere Möglichkeit oder Alternative in diesem Moment. Dann wären wirklich keine modernen U-Jagd-Fähigkeiten gegeben. Somit war man was die U-Jagd anging, wirklich fähigkeitslos. Das ist im Bereich der Marine extrem kritisch. Eventuell so sicherheitsrelevant, dass man nicht möchte, dass das überhaupt jemand erfährt, ob die eigene Bevölkerung oder ein potenzieller Gegner. Ende des letzten Jahres sind ja dann auch die ersten Diskussionen über die MEKO 200 entstanden. Zeitlicher Zufall? ... Also was wäre, wenn die MEKO 200 offiziell hinter verschlossener Tür nie als Brückenlösung oder Alternative für die F126 vorgesehen war, sondern eigentlich für einen Austausch des bis zu dem damaligen Zeitpunkt (nicht für die Öffentlichkeit bestimmt) gescheiterten Versuchs, die F123 zu modernisieren? Also statt F126 eigentlich für die F123 vorgesehen war. Zeitlich würde die Indienststellung der MEKO und der originale Zeitplan der Modernisierung F123 bis 2029 passen. Der Zufall der keiner ist? ... Quasi, dass man es nach außen so verkauft „Ja, die F126 hat Verspätung. Sollten sie nicht gebaut werden, dann bestellen wir halt die MEKO 200 ... wir haben ja trotzdem noch die F123“ Aber eigentlich wollte man damit nach außen vertuschen, dass man überhaupt keine U-Jagd-Fähigkeit zu dem damaligen Zeitpunkt hatte. Man nutzt ein ohnehin bekanntes Problem (Verzögerung F126), um ein viel kritischeres, geheimes Problem (Verlust der U-Jagd-Fähigkeit der F123-Klasse) dahinter zu kaschieren. Ich meine, es ändert nichts an der aktuellen Situation in Bezug auf die Beschaffung der F126, aber es beantwortet viele Fragen die sonst unbeantwortet bleiben und wo kein sinnvoller Ansatz zu erkennen ist in Bezug auf die Beschaffung der Meko. Besatzungen, Logistik und Ausbildung....da macht auch wieder die Anzahl der Schiffe Sinn. 4 neue gegen 4 alte. Da würde mich wirklich mal eure Meinung dazu interessieren.

Sehr interessanter Aspekt … Mir ist auch sofort die Verfügbarkeit der F123 ab 2029 ins Auge gesprungen und ich habe auch gedacht, naheliegend wäre doch, das die MEKO A200 nicht zwingend gebraucht würde. Aber auf diesen Gedankengang bin ich nicht gekommen. Das was Du beschreibst klingt „fantastisch“, ist für mich aber absolut schlüssig und wäre gar nicht so aussergewöhnlich im bekannt sehr diskreten Defensebereich. Das bedeutet aber, auch TKMS müsste vermutlich „mitspielen“… Und das sicher auch nur, wenn am Ende des Tages was für sie herausspringt. Der Kreis der „Mitspieler“/Mitwisser müsste sehr klein sein und wird sicher auch nicht die politischen Gegner/Mitspieler (u.a. Verteidigungsausschuss) inkludieren. Politisch dünnes Eis für manche …
R
Ruuudi, Freitag 7:19 Uhr
0

Ach, Internet ist kein Problem. Nur sehr teuer an Bord. Versuche eher nur maximal zum Frühstück zwecks aktuellen Nachrichten auf der Welt etc. online zu sein...man möchte ja auch den Urlaub irgendwie genießen 😅

Guten Morgen zusammen 👋 @Robirobson ah ok, ich dachte, Du bist bereits - mehr oder weniger offline - auf dem Wasser unterwegs. Dann ist’s im Moment ja nur die Zeitverschiebung und ich werde mich - weniger vorlaut - zurückhalten, wenn jemand anderes angesprochen ist. 😉
Robirobsen
Robirobsen, Freitag 1:43 Uhr
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Ich bin zwar nicht Rob, aber wer weiß, wann er (im Pazifik) wieder Internetaccess hat … 😉 … die Belgier/Niederländer bestellen gerne gemeinsam und bei Damen in Vlissingen, so auch im Rahmen ihrer NATO-Verpflichtungen. Das Problem bei Damen wirkt sich also unmittelbar auch auf deren Aufträge aus. Ob sich aber die Belgier durch TKMS weglocken lassen ist unsicher. Zu eng sind die Beziehungen zu den Niederländern. Das wird m.E. auch die Bundesregierung bremsen, sich bei einem Nachbarn (Niederlande) in dessen Wirtschaftsinteressen einzumischen. Letztlich hängts davon ab, wie groß die Probleme und wie knapp „der Gulden“ in Vlissingen ist … vielleicht kommen ja die Niederländer gleich mit? (Nein, sicher nicht.) Zu den Dänen kann ich nichts sagen, außer was Rob bereits geschrieben hat: sie interessieren sich für die MEKO A400 (TKMS). Wettbewerber sind die Südkoreaner. Da könnte man sicher unbesorgter Wirtschaftspolitik betreiben. 😉 Grundsätzlich ist mir Rheinmetall Naval näher, als TKMS. Aber wäre schon prima, wenn TKMS die kanadischen U Boote (U 212) bekommt. Die U Boote sind absolute Spitzentechnologie, das darf nicht scheitern.

Ach, Internet ist kein Problem. Nur sehr teuer an Bord. Versuche eher nur maximal zum Frühstück zwecks aktuellen Nachrichten auf der Welt etc. online zu sein...man möchte ja auch den Urlaub irgendwie genießen 😅
Robirobsen
Robirobsen, Freitag 1:18 Uhr
0

Wow Rob, vielen Dank für die ausführliche Stellungnahme!! Mich würde noch interessieren, ob dieses Sonar, welches nun in die F-123 eingebaut wird, erst kurzfristig entwickelt wurde, bzw. Sich erst jetzt die Möglichkeit zum Einbau ergeben hat. Ansonsten stellt sich auch mir die Frage, warum überhaupt ein Plan B mit TKMS entwickelt wurde...

Und diese ist eine sehr, sehr gute Frage, die habe ich nähmlich auch gehabt und sie hat mich zum grübeln gebracht ... Wann genau das beschlossen oder entschieden wurde, kann ich dir nicht sagen. Ich vermute im Laufe der Modernisierung kam es zu außerplanmäßigen Änderungen, was dann Einfluss auf das Gewicht und die Stabilität genommen hat. Teile mussten erneuert werden oder neu angefertigt werden die erst während der Modernisierung aufgefallen sind. Wie weit der Design-Freeze Ende letzten Jahres gemäß dem Hartpunkt-Artikel damit zu tun hat, kann ich nicht sagen. Mir war bis dato auch nicht bekannt, dass es überhaupt Probleme gab mit der Integration eines neuen Bugsonars. Deshalb finde ich den Artikel so interessant und die Alternative mit dem Schleppsonar. Zu dem Schleppsonar gibt es nämlich eine Vorgeschichte von vor über 20 Jahren, wo eine F123 durch das ausbringen des Schleppsonars in Seenot geraten ist. Ander Gründe haben dabei aber auch noch eine Rolle gespielt. Man hat das dann wieder verworfen. Daher ist es so interessant, dass man trotz der gemachten Erfahrung und des Risikos trotzdem das Schleppsonar konkretisieren möchte. Vielleicht zeigt es aber auch die notwendigekeit in der wir uns befinden. Jedoch kommt mir gerade eine interessante These in den Kopf und ein Blickwinkel den ich so noch gar nicht betrachtet habe um ehrlich zu sein. Vielleicht ist es einfach auch nur eine spinnerei und ich mache mich jetzt zum Deppen. ...Fangen wir mal bei null an und nehmen wir den Design-Freeze der F123 Ende letzten Jahres als Ausgangspunkt. Sagen wir, die Regierung hat die ganze Zeit auf die Modernisierung der F123 gesetzt, aber man ist an die Grenze der Stabilität gekommen und konnte das neue Bugsonar nicht verbauen während der Modernisierung. Auch hatte man keine andere Möglichkeit oder Alternative in diesem Moment. Dann wären wirklich keine modernen U-Jagd-Fähigkeiten gegeben. Somit war man was die U-Jagd anging, wirklich fähigkeitslos. Das ist im Bereich der Marine extrem kritisch. Eventuell so sicherheitsrelevant, dass man nicht möchte, dass das überhaupt jemand erfährt, ob die eigene Bevölkerung oder ein potenzieller Gegner. Ende des letzten Jahres sind ja dann auch die ersten Diskussionen über die MEKO 200 entstanden. Zeitlicher Zufall? ... Also was wäre, wenn die MEKO 200 offiziell hinter verschlossener Tür nie als Brückenlösung oder Alternative für die F126 vorgesehen war, sondern eigentlich für einen Austausch des bis zu dem damaligen Zeitpunkt (nicht für die Öffentlichkeit bestimmt) gescheiterten Versuchs, die F123 zu modernisieren? Also statt F126 eigentlich für die F123 vorgesehen war. Zeitlich würde die Indienststellung der MEKO und der originale Zeitplan der Modernisierung F123 bis 2029 passen. Der Zufall der keiner ist? ... Quasi, dass man es nach außen so verkauft „Ja, die F126 hat Verspätung. Sollten sie nicht gebaut werden, dann bestellen wir halt die MEKO 200 ... wir haben ja trotzdem noch die F123“ Aber eigentlich wollte man damit nach außen vertuschen, dass man überhaupt keine U-Jagd-Fähigkeit zu dem damaligen Zeitpunkt hatte. Man nutzt ein ohnehin bekanntes Problem (Verzögerung F126), um ein viel kritischeres, geheimes Problem (Verlust der U-Jagd-Fähigkeit der F123-Klasse) dahinter zu kaschieren. Ich meine, es ändert nichts an der aktuellen Situation in Bezug auf die Beschaffung der F126, aber es beantwortet viele Fragen die sonst unbeantwortet bleiben und wo kein sinnvoller Ansatz zu erkennen ist in Bezug auf die Beschaffung der Meko. Besatzungen, Logistik und Ausbildung....da macht auch wieder die Anzahl der Schiffe Sinn. 4 neue gegen 4 alte. Da würde mich wirklich mal eure Meinung dazu interessieren.
W
Wildharry, Donnerstag 18:18 Uhr
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Ich bin zwar nicht Rob, aber wer weiß, wann er (im Pazifik) wieder Internetaccess hat … 😉 … die Belgier/Niederländer bestellen gerne gemeinsam und bei Damen in Vlissingen, so auch im Rahmen ihrer NATO-Verpflichtungen. Das Problem bei Damen wirkt sich also unmittelbar auch auf deren Aufträge aus. Ob sich aber die Belgier durch TKMS weglocken lassen ist unsicher. Zu eng sind die Beziehungen zu den Niederländern. Das wird m.E. auch die Bundesregierung bremsen, sich bei einem Nachbarn (Niederlande) in dessen Wirtschaftsinteressen einzumischen. Letztlich hängts davon ab, wie groß die Probleme und wie knapp „der Gulden“ in Vlissingen ist … vielleicht kommen ja die Niederländer gleich mit? (Nein, sicher nicht.) Zu den Dänen kann ich nichts sagen, außer was Rob bereits geschrieben hat: sie interessieren sich für die MEKO A400 (TKMS). Wettbewerber sind die Südkoreaner. Da könnte man sicher unbesorgter Wirtschaftspolitik betreiben. 😉 Grundsätzlich ist mir Rheinmetall Naval näher, als TKMS. Aber wäre schon prima, wenn TKMS die kanadischen U Boote (U 212) bekommt. Die U Boote sind absolute Spitzentechnologie, das darf nicht scheitern.

Danke Rudi, dann soll doch eine "stille Vereinbarung" zwischen RHM und TKMS geschlossen werden dass TKMS für Unterwasser und RHM für Überwasser verantwortlich ist. Wäre doch win-win.
R
Ruuudi, Donnerstag 18:02 Uhr
1
Ich bin zwar nicht Rob, aber wer weiß, wann er (im Pazifik) wieder Internetaccess hat … 😉 … die Belgier/Niederländer bestellen gerne gemeinsam und bei Damen in Vlissingen, so auch im Rahmen ihrer NATO-Verpflichtungen. Das Problem bei Damen wirkt sich also unmittelbar auch auf deren Aufträge aus. Ob sich aber die Belgier durch TKMS weglocken lassen ist unsicher. Zu eng sind die Beziehungen zu den Niederländern. Das wird m.E. auch die Bundesregierung bremsen, sich bei einem Nachbarn (Niederlande) in dessen Wirtschaftsinteressen einzumischen. Letztlich hängts davon ab, wie groß die Probleme und wie knapp „der Gulden“ in Vlissingen ist … vielleicht kommen ja die Niederländer gleich mit? (Nein, sicher nicht.) Zu den Dänen kann ich nichts sagen, außer was Rob bereits geschrieben hat: sie interessieren sich für die MEKO A400 (TKMS). Wettbewerber sind die Südkoreaner. Da könnte man sicher unbesorgter Wirtschaftspolitik betreiben. 😉 Grundsätzlich ist mir Rheinmetall Naval näher, als TKMS. Aber wäre schon prima, wenn TKMS die kanadischen U Boote (U 212) bekommt. Die U Boote sind absolute Spitzentechnologie, das darf nicht scheitern.
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Wildharry, Donnerstag 17:31 Uhr
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Meiner Meinung nach liegt das Problem bei TKMS. Die Politik und die Lobbyisten haben hier den Bock zum Gärtner gemacht und sich massiv verzockt.TKMS ist spitze im Unterwasserschiffbau, jedoch können sie seit Langem keine großen, lukrativen Überwasserschiffbauaufträge mehr an Land ziehen. Wieso, weshalb, warum? Gründe dafür gibt es....F125 oder alleine die Aussage vom CEO über die GNYK Werft "wir prüfen, es ist eine Option und kein muss". Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln da er es nicht verstanden hat, im Gegensatz zur Rheinmetall, dass eine Aufrüstung und Ausbau der Verteidigungsfähigkeit auch im maritimen Bereich stattfindet. Wie lange spielt Rheinmetall jetzt im maritimen Bereich und welche Innovation und JV's haben sie in dieser kurzen Zeit hervorgebracht und beschlossen? Politik und die Lobbyisten wollen TKMS nun ein Stück vom Kuchen abgeben oder ihren Wählern im Wahlkreis zumindest zeigen "Wir haben für euch gekämpft". Wenn ich mich richtig erinnere, hat der Haushaltsausschuss damals die Freigabe gesperrter F126-Gelder direkt an die Bedingung, zeitgleich einen Vorvertrag mit TKMS für die MEKO-Fregatten abzuschließen gekoppelt. Das Parlament nutzte die Sperre als gezieltes Druckmittel, um das Verteidigungsministerium zu einem zweigleisigen Plan B zu zwingen. So sollte eine maritime Fähigkeitslücke ab 2029 verhindert werden, falls das kriselnde F126-Projekt endgültig scheitert. Warum man damals nicht die Modernisierung der F123 mit in die Argumentation einbezogen hat ist mir bis heute ein Rätsel. Daher kommt am Ende des Tages diese ganze Sache mit der MEKO ... aber das waren alles andere Ausgangssituationen. Wenn TKMS und die Regierung clever sind, dann versuchen sie, die Belgier zu überzeugen. Wenn nicht...Unsere Nachbarn, die Dänen, wollen gerne drei Luftverteidigungsfregatten MEKO 400 von TKMS. Im Moment sind die Verhandlungen zwar etwas eingeschlafen und die Koreaner machen auch etwas Druck....aber ein Schelm, wer Böses dabei denkt... die F127 wird sehr wahrscheinlich auf dem Design der MEKO 400 von TKMS basieren. Jedoch ist auch hier die F127 die deutsche Version, gebaut von TKMS und Rheinmetall. Vielleicht warten die Dänen auch ab, um sich eventuell bei der F127 mit einzuklinken, da sie wissen, dass da Rheinmetall mit an Bord ist. Dann reden wir schon von 11 x F127-Fregatten (Skalenefekt). Ich halte weiterhin an meiner Prognose fest: Sechs F126 werden gebaut und es gibt keine MEKO 200/F128. Das ist nur meine persönliche Meinung, die ich aus meinen Argumenten und Gründen ziehe.

Rob, ein Frage hätte ich aber noch bezüglich deiner Aussage "Wenn TKMS und die Regierung clever sind, dann versuchen sie, die Belgier zu überzeugen. Wenn nicht...Unsere Nachbarn, die Dänen, wollen gerne drei Luftverteidigungsfregatten MEKO 400 von TKMS." Wer käme denn da noch in Frage? Holland?, Frankreich (eher nicht)? Spanien? Polen?
Coretto
Coretto, Donnerstag 16:56 Uhr
0

Das ist keine Schwurbelei. Russland baut massiv an Finnlands Grenze und plant um die 100.000 Soldaten dort zu stationieren. Ich wusste nicht, dass die noch soviel über haben, aber es deutet mehr auf Verlegungen aus der Ukraine hin, sollte das mal zum Waffenstillstand gelangen. Die Vorbereitungen laufen bereits seit letztem Jahr und es gibt permanent Fortschritte.

Danke. Wusste doch das ich nicht wirklich schwurbeln kann 😉 Putin darf man nicht unterschätzen. Das ist Fakt.
R
Ruuudi, Donnerstag 16:52 Uhr
1
Der Vollständigkeit halber auch hier: Gemeinschaftsunternehmen „OHB Rheinmetall Space Networks GmbH“ gegründet https://www.rheinmetall.com/de/media/news-watch/news/2026/06/2026-06-11-gemeinschaftsunternehmen-ohb-rheinmetall-space-networks-gmbh-gegruendet Beide haben den gleichen Anteil im JV, nämlich 50%. Was mir vorher nicht bewusst war: Airbus wird nicht Miteigner/Partner sondern Lieferant im JV. Den Bundeswehrauftrag erhält das JV aller Voraussicht nach per Direktvergabe. Das war aber schon vermutet worden, da sich die deutschen Bewerber zu einem gemeinsamen Angebot zusammengeschlossdnhaben und somit nicht in Konkurrenz zueinander getreten sind. Ausländische Bewerber sind bei einem so sensiblen Thema, wie Kommunikation/Digitalisierung m.E. ohnehin nicht zugelassen.
R
Ruuudi, Donnerstag 15:28 Uhr
2
Das ist keine Schwurbelei. Russland baut massiv an Finnlands Grenze und plant um die 100.000 Soldaten dort zu stationieren. Ich wusste nicht, dass die noch soviel über haben, aber es deutet mehr auf Verlegungen aus der Ukraine hin, sollte das mal zum Waffenstillstand gelangen. Die Vorbereitungen laufen bereits seit letztem Jahr und es gibt permanent Fortschritte.
Coretto
Coretto, Donnerstag 14:59 Uhr
0

Welt News vermeldet vor einer halben Stunde: Russland rüstet an Grenze zur EU massiv auf (Satellitenbilder). Bedrohung in höchstem Maße sagt ein Ex-Geheimdienstchef ! 😮 Das hört sich nicht gerade an, als bräuchten wir demnächst keine Verteidigung mehr . . ..

Ist nur schwurbelei und ein Gedanke. Völliger Blödsinn. Aber mit dem Gedanken das man nie jemanden unterschätzen sollte sollte man das ernst nehmen. Putin spielt Krieg in def Ukraine. Man nimmt ihn nicht mehr ernst und gerade das könnte Kalkül haben
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