SBERBANK Forum: Community User: Tycoon1597

Kommentare 9.343
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Det123, Gestern 8:53 Uhr
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Letzte Meldung zur Sberbank liquidation. Vor einigen Tagen hatte das BaFin auf Schwierigkeiten bei der Abstimmung der Bestandsdaten bei Clearstream hingewiesen. Dies würde gestern noch einmal durch die Deutsche Börse bestätigt. "Anleger können grundsätzlich nicht direkt mit Clearstream in Kontakt treten, sondern nur über die Depotbank oder Ihren Broker. Formal befinden Sie sich als Anleger in keiner Geschäftsbeziehung mit Clearstream, sondern tatsächlich nur Ihre Bank bzw. der Broker. Aber bitte beachten Sie, dass unseres Wissens nach auch Clearstream zur Zeit keine Instruktionen für den Umtausch oder die Löschung von russischen ADRs/GDRs bearbeiten kann.  " Die Anleger werden sich auf Wochen oder Monate Wartezeiten gedulden müssen.
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Det123, Freitag 17:31 Uhr
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Neuigkeiten Sberbank und Rosneft https://www.anatolienportal.com/blog-tagesnachrichten/july-31st-2026
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blitzi1277, Freitag 15:56 Uhr
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Wir sind durch diese sinnlosen Sanktionen eh schon bestraft, seit 03/2022 handlungsunfähig, um die Dividenden gebracht und nun zahlt man uns nicht mal die letzten Krümmel aus. Wie kann man durch den Westen nur die eigene Bürger so bestrafen, für was Sie nichts können. Kaum eine der westlichen Sberbank ADR hat sich gegenüber der Ukraine oder wem auch immer was zu Schulden kommen lassen. Und das nennt sich dann Rechtsstaatlichkeit und Kampf für Freiheit....aja
Trader47
Trader47, Freitag 14:15 Uhr
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Habe gestern folgende Antwort von FLATEX bekommen: Guten Tag Herr XY, wir wenden uns erneut bezüglich Ihrer Anfrage zur Rückzahlung russischer ADRs an Sie. Das zugrunde liegende Problem steht tatsächlich im Zusammenhang mit den bestehenden Sanktionen. Da die ADRs über die Citibank USA verwahrt werden, werden Transaktionen und Auszahlungen im Zusammenhang mit russischen ADRs dort seit mehreren Monaten zurückgehalten bzw. blockiert. Abhängig von der jeweiligen Konten- und Verwahrstruktur konnten in einzelnen Fällen bereits Auszahlungen erfolgen. Dies betrifft unsere Kontenstruktur jedoch leider nicht. Wir sind daher weiterhin auf die Freigabe durch die Citibank USA angewiesen. Bis diese erfolgt, können wir keine Auszahlung vornehmen. Sobald uns eine entsprechende Freigabe vorliegt, werden wir die weitere Bearbeitung umgehend veranlassen. Bei Fragen ... MfG
D
Det123, Donnerstag 20:11 Uhr
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Die Frage ist berechtigt. Rein technisch spricht tatsächlich vieles dafür, dass eine Auszahlung gegen gleichzeitige Ausbuchung der ADR möglich sein sollte. Allerdings gibt es mehrere praktische und rechtliche Hürden. Die Verwahrkette (JPMorgan → DTC → Clearstream → Depotbank → Kunde) wurde für die Ausgabe von ADRs, Dividenden und Kapitalmaßnahmen genutzt. Auch nach der Kündigung des Sberbank-ADR-Programms existieren die historischen Buchungsdaten weiterhin, sodass grundsätzlich nachvollziehbar ist, welcher Anleger zu einem bestimmten Zeitpunkt wie viele ADR gehalten hat. Das Problem liegt wahrscheinlich weniger in der Technik als in folgenden Punkten: Abgleich der Bestände: Seit 2022 wurden viele ADR in Originalaktien umgewandelt. JPMorgan und Clearstream müssen sicherstellen, dass für bereits konvertierte ADR keine Barabfindung mehr gezahlt wird. Sanktions- und Compliance-Prüfungen: Viele Banken haben interne Vorgaben eingeführt und halten Zahlungen zurück, selbst wenn sie rechtlich zulässig sein könnten. Haftungsrisiko: Clearstream und die Depotbanken möchten vermeiden, an den falschen Empfänger auszuzahlen oder doppelt zu leisten. Unterschiedliche Verwahrwege: Ein Teil der ADR wurde über DTC/USA gehalten, andere über europäische Verwahrstrukturen. Das erschwert den automatisierten Abgleich. Wenn jedoch – wie du annimmst – JPMorgan die Liquidationserlöse bereits an Clearstream weitergeleitet hat und die Verwahrkette lückenlos ist, dann wäre eine Abwicklung nach dem Prinzip "Lieferung gegen Zahlung" (Delivery versus Payment, DvP) bzw. "Ausbuchung gegen Barabfindung" technisch durchaus denkbar. Genau dieses Verfahren wird im Wertpapiergeschäft regelmäßig bei Rücknahmen, Übernahmen oder anderen Kapitalmaßnahmen eingesetzt. Falls einzelne Banken die Auszahlung mit der Begründung verweigern, sie könnten die berechtigten ADR nicht mehr identifizieren, wäre zu hinterfragen, weshalb dieselben Verwahrdaten zuvor für Dividenden, Depotüberträge und andere Kapitalmaßnahmen ausreichend waren. Aus technischer Sicht scheint das Hauptproblem daher nicht die Verwahrkette, sondern die rechtliche Freigabe, der Datenabgleich zwischen den beteiligten Stellen und die Übernahme des Haftungsrisikos zu sein. Sollte sich herausstellen, dass diese Punkte lösbar sind, spricht vieles dafür, dass eine Auszahlung gegen Ausbuchung der verbliebenen ADR grundsätzlich möglich wäre
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Det123, Donnerstag 20:11 Uhr
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Die Belieferung und Dividenden Zahlung von russischen ADR erfolgte in einem festgelegten Clearingsystem. Die Verwahrsten Ketten der ADR sind auch nach Kündigung der ADR Programme intakt und den Einzelanlegern zuordnenbar. Es müsste doch technisch die Möglichkeit unter Nutzung der Verwahrstellen Ketten problemlos die Barabfindung der Sberbank liquidation gegen Ausbuchung der ADR zu vollziehen. Wo liegt das Problem.
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Det123, Donnerstag 16:56 Uhr
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Mich stört der Umgang mit uns Anlegern. Habe mehrmals JPMorgan wegen der Altdividenden angeschrieben: "Haben wir nicht erhalten, fragen Sie bei der Sberbank nach* Sberbank antwortet :" Wir haben mit den Dividenden nichts zu tun. Fragen Sie bei JPMorgan oder Ihren Broker " Hallo?? JPMorgan hat die Aktien gekauft und ist für die Dividenden zuständig bzw. Meine ordentliche Mitteilung zu kommunizieren. Jetzt bei der Barabfindung : "JPMorgan verweist auf die Auszahlung an Clearstream". "Wenden Sie sich an Ihren Broker". Leute, wo leben wir denn. Jetzt sollen wir uns um den Erhalt der Barabfindung kümmern weil die anderen Herrschaften es nicht nötig haben. Wie sorgsam geht JPMorgan mit der Abwicklung der ADR vor?? Das Programm ist erst geschlossen Barabfindung gegen ADR Ausbuchung. Das ist JPMorgan aber scheinbar herzlich egal. Man stelle sich vor Clearstream würde die Vorfälle über Jahre prüfen, da sie die rechtmäßigen ADR Inhaber nicht zuordnen können. Dann könnten über Jahre die ADR nicht ausgebucht werden. Ist doch am Ebde alles egal oder?? Wahrscheinlich sitze ich im falschen Kino.
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Det123, Donnerstag 16:40 Uhr
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Nein, das war eine Kundenanfrage bei Comdirect. Ein Kunde ruft da fast täglich an.
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bug86, Donnerstag 16:38 Uhr
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Es kommt gerade eine neue Meldung zur comdirekt herein. m Fall der Comdirect ist das Sanktionsthema geklärt. Allerdings hängt das Geld bei dem Nostro Konto bei der City US fest. Da die Abwicklung über Clearstream läuft fehlt die Freigabe der City US. Hierzu läuft die Anfrage bei der City US durch Clearstream noch. Die normale Bearbeitungsdauer liegt in der Regel zwischen 4-8 Wochen. Leider lässt sich hier kein weiterer Druck aufbauen da nun auf die Rückmeldung gewartet wird. Bei den anderen Banken ging das schneller da diese sicherlich kein seperates Konto in Amerika hatten wo das Geld hängen bleiben konnte. Ich halte euch auf dem laufenden wenn ich was Neues erfahre

Ist das die Antwort auf deine Email? Das klingt tatsächlich plausibel. Was meinst du?
D
Det123, Donnerstag 15:49 Uhr
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Also super danke für deinen Einsatz und vielleicht bringt das was JPMorgan direkt anzuschreiben. Bei den Depotbanken, welche noch nichts ausbezahlt haben, bringt das fast nichts die "verstecken" sich mit nichtsausgenden Texten.

Es kommt gerade eine neue Meldung zur comdirekt herein. m Fall der Comdirect ist das Sanktionsthema geklärt. Allerdings hängt das Geld bei dem Nostro Konto bei der City US fest. Da die Abwicklung über Clearstream läuft fehlt die Freigabe der City US. Hierzu läuft die Anfrage bei der City US durch Clearstream noch. Die normale Bearbeitungsdauer liegt in der Regel zwischen 4-8 Wochen. Leider lässt sich hier kein weiterer Druck aufbauen da nun auf die Rückmeldung gewartet wird. Bei den anderen Banken ging das schneller da diese sicherlich kein seperates Konto in Amerika hatten wo das Geld hängen bleiben konnte. Ich halte euch auf dem laufenden wenn ich was Neues erfahre
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Stefen45kl, Donnerstag 15:44 Uhr
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Wir kommen so nicht weiter. Anschreiben an JPMorgan heute per Mail zugestellt. https://www.anatolienportal.com/blog-adr-newsletter/nr-64-jp-morgan-wegen-durchsetzung-barabfindung

Also super danke für deinen Einsatz und vielleicht bringt das was JPMorgan direkt anzuschreiben. Bei den Depotbanken, welche noch nichts ausbezahlt haben, bringt das fast nichts die "verstecken" sich mit nichtsausgenden Texten.
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Det123, Mittwoch 21:20 Uhr
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Wir kommen so nicht weiter. Anschreiben an JPMorgan heute per Mail zugestellt. https://www.anatolienportal.com/blog-adr-newsletter/nr-64-jp-morgan-wegen-durchsetzung-barabfindung
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blitzi1277, Mittwoch 20:50 Uhr
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Ob die Verantwortlichen in den Spiegel schauen können interessiert mich wenig. Sie sollten sich für ihr verbrecherisches Handeln verantworten müssen. Aber auch da wissen wir ja leider was rauskommen wird - nichts. Die westlichen Anleger bestohlen und darüber hinaus absolut nichts erreicht (und das absolut mit Auge). Widerwärtig!

Dem ist nichts hinzuzufügen.
AndiBörse
AndiBörse, Mittwoch 19:25 Uhr
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Schuld war der Westen mit seiner plötzlich Handelsaussetzung der ADRs. Kann mich noch an die zynische, dreiste Begründung für die Handelsaussetzung erinnern. Die Handelsaussetzung erfolgt "zum Schutz der Anleger". Mir war damals bereits klar, das kann nicht gut ausgehen. Der Westen hat mit diesem unsinnigen Schritt die Enteignung faktisch eingeleitet. Alles weiter vom Russen, wie z.B. Aufkündigung der ADRs waren lediglich die Reaktion. Mit dieser sinnlosen, unnötigen Handelsaussetzung hat man die eigenen westlichen Bürger nicht nur seit über 4 Jahren handlungsunfähig gemacht, sondern faktisch enteignet. Nun gönnt man seinen eigenen westlichen Anleger nicht mal mehr die letzten Krümmel der Barabfindung. Was hat der Schritt der westlichen Handelsaussetzung sonst noch gebracht? Sberbank ( wie auch andere ADRs) zahlen seitdem keine Dividenden für diese Hinterlegungsscheine. Es wird beim Verkauf der hinterlegen Aktien ein Mindestabschlag notwendig + Steuer etc. fällig. Die kommt dem russischen Haushalt bzw. den tatsächlichen verbliebenen Aktionären aus für Russland Anleger aus "Staaten mit freundlichen Regierungen" zugute. Kann man der ganzen EU und deren verantwortlichen Finanz - Institutionen, sowie den verantwortlichen Politikern dafür gratulieren? Können die Verantwortlichen jeden Morgen noch in den eigenen Spiegel schauen? Ich befürchte ja.😕

Ob die Verantwortlichen in den Spiegel schauen können interessiert mich wenig. Sie sollten sich für ihr verbrecherisches Handeln verantworten müssen. Aber auch da wissen wir ja leider was rauskommen wird - nichts. Die westlichen Anleger bestohlen und darüber hinaus absolut nichts erreicht (und das absolut mit Auge). Widerwärtig!
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PFriedrich, Mittwoch 19:22 Uhr
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Antwort der Easybank auf ein doch eher schärfere Mail mit der Bitte um Auskunft unter welchem Rechtstitel Sie das Geld zurück halten. Anbei die Antwort. Gerne informieren wir Sie über den aktuellen Stand betreffend die Liquidation Ihrer Sberbank ADRs (ISIN US80585Y3080).   Im Rahmen der Beendigung des ADR-Programms hat die Depositary Bank JPMorgan Chase Bank N.A. die den ADRs zugrunde liegenden Aktien veräußert und die Durchführung einer entsprechenden Liquidationszahlung angekündigt.   Nach den veröffentlichten Informationen erfolgte die Transaktion auf Basis der hierfür erforderlichen regulatorischen Genehmigungen und unter Einhaltung der anwendbaren rechtlichen Rahmenbedingungen. Gleichzeitig wurde seitens JPMorgan Chase Bank N.A. darauf hingewiesen, dass sämtliche an der Abwicklung beteiligten Stellen ihre jeweils geltenden gesetzlichen und sanktionsrechtlichen Verpflichtungen eigenständig zu beachten haben.   Im Zuge der Abwicklung wurde uns über die internationale Verwahrkette zunächst eine Zahlungsmeldung übermittelt und der Liquidationserlös entsprechend verbucht. Diese Buchung wurde in weiterer Folge jedoch seitens der vorgelagerten Verwahrkette wieder storniert. Nach aktuellem Stand liegt innerhalb der Verwahrkette noch keine abschließende Zahlungsbestätigung vor, die eine endgültige Verbuchung des Liquidationserlöses ermöglicht.   Nach den uns vorliegenden Informationen ist dies darauf zurückzuführen, dass Zahlungen mit Bezug zu russischen Wertpapieren auch nach Durchführung der Liquidation von den jeweils beteiligten Instituten eigenständig regulatorisch und sanktionsrechtlich geprüft werden. Die einzelnen Stellen der Verwahrkette sind verpflichtet, solche Prüfungen entsprechend ihrer jeweiligen gesetzlichen Vorgaben vorzunehmen.   Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass die erfolgte Stornierung keinesfalls bedeutet, dass der zugrunde liegende Anspruch auf Erhalt des Liquidationserlöses erloschen ist. Vielmehr handelt es sich um einen noch nicht abgeschlossenen Abwicklungsschritt innerhalb der internationalen Verwahrkette.   Der Anspruch auf den Liquidationserlös besteht weiterhin und wird innerhalb der Verwahrkette entsprechend berücksichtigt. Die derzeit noch ausstehende Freigabe betrifft die Abwicklung der betroffenen Bestände innerhalb der internationalen Verwahrkette als Ganzes. Die entsprechenden Prüfungen erfolgen auf Ebene dieser Bestände bzw. des betreffenden Verwahrwegs und nicht in Bezug auf einzelne Anleger oder deren individuelle Ansprüche. Mit anderen Worten: Die laufenden Prüfungen betreffen die weitere Abwicklung der betroffenen Bestände innerhalb der Verwahrkette und stehen nicht im Zusammenhang mit einer individuellen Beurteilung einzelner Kunden oder deren Anspruchsberechtigung.   Sobald die hierfür erforderlichen Prüfungen abgeschlossen wurden und die notwendigen Freigaben vorliegen, ist davon auszugehen, dass die weitere Abwicklung fortgesetzt und der Liquidationserlös entsprechend verbucht werden kann. Wir bedauern, Ihnen derzeit keine konkretere Auskunft geben zu können, und danken für Ihr Verständnis, dass die weitere Bearbeitung innerhalb der internationalen Verwahr- und Abwicklungskette erfolgt und damit außerhalb unseres unmittelbaren Einflussbereichs liegt.

Interessant, danke!
m
maxhome, Mittwoch 19:05 Uhr
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Antwort der Easybank auf ein doch eher schärfere Mail mit der Bitte um Auskunft unter welchem Rechtstitel Sie das Geld zurück halten. Anbei die Antwort. Gerne informieren wir Sie über den aktuellen Stand betreffend die Liquidation Ihrer Sberbank ADRs (ISIN US80585Y3080).   Im Rahmen der Beendigung des ADR-Programms hat die Depositary Bank JPMorgan Chase Bank N.A. die den ADRs zugrunde liegenden Aktien veräußert und die Durchführung einer entsprechenden Liquidationszahlung angekündigt.   Nach den veröffentlichten Informationen erfolgte die Transaktion auf Basis der hierfür erforderlichen regulatorischen Genehmigungen und unter Einhaltung der anwendbaren rechtlichen Rahmenbedingungen. Gleichzeitig wurde seitens JPMorgan Chase Bank N.A. darauf hingewiesen, dass sämtliche an der Abwicklung beteiligten Stellen ihre jeweils geltenden gesetzlichen und sanktionsrechtlichen Verpflichtungen eigenständig zu beachten haben.   Im Zuge der Abwicklung wurde uns über die internationale Verwahrkette zunächst eine Zahlungsmeldung übermittelt und der Liquidationserlös entsprechend verbucht. Diese Buchung wurde in weiterer Folge jedoch seitens der vorgelagerten Verwahrkette wieder storniert. Nach aktuellem Stand liegt innerhalb der Verwahrkette noch keine abschließende Zahlungsbestätigung vor, die eine endgültige Verbuchung des Liquidationserlöses ermöglicht.   Nach den uns vorliegenden Informationen ist dies darauf zurückzuführen, dass Zahlungen mit Bezug zu russischen Wertpapieren auch nach Durchführung der Liquidation von den jeweils beteiligten Instituten eigenständig regulatorisch und sanktionsrechtlich geprüft werden. Die einzelnen Stellen der Verwahrkette sind verpflichtet, solche Prüfungen entsprechend ihrer jeweiligen gesetzlichen Vorgaben vorzunehmen.   Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass die erfolgte Stornierung keinesfalls bedeutet, dass der zugrunde liegende Anspruch auf Erhalt des Liquidationserlöses erloschen ist. Vielmehr handelt es sich um einen noch nicht abgeschlossenen Abwicklungsschritt innerhalb der internationalen Verwahrkette.   Der Anspruch auf den Liquidationserlös besteht weiterhin und wird innerhalb der Verwahrkette entsprechend berücksichtigt. Die derzeit noch ausstehende Freigabe betrifft die Abwicklung der betroffenen Bestände innerhalb der internationalen Verwahrkette als Ganzes. Die entsprechenden Prüfungen erfolgen auf Ebene dieser Bestände bzw. des betreffenden Verwahrwegs und nicht in Bezug auf einzelne Anleger oder deren individuelle Ansprüche. Mit anderen Worten: Die laufenden Prüfungen betreffen die weitere Abwicklung der betroffenen Bestände innerhalb der Verwahrkette und stehen nicht im Zusammenhang mit einer individuellen Beurteilung einzelner Kunden oder deren Anspruchsberechtigung.   Sobald die hierfür erforderlichen Prüfungen abgeschlossen wurden und die notwendigen Freigaben vorliegen, ist davon auszugehen, dass die weitere Abwicklung fortgesetzt und der Liquidationserlös entsprechend verbucht werden kann. Wir bedauern, Ihnen derzeit keine konkretere Auskunft geben zu können, und danken für Ihr Verständnis, dass die weitere Bearbeitung innerhalb der internationalen Verwahr- und Abwicklungskette erfolgt und damit außerhalb unseres unmittelbaren Einflussbereichs liegt.
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