THYSSENKRUPP WKN: 750000 ISIN: DE0007500001 Kürzel: TKA Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 46.212
.Bundy.
.Bundy., 18.01.2025 9:04 Uhr
1

Moin bundy, ich stimme Dir zu, aber das hätte TK vor vielen vielen Jahren machen müssen. Mir kommt’s vor, als wenn nur noch der abgenagte Knochen übrig ist. Ausgehend von der alten Keimzelle Stahl hat TK alles Mögliche ausprobiert - sogar Telekommunikation und Mobilfunk waren darunter. Alles mehr oder weniger nur halbherzig. Am Ende musste man dann immer das Tafelsilber verkaufen, um sich wieder und wieder neu zu sortieren. Nur den Klotz am Bein, den wurde man nicht los. Ok, mit der Stiftung waren’s sogar zwei … Es kommt mir so vor, wie das letzte Hallali. Vielleicht wäre es das Beste, ganz konsequent und stringent mit einer ganz schmalen und hochspezialisierten Holdingstruktur nur noch auf Unternehmensbeteiligungen zu konzentrieren und den operativen Betrieb ganz einzustellen?

Guten Morgen Ruuudi, dein Vorschlag mit der schlanken Holdingstruktur klingt auf den ersten Blick schlüssig, wenn es das große Aber nicht geben würde 🙂, denn die Umsetzung dürfte in der Praxis enorm schwierig sein. Thyssenkrupp ist nicht nur ein Unternehmen, sondern auch tief in der deutschen Industriegeschichte verwurzelt – mit all den damit verbundenen Stakeholdern wie Arbeitnehmervertretern, Gewerkschaften und der Krupp-Stiftung. Die Interessen dieser Gruppen machen es fast unmöglich, radikal und schnell zu handeln. Jede größere Veränderung erfordert zähe Verhandlungen, gerade wenn es um Arbeitsplätze oder die Abspaltung von zentralen Geschäftsbereichen wie Stahl geht. Nicht zu vergessen ist, dass gerade diese Bereiche oft politisch sensibel sind und es von der Regierung Widerstand geben könnte, wenn beispielsweise strategische Industrien ins Ausland verkauft werden. Kurz gesagt: Theoretisch klingt die Idee einer reinen Holdingstruktur sinnvoll 👍, praktisch wäre es aber eine Mammutaufgabe. Der Prozess wäre nicht nur langwierig, sondern würde vermutlich viele Kompromisse erfordern, die das Konzept am Ende verwässern. Die große Herausforderung für Thyssenkrupp bleibt also, den Spagat zwischen wirtschaftlicher Notwendigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung hinzubekommen.
R
Ruuudi, 18.01.2025 7:04 Uhr
0

Die Verkäufe mögen kurzfristig nach einer Schwächung aussehen, aber sie bieten auch die Chance, den Konzern auf zukunftsfähige Kernbereiche zu fokussieren. Entscheidend wird sein, wie effizient die verbleibenden Geschäftsfelder genutzt und weiterentwickelt werden. Ohne eine überzeugende, klar kommunizierte Strategie bleibt jedoch das Vertrauen der Marktteilnehmer aus. Der Schlüssel liegt jetzt darin, Stabilität zu schaffen und den Markt davon zu überzeugen, dass der Konzern langfristig wieder an Stärke gewinnen kann. Mit einer klaren Vision und konsequentem Handeln kann Thyssenkrupp die Wende schaffen – auch wenn das Geduld erfordert.

Moin bundy, ich stimme Dir zu, aber das hätte TK vor vielen vielen Jahren machen müssen. Mir kommt’s vor, als wenn nur noch der abgenagte Knochen übrig ist. Ausgehend von der alten Keimzelle Stahl hat TK alles Mögliche ausprobiert - sogar Telekommunikation und Mobilfunk waren darunter. Alles mehr oder weniger nur halbherzig. Am Ende musste man dann immer das Tafelsilber verkaufen, um sich wieder und wieder neu zu sortieren. Nur den Klotz am Bein, den wurde man nicht los. Ok, mit der Stiftung waren’s sogar zwei … Es kommt mir so vor, wie das letzte Hallali. Vielleicht wäre es das Beste, ganz konsequent und stringent mit einer ganz schmalen und hochspezialisierten Holdingstruktur nur noch auf Unternehmensbeteiligungen zu konzentrieren und den operativen Betrieb ganz einzustellen?
B
Blatter, 17.01.2025 23:22 Uhr
0
Gut wäre , wenn Thyssen und Salzgitter fusionieren „Deutsche Stahl AG“ anstatt die Anteile an den Tschechen zu verschenken. Der sowieso nicht anderes vorhat, es weiter zu verkaufen.
.Bundy.
.Bundy., 17.01.2025 22:21 Uhr
2

Sorry, wenn ich etwas abweichender Meinung bin … die Perspektive, das Konzept … es fehlt. Du hast es selber mehrfach sehr treffend beschrieben. Das Fleisch geht, der Knochen bleibt. Sehr traurig , aber nicht zu ignorieren. Immens wichtig ist, dass die verbliebenen Filetstücke dabei nicht auf der Strecke bleiben.

Die Verkäufe mögen kurzfristig nach einer Schwächung aussehen, aber sie bieten auch die Chance, den Konzern auf zukunftsfähige Kernbereiche zu fokussieren. Entscheidend wird sein, wie effizient die verbleibenden Geschäftsfelder genutzt und weiterentwickelt werden. Ohne eine überzeugende, klar kommunizierte Strategie bleibt jedoch das Vertrauen der Marktteilnehmer aus. Der Schlüssel liegt jetzt darin, Stabilität zu schaffen und den Markt davon zu überzeugen, dass der Konzern langfristig wieder an Stärke gewinnen kann. Mit einer klaren Vision und konsequentem Handeln kann Thyssenkrupp die Wende schaffen – auch wenn das Geduld erfordert.
B
Blatter, 17.01.2025 21:18 Uhr
0

Die Ukraine und/oder Russland brauchen unseren Stahl nicht, die können das selber. Die Bleche von TK werden erst gebraucht, wenn es wirtschaftlich mal wieder richtig anzieht. Da sehe ich aber kein Licht am Ende des Tunnels.

völliger quatsch was du erzählst, weißt du wie der Markt funktioniert? Thyssen wird die Preise wie jeder Lieferant anpassen und das ordentlich. Ich sehe wieder Preise von über 1000€/to für warmes Material, also eine 80% Preissteigerung und die wird kommen 🚀🚀💰💰. Mein Tipp 6-8€ noch im diesen Jahr🍀
R
Ruuudi, 17.01.2025 20:36 Uhr
0

Veränderungen brauchen Zeit, und der Konzern ist dabei, sich neu aufzustellen. Die Möglichkeit, dass sich der wahre Wert irgendwann entfaltet, ist absolut real. 📈 Bleibt geduldig und behaltet das große Ganze im Blick – auch aus einem schwierigen Start können großartige Geschichten entstehen! 🙋‍♂️

Sorry, wenn ich etwas abweichender Meinung bin … die Perspektive, das Konzept … es fehlt. Du hast es selber mehrfach sehr treffend beschrieben. Das Fleisch geht, der Knochen bleibt. Sehr traurig , aber nicht zu ignorieren. Immens wichtig ist, dass die verbliebenen Filetstücke dabei nicht auf der Strecke bleiben.
.Bundy.
.Bundy., 17.01.2025 16:36 Uhr
0
Veränderungen brauchen Zeit, und der Konzern ist dabei, sich neu aufzustellen. Die Möglichkeit, dass sich der wahre Wert irgendwann entfaltet, ist absolut real. 📈 Bleibt geduldig und behaltet das große Ganze im Blick – auch aus einem schwierigen Start können großartige Geschichten entstehen! 🙋‍♂️
korwet
korwet, 17.01.2025 14:25 Uhr
0
Man überlege mal das TK einen AH von 46,92€ hatte, wo ist der hingegangen?
Vorwärtsimmer
Vorwärtsimmer, 17.01.2025 14:01 Uhr
1

Kurse von 6 - 8 € sind für 2025 auf jeden Fall drinnen. Die Stahlpreise haben jetzt ein Boden gefunden und werden spätestens für das 2 Quartal steigen. Wenn Trump den Ukraine Krieg bald beendet und der Gazastreifen auch zur Ruhe kommt, wird der Wiederaufbau viel Stahl benötigen und Stahlanfrage wird steigen. Dann haben wir ja noch das Thema Marine, alle sind scharf drauf, besser kann es z.Zt nicht laufen:-) Schönen Freitag.

Die Ukraine und/oder Russland brauchen unseren Stahl nicht, die können das selber. Die Bleche von TK werden erst gebraucht, wenn es wirtschaftlich mal wieder richtig anzieht. Da sehe ich aber kein Licht am Ende des Tunnels.
G
Gast-771321200, 17.01.2025 13:52 Uhr
2

Bin raus, hat gereicht für eine al Döner mit der Familie auch gut

Geht doch gerade erst los.
J
JANANNALEA1, 17.01.2025 13:41 Uhr
0

Bin raus, hat gereicht für eine al Döner mit der Familie auch gut

Selber schuld
Winterplan
Winterplan, 17.01.2025 12:50 Uhr
0
Bin raus, hat gereicht für eine al Döner mit der Familie auch gut
Thoken88
Thoken88, 17.01.2025 12:20 Uhr
0

Kurse von 6 - 8 € sind für 2025 auf jeden Fall drinnen. Die Stahlpreise haben jetzt ein Boden gefunden und werden spätestens für das 2 Quartal steigen. Wenn Trump den Ukraine Krieg bald beendet und der Gazastreifen auch zur Ruhe kommt, wird der Wiederaufbau viel Stahl benötigen und Stahlanfrage wird steigen. Dann haben wir ja noch das Thema Marine, alle sind scharf drauf, besser kann es z.Zt nicht laufen:-) Schönen Freitag.

Deshalb halte ich auch eher Kloeckner als Thyssen. Sollte ne Nummer besser sein.
l
luiGER, 17.01.2025 11:47 Uhr
0

Was ist daran falsch? Die Marktbewertung liegt bei ca. 4 € die Aktie und das bei 2,5 Mrd Kapitalisierung. Ein bisschen Cash ist noch da, aber zu wenig für alle Geschäfte, deswegen verkloppt man nun Marine und Stahl. Überleg mal was 17 Mrd. € pro Aktie sind. Das sind 27,33 € pro Aktie! jetzt haben wir noch ca. 4 € pro Aktie und das soll gut sein?? Weil ein bisschen investiert wurde??? Und es das Unternehmen noch gibt? Ein Verlust von 23,33 € pro Aktie! Dann der Nucera Klau, als nächstes steht der Marine Klau an.. Wie kann man das noch gut finden und unterstützen? Ja ich weiß ohne den Verkauf hätte es TK nicht mehr gegeben, aber für diesen Verlust für Aktionäre? Nein, das kann ich absolut nicht positiv reden.

Der ROCE ist wirklich katastrophal. Und ehrlich gesagt, auch in Zukunft wird das si sein, ich glaube nicht, dass sich die Unternehmenskultur da a maßgeblich geändert hat. Für mich ist der Investment case Unterbewertung und Zyklik. Dauerhaft würde ich das Ding nicht halten
B
Blatter, 17.01.2025 9:38 Uhr
1
Kurse von 6 - 8 € sind für 2025 auf jeden Fall drinnen. Die Stahlpreise haben jetzt ein Boden gefunden und werden spätestens für das 2 Quartal steigen. Wenn Trump den Ukraine Krieg bald beendet und der Gazastreifen auch zur Ruhe kommt, wird der Wiederaufbau viel Stahl benötigen und Stahlanfrage wird steigen. Dann haben wir ja noch das Thema Marine, alle sind scharf drauf, besser kann es z.Zt nicht laufen:-) Schönen Freitag.
.Bundy.
.Bundy., 17.01.2025 9:15 Uhr
5
Mit einer Marktkapitalisierung von nur 2,5 Milliarden Euro wird der Konzern aktuell weit unter dem tatsächlichen Wert seiner Einzelsparten gehandelt. Mischkonzerne wie Thyssenkrupp haben es generell schwer, eine positive Bewertung zu bekommen. Die Vergangenheit voller Verluste und strategischer Fehler hängt wie ein dunkler Schatten über dem Unternehmen. 🌥️ Der aktuelle Kurs könnte entweder als Schnäppchen oder als Warnsignal gesehen werden. Wenn das Management es schafft, die Verkäufe und Restrukturierungen sinnvoll umzusetzen, könnten Anleger belohnt werden. Doch bis dahin bleibt Thyssenkrupp eine Wette auf die Zukunft – und die ist nicht ohne Risiko! 🎲
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