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RHEINMETALL WKN: 703000 ISIN: DE0007030009 Kürzel: RHM Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
933,10
EUR
-0,68 % -6,35
14:03:18 Uhr,
Lang & Schwarz
Knock-Outs auf Rheinmetall
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Kommentare 164.281
Nemo666,
10.03.2025 8:32 Uhr
0
DER AKTIONÄR
Nach der kräftigen Rally bei den Rüstungswerten in den vergangenen Wochen gab es zuletzt Gewinnmitnahmen. Die Aktie von Rheinmetall korrigierte am Freitag zeitweise bis in den Bereich der 1.000-Euro-Marke. Zum Start in die neue Woche kann das Papier aber bereits wieder zulegen. Ein Analyst hat derweil sein Kursziel fast verdoppelt.
Rheinmetall (WKN: 703000)
Die Aktie von Rheinmetall gewinnt im frühen Handel auf Tradegate knapp drei Prozent auf 1.140,50 Euro. Im Fokus stehen dabei weiterhin unter anderem das geplante Finanzpaket für Rüstung und Infrastruktur in Deutschland sowie die anvisierten Verteidigungsausgaben in der gesamten EU.
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Die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse soll für Verteidigungsausgaben gelockert werden. Dazu braucht es jedoch für die damit verbundene Grundgesetzänderung eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag. Im neu gewählten Bundestag wäre eine solche aber nur noch mit Hilfe der AfD oder der Linken möglich. Mit denen Union und SPD aber nicht verhandeln möchten. Deswegen soll jetzt im Eilverfahren noch der alte Bundestag entscheiden. Hier kommen CDU, CSU und SPD bereits zusammen schon auf 403 von 491 Stimmen, die für eine Grundgesetzänderung nötig wären. Die Grünen hätten insgesamt 117 Stimmen, die FDP kommt auf 90 Sitze. Der alte Bundestag soll nun in zwei Sondersitzungen, die wohl am 13. und 18. März stattfinden, zusammenkommen.
Ein solches Sondervermögen würde den Rüstungswerten, insbesondere Rheinmetall, in den kommenden Jahren ordentliche Einnahmen bescheren. Dementsprechend optimistisch zeigen sich die Analysten. Zuletzt hat die Privatbank Berenberg das Kursziel für Rheinmetall von 750 auf 1410 Euro kräftig erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt. Berenberg-Analyst George McWhirter verweist auf den geopolitischen Paradigmenwechsel und den Beginn eines "Dekaden-langen Wiederbewaffnungszyklus".
0
030mntz,
10.03.2025 8:03 Uhr
0
Post wurde gelöscht.
Hensholdt holt auch wieder auf
Kira30,
10.03.2025 7:24 Uhr
0
https://www.n-tv.de/politik/Europaeische-Nato-Staaten-importieren-deutlich-mehr-Waffen-article25617493.html
Kira30,
10.03.2025 7:21 Uhr
0
Jetzt gibt’s hier bei BN auch einen dazugehörigen Artikel
https://www.boersennews.de/nachrichten/artikel/ROUNDUP/Friedensforscher:-Europa-r%C3%BCstet-massiv-auf/4716839/?utm_source=BoersennewsShare&utm_medium=App&utm_campaign=News
Kira30,
10.03.2025 7:02 Uhr
2
Sorry…..der Link ⬆️ließ sich nicht kopieren….
Dann mal noch paar aufregende Tage…
Kira30,
10.03.2025 6:59 Uhr
0
Während andere große EU-Staaten wie Frankreich, Italien, Spanien und Polen ihre Anteile an den globalen Exporten teils kräftig steigern konnten, nahm der Anteil Deutschlands im Fünfjahresvergleich um 2,6 Prozent ab. Jeweils etwas mehr als ein Drittel der deutschen Waffenlieferungen ging dabei an Staaten im Nahen Osten - dort vor allem an Ägypten und Israel - sowie an europäische Länder, darunter in erster Linie die Ukraine.
"Schmerzhaft klar wird bei den Zahlen, wie dringend nötig ein restriktives deutsches Rüstungsexportkontrollgesetz ist, das die Ampel-Koalition zwar versprochen, aber nicht geliefert hat", erklärte der Abrüstungsexperte der Friedensorganisation Greenpeace, Alexander Lurz. Er monierte, dass ein großer Teil der deutschen Waffen in die Krisenregion Nahost geliefert werde. "Deutschland ist weiterhin der fünftgrößte Waffenexporteur weltweit, wobei die Verkäufe eben nicht nur in Demokratien und angegriffene Staaten, sondern auch an Autokratien gehen.
Kira30,
10.03.2025 6:57 Uhr
0
Platzhirsch USA
Die Friedensforscher sehen aber auch Anzeichen dafür, dass sich Europa aus diesem Abhängigkeitsverhältnis befreien will: "Angesichts eines zunehmend kriegerischen Russlands und belasteter transatlantischer Beziehungen während der ersten Trump-Präsidentschaft haben die europäischen Nato-Staaten Schritte unternommen, um ihre Abhängigkeit von Rüstungsimporten zu verringern und die europäische Rüstungsindustrie zu stärken", sagte Sipri-Forscher Pieter Wezeman. Einfach wird das nicht: "Das transatlantische Waffenlieferungsverhältnis hat tiefe Wurzeln", stellte der Experte fest.
Bis auf weiteres bleiben die USA auf dem Rüstungsmarkt allein schon wegen ihrer Führungsrolle bei der Produktion von Kampfflugzeugen der absolute Platzhirsch: Zwischen 2020 und 2024 exportierten sie Rüstungsgüter in 107 Staaten, wobei sie ihre Waffenausfuhren um 21 Prozent weiter erhöhen und ihren weltweiten Exportanteil von 35 auf nunmehr 43 Prozent steigern konnten. Dahinter folgen - weit abgeschlagen - Frankreich (9,6 Prozent), Russland (7,8), China (5,9) und Deutschland (5,6).
Deutschland als fünftgrößter Waffenexporteur der Erde
Kira30,
10.03.2025 6:56 Uhr
0
Wie Europas Rüstungsexporte mit Trump zusammenhängen
Europas Importsprung hat jedoch nicht nur mit der Ukraine zu tun, sondern auch mit politischen Kurswechseln in den USA: Schon in seiner ersten Amtszeit (2017-2021) hat US-Präsident Trump von den europäischen Nato-Partnern gefordert, ihre Verteidigungsausgaben drastisch zu erhöhen. Viele Europäer haben dem Folge geleistet, wie auch die Sipri-Zahlen untermauern: Die europäischen Nato-Länder haben ihre Rüstungseinfuhren demnach insgesamt mehr als verdoppelt (plus 105 Prozent).
Die transatlantischen Beziehungen haben sich seit Trumps erneutem Wahlsieg Ende 2024 dennoch weiter verschlechtert. Beim Rüstungshandel bleibt Europa zugleich stark von den USA abhängig: 64 Prozent der Einfuhren der europäischen Nato-Länder stammten in den vergangenen fünf Jahren aus den USA - und da kommt noch mehr: Laut Sipri haben die Europäer bis Ende 2024 allein 472 Kampfjets und 150 Kampfhubschrauber aus den Vereinigten Staaten bestellt, deren Lieferung noch aussteht.
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