SMA SOLAR WKN: A0DJ6J ISIN: DE000A0DJ6J9 Kürzel: S92 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Ich formuliere es aus meiner Sicht mal so. Zusammenfassend lässt sich sagen: * Der Bereich Large Scale ist derzeit der einzige profitable Geschäftsbereich. * Die Home- und C&I-Segmente sind EBIT-negativ. * Der negative Free Cashflow deutet auf einen hohen Liquiditätsabfluss (Cash Burning Company) hin und die Produktionskapazität von 40 GW ist derzeit nicht ausgelastet (geplant 20-22GW), was zu enormen Strukturkosten beiträgt. * Die angekündigten Personalentlastung, die organisatorischen Änderungen sollen 150-200 Millionen Euro an Kostenreduktion bringen. Diese werden jedoch zum Teil von den hohen Kosten der Unterauslastung der Produktionskapazität aufgezerrt. * Erschwerend kommt eine aktuelle US-Zollpolitik hinzu, die erhebliche Auswirkungen auf die amerikanische Solarindustrie haben könnte – einem Schlüsselmarkt für SMA im Large-Scale-Segment. Sollten steigende Modulpreise – verursacht durch Zölle und Produktionsengpässe (die US amerikanischen Produktionskapazitäten für Module reichen bei weitem nicht aus) – die Rentabilität von Solarprojekten beeinträchtigen, könnten viele neue Bau-/Investitionsvorhaben trotz gut gefülltem Auftragsbuch wieder auf Eis gelegt werden. * Das gesamte aktuelle Geschäftsmodell hängt von Entscheidungen über Subventionen von der Politik ab.
Die SMA AG steht 2025 vor großen Herausforderungen. Der Aktienkurs ist binnen eines Jahres um 75 % gefallen, die Umsatzerwartung in 2024 wurde drastisch von 2,3 auf 1,5 Mrd. Euro gesenkt – entgegen früherer, optimistischer Aussagen des Vorstands. Trotz Ausbau der Produktionskapazität auf 40 GW zeigen sich operative Schwächen, vor allem in den Bereichen Home Solutions und C&I, die Verluste schreiben. Nur das Large-Scale-Geschäft ist profitabel. Finanziell ist die Lage angespannt: Der Free Cashflow ist negativ, die Liquidität sinkt, Lagerbestände sind hoch. Eine Reorganisation mit dem Abbau von 1.100 Stellen und der Reduktion auf zwei Segmente soll Kosten senken (150–200 Mio. Euro). Die hohe Fluktuation auf der CFO-Position wirft Fragen zur Führungsstabilität auf. Zudem verliert SMA durch veraltete Produkte, fehlende Fertigung in Niedriglohnländern und zunehmenden Wettbewerb – insbesondere aus China – an Wettbewerbsfähigkeit. Die Produktionsauslastung liegt nur bei ca. 50 %, was die Strukturkosten erhöht. Erschwerend wirken mögliche Zollrisiken in den USA, einem Schlüsselmarkt. Sollte sich die Lage nicht schnell bessern, droht SMA 2026 eine ernsthafte finanzielle Krise. Ein Turnaround scheint nur mit neuer Strategie und neuer Führung möglich – derzeit aber nicht in Sicht.
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